2 Ein Absynthverbot für Frankreich.
WB. Paris, 8. Jan.(Nichtamtlich) In dem am Don-
chaltenen Ministerrat unterzeichnete Boincars ein Dekret, durch welches der Verkauf und Transport von Absynth in ganz Frankreich endgültig verboten wird, sowie ein Detret, wel hes die Eröffnung neuer Aussschanke für mehr als 23 Prozent enthaltende Spirituosen und Liköre verbietet.
Gegen die japanische Hilfe.
Paris, 8. Jan.(WT. Nichtamtlich.) Das„Journal des Debats“ wendet sich sehr scharf gegen den Gedanken der japanischen— und erklärt, sie sei unnötig, da die Verbündeten ohne japanische Hilfe den Gegner besiegen könnten. Es sei klar, daß die japanische Intervention teuer bezahlt werden müsfe. Die Anwerbung käuflicher Söldner hätte immer grausame N mit sich gebracht. Der Gedanke, die Intervention durch die Abtretung Indochinas zu bezahlen, müsse vollig von der dand gewiesen werden. Falls derartige Opfer nötig sein sollten, sei es nicht an Frankreich, diese Opfer zu tragen. Frank- reich habe Opfer genug gebracht und müsse noch genug bringen, ohne daß es ein ganzes Kolonialxeich oder einen Teil davon opfern müsse. Alle Franzosen müssen dies verstehen und danach handeln. Aehnlich äußert sich der„Eclair“, welcher betont, man müsse mit den Gefühlen der Vereinigten Staaten und der eng⸗ lischen Schußgebiete rechnen, die bisher eine Gleichberechtigung der gelben Rasse nicht anerkannt haben. Nach einer Intervention —— in Europa könnten Kanada, Australien und Britisch⸗ kolumbien den gelben Einwanderern den Einlaß als unerwünscht nicht mehr verweigern.
f Deutsche auf italienischen Schiffen.
Berlin, 8. Jan.(W 7B. Nichtamtlich) Die„Nord. Allg. Ztg.“ schreibt: Deutsche⸗ auf italienischen Schiffen. Tie französischen Streitkräfte haben neuerdings das Vor⸗ gehen gegen die auf neutralen Schiffen reisenden Reichs angehörigen noch verschärft, auch in solchen Fällen, in denen die deutschen Reisenden nicht nach Deutsch⸗ land heimkehren, sondern nach überseeischen Gebieten sich begeben wollen, also für eine militärische Verwendung nicht in Betracht kommen. Ueberdies wurde die Grenze des wehr⸗ pflichtigen Alters von 45 Jahren auf 50 Jahre hinauf⸗ 12 Mit Rücksicht hierauf schließen 255 die italieni⸗ schen Schifsahrtsgesellschaften alle männlichen Personen 4 50 Jahren von der Beförderung mit ihren Damp“
n mus.
Der Hirtenbrief des Erzbischofs von Mecheln. Berlin, 8. Jan.(WTB. Amtlich.) Die„Norddeutsche — Zeitung“ bringt heute folgende Veröffent-
ichuung: Der Erzbischof von Mecheln, Kardinal Mercier, hat zu Weih⸗ nachten einen Hirtenbrief erlassen, der seiner Weisung nach am 1. Januar und den darauf folgenden Sonntagen von den Kanzeln verlesen werden sollte. Der Hintenbrief enthält neben seinen rein religiösen Darlegungen eine Reihe von politischen Aus⸗ führungen, die sich mit dem gegenwärtigen Zustand der Okku⸗
lion nicht vertragen, und es daher den deutschen Behörden zur Pflicht machen, gegen, seine weitere Verbreitung einzuschreiten. Hierauf vom Generalgouverneur aufmerksam gemacht, erklärte der Kardinal schriftlich und mündlich, daß es ihm jerngelegen habe, durch seine Kundgebungen aufreizend zu wirken. Er sei im Gegen⸗ teil von der Absicht geleitet, die Bevölkerung zu beruhigen und sie unter Schonung ihrer patriotischen Gefühle zur Botmätigkeit und außerlichen Unterordnung unter die bestehende deutsche Gewalt 30 ermahnen. Da aber der Generalgouverneur über den Hirten⸗ tief anderer Ansicht ses und von ihm eine aufreizende Wirkung be⸗ sorge, so bestehe er nicht auf der Ausführung seiner Weisung an die ihm unterstellte Geistlichleit, den Hirtenbrief fernerhin zu verlesen und zu verbreiten. Der Generalgouverneur hatte bereits vorher die Verlesung und Verbreitung des Hirtenbriefes untersagt. Hiermit kann die Angelegenheit als erledigt angesehen werden.
