Ausgabe 
28.12.1914
 
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Nr. 3Ö4

Der ®t*6«ntr »nzekser

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Erster Blatt

M- Zahrgang

Montag, 28. Dezember J9J4

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Ein deutscher Zlieger über der Themsemündung! französische Angriffe zurückgeschlagen. Fortschritte im Osten.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 27.Dez.vorm. (Amll.) Westlicher Kriegsschauplatz. Ja Flandern ereignete sich gestern nichts wesentliches. Englische Schiffe zeigten sich heute morgen.

Nordöstlich Albert machte der Feind einen vergebliche» Vorstoß auf 2a Boicellcs, dem heute früh ein erfolgreicher Gegenstoß unserer Truppen folgte.

Französische Angriffe im McnrissonS-Grnndc (Argvnuen) nnd südöstlich Verdun brachen in unserem Feuer zusammen.

Im Oberelsaff griffen die Franzosen unsere Stellungen östlich der Linie Tann-Tammerkirch an. Siimiliche Angriffe wurden znrückgcschlagcn.

In den ersten Nachtstunden setzten die Franzosen sich in Besitz einer wichtigen Höhe östlich Tann, wurden aber durch einen kräftigen Gegenangriff wieder gcworscn. Die Höhe blieb fest in unserem Besitz.

Ocstlichcr Kriegsschauplatz. In Ost- und West- prcußcu keine Veränderung.

In Polen machten unsere Angriffe am Bznra-Tanca- Abschnittc langsam weitere Fortschritte.

Südöstlich Tomaszow wurde die Offensive erfolgreich fortgesetzt. Russische Angriffe aus südlicher Richtung auf Inomlodz wurden unter schweren Verlusten für die Russen znrüikgcschlageu. Oberste Heeresleitung.

Lus den heute vorliegenden Nachrichten sticht eine be­sonders hervor, wenn sie auch nichts enthält, was als folgen­schweres Ereignis gewertet iverden tonnte: Ein deutscher Flieger hat sich bis an die Themseinündung vorgewagt! Neben der deutschen Marine hat nun auch die deutsct)c Lnst- ff orte einen Beweis des in ihr herrschenden Mutes gegeben. In diesem moralischen Erfolg erschöpft sich natürlich diese Unternehmung eines Einzelnen. Immerhin gelang es dem Tapferen, über Sheerneß drei Bomben abzuwerfen und Tausende von Engländern in Schrecken und Angst zu setzen. ES entstand ein großer Lärm durch englisches Geschütz- fcucr, aber - der Flieger, der durch englische Flugze uge über die Nordsee verfolgt ivurde, entkam. Einzelheiten ivill dieB ft. a. M." noch aus Anisterdam erfahren haben» Danach hätte der deutsche Albatrosdoppeldeckcr zwei Per­sonen getragen und sei von drei englischen Flugzeugen verfolgt worden.

An verschiedenen Punkten sahen angesamnieltc große Volks- ! mengen, wie Granaten von Ballonabwehrkanonen dickt bei dem Albatrosdovveldcckcr zersprangen »nd die Tcutsckwn mit ihren Bersolgern Scküsse weckselten. Der dcutscke Flugzeug- sührcr lenkte seine Masckine vorzüglich. Zwei der englischen Flieger, die über ihn hinzogen, versuchten ihn zu der mit cincm Schncllseuergcschntzc ausgerüsteten dritten englischen Ma­schine hinzudrängen. Wer der Albatrostlieger war zu geschickt. Er manövrierte jo glänzend, daß es seinen Verfolgern säst unmög­lich wurde, zu schießen, ohne Gefahr zu laufen, die eigenen .gamc- I toben z» kreisen. Doch dann hatten sich zu den drei englischen Flic- * firtn noch eine Anzahl anderer Flieger gesellt und die deutsche Ma-

> schinc schien verloren. Da kam der rettende Nebel und der Albatros sauste mitten durch die Luilslottc und entkam. Tie Eng­länder flogen nun schleunigst östlich, um den Gegner zwisckwn Southend und Sheerneß abzusangcn. Ter Versuch mißlang aber und die Versolgcr kehrten lwld unverrichteter Tinge wieder zurück.

Wenn das richtig ist und wir haben keinen Anlaß, an der Darstellung zu zweifeln, so hat der deutsche Flie­ger nicht nur Beweise seines Mutes, sondern aucki, was ebenso wichtig ist, seiner überlegenen Geschicklichkeit ge­geben. Wir dürfen den Rückschluß ziehen, daß unsere gut geschiisfeue^Wasse zur Luft in Gemeinschaft mit der deut­schen Flotte am Tage der Abrechnung England aufs Neue i» Staunen setzen wird!

