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Der amtliche österreichische Bericht.
Wien, 12. Jan.(TB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Jan. Die Versuche des Feindes, die Nida zu forzieren, wiederholten sich auch gestern. Wührend heftigen
blampfes an der ganzen Front setzte vormittags im dlichen Abschnitt eine Krafttruppe des Gegners erneut zum griff an, brach jedoch nach kürzester Zeit in unserem Ar—
tilleriefeuer nieder und flutete zurück, hunderte von Toten und Verwundeten vor unserer Stellung zu— rũücklassend. f
Gleichzeitig hielt auch südlich der Weichsel der Geschütz⸗ kamyf an, wobei es einer eigenen Batterie gelang, einen vom Feinde besetzten Meierhof derart unter Feuer zu neh⸗ men, daß die dort seit den letzten Tagen eingenisteten Russen gezwungen wurden, fluchtartig ihre Stellungen zu räumen.
In den Karpathen erschweren die ungünstigen Witte— rungsverhältnisse jede größere Aktion.
Im oberen Ung Tale hat sich der Gegner näher an den Uzsok-Paß zurückgezogen. g Die von den russischen Zeitungen verbreitete Nachricht, die Festung Przemysl hätte am 10. Dezember einen Parla- mentär zum Feinde entsandt, ist natürlich vollkommen er⸗ funden und dürfte nur bezwecken, die gänzliche Machtlosigkeit hegenüber dieser Festung zu verbergen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Ein Erlebnis neutraler Diplomaten in Oesterreich.
Wien, 12. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Korrespondenz Wilhelm“ meldet: In einem Süobahnabteil befand sich am Sonntag nachmittag auf der Rückkehr von einem Ausflug eine Gesellschast, die sich lebhaft französisch und englisch unterhielt. Ein in demselben Abteil fahrender Offizier forderte die Gesellschaft auf, sich der deutschen Sprache zu bedienen, worauf ihm ein Herr antwortete, er sei ein Schweizer. Die fortgesetzte Kon versation in den erwähnten Sprachen und der Umstand, daß einer der Herren einen photographischen Apparat trug, veranlaßte den Offizier, bei der Ankunft auf dem Südbahnhofe die Aufmerksamkeit der mili— tärischen Wachorgane auf die Gesellschaft zu lenken. Als sie zur Aus weisleistung aufgefordert wurde, hatte sich der Gesellschaft eine weitere Gruppe von Herren angeschlossen, die in einem anderen Abteil die Fahrt mitgemacht hatte. Die Gesellschaft bestand, wie sich nachträglich herausstellte, aus dem schwedischen Gesandten Freiherrn Beck Fri, dem schweizerischen Gesandten Choffat, dem dänischen Geschäftsträger v. Lerche und mehreren jüngeren Mit-
liedern des hier aggreditierten diplomatischen Korps mit ihren mahlinnen. Da sich bei der Anhaltung der Gesellschaft ein Zu— sammenlauf des Publikums bildete, das eine unfreundliche Haltung anzunehmen im Begriffe war, ließ der diensthabende Wachkomman— dant die Gesellschaft in die nahe gelegene Wachstube eintreten und die 101 räumen. Der gerufene Inspektionsoffizier, wel⸗ cher die Gesellschaft einlud, sich auf das Inspektionszimmer zu be⸗ geben, überzeugte sich nach einer Rücksprache mit den Herren von ihrem diplomatischen Charakter und drückte denselben sein Be— dauern über den Zwischenfall aus.— Wie wir hören, sah auch das Ministerium des Aeußern sich veranlaßt, den fremden Mis⸗ sionschefs sein Bedauern über das Mißverständnis auszusprechen.
Die Haltung der Balkaustaaten.
Köln, 12. Jan.(W. B. Nichtamtlich.) Die„Kölnische Ztg.“ meldet aus Sof ta: Die Auffassung, eine Ausdehnung des Krieges auf die Balkanländer stehe unmittelbar bevor, teilt die hiesige leitende Stelle nicht. Alle Entschließungen sind nach wie vor von den Entscheidungen auf den großen Kriegsschau⸗ plätzen abhängig. Rumänien beabsichtigt, gegen Ende Januar seinen Truppenstand zu erhohen. Bulgarien habe noch keine Entscheidungen über die Einberufung der Reserven getroffen.