Desterreich⸗ungarn und die Behandlung der Kriegsgefangenen.
Wien, 8. Jan(WTB. Nichtamtlich) Meldung des„Wie⸗ ner Korr.-Bur.“ Wie die Blätter von unterrichteter Seite er⸗ fahren, hat der hiesige spanische Batschafter die Mehr⸗ zahl der Kriegsgefangenenlager und Ofsiziersstationen für Kriegs⸗ gesangene Anfang Dezember einer eingehenden Besichtigung unter⸗ zogen. Hierzu wurde es dem Botschafter ermöglicht, in unge⸗ hinderten Verkehr mit den kriegsgesangenen Offizieren und Mann- schaften zu treten. Mit dieser Besichtigung wurde der Zweck verfolgt, der russischen und serbischen Regierung Ge⸗ legenheit zu geben, sich in denkbar einwandfreier Weise über die Art der Behandlung ihrer kriegsgefangenen, Staatsangehö⸗ rigen zu unterrichten. Der Botschafter hatte Gelegenheit, sich aus eigener Wahrnehmung zu überzeugen, daß die Behandlung der Kriegsgefangenen den strengsten Vorschriften des Völker ⸗ rechts und der Humanität in jeder Weise entspricht. Dem
ners tag ab
Vernehmen nach wird unsererseits eine befristete— rung nach einer ebenso zuverlässigen weitrei rientie⸗ rung über das Los der österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen
gestellt werden. Sollte diese Feststellung nicht termingemäß erfol⸗
gen oder ein nicht befriedigendes Ergebnis haben, so werden wer
n e sein, über die Art der weitexen Behandlung der feind⸗ Kriegsgefangenen neue Entschlüsse zu fassen.
***
Ein Eisengahnunfall.
Berlin, 8. Jan. G Die aus Petersb stam⸗ mende Nachricht, daß ei Halisch 8 sam; menstoßsees von zwei Militärzügen 1 deutsche Sol⸗ daten getötet worden seien, trifft nicht zu. Bei dem erwühn⸗ ten Eisenbahnunfall haben nur drei oder vier Leute ihr Leben eingebüßt, zwei sind verwundet worden.
Zum Untergang der„Formidable“.
London, 8. Jan.(Win Nichtamtlich) Die Ad
miralität veröffentlicht die Liste der mit dem Linienschiff
ormidable“ untergegangenen Leute. Die Liste ent⸗ lt über 500 Namen.
Aus Irland.
London, 8. Jan.(WD Nichtamtlich) In Glasgow er. scheint ein neues revolutionäres irisches Blatt namens „Worker“, das von dem Arbeiterführer Larlin herausgegeben wird. Das Blatt ist für das Dubliner Publikum bestinmmt.
Wirtschaftliche Maßnahmen.
Wien, 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht eine Verordnung des Ackerbau⸗ ministeriums, durch welches das Verfüttern von mahlfähigem Roggen, Weizen und mahlfähiger Gerste, in ganzem oder geschrotetem Zustande, sowie zur Brotbereitung geeigne⸗ tem Roggen⸗ und Gerstenmehl verboten wird.
Kopenhagen, 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Hier ist beeren, gereinigtes und ungereinigtes Terpentinöl, sowie für Harz erlassen worden.
e⸗ meldet wird, ist die Ausfuhr junger Pferde fein zestern verboten.
Zat g einen Exlaß unterzeichnet, daß alle Geschäfte mit außerhalb des Vereinigten Königreichs befindlichen Filialen
Eine Truppenparade in Damaskus.
Konstantinopel, 8. Jan. WTB. Nichtamtlich! Wie aus Damaskus amtlich gemeldet wird, fand am 3. Januar in Verbin- dung mit der feierlichen Uebergabe einer Fahne an die 10. Di- vision über den Hauptteil der für Aeggpten bestimmten Ex⸗ pebitionsarmee eine glänzende Parade statt, der die Walis von Damaskus und Beirut, der Gouverneur des Libanon, der deutsche und der österreichisch; ungarische Konsul, eine Abordnung aus den verschiedenen Gegenden Persiens und die Oberhäupter der ver⸗ schiedenen Bekenntnisse bewohnten. Die Haltung der Truppen bil⸗ dete den Gegenstand allgemeiner Anerkennung. Während des darauf veranstalteten Festmahls wurde eine Reihe von patriotischen An⸗ sprachen gehalten. Der Oberkommandant der Expeditions-Armee — in seiner Ansprache der Verehrung für die Herrscher der ver⸗ ündeten Staaten Ausdruck.
