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flMutiooitei haben: $>(iu) Bievor) Lshristus). Zn schien zahl­reiche» Naiueu iügle Lo,d Slralhcoua anch de» des .Grasen" Hinz», lat kan, (ci. Cr halte sehsii die Armen van Aberdeen ge- svetsl, rbensa «vie die Ctttdenlen. Nnu ivollle er auch »och die Allen Denen zt, Galle laden: es slelile sich aber Iw«»?, da» die Zadl derer, die der Euiladuua «olateu, sich a»> 50o>> delics. Lord Strathco,«a erschrak ntchi. .Man «u»ß enie» Saal bauen", saqle er. Mau bnmc eine», man schickte Erliaziige von London mit allen, Z otigen. >n>d die 50 0 setzten sich z» einem der nelnuaeulieu Gnsluiähler nieder, die je geachcu wurden. Ter Abend koilele ihn INOOK Äk., und man gib iin» iulolgedesteu den Lvitznau«c» .Gros", nämlich .Gras van Maule Chiislo". Lei» eigentlicher via nie «var T onaid Sunih.

Tor Begräbnis des Tangos. Ter Tango kann sich begrobru teilt»: ihm droht endgültig der Untergang durch einen neuen Tanz, dieInnovation Gavotte", die nach einer Meldung aus Neivpork ungeheures Aussehen rrregl Kat. Tie Gavotte wurde zum erstenmale in dent Dause des Mr. Fish ge­tanzt, der zu den oberen Zehntausend gehört. Zu dem neuen Tanz wird Tangonrusik geschickt. Er besteht aus winzigen Pas und Pirouetten. Tie bekanntesten Newnorker Tanzlehrer, Herr und Frau Caslle, tanzten dir neue Gavotte der Gesellschaft vor und fanden bet allen Anwesenden großen Beifall, weil sie einen graziösen, vornehmen Eindruck machte. Die Caslle» tanzten die Touren zweimal hintereinander und brachten sie daraus der Ge- selischast bei. Tri Tanzlehrer wnßre für dicfc neue Erfindung noch keinen rechten Namen. Ae Gäste waren in deni Ersinnen geistvoller Bezeichnungen erfinderischer und schlugen allerhand ergcnarttge Namen vor. ..Psaucnrad" sollte der Tanz heißen, Tonchleßtango oder ButtcrslN glide (SchmetterlingSflngi- Mr. Fishs Tanz konmrt nach Amerika zu einer sehr günstigen Zeit. Der Tango ist von der Kirche verurteilt und wird auch sonst viel an° gefeindet. Er fängt an, gesellschaftlich tot zu sein und man braucht einen neuen Tanz. Dieser mutz etwas Weiches, Gleiten­des, AnmuttcieS, Würdevolles haben, und dies alles besitzt gerade die neue Erfindung. Man hat Fish selrr viele Glückivünscbe übcr- mittcll, und die Zeitungen meldete» Ende voriger Woche unter den letzten Nachrichten: das Leichenbegängnis des Tangos. Herr und Frau Caslle, die noch gestern in Neivyork für den Tango Reklame machten, zeigen heute an: Tango und Turkeh-Trot sind eudgüliig zu gewöhnlichen Tänzen geworden. Deute lernt man nur noch ,,Jnnovatton Gavotte", die Amerika in wenigen Wochen und Envopa »och vor dem Sommer erobern >vird."