Die norwegische Thronrede.
Kristiania 12. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Das Stor⸗ ting wurde feierlich eröffnet. In der Throngede wird aus- g Die Beziehungen zu den Mächten sind freundschaftlich.
ie Bestrebungen sind darauf ausgegangen, das Land außerhalb des Weltkrieges zu halten, und die Gefahren und Schwierig⸗ keiten abzuwenden, welche die Lage für die Sicherheit und die
Erwerbszweige des Landes mit sich brachte. Ferner erwähnt die Thronrede die Neutralitätserklärung Norwegens, die Ueber⸗ einkunft zwischen Schweden und Norwegen vom 8. August, die Dreikönigs-Zusammenkunft in Malmö und die dort festgestellte Einigkeit. Tas neue Zusammentreten der Sypitzbergen⸗Konferenz sset bis nac dem Kriege verschoben worden. Dem Storting werden Anige Gesetzentwürse über außerordentliche Maßnahmen zur Stär⸗ kung der Land- und Seeverteidigung vorgelegt. Das Gleich gewicht des Budgets könne ohne bedeutende neue Steuererho⸗ — nicht 3— 5— Ferner—
e angekündigt über die Einsetzung eines chusses zur „Behandlung der Frage der Getrefdeversorgung des Landes und über das Staatsmonopol für die Einfuhr von Getreide und Mehl.
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Amerika und England.
Haag, 12. Jan.(WTB Nichtamtlich.) Der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ kritisiert die englische Antwort⸗ note und findet, daß sie keinen sehr befriedigenden Ein⸗ druck macht. Das Blatt weist auf die Unbestimmtheit der Antwort, namentlich in der Lebensmittelfrage, hin. England wolle kein end 3 5 Versprechen geben. Eine solche Antwort sei kaum befriedigend zu nennen, wenigstens wenn der von Reuter gesandte Ausz einigermaßen voll⸗ ständig sei. Nicht minder unbestimmt ist der in der Antwort —— Ausdruck„Feind“. Wir wissen nicht, ob die eindlichen Armeen oder die ganze Bevölkerung des krieg⸗ führenden Leudes gemeint ist. Der gänzliche Mangel eines
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Maßstabes, um zwischen den für den Feind und den wirk⸗ lich für die Neutralen bestimmten Gütern zu unterscheiden, macht den Wert dieser Unterscheidung gleich Null und öffnet allerhand Willkür die Tür. Das Blatt hofft, daß der Text der Antwortnote Ergänzungen und Verbesserungen zu dem Reutertelegramm bringe.
In der Antwort heißt es den Blättern zufolge ferner:
Die englische Regierung stimmt dem von den Vereinigten Staaten ausgesprochenen Prinzip zu, daß ein Kriegführender nur dann in den Handel zwischen neutralen Ländern eingreifen soll, wenn es notwendig ist, um die nationale Sicherheit zu schützen. Die Regierung wird sich bemühen, innerhalb der Gren en dieses Prinzips zu bleiben. England behält sich jedoch Eingriffe in den Dandel mit Konterbande vor, die für Feindesland bestimmte sind und erklärt sich bereit, Schadenersatz zu leisten, so oft beabsich⸗ tigterweise gegen dieses Prinzip verstoßen wird. Gegenwärtig stehen vier Ladungen Kupfer und Aluminium nach Schweden in Frage, die nach unumstößlichen Beweisen, welche sich in den Händen der englischen Regierung befinden, letzten Endes für Deutschland bestimmt sind, obwohl Schweden als Endziel an⸗ gegeben ist. Die englische Regierung hat duch von besonderen In⸗ struktionen erfahren, Gum mi unter anderer 122— aus den Vereinigten Staaten zu verschiffen, um es der Aufmerksamkeit zu entziehen. Dies ist auch mehrfach geschehen. Solche Fälle kön⸗ nen nur durch die Durchsuchung