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mit Erfolg. Ein
einer Gruppe an der Nida die Nacht hindurch bis zum Mar⸗
Allexhöchst 2 Aufbietung des gesamten österrei⸗
31. Dezember desjenigen Jahres erlangt haben, in welchem
Liandsturmpflicht keiner Musterung zu unterziehen hatten.
b Tagen übertri
*
Nussen
säulen stiegen an seinen Seiten empor. Wir konnten die
waren schließlich froh, als der Abstand zwischen uns und den lämpfenden Schifffen immer größer wurde. Russische Unterseeboote in der Ostsee? Berlin, 27. Jan. In Schweden sind einem Tele- gramm des Berliner„Lokalanz.“ zufolge Gerüchte von einem Auftauchen russischer Unterseeboote in der Ostsee verbreitet. i Ein englisches Schiff untergegangen. Amsterda m, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.)„Nieuwes van den Dag“ meldet aus London: Die Admiralität gab gestern bekannt, daß sie das bewaffnete Handels- schiff„Viknor“, das seit einigen Tagen vermißt wird, als mit den Offizieren und der Mannschaft unterge- gangen betrachten müsse. Einige Leichen und Wrack— stücke seien an der nordirischen Küste angespült worden. Man vermutet, daß das Schiff während des letzten Sturmes un— tergegangen oder aus dem Kurs geraten auf eine deutsche Mine gestoßen ist. Der kleine Kreuzer„Gazelle“ leicht verletzt. Berlin, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, ist am 25. Januar der kleine Kreuzer„Gazelle“ in der Nähe von Rügen von einem feindlichen Unterseeboot angegriffen und durch einen Torpedoschuß verletzt worden. Die er⸗ littenen Beschädigungen sind gering. Der Kreuzer ist in einem deutschen Ostseehafen eingetroffen. Menschenverluste sind nicht eingetreten.
Der Ausbau der amerikanischen Flotte. Washington, 26. Jan. WTB. Nichtamtlich.) Das Re⸗ präsentantenhaus hat die Gesetzesvorlage eingebracht, die 20 200 000 Pfund Sterling zum Ausbau der Flotte vorsieht.
** 1*
Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.
Wien, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird vorlautbart: 26. Januar 1915 mittags. Die allgemeine Lage hat sich nicht verändert. Im Geschützkampf, der gestern bei⸗ derseits der Weich sel stärter als in den letzten Tagen tags⸗ über anhielt, wirkte unsere schwere Artillerie westlich Tarnow Fuhrwerkspart des Gegners wurde zer⸗ sprengt, mehrere feindliche Kompagnien bei Zglobice, süd⸗
westlich Tarnow, vertrieben. Das Artilleriefeuer dauerte bei
gen an und setzte mit Tageslicht neu verstärkt ein.
In den Karpathen wurdc auch gestern gekämpft. Im oberen Ung⸗, Latorcza- und Nagy Ag⸗Tale mußte der Gegner nach von ihm wiederholt unternommenen, aber vergeblichen Gegenangriffen. die ihm schwere Opfer kosteten, einige wich⸗ tige Höhen räumen.
In der Bukowina keine Kämpfe.
Am südlichen Kriegsschauplatz herrscht Ruhe. g Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
des gesamten österreichisch⸗ungarischen Landsturms.
Wien, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Auf Grund der
die Aufbietung
Alle
chisch⸗ungarischen Landsturms werden die zur Dienstleistung mit Waffe, sofern sie bei der Musterung die in der Zeit vom 10. Februar bis 3. April erfolgt, hierzu als geeignet befun⸗ den werden, einberufen: 1. die 1891 geborenen Landsturm⸗ pflichtigen, die bei der Stellung oder bis zum 31. März 1914 auf dem Wege der Generalmusterung aus dem Heere oder der Marine entlassen worden sind; 2. die 1895 u. 1896 gebore⸗ nen Landsturmpflichtigen; 3. diejenigen 1878, 1879, 1880 und 1881 geb. Landsturmpflichtigen, die, ohne früher in der österreichisch-ungar. Monarchie wehrpflichtig gewesen zu sein österreichisch⸗ungar. Monarchie wehrpflichtig gewesen zu sein, die österreichisch-ungarische Staatsbürgerschaft erst nach dem
sie das 33. Lebensjahr vollendeten, und sich unbeschadet ihrer
der bei der Musterung als geeignet Befun-
Die Einberufun stleistung wird für einen späteren Zeitpunkt
denen zur Dien erfolgen.
