werke die richtige Stellung
3 1
B e
Anläßlich der Vergebung von— trut Vage i- sationsform ziemlich häufig 3 ren aber dieses schon die
zweckmäßigsten Organisationen, en alle diese Gemeinschaften, trotz der plötzlichen Einigkeit der Handwerker wesentliche Erfolge
errungen? Nein. Daß diese Vereinigungen nicht immer leistungs⸗] Peter
fühig auftreten konnten, daran war meistens der zu hohe Preis der angebotenen Lieferungen schuld, und dieser Preis resultierte wieder aus zu hohen Rohstoffpreisen und zum Teil aus der Kreditnot des Handwerkers. Eine Verbindung allein, wie oben ausgeführt, hätte hier ausschlaggebend helfen können. Einem frem⸗ den Geschäftsbetriebe ist es erwünschter wegen einer Lieferung mit einem leistungsfähigen Verbande in Unterhandlungen treten zu können. So hat auch das Kriegsministerium die militärischen Beschaffungsstellen angewiesen, bei Vergebung von Heeresliefe⸗ rungen, die eine Ausführung von Handwerker vereinigungen ver⸗ trugen, diese in erster Linie beizuziehen. Der Deutsche Handelstag erhob allerdings gegen diese Bevorzugung Einspruch und fordert dabei für die beiden Erwerbsstände, Industrie und Handwerk, eine gleichmäßige Behandlung mit dem Hinweis, daß lediglich die Güte und die Preiswürdigkeit der Angebote, und nicht die soziale Stellung der Anbietenden, in Betracht gezogen werden sollten. Dieser Forderung, welche ihre Berechtigung hat, wird von seiten des Handwerks nur durch die Bildung einer guten Organisation Genüge geleistet werden können. Was von der Heeres verwaltung gesagt wurde, gilt in gleichem Maße auch für jeden Unternehmer. Ein Bauunternehmer z. B. wird lieber Verhandlungen mit einem, als mit zehn verantwortlichen Anbietern für einen Auftrag pflegen. Juwieweit kann nun zur Erreichung des gesteckten Zieles eine destehende Innung beitragen, und eignet sich diese als Träger der Genossenschaft? Nach den gemachten Erfahrungen muß man mit nein antworten. Die Innung sollte lediglich ihre Mitglieder in agitatorischem Sinne zur Gründung von Genossenschaften er⸗ muntern, und so zur Gewerbeförderung wesentlich beitragen. Nicht verfehlen möchte ich, auf die Erfahrungen hinzuweisen, die bei der Gründung von Genossenschaften gemacht wurden und die in der Form von Resolutionen auf dem 10. deutschen gewerblichen Genossenschaftstag zu Leipzig zum Ausdruck kamen Hier wurde in der Hauptsache referiert über die Liquididät der Kreditgenossen⸗ schaften einschließlich der Zentralkassen, über Spargeldversiche⸗ rungssystem für Kreditgenossenschaften, über die Sicherstellung von Forderungen, über die Zinspolitik der Kreditgenossenschaften, Rohstoff⸗, Werk⸗, Magazin-, Schneiderrohstoffgenossenschaften, Einkaufsgenossenschaften der Barbiere, Friseure und Perücken⸗ macher, über die Gründung von Submissionsgenossenschaften und Zentraleinkaufsgenossenschaften für Malerrohstoffgenossenschaften. Auf diesem Genossenschaftstage wurde von dem sächsischen Regie⸗ vungsvertreter betont, daß die Förderung des Genossenschaftswesens als eines der geeignetsten Faktoren zur Erhaltung des Mittel⸗ standes angesehen werde.
Nun möchte ich zum Schlusse noch einiges über die Mittel mitteilen, welche der Förderung des Genossenschaftswesens dienen, und über solche, welche zur Förderung noch dienen könnten. Die zu Köln eingerichtete Gewerbeförderungsanstalt hält alljährlich Ge⸗ nossenschaftskurse ab, die die Teilnehmer in den Kenntnissen und Fertigkeiten unterrichten sollen, welche zur Leitung von klein⸗ gewerblichen Kredit⸗, Rohstoff⸗ und Werkgenossenschaften notwendig sind. Das Genossenschaftsrecht und die allgemeine Genossenschafts⸗ vraxis werden, neben Wechsel⸗, Hypotheken⸗, Sachen⸗ und Siche⸗ rungsrecht eingehend behandelt. Anschließend erfolgen Vorträge über Maschinenkunde. Daß diese Gewerbeförderungsanstalt sehr segensreich wirkt, darüber besteht wohl kein Zweifel. Auch das Landesgewerbeamt zu Karlsruhe hielt schon Kurse ab für Schreiner bezw. Holz gewerbetreibende zur Ausbildung der genossenschaft⸗ lichen Geschäftsführung. Ueberhaupt geht hierin Baden vorbild⸗ lich, und von der Wichtigkeit der Sache überzeugt, vor.