in den Häfen aufgedeckt und be⸗ wiesen werden. Obwohl in der Note der Vereinigten Staaten nicht davon die Rede ist, ist vielfach eingewendet worden, daß das Aus⸗ suhrverbot auf Gummi die Handelsinteressen der einigten Staaten schädigte. Es ist schwer für die englische Regierung, die Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten zu erlauben, so lange Gummi von den kriegführenden Ländern für Kriegszwecke gebraucht und auffallend große Mengen nach den neutralen Ländern ver⸗ frachtet werden. Großbritannien kann die Ausfuhr nur gestatten, wenn der Regierung das Recht zugestanden wird, die Gummi⸗ ladungen aus den Vereinigten Staaten den Prisengerichten zu unterwerfen, so oft sie glaubt, daß sie für Feindesland bestimmt sind. Die englische Regierung hat eine provisorische Vereinbarung mit den Gummiexporteuren abgeschlossen, derzufolge unter gewissen Voraussetzungen die Ausfuhr erlaubt ist. Seit Kriegsausbruch hat die Regierung der Vereinigten Staaten ihre frühere Gepflogen⸗ heit geändert und die Veröffentlichung der Schiffsmanifeste bis 30 Tage nach der Abfahrt der Schiffe von den Vereinigten Staaten aufgehoben. Das zwang die englische Regierung, mehr Schiffe zu⸗ rückzuhalten und zu untersuchen, als es sonst nötig gewesen wäre. Die englische Regierung wünscht nicht die all inen Grundsätze des internationalen Rechts, auf die sich die Note der Vereinigten Staaten begründe, anzufechten, sondern die Eingriffe auf den Konterbandehandel nach den feindlichen Ländern zu beschränken. Sie ist bereit, so oft eine Ladung aus den Vereinigten Staaten aufgehalten wird, den Grund anzugeben und ginge ferner auf Vor⸗ schläge ein, durch welche Irrtümer vermieden und in Fällen un⸗ — ytfertigten Schadens eine rasche Vergütung gesichert werden
unte.
London, 12. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Die englische Antwort auf die Note der Vereinigten Staaten besagt noch: Was die Lebensmittel anbetrifft, so sst die englische Re⸗ gierung bereit, zuzugeben, daß Lebensmittel nicht festgehalten und vor ein Prisengericht gebracht werden sollen, vorgusgesetzt, daß sie nicht für die bewaffnete Macht oder für eine ierung des Feindes bestimmt sind. Wir glauben, daß diefe Regel bisher befolgt wurde, aber wenn die Regierung der einigten Staaten Fälle des Gegenteils anzuführen hat, so sind wir bereit, sie zu prüfen. Es ist unsere gegenwärtige Absicht, an dieser Regel jes⸗ zuhalten, obwohl wir nicht eine unbegrenzte, bedin⸗ 2 Verpflichtung eingehen können angesichts des
fgebens der bisher befolgten Regeln der Zivilisation und der Menschlichkeit durch unsere Gegner und angesichts der Ungewiß⸗ heit, bis zu welchem Grade diese Regeln künftig von ihnen ver⸗ letzt werden könnten.
Berlin, 12. Jan. WTB. Nichtamtlich.) Die amerikanische Botschaft teilt mit: Gegenwärtig unternehmen mehrere ameri⸗ kanische Baumwolldampfer direkte Fahrten zwischen amerikanischen und kontinentalen Hafen. Personen, die für die Rückfahrt Verkadungsraum auf den Schiffen zu erhalten wülnschen, können sich an jeden amerikanischen Konsul in Deutsch⸗ land wenden, der auf Anfrage Auskunft geben kann flber die Namen der betreffenden Schiffe, Abfahrtsdaten, Ankunfts- und Sacher be nere den zue Kerken deberben Lidern ui de
issen noch über den zur gung ste aum und die Höhe der Frachtsatze.
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Die siegreichen Türten im Kautasus.