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©in deutsches Flugschiff über Sheerneß.

Londoir, 26. Dez. (W.B. Nichtamtlich.) Das Kriegs-

> amt teilt mit, daß gestern um 12y» Uhr mittags ein fern d- lichcs Flugzeug über Sheerneß bemerkt wurde. Es tourde von britischen Fliegern verfolgt und beschossen. Don drei Schüssen getroffen, kam cs über dein Meere außer Sicht.

AuS Sheerneß wird hierzu weiter berichtet, daß .drei englische Flugzeuge dem deutschen Flug­zeug den Weg a b z u sch neiden versuchtet!. Dieses verschwand jedoch zu schnell iir dem Dunst, der über dem Meere lag. Ueber dem Lande war die Luft ganz klar. Es wurden keine Bomben abgeworfen. Die Bewohner von Southend saßen gerade bet Tisch, als sie durch Geschütz­feuer ausgcschreckt wurden. Tausende eilten nach der Küste und suchten die Lust mit Fernrohren ab. Sie sahen zwei Flugzeuge in großer Höhe schnell nach der Nordsee fliegen.

London, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Dichter stiebet und Windstille ermöglichten am ersten Weihnachtstagc einem deutschen Flugzeug vom Albatros-Typ, die Küstcn- wachcn zu passieren. Als sich bei Sheerneß der Nebel lich­tete, tourde das Flugzeug entdeckt, war aber schnell wieder

verschivuuden. Darauf wurde cs tviedcr bei Gravcscnd signalisiert. Sein Ziel war offenbar London. Bei Erith wurde das Flugzeug von englischen Fliegern abge­schnitten und die Thenrse entlang zurückgejagt. Das deutsche Flugzeug flog über Essex nach der Sec, wobei cs an ver­schiedenen Punkten von Lnftschiffgeschützcn beschossen wurde. Das Feuer wurde erwidert. Schließlich gelang es dem deut­sche» Apparat, in dem sich zusammenziehenden Nebel zu entkommen. Die englischen Flugzeuge kehrten unbeschädigt nach ihren Stationen zurück.

Berlin, 28. Dez. Zn dem Erscheinen eines deuffchen Fliegers über der Themse heißt es in derKreuzztg.":

Ein Weihnachtsgruß aus den Lüsten wird den Engländer» am ersten Feiertag die Festfreude toohl nicht wenig gestört haben. Das Jnvasionsgespcnst ist ihnen auch in diesen Tagen, in denen unsere lieben Vettern uns ganz und gar in unserem Gemüte laborierend gewähnt haben mögen, in peinlicher deutscher Deut- lichleit ausgestiegc». Ein kühner deutscher Flieger hat am ersten jFcicrtag seinen stltbatros über das Meer gelenkt und an die Tore Londons angektopst. Ter Erfolg eines so kühnen Uirtcr- nehmens kann, wenn cs sich um ein einzelnes Flugzeug handelt, immer nur ein moralischer sein, und der ist hier voll erreicht toorden.

Der englische Angriff aus Cuxhaven'.

Berlin, 28. Dez. Von dem englischen stlngriff auf Cux­haven erhielten die Hamburger, wie derVoff. Ztg." gemeldet wird, erst in den Abendsttmden durch Extrablätter Kenntnis. Die Nachricht tvnrde mit vollkommener Ruhe ausgenonrmcn. Das Straßcnlebeu war nicht verändert. Freude erregte das leichte Ab- schlagcn dieses AngriffeMdind der Gedanke, daß die deutsche Marine auf dem Posten gewcse-x war.

Der österreichische Tagesbericht.

Wien, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, 27. Dezember, mittags. Die Lage in den Kar­pathen ist unverändert. Bor der zwischen Rymanow und Tnchow eingesetzten russischen Offensive wurden unsere Truppen in dem galizischen Karpathenvorlandc etwas zurückgenoinmeil. Feindliche Angriffe am unteren Dunajec und an der unteren Nida scheiterten. Die Kämpfe in der Gegend von Tomaszow dauern fort.

Aus dem Balkan- Kriegsschauplatz hält die Ruhe an. Das Territorium der Monarchie ist hier mit Ausnahme ganz unbedeutender Grenzstrecken Bosniens, der Herzego­wina und Süd-Dalmatiens vom Feinde frei. Der schmale Landstreisen Spizza-Budua wurde von den Montenegri­nern schon bei Beginn des Krieges besetzt. Ihr Angriff aus den Bocche di Cattaro scheiterte vollständig. Schon vor längerer Zeit mußten ihre Angriffe nnd die auf die Grenzhöhen gebrachten französischen Geschütze, von unserer Forts- und Schiffsartillerie niedergekämpft, das Feuer ein­stellen. Ebenso ergebnislos verlief bekanntermaßen die wie­derholte Beschießung einzelner Küstenwerke durch die fran­zösische Flottenabteilung. Ter Kriegshafen ist somit fest in unseren Händen. Oestlich von Trebinje entwickeln sich schwächere montenegrinische Wteilungcn auf herzcgowini- schem Grenzgebiet. Endlich steheir östlich der Drinastrecke Foca-Bisegrad serbische Kräfte, die von dort auch während unserer Offensive nicht gewichen waren.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs, v. Höfer, Fekdmarschalleutngnt.

