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Hi du anders die Tenffchen. Air haben unsere Verträge immer gehalten und gedenken es auch in Zukunft zn tun. Bei Belgien aber war die Neutralität sehr einseitig: die belgischen Befestigungen richteten sich nur gegen Deutschland, und die belgische Presse über- traj feit vielen Jahren die französische in Angriffen aus Deutschland. Aber ich kamt hier Herrn Eliot mit einer Autorität dienen, die bisher noch nicht angezweisclt worden ist. Als Sir Edward Grey im Unterhausc am 3. August den englischen Standpunkt darlegie, erklärte er. daß die britische Haltung von der britischen Regierung schon 1870 sestgelegt worden sei, und er führte wörtlich eine Rede Gladstones an, worin dieser sagte, er könne den Satz nicht unter­schreiben. daß die cinsache Tatsache der Existenz eines Garantie- Vertrages für jeden Teilhaber bindend sei, gleichgültig wie die besondere Lage des Teilnehmers sei, worin er sich befinde, wenn die Gelcgeirhcit zum Lckutze der Garantie sich ergebe. Er nannte icnen Satz eine strenge und unpraktische Ansicht solcher Garantie und den ganzen Vertrag eine verwiclcltc Frage. So sprach Herr Gladstone, und mit ihm hat Sir Edward Grey den belgischen Neutralitäts- Vertrag nicht für bindend gehalten für jeden Teilhaber, wenn er gegen das Interesse war, das sich aus der beiondern Lage ergäbe, als der Krieg ansbrach. Es lag im Interesse Englands, diesen Vertrag aufrcchlzuerhaltcn, und darum handelte cs danach. Es war gegen das Interesse Deutschlands, diesen Vertrag aufrcchtzu- erhaltcn, und darum brach es ihn. Wohl bemerkt, das ist die englische und nicht die deutsche Theorie. Meine Theorie gebt mit dem deutschen Kanzler dahin, daß ich auss tiefste bcdaure die Notwendigkeit, die belgische Neutralität zu verletzen, nachdem Belgien beschlossen hatte, die deutsche Anfrage wegen freien Durch-

« ibschlägig zu beantworten Es ist natürlich ganz klar, daß der der belgischen Neutralität durch Deutschland in England als ein Mittel benutzt wurde, um die öffentliche Meinung zu be­einfluss«!. Aber man soll doch luriu vergessen, daß die Haltung Sir Edward Grehs so hervorragend« Männer wie Lord Morlcy, John Burns und Sir Trevelian vcraitlaßr hat, aus dem Kabinett auszufckiecden, wo sic als die besten und liberalsten Mitglieder der regiereirden Partei galten. Bcrnard Shaw sagt von England, das; es niemals in Verlegenheit gcivesen ist um eine ivirksame moralische Pose. Aber das darf uns doch nicht blind machen dafür, daß die englische Regierung ans politijchcn Interessen in dieser Neutralitätssmge gehandelt hat. Ich verweise aus das Weißbuch, das die englische Regierung herausgegeben hat. .hier sagt Sir Edward Greh selbst:Wir erwogen, ob wir die Ver­letzung der belgischen Rnitralität als einen Casus belli erklären sollten."

Ich bin ein feuriger Anhänger aller mternationaleii Schieds- abkominen, nnd ich freue mich, daß das amerikanische Volk sie so fördert. Aber internationale Abmachungen dürfen auch nicht über­schätzt werde». Es gibt Fragen, die sich niäst durch sie lösen lassen. Glaubt Professor Eliot wohl, daß die Mehrheit des ameri- kaniselren Volkes bereit wäre, die ungeschriebene Monroelehrc zum Gegenstand eines Schiedsgerichts zu machen? Sicherlich nicht. Säe kann so wenig schiedsgerichtlich entschieden werden wie eme religiöse oder moralische Frage. Herr Eliot hofst, das glückliche Ergebnis des Krieges werde sein, daß Deutschland amerikanische Regierungsformeln annimmt Warum soll aber Deutschland allein eine repräsentativ« Republik werden? Warum nickst Rußland, England, Italien. Oesterreich, Japan? Professor Eliot glaubt, die Deutschen däcksten, Mackst gehl vor Recht. Das ist sehr unge- r.cht von ihm. Unsere Geschichte beweist, daß wir niemals nach diesem-rundsatz gehandelt haben. Wir haben niemals ein Welt­reich gebaut oder zu bauen versucht, ivie es England aut dem Wege der Macht getan hat. In Deutschland ist dieser Grundsatz imr besprochen worden, um zu zeigen, wie die großen Weltreiche von England und Frankreich geschaffen worden find, aber nur damit wir uns aus der Hut vor solchen Lehren halten.

Darf ich Herrn Eliot sagen, ivas ich für den Grund der amcrt- kanischen Stimmung halte? Da ist vor allem die ethische Seite.