Konstantinopel, 10. Jan. W. B. Nichtamtlich.) Ver⸗ spätet eingetroffen. Gegenüber den falschen Meldungen der russi⸗ schen Presse über türkische Niederlagen veröffentlicht das Hauptquartier eine Depesche des Befehlshabers der kaukasischen Armee vom 2. Januar über die militärischen Operationen in den letzten zwei Wochen. Die Depesche berichtet: Auf der Hauptfront entrissen unsere Truppen dem Feinde die jenseits unserer Grenze gelegenen beherrschenden Stellungen. Die Operationen bei Olk und Ardakhan werden durch tiefen Schnee und hestigen Frost aufgehalten. Unsere in Aserbeidschan vorrückenden Abteilungen verfolgen trotz des schlechten Wetters den Feind, der sich zurück⸗ Nee nachdem wir Rumi(Urmia) und Kotur besetzt haben.
e Russen behaupten, die Divisionskommandeure eines Armee⸗ korps gefangen genommen zu haben. Diese Meldung wird für falsch erklärt. In Wirklichkeit hat eine russische Abteilung in einem russischen Dorfe einen Zug Verwundeter 8 unter
dem* auch ein schwerverletzter Brigadekommandeur befand. Dieser ist gefangen genommen worden; die anderen wurden tötet. In Irak versuchten gestern zwei Bataillone englisckes
Infanterie mit zwei Gebirgsschnellfeuergeschützen das Lager un⸗ serer arabischen Parteigänger in der Umgebung von Kurna zu überraschen; sie fielen in einen Hinterhalt und verloren 125 Tote und Verwundete. Nach zweistündigem Kampfe verfolgten die Araber den Feind. Obwohl auf die kurze Entfernung das Feuer der Geschütze angesetzt wurde hatten sie nur 15 Verwundete.
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Die Türten protesticren gegen ruffische Dum⸗Dum⸗Geschosse. Konstantinopel, 12. Jan. W. B. Nichtamtlich) Durch Berichte des Sanitätsdienstes der Atmee und des Roten Halb⸗ mondes, die von Photographien begleitet waren, ist ellt. daß die Russen in den Kämpfen um Batum Dum Dum⸗ Kugeln verwenden Die osmanische Regierung protestierte bei den Botschaftern der befreundeten Mächte gegen die unmenschlichen. der Petersburger und 2 Konvention widerstreitenden Akte und baten die italienische Botschaft. die die russischen Inte ressen vertritt, Rußland mitzuteilen, es werde im Falle der Wiederholung solcher Geschehnisse mit Repressalien vorgehen. Der englisch⸗türtische Krieg. Konstantinopel, 12. Jan. WI Nichtamtlich.) Der englischer Kreuzer„Doris“, der seit einiger Zeit in den syrischen Gewässern kreuzt und die Telegrapbenleitungen zerstört, landete am 9. d. Mis. bei Sariseki Truppen, die jedoch in⸗ folge des kräftigen Widerstandes der Küstenwache wieder an Bord gehen mußten, wobei sie 11 Munitionskisten und eine Menge ver⸗ schiedener Gerate zurückließen. Am Tage darauf nahm det eine zweite Ladung an der Küste bei Alexandrette vor und beschoß entgegen allen völkerrechtlichen Vorschristen ossene Ort⸗ schaften mit Geschützen und Maschinengewehren. Zwei Frauen, zwei Mädchen und ein Knabe fanden dabei den Tod. Wirtschaftliche Not in Rußland. Kopenhagen, 12. Jan.(WTB. Nichtamtlich Der Mos⸗ kauer Fabrikantenvertin hat eine Statistik über die Z a hl 1 einstellung von Handels häusern aufgestellt. Im vember machten im Moafauer Ravon 248 Firmen Bankrott. Für 192 Firmen liegen die Daten über den Umfang der lungsperpiltatung vox. Tie Passiven dieser 192 bankrotten Fir⸗ men belausen sich auf 23 896 000 Rubel, die Verpflichtungen der übrigen 56 Firmen werden auf 4.5 Millionen Rubel geschagt. Der Gesamtsumme von 28.4 Millionen Passiven für November steben 28 Millionen Passiven für Oktober gegenüber.„Rußkose Slowo“ behauptet, daß sich trotz dieser hohen Zahlen im Mos⸗ kauer Rapon die Konkurse im leich zu dem Vorjahr ver⸗ mindert haben, im November 1913 betru die Konkurse 37 Millionen Rubel. Dagegen habe sich die Jaht der Konkurse im Norden und im Ural vermehrt. Die Hauptzahl der Konkurse betrifft die Textilindustrie. Die russische Knute. 5 „Paris 12. Jan.(WI. Nichtamtlich) Die„Humanite“ erfahrt aus Odessa: Der sozialdemokratische Agitgtor Wamo⸗ witsch und 73 seiner Genossen sind wegen eines Gewekkschaftsblattes, welches der Zenfur nicht vorgelegen hat, verurteilt worden, Adamo⸗ witsch zu lebenslaͤnglicher Verbannung nach Sibirien, zwei Genossen zu mehrjähriger Zwangsarbeit und die übrigen zu mehrjährigen Festungsstrafen.