Die türkisch⸗russischen Kämpfe.
Konstantinopel, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Amt⸗ icher Bericht. Die russische Presse veröffentlichte in den letzten · ebene, mit der Wirklichkeit im Gegensatz stehende
Nachrichten über angebliche Erfolge der russischen Armee im Taukasus, nach welchen letztere ein ganzes türkisches Ar⸗ meekorps gefangen genommen haben soll. Wir stellen fest, daß der Tatbestand folgender ist: Die türkische Armee hatte nach einer langen Pause in den Operationen die Offensive ergriffen. Nach erfolgreichen Kämpfen wurden die Russen auf der ganzen Front zurückgetrieben und gezwungen, Kanonen, Maschinengewehre und eine große Menge von Beute zurückzulassen. Durch diesen Vor⸗
waren die türkischen Hauptstreitkräfte bis nach Sary⸗ kamisch, 20 Kilometer östlich der Grenze, angekommen. Die 1 zogen bedeutende Verstärkungen heran, konnten aber nur wit großer Mühe die türkische Offensive aufhalten. Nach heftigen
Kämpfen, die. einen Monat dauerten und in welchen die Russen schwere Verluste erlitten, ging die türkische Armee wegen des schlechten Wetters an der Grenze zur Defensive über.
e Versuche der Russen, unsere Stellungen zu nehmen, sind ge⸗ scheitert, was übrigens auch die amtlichen rufsischen Mitteilungen der letzten Tage beweisen. In den letzten Tagen zogen sich die Russen vor einem Teil unserer Front zurück. Sie mußten ihre Stellungen
befestigen und konnten sie halten. Während sich diese Kämpfe im Kaukasus abspielten, errangen unsere in der Provinz Aserbei⸗ dschan operierenden Truppen überall Erfolge, ausgenommen bei Khoi, in dessen unmittelbarer Umgebung die Kämpfe andauern. Die Russen wurden aus allen bedeutenden Orten von Aserbeidschan, 2 80 3 185 vel 8. Jan. WTB. Ni
onstantinopel, 26. 12. Nichtamtlich.) Das
——* teilt mit: An der Kaukasusfront herrscht
* 1 uhe.
Am 23. Dezember hat derenglische Kreuzer„Doris“ einen Landungsversuch in der Umgegend von Klexan⸗ drette gemacht. Die Engländer wurden aber gezwungen, sich unter dem Feuer unserer Küstenwache zurückzuziehen und ver⸗ loren sieben Tote.
Aus der russischen Duma.
Petersburg, 26. Jan. WTB. Nichtamtlich) Im Bud⸗ setausschuß der Duma hat der Abgeordnete Kowalewsky um Aufklärung über die russischen Beziehungen zu Ita⸗ lien, Rumänien, Bulgarien und Schweden und um Klärung der Frage der Meerengen und der noch schwebenden Fragen bezüglich Palästings, 1 und Persiens gebeten. Es sei ferner noch von Wichtigkeit zu wissen, ob die Regierung
geneigt sei, die Mei der gesetzgebenden Körperschaften und der 2 der fentlichen eben zu hören, bevor sie daran
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trieben hatte, sahen wir ein großes Schiff brennen, ein anderes vom gleichen Typ, das von Torpedobooten umschwärmt war, hatte schwere Havarie. Auf dieses Schiff konzentrierte sich der Angriff. Turmhohe Wasser⸗
Feuerstrahlen vor den Mündungen der Geschütze sehen und
Denn eine ganze Reige von Fragen könne sachgemäß mit Leuten von Erfahrung, wie es Mitglieder der Duma seien, besprochen werden. Der Abg. Krupensky erörterte die Frage der russischen Beziehungen zu Japan und China. Der Mimister des Aeu⸗ ßern gab über alle Fragen zufriedenstellende Antworten. Er erklärte, er werde die kaiserliche Genehmigung einholen, um in der Plenarsitzung der Duma ins einzelne gehende Erklärungen abgeben zu dürfen. In Beantwortung der Anfrage eines anderen Abgeordneten stellte Sasonow fest, daß England eine weit schwerere Last, als man annehme, zu tragen habe. Auf die Frage des Abg. Miljukow, ob nicht die Gefahr bestehe, daß ein verfrühter Friede geschlossen würde, antwortete Sasonow mit der Erklärung, daß die Regierung dem Geiste des kaiser⸗ lichen Manifestes treu bleiben und im Einvernehmen mit ihren Verbündeten beharren werde.