Damit jedoch der Genossenschaftsgedanke, der allein dem Hand⸗ in unserem Wirtschaftsbetriebe ver⸗ bürgt, Wurzel fassen kann, erachte ich es fitr notwendig, schon die Träger des zukünftigen Handwerkerstandes mit der eigensten Angelegenheit auf der Schule vertraut zu machen. Es könnte dem Handwerke nur nützlich sein, auf der Fachschule schon in die Kenntnisse und Geheimmisse des genossenschaftlichen Zusammen⸗ haltens eingeweiht zu werden. Heute gibt man sich die allererdenk⸗ lichste Mühe, die Jugend in theoretischem und praktischem Wissen, im Wechselrecht und in der Buchfüt sowie Kalkulationen zu unterweisen Will jedoch der junge„der seine Meister⸗ prüfung glücklich bestanden hat, sich selbständig machen, so 4 ihm gewöhnlich noch die Kenntnis unserer inneren deutschen schäftsführung, die Kenntnis der vorhandenen Organi⸗ —— er sich 8 chat 1 er sich auch
en miß, und denen er wirts. ich öfters entgegen⸗ zukämpfen hat. Der junge Handwerker weiß weder Bescheid über die bestehenden Fachverbände, Fachzeitschriften, noch über die ge⸗ nossenschaftlichen Wechselbeziehungen: auch sind ihm die Organi⸗ sationen der großen industriellen Wirtschaftsverbände spanische Dörfer. Und wie notwendig und nützlich würde diese Kenntnis der vorhandenen Organisationsformen für alle Handwerksbetriebe jeder Größe sein. Der junge Handwerker müßte weiterhin mit den in⸗ neren Betriebsorganisationen und Arbeitsteilungen selbst großer Fabrikbetriebe, wenn auch nur rein theoretisch, bekannt gemacht werden, damit er darüber nachdenken lernt, wie die wirtschaftlichen Vorteile der 14 Betriebe zustande kommen, und er du rossenschafflichen Zusammenschluß mit semen Verbündeten versuche, ähnliche Vorteile zu erringen. Auch hier gilt das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans auch nicht mehr.— Darum haben Vorträge und Lehrkurse über Organisationswesen und Ge⸗ nossenschaftspflege auch bis jetzt nur Teilersolge gebracht. Soll und will man in Erkenntnis der Richtigkeit dieser Ausführungen wirkliche Erfolge für das Handwerk erzielen, dann impfe man schon auf der Schule durch Hinzufügung eines weiteren Lehrfaches über Organisationsfragen, im Anschluß an die Buchführung und Rechtskunde, die Erkenntnis von der Notwendigkeit des genossenschaftlichen Zusammenschlusses den jungen Handwerkern ein, zum Nutzen„für das Handwerk“. Dipl.⸗Ing. Dr. Gu st av Stöckle.