Id. Das Torf an! der Eisenbahn. Umzüge macken rtns bekanaliieh viel Sor e und Mühen, besonders wenn es nach anherbaih gebt z«»d alles sorgsani verpackt werden uiuß. Den Amerikaner» stnd ste eine äleunqketliiinast Haben sie ein ganzes Tori von über 800 Einwohnern aui die Eisendahn geladen, und zwar nicht nur die Möbel, sondern Däuser. Kirche und aller! Dies unerhörte Erlebnis Halle der kleine Ort Dragon, der von Colorado nach Utah, also von einem Staate in de» a,«deren, «eilen muhte. En« Gesetz Emzeldeiten hierüber iiitha teil die vor­liegenden Nachrichten niiit verlmigie diese,, U,nzng und liest den Bewohner» nur eine kurze Zeit zur AuSiülirnng. Dar,««» ging «mm mit aniertka nschsr F>rinkci! vor. Es «vuree ei» Tag für den llinzng tellgifctzt: Däuier, Läden, die kleine Kirche, alles «vurde aut Elsenhahnwagen verlade» und 15 Rilomcter «veil nach der netten C'tmiat »elabren Das ganze Tori brauchle da«» nur ein vaar Tage. Zivei der Torchewolmer sind bei dieser Beilahuiig ntchi einmal aus ihren« Dause heransgegangen, sonder» haben sich mit ihrer Wohnung ninzichen lasten.

kf. SBie lange können Bazillen ans Fliege» leben? Immer ne««e gelähiliche Seilen der lästigen Sinben- fliege iverden entdeckt. Die .Ratnre" tvct't jetzt dara««> hin. da» ««ach den llntersuchttnae«« emeS ArzleS, Dr. Beresost, die Fliege anch dann noch als Ueberiräger von iirankheiteu sehr geiährlich ist, «vein« ste überwintert hat oder gestorben ist. Bercloff bat dar- aulbln «ine ganze Reibe von Fliegen und Fliegr««leichen nnler- sncht. Wenn di« Fliege aus dc«n Winlerfchlae erivachi, enthält ihr Tarinkanal noch immer eine grobe dluzahl von Kleinlebewesen, die vollständlg iebenskrättig stnd und daher zur Erkrankung von Mensche» beitragen rönnen. In mehr als 150 Fällen Hat Dr. Beresost Kleinlebewesen der verschiedensten Art, Harmlose, sowie auch Erreger von In'cklionSlraukHeiien, angelrossen. Stirbt die Fliege, so Hai das an! den Inhalt ihres T,>rmkaucils iveniq Eiu- flub Bei der Uliiersuchnng von FliegenlciD», d,c bereits halb veitroekiiet ivaren, konnle Dr. Beresost «eslstelle,«, dab die Insassen de« Darinknnals der Fliege, die Krankheitskeime sowie andere lUelniebcwcsen, Hierdurch so iveniq inilbclroffen ivaren, «nie es in der nderwinteniden Fliege der Fall «var. ^

" Zur künstlichen Winterfütterung der Büge ist die Herstellung fester Futterküchen sehr zu empfehlen. Drei Teile Sämereien (Mohn, Dam, L»afcr, Sonnenblumenkerne usw.s ferner geriebene semincl, Fleischsttickc, getrocknete Dollnnderbccren usw. werden mit zwei Teile» zerlassenen Rindertalgs zusammen­geschmolzen. Tic heiße flüssige Masse giesst man in Formen von nicht allzudickcn, länglichen Futtersteinen, die dann in die

Futterkästen gelegt werden. Witch und Wetter köniten dieses Futter nicht zum Verderben bringen, und das Fett ist als wärme- erzengend den Vögeln willkommen. Bis aut den kleinste» Rest wird dieser Talgkuchen verzehrt, während sonst von dem lose hingestreuten Futter ein großer Teil zu verderbe«« vfleqt. Ein besonderer Nutzen der Futterküchen istoch der, daß Jnsekten- nnd Fleischfresser, ebenso wie Körnerfresser an ihm sich gütlich tun können: für alle ist das Tischlein gedeckt. Das Hinstelleir von erwärmiem Wasser ohne fest darüber liegendes weitmaschiges Drahtgitter ist gesährlich, weit sich sonst die Vögel darin baden und nachher sters frieren und dann unrkvmme».

Mchertisch.