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Die deutsche Abwehr der französischen Verleumdungen.
Berlin, 13. Jan. Zur Veröffentlichung deutschen Be⸗ weismaterials über die französische Soldateska wird dem „Berl. Lokalanz.“ aus Genf telegraphiert: Die kräftige Abwehr der deutschen Heeresleitung hatte das Ministerium Viviani erwartet, aber die in der Berliner Erwiderung enthaltene Fülle überzeugend dargestellter Tatsachen be⸗ rührte in Paris sehr peinlich. Besonders unangenehm be⸗ rührte, daß einige der vom Kriegsminister Millerand streng geheimgehaltenen Delikte französischer Abteilungen, wie die Plünderung ostfranzösischer Schlösser und die eine Zeit lang von mehreren Führern gebilligte Gefangenenverstüm⸗ melung, in solcher Genauigkeit der Einzelheiten in Berlin bekannt seien. Zudem weiß die Pariser Regierung, daß die Deutschen nicht flunkern, wenn sie von beweis kräftigen Zeugnissen sprechen und jeder unbefangenen internakio⸗ nalen Untersuchung bei Gelegenheit gewiß ihr Material vorlegen können.
Die italienische Anleihe.
Rom, 12. Jan. WTB. Nichtamtlich.) Noch unvollständigen Nachrichten zufolge, die während der Nacht und am heutigen Vor⸗ mittag an die Direktion der Banca d Italia gelangten, hat die 1 auf die Nationalanleihe von einer Milliarde
ire mehr als eine Milliarde 300 Millionen er- geben. Zu diesem Ergebnis trugen die Bankinstitute, die ein Garantiekonsortium bildeten, nicht weniger als 200 Millionen bei
Schwere Wirtschaftstrise in Japan. g
Petersburg, 12. Jan.(Priv.⸗Tel., Ctr. 9 Der „Rußkoje Slowo“ wird aus Tokio gekabelt, daß si apan in einer außerordentlich schweren wirtschaftlichen Krisis befinde, der nur die größten wirtschaftlichen Firmen ent⸗ rinnen würden. Die Reispreise seien um 50 Prozent gestiegen.
Aus Stadt und cand. Gießen, 13. Januar 1915.
N N 167, aas Marburg. v.
es.-Inl.-Rgt. 223, aus Herborn.— Land- wehrmann Ludw. Scherer, Ins.-Agt. 116, aus Darmstadt.— Kriegssreiw. stud. theol. Georg Reinholz, Res.-In. 22¹1, aus Noßdorl.— Gizeseldwebel Lehramtsresetendar Rar Cg ger, Ins.-Agt. 143, aus Bingen.— Off.-Stellv. Lehramtsassessor Peler Funk, Res.-Ins.⸗Agt. 118, aus Bingen.
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Ritter desEisernen Kreuzes Lehrer Kauf mann aus Merlau, Kriegsfreiw. Uffz im Res.⸗Inf.⸗Regt. f d. R. im Fußart.⸗
Eifert aus Strebendorf. Landwehrman Im Wal⸗ termann aus Alsfeld, Res.-Inf.⸗Regt. 116. uisz d. R. Karl Klingelhöffer aus Alsfeld, Inf. Regt 118. Mus⸗
—.—. t. 5— „Inf.⸗Regt 222. Topogra R . 8 des 17.— aus Oberleutn d. R. und Komp.⸗Führer Res.⸗Inf, Regt, 222, aus Offenbach a.
Das hessische Sanitätskreuz erhielt Dr. Thurn, Assistenzarzt im Insanlerle-Kegiment 1 witer des Eisernen Kreuzes. g
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