Revolution in Portugal.
Berlin, 27. Jan. Aus Portugal berichtet laut„Voss. Zeitung“ die„Neue Zürcher Zeitung“, daß dort eine Revo⸗ lution ausgebrochen sei und daß die Revolutionäre gesiegt hätten. Dem Zürcher Blatt zufolge sei aus der Nachricht aber nicht zu ersehen, ob eine andere republikanische Regierung eingesetzt oder ob die Monarchie wiederhergestellt sei.
Rücktritt des portugiesischen Kabinetts.
Lyon, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich) Der„Luon Repu⸗ blicain“ teilt mit: Das gesamte portugiesische Kabinett hat de⸗ missioniert. General Pimento Castro hat vorläufig den Vor⸗ sitz im Ministerium und die provisorische Regierung sämtlicher Portefeuilles übernommen.
London, 26. Jan. WTB. Nichtamtlich.) Reuter meldet aus Lissabon: Der Ministerrat hat dieser Tage über die Be⸗ strafung der verhafteten Offiziere beraten. Der Pro⸗ zeß soll, wie die Mitteilung des Kriegsministeriums besagt, vor den gewöhnlichen Militärgerichtshöfen zur Verhandlung kommen, da die Handlungen, deren die Offiziere angeklagt sind, nicht poli⸗ tischer Natur sind, sondern als Mangel an Respekt vor den Vor⸗ gesetzten ausgelegt werden müßten. Das Kabinett hat beschlossen, diejenigen Blätter, die direkt oder indirekt zum militärischen Un⸗ gehorsam aufforderten oder einem solchen Vorgehen Beifall spen⸗ deten, zu suspendieren, sowie jeden Versuch zur Schaffung öffent⸗ licher Unruhen zu unterdrücken. Nach den eingelaufenen Berichten soll die Ordnung im ganzen Lande ungestört sein. Das Präsidium der Republik sandte eine Note an die Presse, in welcher es mit⸗ teilt, daß der Präsident entschlossen ist, mit den Paxteiführern 1 anderen Persönlichkeiten über die Lösung der Ministerkrisis zu beraten.
Aus dem Kammerausschuß für das franzöfische Unterrichtswesen.
Paris, 26. Jan.(W. B. Nichtamtlich.) Der„Temps“ meldet: Der KFammerausschuß für das Unterrichtswesen und die schönen Künste nahm die Berichte des Unterrichtsministers Sarraut und des Unterstaatssekretärs Dalimier entgegen. Sarraut teilte mit, daß 25000 Mitglieder der 5 7 Lehrer⸗ schaft zum Heere eingezogen seien. Bisher seien von ihnen getötet oder verletzt worden. Die Institute für den Medizinunter⸗ richt wurden sämtlich der Verwundetenpflege nutzbar gemacht. Die Mehrzahl der Schulen wurde von den Behörden in Anspruch genommen. Es sind Maßnahmen getroffen worden, damit der Unterricht, der im Anfang infolge des Mangels an Lehrern in den Schulen zum größten Teil eingestellt werden mußte, bald überall normal wieder aufgenommen werden kann. Die Stu⸗ dentenzahl in Frankreich ist von 23 000 auf 10 500 zurückgegangen, die Schülerzahl der Gymnasien und Lyceen von 98 500 auf 73 600. Dalimier berichtet, daß Maßnahmen getroffen worden seien, um die Kunstschätze in den Museen in Sicherheit zu bringen und die Bauwerke zu schützen. Die Wiederherstellungsarbeiten an den zer⸗ störten Bauwerken sollen beginnen, sobald die Bauwerke endgültig nicht mehr in der Gefahrzone liegen.
Die Neutralität Italiens.