5 Dermischtes.
* Die Kriegsschonzeit der Wildgänse. Von der Nordseeküste wird uns geschrieben: Der gewaltige, männer⸗ mordende Krieg, der hundert⸗ und tausendfach Elend und Unglück unter die Menschheit trägt, ist von niemand lieber gelitten als von der Wildgans und ihrer Sippe. In großen Scharen erfreut sich gegenwärtig das schnatternde Geflügel in den Küstengewässern der Nordsee des ungezwungensten und durch nichts gestörten Daseins. Der gefürchtete Jägersmann, der zu andern Zeiten in leitung eines Hundes unheiltündend über die Teiche schritt und dessen Schießgewehr mit weithin hallendem Knall 5 oft die Gänse aus
0
Gießen. Aufgebote: Februar 13. Wilhelm Ludwig Scherer, Schreiner, mit Susanne Tröller, beide in Gießen.— 17. Karl
Arten 9 Februar 6. Dem Bahnarbeiter Heinrich Fuchs
Dem
Sterbefälle: Februar 11. Johannes Schmitt, Reisender, 73 Jahre alt, Teufelslustgärtchen 26.— Louis Haubach, Rentner, 72 Jahre alt, Bahnhosfstraße 89.— 12. Karl Edler Wolfgang Zimmer, 6 Monate alt, Ludwigstraße 56.— Fritz Schnecko, riseurmeister, 39 Jahre alt, Ludwigstraße 22.— 13. Eduard Karl Noll, 3 Monate alt, Neustadt 49.— 16. Karl Martin Busch, 1 Woche alt, Wes de 20.— Klara Katharina Mar⸗ garete Balser, 1 Jahr alt, dorfer Straße 21.— Emil Deibel, 1. Jahr alt, Kaiser⸗Allee 17.— Adam Karn, Kutscher, 43 Jahre alt, Licher Straße 106.— 17. Maria Kipper,—— alt, Schiffenberger Weg 54.— Karl Hermann Best. 1 Monat alt, Kaplansgasse 27.— 18. Kaspar Klingelhöfer, Lademeister i. R., 80 Jahre alt, An den Bahnhöfen 30.— Georg Peppel, 10 Monate alt, Schillerstraße 23. i. Im Felde gefallen: September 3. Heinrich Becker, dwebel, 34 Jahre alt, Licher Straße 65, in Heidelberg im zarett gestorben.— 15. Heinrich Friedrich Schmitt, Wagen⸗ führer, freiter, 32 Jahre alt, Löwengasse 22, bei Cernap-en⸗ dormois gefallen.— 19. Heinrich Fehling, Modellschlosser, Reser⸗ vist, 27 Jahre alt, Schiffenberger Weg 71, am Rhein⸗Marne⸗Kanal gefallen.— Dezember 8. Harri Rudolf Bauer, Kaufmann, Reser⸗ vist, 28 Jahre alt, 22 20, bei Sainiki gefallen.— 9. Her⸗ mann Karl Zugehör, Kaufmann, Musketier, 19 Jahre alt, Ebel⸗ straße 34, zu Lask im Feldlazarett gestorben.— 11. Ludwig Bitz, Zementeur, Wehrmann, 28 Jahre alt, Wetzsteingasse 8, bei Emiszew fallen.— Januar 31. Erich Heinrich Willi Täger, Kellner, Wehrmann, 29 Jahre alt, Bahnhofstraße 15, bei Amp gefallen.
Albach. Geborene: Februar 9. Dem Landwirt Karl Horn eine
er, Eleonora. Friedberg. f
Geborene: Februar 9. Dem Taglöhner Anton Beck ein Sohn, Konrad.— Dem Schreiner Karl ein Sohn, ——. 11. Dem Handlungsgehilsen Baruch eine
ochter, Gertrud
Sterbefälle: Oktober 5. Ferdinand Wilhelm Hermann Heck, Reservist, Maschinenbauer, 22* alt, gestorben im Bür⸗ gerbospital zu Trier. 3. Ernst Franz Feldwebel, 22 Jahre alt, gefallen.— November 11. Karl Bruno Gustav Spieß, Reservist, Kaufmann, 26 Jahre alt, gestorben im Reserve⸗ lazarett zu Comines.— 28. Johannes Döll, Reservist, Postbote, 24 Jahre alt, gestorben im Kriegslazarett zu Roubaix.— De⸗ zember 7. Albert Knecht, Unteroffizier, 21 Jahre alt, gefallen. — 9. Wilhelm Otto, Reservist, Kaufmann, 28 Jahre alt, gefallen. — 13. Christian Friedrich Käß, Reservist, Kaufmann, 27 Jahre alt, gefallen.— Februar 10. Konrad Schleicher, Privatier, von Seulberg, 75 Jahre alt.— 12. Konrad Beck, 2 Tage alt.— 13. Heinrich Stahl, Arbeiter, 58 Jahre alt.— 14. Karl Hain⸗ buch, Privatier, 62 Jahre alt.— 17. Margarete Zimmer, Dienst⸗ mädchen, 20 Jahre alt.
— 22 nne,
Hungen.
Geborene: Februar 8. Dem Steinhauer Hermann Ulrich ein Sohn, Paul.
Kirchliche Nachrichten Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 21. ebuar, Invocapii. Gottesdienst. In der Stadtkirche..
Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2½¼ Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Hossmann.
Abends 8 Uhr: Versammlung des Evang. Bundes.
In der Johanneskirche.
Vormittags.“ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.
1 Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausseld.
Abends 7½ Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lufasgemeinde im Lukassaal, sowie der konfirmierten männlichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal.
Nächstkünftigen Sonntag. den 28. Februar, findet im Abend- gottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas und 2 gemeinsam statt. Anmeldungen vorher bei dem
sarrer jeder Gemeinde erbeten. Wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und Männer⸗ verein. (Diezstraße 15.)
