Aus Stadt und Cand. Gießen, 26. Januar 1915.
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Et. Hans erich von Hänisch, Drag.-Rgt. 23, aus Darm- stadt.— Geir. d. Res Karl Christ aus Darmstadt.— Unteroff. d. Res. Phil. Kreis, Re.-Inf.⸗Rgt. 83, aus Eckelsbausen.— Ersatz⸗Res. Lehrer Fritz Schalk, Ersatz. Ins.⸗Rgt. 223, aus West⸗ hofen.— Metzgermeister Kall Müller aus Aumenau. Kriegsfreiw. Theodor Pfendt, Res.-Ins.⸗Rgt. 189, aus Offenbach. — Res. Joh. Wilh. Klokoker, Res.Ins.⸗Rgl. 113, aus Oberts⸗ haufen.— Einj.-⸗Freiw. Unteroff. Maximisian Junker, Inj.⸗Rat. 168, aus Offenbach.— Heinr. Gilbert aus Dutenhosen— Ref. Wilh. Müller, Res.⸗Jnf.-Rgt. 81, aus Dillbenn.— Landwehr— mann Karl Roth, Res.-Ini.⸗Rgt. 118, aus Worms.— Krieasfreiw.
Hauptm Bodo von Bose, 3 49, aus Nieder⸗ Ofleiden.— Gefreiter Gustav Koebke, Inf.⸗Rgt. 168, aus Als seld.— Einj.⸗Freiw. Karl Roth, Füs.-Inf.⸗Agt. 80, aus Nidda.
Ritter des Eisernen Kreuzes. Leutnant der Reserve und Adjutant des Res.⸗Jägerbataillons 24 Rein⸗ hardt aus Marburg(1. Kl.).— Vizewachtmeister beim Stab der 5. Kavallerie⸗Division Adam Knapp, Offen⸗ bach.— Unteroffizier d. Ldw. im Reserve⸗Inf.⸗Regt. 221 Ferd. Bohn, Offenbach.— Unteroffizier d. dw. im In⸗ fanterie⸗Regiment 168 Georg Heberer, Bieber b. Offen⸗ bach.— Unteroffizier d. Ldw. im Landwehr⸗Infanterie⸗ Regiment 116 Wilhelm Parr, Bieber b. Offenbach Unterofsizier d. Ldw. im Reserve⸗Inf.⸗Regt. 116 Paul Fay, Bieber bei Offenbach.— Ersatzreservist im Inf.⸗Regt. 116 Theodor Euler, Offenbach.— Gefreiter d. Res. im Re⸗ serve⸗Infanterie⸗Regiment 116 Jean Schäfer, Bieber b. Offenbach.— Gefreiter in der Telegraphen⸗Abteilung des Infanterie⸗Regiments 118 Adam Lotz, Bieber bei Offen⸗ bach.— Unteroffizier Biedenkapp beim Drag. Regt. 4 und Vizefeldwebel Wust beim Reserve⸗Inf.⸗Regt. 116 aus Rodheim v. d. H.— Kriegsfreiwilliger Georg Kruppert, Inf.⸗Regt. 116, aus Hartershausen.
* Die hessische Tapferkeits⸗ Medaille wurde verliehen dem stud. med. Rudolf Schmidt in Gie⸗ 3 des Reserve⸗Infanterie-Regiments Nr. 5
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N,
Joh. Phil. Schweitzer, Res.⸗Inf.⸗Rat. 221, aus Worms.— 15
Stadttundiger
* Landesuniversität. Zur Feier von Kaisers Geburtstag und aue eite* Feier der Reichs ⸗ ründung findet am Mittwoch, den 27. Januar 1915, rüh 11 ¼ Uhr nach dem Gottesdienst, in der neuen Aula der Universität ein Festakt statt. Nach einer Ansprache des Rektors hält Herr Dr. Hübner, ordentlicher Pro⸗ fessor der Rechtswissenschaft, die Festrede. Freunde der Universität sind, wie bei dem Jahresfest am 1. Juli, als Gäste willkommen. Der Eingang ist nur von der Ludwig⸗ straße aus vorgesehen.
* Nochmals der Nachweis der Bevölke⸗ rungsvorgänge. Von der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege im Großh. Ministerium des Innern sind die Irrtümer in der Tabelle über die Bevölkerungsvor⸗ gänge in den größeren hessischen Städten im Jahre 1914, ie wir vor einigen Tagen festgestellt hatten, richtiggestellt worden. Gleichwohl kann man sich mit der Form der Tabelle, wie sie für die wöchentlichen Bevölkerungsnachweise gebraucht wird, noch immer nicht einverstanden erklären. Wie nämlich in der Ueberschrift des letzten Nachweises an⸗ gegeben ist, beziehen sich die Berichte auf die Zeit vom 3.—9. Januar 1915, während im Tabellenkopf wieder die Angabe auftaucht: Lebend- und Totgeborene der der Be⸗ richtswoche vorausgegangenen Woche.— Ferner fin⸗ den wir in der letzten Tabelle für Mainz 14 und für Worms 18 Fälle von gewaltsamem Tod angegeben, während sich die Zahlen für Darmstadt, Offenbach und Gießen auf 2, 1 und 4 stellen. Es wirkt hierbei irreführend, daß nicht an⸗
egeben ist, wo die gefallenen Kriegsteilnehmer in
bis betreffenden Zahlen einbezogen sind. Aus der Höhe der Zahlen für Mainz und Worms ist die Einrechnung ohne weiteres zu schließen, für Gießen haben wir das leiche festgestellt, für die beiden anderen Städte sind die Aiagoben undurchsichtig.