Berlin, 27. Jan. Den französischen Werbungen wird in den Morgenblättern einem ihnen von der„Kölnischen Zeitung“ übermittelten Auszug aus der„Perseveranza“ entgegen⸗ getreten: Die Werbearbeiten werden gegenwartig eifrig betrieben, weil für den Dreiverband die Gefahr besteht, daß die diplomatischen Verhandlungen zwischen Italien und Rumänien mit den beiden Zentralmächten die Bewahrung der italienischen und rumänischen Neutralität bis zum Ende des Krieges herbeiführen. Frankreich versuche Italien in einen Krieg zu verwickeln, um seine Hilfe zu beanspruchen und dabei gleichzeitig Italien schwächen zu können, während gerade gegenwärtig Italien stark sei. Der Dreiverband habe für Italien nur freundliche Worte, aber keine freundlichen Taten. Italien brauche sich nur die Haltung Frankreichs in dem libyschen Kriege zu vergegenwärtigen, um die jetzige Werbung richtig einzuschätzen.
Die amerikanische Neutralität.
Washington, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der bri⸗ tische Kohlendampfer„Faun“, der am 11. Januar den Hafen San Juan auf Portorico anlief, und unter dem Befehl eines Offiziers der„Karlsruhe“ stand, wurde von den Behörden verständigt, daß er entweder den Hafen verlassen oder interniert werden müsse da er als Marinetender betrachtet werden müsse. „Farn“ erhält eine Frist von 24 Stunden von einem bestimmten Datum an, welches im Interesse der Neutralität nicht bekannt ge⸗ geben wird.
Heer und Flotte. Berlin, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Militär⸗ wochenblatt“ meldet: Erbgroßherzog Nikolaus von Olden⸗ burg, bisher Leutnant à la suite des oldenburgischen Dragoner⸗ Regiments Nr. 19, in der Armee als Leutnant mit Patent vom 10. August 1907 à la suite des oldenburgischen Dragoner⸗Regi⸗ ments Nr. 19 angestellt, ist für die Dauer des mobilen Verhältnisses dem Generalkommando des 10. Armeekorps zugeteilt worden.— Edler v. d. Planitz, Major und versönlicher Adjutant des Kron⸗ prinzen, ist unter Enthebung von dieser Stellung als Abteilungs⸗ kommandeur in das Feldartillerie-Regiment Nr. 25 versetzt worden.
8 Aus Stadt und cand. Gießen, 27. Januar 1915.
dem Uaiser zum 27. Januar 1915.
Du stehst am Jubeltage, Doch eins mag dich trösten Vielteurer Herr, im Feld Im abgrundtiefen Leid, Als Urbild hehrer Sage: In der noch ungelösten Ein Friedensfürst und deld! Stahlbarten Not der Zeit: Dein Volk hast du gezwungen Wir stehn zu dir im alten n deiner Hoheit Bann, Urdeutschen Mannenbrauch rum jauchzen aller Zungen Und werden Treue halten Dem ganzen, echten Mann. Bis zu dem letzten Hauch!
Der Krieger stolze Scharen Ob sich des Unheils Wolke Erflehen Heil für dich; Auch noch so grausig ballt, Die ferne den Gefahren, Aus deinem ganzen Volke Sie beten inniglich Ein lautes Jauchzen schallt.
ür dich und all die Deinen Es hallt wie Sieggeschmetter
m sestlich-ernsten Tag— Weit über Land und Meer, Ach, viele wohl mit Weinen Es wogt wie Donnerwetter Und schwerem Herzensschlag! In unsrer Feinde Heer.
Wir wissens: tiese Trauer Der Erde Völker lauschen Belastet hart dein Herz Empor zum deutschen Aar, Ob all' der Todesschauer, Der mit gewalt'gem Rauschen Um all' den heißen Schmerz, Erprobt sein Schwingenpaar. Um all die Menschenblüten, Durch Zukunstsmorgenröte Die Mordgier hingemäht, Erdröhnt es donnergleich: Um all' die Not, die Wüten ⸗Mit Gott durch alle Nöte Des Feindes uns gesät! Für Kaiser und für Reich!“
gehe, die Bedingungen für den Frieden auszuarbeiten.
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Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den III
Landwehrmann graunz Willen weber, Res.-Inf.⸗Rgt. 88, aus Worms.— Musk. Friedrich Wilbelm Eckard, Ink.⸗Rat. 118, aus Worms.— Landwehrm. Otto Weil, Res.⸗Inf.-Agt. 116, aus Ermenrod.— Lt. d. Res. Otto Geisel, 5. 1 N aus Marburg. Vizeseldwebel Carl Richter, f.-Ngt. 168, in Bilsch.— Kriegsfreiw. Ernst Peter, 1 88, aus Hanau.— 9% Heinr. Jüngling, Res.⸗Jus-Rgt. 168, aus Michelau.— Rel. Rich Völker, r 68, aus Glauberg. — Kriegsfreiw. Lehrer Ludw. Sand, Res.-Juf.⸗Rgt. aus Offenbach.— Res. Johannes Beil, Inf.⸗Rgt. 167, aus Kölbe.