Sonntag, den 21. Februar, abends: Beteiligung an der Ver⸗ sammlung des Evangelischen Bundes.
Dienstag, den 23. Februar, abends 8¼ Uhr: Bibelstunde.
Donnerstag, den 25. Februar, abends 8¼ Uhr: Leseabend.
Samstag, den 27. Februar, abends 8 ¼ Uhr: Aeltere Abteilung
Gäste stets willkommen.* Bsibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten.
Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessagl. Bibelkränzchen für Mädchen aus der Johannesgemeinde.
Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal.
Sonntags⸗verein für Mädchen. Jeden Sonntagnachmittag von 2 Uhr ab Diezstr. 15 p.(An⸗ sprache, Gesang, Spiele, Bibliothek). cnangenlschtr Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 21. Jebruar, vormittags 10 Uhr. Mainzlar: Sonntag, den 21. Februar, nachmittags 1 Uhr. Mainzlar: Mittwoch, den 24. Februar, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Guß mann.
Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 20. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte.. Sonntag, den 21. Februar, 1. Fasten⸗ Sonntag: Vormittags von 6¼ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. 5 um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 5 um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags um 3 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht. Dienstag abend um 8 Uhr ist Fastenandacht. Freitag abend um 8 Uhr ist Fastenpredigt.
Diaspora⸗Gottesdienst.
5
3.
Der Reichtum an knechsablldenden Kalksalzen machthr. mit Milch gekocht zu einem der Nührmittel für
5 + 0 0 8 f Kinder und Schwächliche.
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Eine reizende Neuheit, welche die Kinder spielend Geschich⸗ lichkeit erlangen läßt und gleichzeitig Anregung verlag erhalt auf Wunsch jeder Leser dieser Zeilen kastenfrei von Nestle's Kinder⸗ mehl-Gesellschaft, Berlin I 95. Es ist dietz eine Ausschneidevuppe mit drei verschiedenen, allerlsebsten Gewändern, womtt die Kinder sehr gern und lange spielen. Auf Wunsch wird auch eine Probedos
des berühmten Kindermehls umsonst beigefügt. 5
Amtlicher Teil.
Betr.: Sicherung der Volksernährung.
An die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und die„ Ortsausschüsse für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.
Um die Verwirklichung des Planes, Deutschland durch Ab⸗
schneiden der Lebensmittelzufuhr auszuhungern damit zu einem
wendig erachtet, Aufklärung über eine den Zeitumständen e messene Volksernährung in weite Kreise zu tragen. Wie überall im Reiche, sollen auch im hiesigen Kreise gufklärende Vorträge über eine zweckmäßige Volksernäh während des Kriegs gehalten werden. Als Vortragende sind hierfür gewonnen Herr Geheimer Hofrat Universitätsprofessor Dr. From me, Vor⸗ sitzender des Aliceschulvereins zu Gießen, und die Hauswirtschafts⸗ lehrerin Fräulein Hof zu Gießen, die an einem kürzlich in Berlin abgehaltenen Instruktionskursus über e des Kriegs teilgenommen hat. Im Anschluß an die. tische Anleitungen in Kochtursen in der Dauer von 1 2 vorgesehen, wozu— gelegentlich der Vorträge ent⸗ gegengenommen werden. 1 Um allen Gemeinden die Teilnahme an den Vorträgen zu er⸗ möglichen, haben wir den ganzen Kreis in Bezirke un r jeden Bezirk je einen Vortrag in einem leicht zu erreichbaren Orte in Aussicht genommen. Hierunter folgt eine Zusammen⸗ stellung der Bezirke mit gleichzeitiger— der Vortragszeiten, wobei zu bemerken ist, daß der suerst aufgeführte Ort als—+ 5 ort zu gelten hat. Es ist selbstverständlich, daß eine dung an die Vortragsordnung nicht ichtigt ist. es be⸗ sondere Umstände wülnschenswert machen, können auch die Vor⸗ träge in einem anderen Bezirksort besucht werden. Die Großh. Bürger meistereien 3 an welchen Vorträge gehalten werden sollen, werden ersucht, einen geeigneten Saal, eventuell einen Schulsaal, kostenlos zur Ver⸗ fügung zu stellen. 1 „Die Mitglieder der Ortsausschüsse werden daß sie die 5 mit welcher eine wichige iegs hilfe bezweckt wird, ücklichst fördern, indem sie vor—— mit ihren Frauen und etwaigen erwachsenen Töchtern an den Vor⸗ trägen teilnehmen. Sodann wird es ihre Sache sein, durch ge⸗ eignete Bekanntgabe der Vorträge und entsprechende Bele auf eine starke Beteiligung, insbesondere auch von Frauen Mädchen, an den Veranstaltungen hinzuwirken. Die Ortsaus der Vortragsorte werden weiter ersucht, den Ortsausschüssen des betreffenden Bezirks sowie Herrn Geh. Hofrat Fromme rechtzeitig vorher Mitteilung zu machen, in welchem Saal die Vorträge finden sollen, da wir der Kürze der Zeit zu einer recht⸗ zeitigen 9 namentlich für die ersten Vorträge, nicht
imstande si N
Bezirkseinteilung:
I. Bezirk: Allendorf a. d. OWa.: Treis a. d. Lda, Climbach. Vor⸗ trag: 26. Februar 1915, nachmittags 3½ Uhr.
4
II. Bezirk:. Ettingshausen: Harbach, Münster, 3 Queckborn, Nötbges.. 27. Februar 1915, nachm. 3½ Uhr.
III. Bezirk: rbenteich: Albach, Hausen, Steinbach, Waßenborn. 28. Februar 1915, nachmittags 3 Uhr. N
ß e
Ga Vortrag IV. Bezirk:
Gr
oßen-⸗Buseck: Alten⸗Buseck, Annerod, Beuern, Oppen⸗ rod, Rödgen, Trohe. Vortrag: 5. März 1915, nachm. 3 Uhr. V. Bezirk: e Leihgestern, Klein⸗Linden, Lang⸗Göns. Vortrag: 6. März 1915, nachmittags 3 Uhr. 2 VI. Bezirk:
Grünberg: Beltershain, Göbelnrod, Lauter, Reinhards⸗ hain, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain. Vortrag: 7. März 1915, nachmittags 3½ Uhr. 5
VII. B
Heuchelheim: Allendorf 1915, nachmittags 3 Uhr.
VIII. Bezirk: 8 5
Holzheim: Dorf⸗Güll, Eberstadt, Grüningen, Ober⸗Hör⸗
gern. Vortrag: 13. März 1915, nachmittags 3½ Uhr. N IX. Bezirk: 5
Hungen: Bellersheim, Inheiden, Langd, Nounenroth, Ob⸗ boruhofen, Rabertshausen, Rodheim, Steinheim, Trais⸗Horloff, Utphe, Villingen. Vortrag: 14. März 1915, nachmittags 3½ Uhr.
X. Bezirk:
Lich: Bettenhausen, Birklar, Langsdorf, Muschenheim, Nie⸗
der-Bessingen. Vortrag: 15. März 1915, nachmittags 3 Uhr. A eier:
Lollar: Daubringen, Mainzlar, Staufenberg. Ruttershau⸗
sen. Vortrag: 16. März 1915, nachmittags 3½ Uhr. XII. Bezirk:
Londorf: Allertshausen, G 1 Odenhausen, Rüddingshausen, Weitershain. Vortrag: 17. März 1915, nachmittags 3½ Uhr. 1
0 XIII Bezirk: 8
Reiskirchen: Bersrod, Burkhardsfelden, Hattenrod, Lin⸗
denstruth, Saasen. Vortrag: 18. März 1915, nachmittags 3 Uhr. XIV. Bezirk:
Wieseck: Vortrag: 19. März 1915, nachmittags 3 Uhr. Gießen, den 19. Februar 1915. i Großherzogliches Kreisamt Gießen, gleichzeitig namens des Kreis⸗ komitees für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.
g Dr. Usinger.
Betr.: Die Sicherstellung des Haferbedarfs für die Heeres⸗ verwaltung. 8 An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden 5 des Kreises.
Diejenigen Gemeinden, in denen der an die Militär⸗ verwaltung abzuliefernde Hafer noch nicht zur Verladung gekommen ist, erhalten mit der Post eine entsprechende An⸗ zahl Sack-Auhängezettel. Die Bürgermeistereien haben diese Zettel zur n Verwendung bereit zu halten.
Gießen, den 17. Februar 1915.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
ezirk: a. d. Lahn.
Vottrag: 12. März
In Lich um 9¼ Uhr.
Visits Glanz M. 1.80 matt„ 4.00
Andere Formate
amen bruppenbilder enlazrechend MIlis.
Phot. Atelier Gebr.
Zu jeder Aufnahme eine Vor
Bahnhofstrasse 64
grosserung 30 v 36 mit Karton als Geschenk
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demütigenden Frieden zu zwingen, wird es allgemein für not⸗
eilshausen, Kesselbach, Lumda.
1 J. B. Hechler. Strauss 2 e