Zeitungsbestellungen für deeres angehörige. Nach den in letzter Zeit gemachten Wahrnehmungen werden Zeitungen für Heeres angehörige bei den Feld- und bei den heimischen Postanstalten mehr und mehr nur noch für einen Monat bestellt. Abgesehen davon, daß durch diele be⸗ deutende Vermehrung der Vestellungen der gesamte Zeitungs- veitrieb wesentlich erschwert wird, treten bei dem Verfahren leicht Unterbrechungen in der Lieferung während des Monatswechsels ein, weil die Neubestellungen für den nächsten Monat bei der ost
2 83
lags-Postanstalten ein daß si ch Beginn Bezugszeit 5 können. Den Aufgebern von empfehlen, die Zeitungen gleich für das Viertel ⸗ jahr oder für den Rest der laufenden Bezugszeit zu bestellen.
* Postscheckperkehr. Das amtliche Verzeich⸗ nis der Kontoinhaber bei den Postscheckämtern int Reichs Postgebiet wird in den nächsten Tagen nach dem Stande
vom 1. Januar 1915 erscheinen. Es umfaßt 103 000 Konto⸗
inhaber. Das Verzeichnis ist bei allen Postanstalten für 2,20 Mk. käuflich. Kontoinhaber erhalten es auf 5 von ihrem Postscheckamt unter Abbuchung des Preises;
lönnen sie sich den regelmäßigen Bezug sowie der Nach⸗ träge durch einmalige Bestellung bei ihrem Postscheckamt
sichern. Starkenburg und Rheinhessen.
Aus dem südlichen Odenwald, 25. Jan. Zu den Verbrauchsstoffen, die Deutschland aus dem Auslande bezog und die miolae des Krieges nicht mehr eingeführt werden können, ge ⸗ bören auch verschiedene Gerbmittel. Um nun in den reien keine Stockungen in der Arbeit erleben zu müssen, muß für diese Gerbmittel ein Ersatz im Inland erfunden werden. Als Ersatz dafür kommt in unserer Gegend in erster Linie die früher aus⸗ schliezlich als Gerbmittel gebrauchte Eichenlohrinde in Be⸗ tracht. Da unsere Forstverwaltung schon im Herbst v. Js. zur Beschaffung der Eichenlohrinde das Notwendige angeordnet— be leht die Möglichkeit, durch die Nutzung dieser Rinde einen beträchtlichen Ersatz für früher eingeführte Gerbmitel zu er⸗ holten. Tie Odenwälder Rinde ist nach dem Urteil Sachverständiger die beste der inländischen Gerbrinden, und es ist deshalb zu erwarten, daß bei dem am 8. Februar in Hirschhorn stattfindenden Eichenlohrindenverkauf sehr hohe Preise erzielt werden. Es kommen über 35000 Zentner zur Versteigerung.
Hessen⸗Nassau. f
X. Hanau, 25. Jan. Die von dem Ausschusse„Gold gab ich für Eisen“ ins Leben gerufene Veranstaltung, 2 Gold⸗ und 1 auf 210 Altar des Vater⸗ andes zu opfern und dagegen ein eisernes Erinnerungs⸗ zeichen an unsere große Zeit einzutauschen, hat ein recht erfreuliches Ergebnis gebe t Der Ueberschuß 20.314,45 Mark, von Kriegsfürsorge und zur Unterstützung alter, durch den Krieg
langen Besörderungsdauer nicht immer so rechtzeitig bei den Ver⸗
arbeitslos gewordener Goldschmiede und 314,45 Mark für die Kriegsauskunftsstelle Verwendung gefunden haben.
Bullenverkauf.
Holzversteigerung.
Zeitungsbestellungen für Heeresangehörige ist daher dringend zu
beträgt em 20000 Mark für die städeische
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ne untergebrachten audsturm⸗Ersatzbataillons nebst Rekruten Abteilung werden bezahlt den Empfangs⸗ r 1 12 och. 27 beginnen mit 2 am ittwoch, 27. Januar —P am Donnerstag, 28. Januar unh f U BR am Freiigg. 20. Januar 2 7 An Auel ist die Stadtkasse— Eingang von der 4 59 nlgge. 7 Dlelenigen Einwohner, die Auspruch auf Exsatz der Verpflegungskosten für die im Herbst Erben de 2 Schlesier erbeben wollen, werden gufgesordert, dies au den oben bezeichneten Tagen vormittags im Stadthaus 313 unter Vorlage der Unterkunftsscheine auzu⸗ melden. Die Nichtanmeldung des Anspruchs spätestens
bis zum 30. Januar wird dem Verzicht gleichgeachtet. In Aranbsässen empstehlt es dich, Noll 1905 die iienne de berbetzurusen. Dies geschieht dur e.
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Auffinden der Feuermelder zu erleichtern, sind für alle Häuser gedruckte Aud angefertigt worden, die seitens der Hausbesitzer und Won nungsinhaber unent 1 2 zum Aufbängen in den Fluren der Häuser u'or⸗ plätzen der Wohnungen auf dem Tlefbauamt, Asterweg 9. abgeholt werden konnen. 854 B
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