Die Kämpfe in der Provinz Aserbeidschan.
KLonstantinopel, 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich Amtlich wird gemeldet: Unsere in der Gegend von Aser⸗ beidschan operierenden Truppen haben Kötur besetzt; der Feind hat auch diese Gegend verlassen und sich in der Richtung auf Salmas und Choi zurückgezogen.— Unter den in den Kämpfen bei Mianduab Gefallenen be⸗
witsch, der Generaladsutant des Zaren, und der russische Konsul von SaudschkZulak.
Berlin, 8. Jan. Der, wie gemeldet, bei den Kämpfen um Kotut gefallene Großfürst Alexander Micha lo wit sch gehörte, wie der Berl. Lok.-Anz, schreibt. zu den Mit⸗ gliedern des russischen Kaiserhauses, die in engster H mit dem Zarenpaare stehen. Er hatte die Schwester des Zaren, en ia Alexandrowna, zur Gemahlin. Lange Jahre war er Präsident der Sektion für Luftschiffahrt des Komüees zur Verstärkung der Flotte. Politisch ist er des öftern tätig gewesen. Ex war es, der
zweimal Stolypin bewog, trotz des bereits eingegebenen Abschie⸗ des im Amte zu bleiben.
Aus dem Reiche.
Telegrammwechsel zum Geburtstag des Königs von Bayern.
München, 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Anläßlich des 70. Geburtstages— Königs hat Kaiser Wilhelm an König Ludwig nachstehendes Telegramm gerichtet:
„Du vollendest heute Dein siebentes Jahrzehnt in ernster Zeit. Ich hätte es mir unter anderen Umständen nicht nehmen lassen, Dir 22 Tage meine Glückwünsche versönlich dar⸗ zubringen. es leider nicht angängig war so fahre ich zu Deinem Sohne, um mit ihm und im Kreise Dir nahestehender Männer Dein Geburtstagsfest zu begehen, einsach und schlicht. wie der Krieg es erheischt. Aber so einsach und schlicht die äußere Feier sein wird, so aufrichtig und herzlich sind die Wünsche, die ich für Dich hege. Außer solchen für Dein per⸗
das Eine der große Wunsch, das Eine, das heiße Gebet, in dem ich mich heute mit allen Deutschen innerhalb und außer halb Bayerns eins weiß: Möge Dir und uns allen in Deinem neuen Lebensjahr der endgültige Sieg und ein ruhmvoller Friede 11 sein. Das walte Gott! In treuer Freundschaft Wil⸗ elm. Der König erwiderte: 3 „Ich bin tief gerührt durch die sinnige Aufmerksamkeit, die Du mir dadurch erweist, daß Du den heutigen Tag bei meinem im Felde stehenden Sohn und den baperischen Trun⸗ pen zubringst. Emmfange hierfür und für die warm emp- bpfundenen Glückwünsche zu meinem 70. Geburtstage meinen aufrichtigen, von Herzen sommenden Dank. Gott gebe Deinem Gebet um den endgültigen Sieg und einen ruhmvollen Frie⸗ den Erfüllung. Dieses ist der heißeste Wunsch aller, die in Treue feststehen zu Katser und Reich. Ludwig.“ Anläßlich des 70. Geburtstages des Königs telegraphierte der Reichskanzler an den König: Ew. Majestät bitte ich, meine ehrfurchtsvollsten Glürk⸗ ü zu dem heutigen Tage gnädig entgegenzunehmen. Ew. Majestät feiern das schöne Fest des 70. Geburtstages in einer „ernsten Zeit, die über die Zukunft Deutsch⸗ lands, ja Europas entscheidet. Moͤge es nach einem ruhmvollen Frieden, der den deutschen Stämmen in der gemehrten Stärke und Sicherheit des gemeinsamen Vaterlandes den Lohn der großen, in Einigkeit gebrachten Opfer bringt, Ew. Majestät vergönnt sein, in langer Frie⸗ denszeit über das schöne Vaterland und seine tapferen Söhne vaterlich zu walten. Dieses ist mein ehrerbietiger Wunsch.