Der amtliche franzöfische Bericht.

Paris, 26. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ge­meldet : 3 Uhr nachmittags. Ein nicht sehr starker Artille­rie k a m p f fand zwischen dem Meere und der L y S statt. Dich­ter Nebel machte Operationen unmöglich. Zwischen der Lys und Oise ivarieil wir mehrere ieindliche Gcgenangttfie bei Roulettes, Boiselle und Lihon, Ivo wir dem Feinde abgenommene Schützen­gräben verloren, die dann nach lebhasteni Kampfe wieder einge­nommen wurden. Zwischen der Oise und der A i s n c tvnrde hef­tiges deutsches Geschützscuer in Chivrp, nordöstlich Soupir, ab-- gewiesen Fm Gebiet von Perthes brachte unsere Artillerie Batte­rien zum Schweigen, welche die kürzlich eroberten Schützengräben beschossen. Zwei heftige deutsche Gegenangrifse wurden in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember abgewiescn. Gestern erlitt ein beson­ders heftiger Gegenangriff auf einer Front von 1500 Metern mit bedeutendem Truppenstärken einen völligen Mißerfolg. Aus den Argonnen nnd dem Kanrpfgebiet ztvischen der Maas und den Vo­gesen ist nichts besonderes zu melden. Im Oberelsaß war der Tag durch merkliche Fottschritte gekennzeichnet. Vor Sennheim erreich­ten wir den Waldrand aus den Hügeln westlich der Stadt und be­haupteten uns dort trotz mehrfacher Gegenangriffe. Wir besetzten den Rand von Unter-Aspach und eine Höhe, die Aspach im Westen beherrscht.

Paris, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Tages­bericht vom 26. Dezember, 11 Uhr abends. Heute abend ist von der gesamten Front noch nichts wichtiges gemeldet worden.

* 3 * -jl. .

Weihnachten in der Reichshauptstadt.

Berlin, 28. Dez. Tie Reichshanptstadt stand während der Wcihnachtsscicrtage im Zeichen der seldgranen Uniform. Gestern zogen sic zu HundertkAi, ja zu Tausenden wieder nach den Bahn­hosen.

Die Kämpfe im Osten.

Berlin, 28. Dez. In einem englischen Blatt liest man der Voss. Ztg." zufolge aus Petersburg: Der Großfürst ver­sucht nicht, das deutsche Fortschrellen zu verhehlen. Die Anzahl der Deutschen, Ocstcrrcichcr und Ungarn, welche die Russen an verschie­denen Punkten angrifsen, wird auf der ganzen 200 Meilen langen Front aus 14/, Millionen geschätzt.

Der türkische amtliche Bericht.

Ko n st a n t i n o v e l, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) ?lmt- lichcr Bericht. An der kaulasischcn Front setzt unsere Armee ihr siegreiches Vordringen sott.

Ausfuhrverbot in Holland.

Haag, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Die Ausfuhr von lebendem Rindvieh nnd lebenden Schweinen aus Hol­land ist vom 24. ds. Mts. an verboten.

Der Scekamps bei den Falklandsinseln.

London, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.)Dailn Chro- niclc" meldet aus Newyork über Montevideo: Die Offiziere der Flotte des Admirals Sturdee sind besonders stolz darauf, daß es den Engländern gelang, die Deutschen zu überlisten und die Ueber- rcste des Geschwaders des Admirals Cradock zu verstärken, ohne daß der Feind davon etwas crsuhr. Es gelang ihnen, zwei mäch­tige Panzerkreuzer heranzuzichen, die sich mit den KreuzernCano- pus",Carmaron",Cornivall",Bristol" undGlasgow" ver­einigten und am 7. Dezeuiber Fort Stanley zum Kohlen anliefcn. Die großen Kreuzer konnten sich im Hasen hinter dem Landrücken vollständig verbergen. Am 8. Dezember sinh erschien das deut­sche Geschwader, osscnbar in der Absicht, die Falklands- Jnseln zu überrumpeln und Fort Stanle» als Kohlenstation zu besetzen. Als die deutschen Schisse nur die wenig starken feindlichen Schisse sahen, machten sie zum Gescchte klar. Es kam zmn Kampf.. Plötzlich erschienen in dem engen .Hasencingang die beiden englischen Panzerkreuzer. Admiral Gras von S p c c »icrkte jetzt, daß er in eine Falle geraten sei und gab seinen Schissen das Signal, sich zu zerstreuen. Es mar jedoch zu spät. Der Kampf enttoickelte sich fn der bereits geschildetten Weise. Die Deutschen, namentlich dieScharnhorst", schossen ausgezeich­net.Gneisenau" undScharnhorst" feuerten bis zum Augenblick des Unterganges. Inzwischen kämpfte dieGlas­gow" mit derLeipzig", die mehr ausrichten konnte als die an­deren deutschen Schisse. Als dieLeipzig", in Feuer gehüllt, irrt Begriffe war, nuterzugehen, stellte dieGlasgow" das Feuer ein, subr dicht an das sinkende deutsche Schiff heran und ließ Boota herab. Als jedoch die ersten britischen Boote aussuhrcn, um die Besatzung derLeipzig" zu retten, schoß dieLeipzig" noch einmal. Der Schuß explodierte aus dem Teck derGlasgow". Daraus feuerte dieGlasgow" die letzte Breitseite ans dieLeipzig", die diese zmn Sinken brachte. Die britischen Offiziere bedauern, daß von derLeipzig", offenbar in der Hitze des Kampfes, dieser letzt« Schuß abgegeben wurde. Sic glauben, daß es sich um einen bedauer­lichen Zufall handle. Tic übrigen britischen Schisse holten die Nürnberg" ein und forderten sie zur Uebergabe auf. Da sie sich weigcttc, tvnrde sie in Brand geschossen. Ihr Unterem»« rettete die SchiffeDresden" undPrinz Eitel Friedrich", weil die englischen Schisse die Verfolgung einstellten und die lieberlebenden der deut­schen Schisse ausnahmcn. Nach anderen Berichten ans Monte­video wurde der PanzerkreuzerJnvinciblc" zwanzigmal von Schüssen getroffen, ohne daß er ernstlichen Schaden litt. Nur 14 von der Besatzung wurden vertvundct. Als dieGneisenau" sank, hatte sie ihre ganze Munition verschossen, wollte jedoch nichts von Uebergabe wissen. Bei dem Untergang salutierten viele Offiziere. Ein Teil der Mannschaft versammelte sich wif dem Achterdeck und sang dieWacht am Rhein". Eine große Anzahl, darunter auch Offiziere, wurden nachher gerettet, einige starben an Bord unserer Schisse. Tie übrigen wurden Krach England gebracht. Bon derScharnhorst" wurde niemand gerettet

Tie Italiener in Balona.

Ro m, 27. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) In Besprechung der L a n d u n g italienischer Matrosen in B a l o n a schreibt dasGiornale d'Jtalia":

Die Landung werde im Lande mit Befriedigung ausge­nommen. Jeder Italiener sei überzeugt, daß Italien ein In­teresse an dem Bestehen eines unabhängigen Albanien habe. Italien beabsichtige keine Expansion in Al­banien, doch verzichte es nicht auf die wachsame Wah­rung der Rechte der Zivilisation und seines polittschen An­sehens. Infolge der Ausrufung des Heiligen Krieges hätten mehrere die Gelegenheit gekommen geglaubt, von neuem die moslemetischcn Albanesen zu Unruhen auszustacheln. Seit zwei Wochen werde Albanieir von blutigen Unruhen zer­rissen, die sogar die Scheinregierung Essad Paschas in Ge­fahr brächten. Die Flammen der Erhebung dehnten sich mit ftirchtbarcr Schnelligkeit von einem Distrikt zmn andern aus, und berührten jetzt sogar Balona. Durch die ein­gegangenen Nachrichten sei in Italien der Eindruck hervor gerufen worden, daß eine Landung notwendig sei, und bei den erstell Flintenschüssen, die den Aufruhr anklindigten, sei die Stadt besetzt worden. Diese energische Tat der ita lieuischeu Matrosen habe genügt, um die Empöniug zu entwaffnen und einen dankbaren Empfang durch die Be völkernng von Balona zu erzielen. Die Landung sei also eine Ordnunasmaß reget, um ein Gemetzel zu ver­hüten, dessen erste Opfer die in Balona wohnhasten Euro päer geworden tvären. Doch sei cs nicht minder die Be­tonung der entschlossenen Wahrung der italienischen I n t e r esse n an dem für die Sicherheit Jtalims empfind lichstcn Punkte. Deshalb habe die Oeffentlichkeit. die keine