, Parsifal. Aiischließcnd an den Streit für- und ivider die Freigabe Parsisals bringt im neuesten Desto derBühne und Welt" Ernst Adolf Greiner einen beachtenswerten Aussatz, der in sachgemäßer, scharfsinniger Weise den Enbvicklnngsgang des ganzen Streites beleuchtet und der die Parsisalsragc zuni Anlaß einer grundsätzlichen Erörterung über den Schutz des geistigen Eigen­tums nimmt. In seiner starken An dürste die er Aussatz ein wertvoller und sehr beachtcnsiverter Beitrag zur Beleuchtung de» Problems sein. Fm selben Decke findet sich eine Studie Egbert v. Fiankenbergs über dasBallett". Der Verfasser gibt darin einen Uebrrblick über die Entwicklung des Balletts, um zum Schluß die Folgerungen zu kennzeichnen, die unsere Bühnen aus den Tanzideen der neuen Schulen, wie Dunkau, Talcrvze usw. zu schließen haben. Friedrich NietzschesEcee Homo" unterzieht Dans Wendclin einer historischen Würdigung. Aus dem übrigen Teil sind die Parsisal-Berichle, Ernst Ritters Aufsatz über Na- pvleon-Tramcn u. a. noch hervorzuheben. Skizzen 8. von Frankenbergs (Battettstudieii) sind dem illnstriertrn Teil bergegeben.

So nn c n bru t. Roman von Olga Wohlbrück. (Eoncordia Deutsche Verlags-Anstalt, G. in. b. D. in Berlin SW. 11.) Brosch. 5 MI., gebunden 6 Mk Ein starkes, ungewöhn­liches Problem behandelt der Roman, der das letzte Kapitel au» der Geschichte eines gräflichen Dauses ist: das Spiel von Leiden­schaft und Liebe in dem großen Kamps, de» Gesetze und Pslichlen al eil Adels mit der Stimme des Blutes und mit lenem sckntankcu- loscn IndividualiSmns aussechlen, der den Untergang der Per­sönlichkeit bewirkt und der ans der eigenen Brust, dem cigeiien Blut, nicht von außen her, seine zerstörenden Kräfte hervorholt. Die alte Ezzcllenz, fast schon Mumie, ioacht über Sohn und Enkel als die letzten sprossen, nachdem der Sohn endlich hcimge- kchrl ist, der in der Provence ein echte» Kind des heißen Landes geheiratet, sich aber bald wieder von der Frau getrennt hatte. Beider Sohn, der letzte der Grasen, wächst nun, bedrückt von der väterlichen aristokralischcn Allmacht, als Lcbcnsnörg er ans, bis er in der Tochter eines Bildhauers seine Rettung finbet.

Velhagen ir. Klasings Volksbücher. (Preis je­des Bandes 60 Psg.) Tausend Jahre sind verslossen, seit Karc der Große in die Gruft von Aachen stieg, und staunend be­merken wir, wie sei« gewalliges Bild noch immer in unsernk Volke lcbl und wirkt. Was der Kaiser uns heute noch ist, zeigt das vortreffliche Buch von Tr. Ernst Güldemeistcr, das in der bekannten illustrierten Srrnunlung von Velhagen u. Klasiugj Volksbüchern erschienen ist (Verlag von Velhagen u. Klasing, Bielefeld und Leipzig). Gleichzeitig mit diesem rücken noch einige andere der schtnucken 60-Pfcnnig-Bändchen aus den Plan: unsern größten niederdeutschen Dichter Fritz Reuter charakterisiert Walther tzöohl: ein Bild von Papa Daydn zcichncl Gustav Thorniälius: die besonders gut ausgestatteten Künstlermonvara- phien der Sammlung vervollständigt der Essad Tr. Georg So« botkas über Guido Renr.

Altägyptische Hieroglyphen.

Jede? Bild bezeichnet den Ankangsbuchstabe» ieities Namen?, z. B Sonne s, Glas g ic. Tie Vokale sind zu ergänzen.)

Auslösung in nächster Nunnner.

Auslösung des Rätsels in voriger Nummer! Wien, cktzetn.

Redaktion: K. Neurath. Rotatiousbruck und Verlag der Brühl'schcn Universiläiz-Buch» und Steiudruckerei, R. Lange, Grcßen.