Die Hindenburgspende. Wie der„Frankf. Ztg.“ berichtet wird, hat die von den deut⸗
700000 Mark ergeben.
Ein Führer durch die deutsche Verlustliste. Nash Verlusliste 2. Nes wle bete iche 8 die iste, au i ele briefliche Be⸗ n eingelaufen sind, wird zunächst noch nicht 1. ondern es wird am Ende des Feldzuges ein entsprechendes ausgegeben werden. Die ortung . en in diesem Sinne ist dem
gli
aus München: In Ludwigsbafen am Rhein sind die wählten sozialdemokrati 5 junkten von der Regierung best äti
Karlsruhe, 8. Jan.(W. B. Ni
t wo
ea zu einer
onnerstag, 4. Februar. der ersten Kammer der Ständeversammlung bevorstehenden außerordentli
Roche ⸗Starkenfels ernannt.
Aus Stadt und caud Gießen, 9. Januar. 1915.
Bon drinnen und draußen. Die ganze vorletzte Nacht stand einer draußen vor den nstern, trommelte mit spi Fi ägeln gegen die Tchelber. stemmte sich a. mit der ter dagegen, . und heulte dazwischen und benahm sich über und unter n Dächern höchst lunmmelhaft Genau Wind es fertig—3 Nun, die und der wilde Geselle suchte sich für klicke einen anderen Zeitvertreib. Tobte durch die en, sprang an den Häusern hoch, riß einen Ziegel vom Dach und tanzte mit der kreisch te, wo ihr Kopf stand. Da fenster. Lange konnten sich die
iben hielten stand,
Dann hatte ers mit dem
wurde. Krach! schmetterte er das arme Fenster
das seine rostigen
sturm an
ein Ausfuhrverbot für getrocknete lau- Haag, 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Wie amtlich 3 8. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der König
feindlicher Firmen als Handel mit dem Feinde betrachtet
ein Segel
findet sich auch Großfürst Alexander Michailo⸗
sönliches Wohlergehen und das der Deinigen, ist ja besonders solch
schen Städten gesammelte Hindenburg⸗Spende bis jetzt etwa
einzelnen Kriegsministerium leider nicht
Berlin, 8. Jan.(Priv.⸗Tel) Die„Voss. Itg.“ meldet 18 ln.
ich) Der„Staats- anzeiger“ veröffentlicht die Einberufung der Badischen ordentlichen Ständeversammlung auf
Großherzog hat zum Präsidenten] i für die Dauer des n Landtages den Prinzen Maxi-
milian von Baden—1 ersten Vizepräsidenten den Wirklichen Geheimen Rat Dr. Bürklin und zum zweiten äsidenten den Abgeordneten des grundherrlichen Adels Dr. Frhr. v. La
wie nur je der
Wetterfabne. daß diese nicht mehr
beiden nicht einigen, und ein endloses Geklapper bewies, daß der eine hin, das andere her wollte, bis die Sache dem Wind zu 3
lärmte wie ein Straßen vor Vergnügen, als auf dem Pflaster die Sch in 8 Stücke zersprang. Nur der Umstand, daß es aus z war, bewahrte das
Hoftor nebenan vor dem gleichen Geschick, aber das Konzert, Angeln die lange Nacht vollführten, war ein reichlicher Ersatz. Morgens stand dann der Regen⸗ den Straßenecken und klatschte denen, die wie wor dem Winde zur Arbeit trieben, die triefenden
n
und zerrte sie an Rock 7 irme um, 15 alben Herren Schlamm und
—
ngen um die Ohren, Mantel, stülpte ihnen die S sohlend den Hut vom Kopfe und raste durch n Pfützen mit der Beute davon. Und alles seufzte: Nein, ist das ein Wetter! und brachte im Herzen dem Feuer in jeder Form eine begeisterte Ovation