*
* Ritter des Eisernen Kreuzes: Hauptmann d. L. Regierungsrat Pommer aus Marburg. Oberjäger beim aktiven Gardeschützen-Bat. Walter Melde aus„ burg. Uffz. Karl Wieber aus Momberg. Kanonier im Feldartillerie-Regt. 51 Willi Schlach aus Willingshausen. Wehrmann Hermann Caspari aus Hirschhausen, Landw.⸗ Inf.-Regt. 118. Hauptm. und Adj. in der 2. Garde⸗Feldart.⸗ Brigade Karl v. Hymmen aus Wetzlar* Res. Karl Alt aus Nieder-Florstadt, Inf. Regt. 168. Uffz. Peter Krug aus Rainrod. Vizewachtmeister Merkel aus Elben⸗ rod, Res.⸗Feldart.-Regt. 16. Stabsarzt Dr. Kayser, Feld⸗ Art.⸗Regt. 51, aus Darmstadt. Off. Stellv. im 958 nf. Regt. 221 Schutzmann Adolf Bräutigam aus Offenbach. Uffz. im Pion.⸗Bat. 16 Hans Kohlmann aus Offenbach.
Einj.⸗-Uffz. Junker aus Offenbach. Uffz. Kopf aus Offenbach. Uffz. Willy Meier aus Bieber. Adoff Kle⸗ b erger aus Melbach, Leutn. im Art. Regt. 61.
* Eisernes und Rotes Kreuz. Unter dieser Spitzmarke brachten wir vor einiger Zeit die in einer Gast⸗ wirte⸗Zeitung enthaltene Anregung, den Wohltätigkeitssinn der Gäste dadurch zu betätigen, daß denselben Gelegenheit geboten wird, auf den Platten der Holztische Zier
egen Entrichtung eines Betrages fürs Rote* in
58 des Eisernen Kreuzes anzubringen. Wie man uns mitteilt, wird im hiesigen Gasthaus„Zum Krokodil“ dies originelle Verfahren schon seit längerer Zeit mit dem besten Erfolge angewandt, indem schon für etwa 120 Nägel entsprechende Beträge zu wohltätigen Zwecken entrichtet worden sind..
Der Aliceschul-Verein versendet soeben an seine Mitglieder und an sonstige Interessenten neue Pro- gramme, in denen die in der Aliceschule gehaltenen Kurse übersichtlich zusammengestellt sind. Wir 91. aus dem Inhalt folgendes: In der Abteilung l, Ki straße 20, werden Kurse von ½ und ½ Jahr Dauer im Schneidern, Weißzeugnähen, Sticken, Kunsthandarbeiten, Bügeln und Kunstwaschen gehalten. Solchen jungen Mäd⸗ chen, die berufsmäßig Schneidern oder Weißzeugnähen 4 betreiben gedenken, ist Gelegenheit gegeben, sich zur sellinnenprüfung vorzubereiten. Die Abteilung II, Steinstraße 10, enthält die Kochschule, die Haushaltungs⸗ schule, das Seminar für Koch- und Hauswirtschaftslehre⸗ rinnen, sowie das für Handarbeitslehrerinnen und ö Pensionat. In der Kochschule dauert jeder Kurs 36 Tage, in der Haushaltungsschule 5 Monate, die Seminare mit staatlicher Abschlußprüfung haben einjährige Kursdauer. Das Pensionat(Internat) ist mustergültig eingerichtet und in erster Linie für auswärtige Schülerinnen bestimmt. Der Lehrkörper der Schule ist vom 1. April d. J. an in fo
der Weise L An der Abt. J lehren Fräulein Euler(Weißzeugnähen usw.), Frl. Noll(Bügeln usw.), Frl. Sack(Kleidermachen); an der Abt. II Frl.* Gewerbeschullehrerin für Kochen und Hauswirtschaft, Lei⸗ terin des hauswirtschaftlichen Seminars; Frl. Schmidt, Handarbeits- und Zeichenlehrerin, Leiterin des eits⸗ seminars; Frl. Hof, Kochlehrerin; eine wie mehrere nebenamtliche Lehrkräfte für? Pädagogik, Bürgerkunde, Gesundheitslehre.