Breit und quirlend zieht die Lahn dahin. Der jagende Wind legt in die lehmroten Wellen lange, hastende, ittrige Streifen. Bis weit in die Wiesen hinein steht das sser. Dürr: Zweige und losgerissene Algen treiben zuhauf auf der trüben Flut. Die Üferbäume und manch ein Gerät, das man nicht zeitig einholte, stehen tief im Wasser es guckt und klatscht um einen vollgeschlagenen alten Kahn. Mit nassen Flügeln. schwerfällig und niedrig eine Krähe vom Wind gejagt die Wellen. Da— auf einem Balken spaziert das Wasser hin eine große Ratte und verschwindet. Die Nässe scheint dahin gedrungen zu sein, wo sie zwischen altem Holzwerk und Sparren ihren Unter- schlupf hatte. Sie hatte sich den Winte so anders gedacht. Ja, wer denkt im Januar an Frühlingssturm und Landregen? Spazierengehn? Bei dem Wetter? Nun, auch das hat seine Reize. Zwar die Zigarre trieft und zischt bald— fort damit... Draußen schwanken und brausen die Bäume im Winde und schütten ihre Nasse herab, die dann silbern und eilig auf den Hut und von da in den Kragen und noch weiter läuft. Schirm? Ausgeschlossen! Er würde seinen Mut mit i besiegeln. S ig und ver ⸗ waschen stellt sich die Welt oben vom Aussichtspunkt dar: Wie im Wasserglas ein Tropfen Tinte, so läuft der Him- mel auseinander und läßt rings Nebelfahnen und Regen⸗ schleier am Horizont flattern. Die Erde wie ein vollges ener Schwamm. Mit dem Sturm kommen ver- wehte Schüsse vom Schießstand her und bisweilen abge⸗ rissen die Hornklänge übender Musiker wie grellrote und
e Fetzen. Oben auf dem Turm der Sturm;
101 1 Arft ber Der Gras— quiet un r i jedem Schritt. die Tannen elgter stehn und den Wind abhalten, stehen Rehe. Vier, fünf— ein ganzes Rudel. Sie werfen hoch, augen gespannt eine Weile zu dem Wanderer her und trollen si in stösen Sprüngen ohne sonderliche ins Gebuüsch. ld danach purrt unterm. strüpp ein Fasanenhahn auf, streicht eine kurze ab — rennt dann mit zurückgebogenem Halse daurchs Stangen 9 Auf der Landstraße Irgendwo seitab habe
He bath von Tönen entsteht, der sogar den* Feen klingt, mit dem der Sturm in den nen braust. Vom Uebungsmarsch kommen Landsturmrekruten heim Der Re⸗ gen hat ihrer Stimmung und Stimme nicht geschadet: Lasset hoch das Banner wehen! singen sie der Stadt ent⸗ *
Kriegsgebote für unsere Dorfbevölterung. 1. Ein Narr denkt: Ich habe für mich genug, ich kanns aus ie in Fri 8zeit. nun die Andern hungern, dann „auch wenn du die Fülle Spart am Weizen,
2 auch zum Kaffeekränzchen, auch zum Leichen kaffee. 3. Fort mit dem J. Bring den Kindern etwas anderes mit aus der Stadt n
1 ort mit
2
D en 100
5. S am Mittag und Abendf ssen 8 balte dich Weis nicht schmeckt, t U
dem— 4 8 3 e Decke T. in den wandert ie 1 sollen. seise Kartof- oder Baßersupbe
macht die Frau in derselben Zeit. l en Ni ihn 17 e n 0 F ist sowieso eine— 22 85 882 47 fleißig Kar fof elzell, das Kriegsbrot serer dörfli Es muß wohl gelernt sein, aber
un- chen Vorfahren. an Lehrmeistern fehlts in keinem Dorf. Bei
davon, daß sie 2—3 Tage rrichen, den rr „ 1 e* 5 n der F 33 Dann ist die Gef— um Hungers willen, sondern weils den Gaumen
un- laubliche Mengen des— nebenbei bemerkt— gar nicht gefunden fischen Brotes vers.
chwinden. 9. Gebt selbst ein gutes Vorbild im Sparen und Verlängern und dann schaut auch den anderen ein wenig auf die Finger.
nehmens in jedem Dorf
men, zu brechen und Frisch ans Werk, wers
sind das
N„ zen. Heraus mit 5
ich en
8 1 kommt auf jeden einzelnen au, so gut
wie draußen im Heer. So wenig„ sagen darf,
Ritter des Eisernen Kreuzes: ann Schmidt, früher Kompagnieführer an der Unteroffizier⸗Vorschule(1. und 2. 4982 Reusch aus Löhnberg. Gefr. Karl äfer— 3 duch Feldw-Lt. Telegr.⸗Ass. Karl Wagner aus ach, früher im 1. Bat. 168. Gefr. Eschenrod. Uffz. im Feld⸗Inf.⸗Re aus Schotten. Leutn. d. L. im Wollmar. Uffz. d. R. im Res.⸗Inf.⸗Regt. 83 Martin Wag⸗ ner aus Wollmar(inzw. gefallen). Sergt. Bernhard
qus Naun⸗