Die Aliceschule steht unter dem Protektorat der Großherzogin und tritt jetzt in ihr 37. Schuljahr ein. Die nächsten Kurse beginnen am 7. April; auch die Semi⸗ nare, die Anfang August v. J. ihre Abiturientinnen mit einer Notprüfung entlassen hatten, 11 40 dann ein neues Unterrichtsjahr an. Im laufenden Winter werden an zwei Abenden der Woche unentgeltliche Kochkurse in einfacher Küche für junge Mädchen aus dem Volk gehalten, in denen der Zeit entsprechend auf den Wert der Nahru mittel und auf sparsames Wirtschaften gebührende Rück⸗ sicht genommen wird. Die veränderten Zeitverhältnisse werden voraussichtlich allen weiblichen Fortbildungsanstal⸗ ten in der Heimat erhöhten Besuch zuführen; ausländist Pensionate kommen zunächst überhaupt nicht in Bet und auch im Inlande werden solche Anstalten bevo werden, die, wie die Aliceschule, praktische Ziele verfolgen, welche die 3 zur Ergreifung eines Berufs— wozu sich viele infolge der durch den Krieg verminderten Aus⸗ sichten auf Verheiratung werden entschließen müssen— gewähren oder wenigstens diejenigen Kenntnisse ver⸗ mitteln, die einer zukünftigen Hausfrau vonnöten sind.
» Konzert⸗Verein. Der nächste Solisten⸗ abend findet, wie man uns schreibt, am Sonntag, den 31. Januar, 5½ Uhr, in der neuen Aula statt. Gesangliche und pianistische Vorträge stehen auf dem Programm und ein uns von früher her vertrauter Name: Frau Elly Ney⸗ van Hoogstraten. Elly Ney hat vor sechs Jahren hier zuletzt gespielt und damals einen ganz überwältigen⸗ den und spontanen Erfolg erzielt. Die 12 örer werden 1170 des Schwunges und der fast männlichen Kraft, den diese rassige Künstlerin an den Tag legte, erinnern und zugleich der seelischen Wärme, die ihr Spiel ausstrahlte, und die es
vermochte, ein Piano und ein Pianissimo 41 wie es keiner andern zuvor gelang. Ney hat wo—— ihr sprühendes Temperament etwas bezähmt und eine 5 dung zum rein Aesthetischen genommen. Allein sie ist von Kopf zu Fuß, vom Herzen bis in die Fingerspitzen noh ganz die geniale„Ney“ geblieben, die zart empfindende Poetin und, wenn es sein muß, die Klaviertitanide. Die Künstlerin wurde auf dem Niederrheinischen Musikfest zu Düsseldorf im vergangenen Jahr stürmisch gefeiert und von der dortigen Kritik als„Königin aller Pianistinnen“— 87 net. Vor einigen Wochen erntete sie im Zusammenspiel mit Reger beim Vortrag eines Bachschen Doppel⸗Konzertes für zwei Klaviere in unserer Nachbarstadt Marburg enthu⸗ siastischen Beifall. Ihrem Auftreten hier, bei dem sie sich zudem in den Dienst der Wohltätigkeit stellt, darf mit großem Interesse entgegengesehen werden.
den unter denselben bekannten ingungen wie
von jetzt ab auch im Verkehr zwischen Deutschland einerseits und
Lüttich nebst seinen Vo 1 7. emalle, Grivegnée, Herstal,
Hollogne⸗-au (Maas,), Jupille,—
e ugrse, Sclessin, 1 Saint.
8 illeur,
Albert Kleinschmidt.
Lambert und Wandre anderseits von den
tanstalten 4 förderung zugelassen. 0 0 0**
„ Postverkehr mit Belgien. Offene gewöhnl nd eingeschriebene Briefsendungen sowie Lee. n bis im
Verkehr mit Brüssel, Verviers und deren Vor⸗ und Nacken erden 4
r- und Nachbarorten Angleur, Ans, Chense, Saint⸗
d
ilfslehrerin, so⸗ utsch, Rechnen,
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