Tie Amerikaner' haben einen ausgesprochenen Sinn für Hoch­herzigkeit und sind im allgemeinen gute Sportslcute. Sie sehen in Belgien eine kleine Ration, roh überfallen von einem viel mäch- tigern Nachbar. Sie empfinden, daß der Kleinere sich tapfer und ritterlich ivehrt gegen den Größern und kämpft mit allem, was er hat. So etwas wird immer die amerikanische Sympathie ge­winnen und Stimmung gegen den mächtigcrn Gegner machen. Dazu kommt dann die geschäftliche Sefte. Ter Krieg hat im Anfang schwer die wirtschaftlichen Interessen Amerikas getroffen, nnd so ist das Bolk naturgemäß erbitten gegen den, von dem es glaubt, daß er den Krieg begonnen hat. Da Deutschland sich im Anfang hier kein Gehör verschaffen konnte, so glaubte mait. es sei es ge­wesen, das die Welt in Brand gesetzt lwbe, und war darüber er­bitten. Aber ich denke, jetzt wird das aineNkanifche Volk nicht mehr nach der Vergangenheit, sondern nach der Gegenwart und Zukunft urteilen und die Lage in ihrem wahren Lichte sehen. Tann ivird es finden, daß Belgien im Bunde gewesen ist mit dem Dreiverband, lange bevor der Krieg ausbrach. Dann wird es ferner sehen, daß «S nicht Deutschland ist, sondertl England und seine Verbündeten, die den Handel stören, Kabel zerschneiden, Posten aushalten und Neutralilälsrerträge so gut ivie andere brechen, nur um ihre Ziele zu erreiche». Tann ivird es endlich ftndcn, daß England eine Weltherrschaft zur Sec ausgerichtct hat, der selbst Amerika sich unter- iversen muß. Dann werden sie wohl auch bald einsehen, daß der Friede der Welt nur gesichert iverden kann durch ein Einverständnis zwischen Deutschland und de» Bereinigten Staaten, als ein Gegen­gewicht gegen das maßlose Amvachsen der englischen Seemacht. Dann ivird auch die Stimmung gegen Deutschland besser werden, ivobci ich aber schließlich noch bemerken möchte, daß sie mir gar so schlecht nicht zu sein scheint.

Kird>c und Schul«.

Die Geistliche» und der Dienst »nit der Waste.

Berlin, 26. Nov. (WDB. Mchtamtlich.) 160cvan-

gelischePsarrer aller Richtungen Groß-Berlins haben eine Erklärung unterzeichnet, in der eS heißt:

Die Unterzeichneten Geistlichen Groß-Berlins sehen in der Bestimmung des Reichsmilitärgesetzes, daß ordimerte Geistliche des Beurlaubtenstandes und der Eriatzreserve zum Dienste mit der Masse nicht herangezogen werden, ein nickt z u reckt- iertigcndes Ausnahmegesetz und eine Zurücksetzung! ihres Standes in der sonst allen Ständen zustehenden Ehre, mit den Waffen das Vaterland zu verteidigen. Sie leiden bei der bis­her geübten strengen Durchführung des Gesetzes unter der Halb­heit und zwar vor der Ordination mit der Waffe dienen zu dürfen, dafür aber nach der Ordination, sowohl in Friedens- als auch besonders in Kriegszeiken von dem Vorrechte ausgeschlossen zu sein. Zwar erkennen sie als die vornehmste Pflicht an, in Kriegs- zefteu durch die Predigt und Seelsorge im Felde >r»c daheim die geistigen Vorbedingungen da? Sieges zu schaffen, verlangen aber über den Berns hinaus als Staatsbürger auch der Tat für die in ihrer evangelischen Verkündigung auigestellten höch­sten sittlichen Forderungen eintrrten >» dürfen. Ter Erlaß des evangelischen OberkirckenratS vom 18. Sevteniber beseitigt die Unklarheit über die Auslegung und Anwendung des Gesetzes nicht. Darum lind wir entschlossen, beim Reichslage um Auf Hebung des Gesetzes cinzukommen und eine gesetzliche Neuregelung der militärischen Stellung der evangelischen Pfarrer im oben angc- deuteten Sinne zu beantragen."

Dieser Erklärung hat die Versammlung des Berliner Evangelischen Pfarrvereins vom 24. November zugestimmt und den Zentralvorstand der evangelischen Pfarrvereine Deutschlands ersucht, für eine gesetzliche Neuregelung ein­zutreten.

Aur Stadt und Land.

Gießen, 27. November 1914.

-Urs dem Fclvc der Ehre gefallen.

lAus Hessen und den NachbargebietenZ Oberl. RcchlSanw. und Laudlagsavg. Tr I. G. B o x h « i m c v, ö. ba>>r. Ins -Rgt., aus Wornis. Einj.-Freiw. Unleroff. Ernst Lndw. L o e b, 5. bayr. Feld-Art - Rgt., Frankfurt a. M. Unleroff. d. Res. Finanz-Aspirant Ferd. Wo wer, F»s.-Ral. 168, ans Offenbach. Kriegslreiw. Schulamtskandidat Heinr. Gaul, Jns.-Rgt. 116, aus Aßlar. Kriegslreiw. Seininariil Wild. Süß, Jnl.-Rgt. 116, ans Le»». Landwehrin. Reinb. Gei dt aus Marburg. Kriegslreiw. Fritz Decker, Rei.-Jnl.-Rqt. 116, aus Darinstadt. - Reh Rich. Geyer, Jns.-Rgt. 66, ans Darin- sladt. Ersatz-Res Georg Haas ans Tarnistadt. Ll. der Res. Poslaff. Karl E i e b e» >v u r sl, Jm.-Rgt. 96 i» Darmsladt. Hauptmann nnd Komv.-Edes Max Heinz Tcute, Jns.-Rgt. 118 i» Worms. Einj.-Freiiv. Willi Wehr Hahn, Bnnlbeamler, Jns.-Rgt. 118 in Wornis. Rcj. Aug. Danm, Jnl.-Rgt. 118 aus Worms. Res. Karl Lerch, Jägerbat. ll, ans Büches. - Lt. Gustav Lohniann, Pionier-Rgt. aus Hanau. Unleroff. Hermann Bartelt bei Schcinwerlerzng, aus Haiger.

** GroHherzogs-GeburtStagsfcier im La­zarett. Eine große Freude wurde den Verwundeten des Reserve-Lazaretts Steins Garte» am Mittwoch nachnlitlag zuteil. Anläßlich des Geburtstages unseres Groß- hcrzogs fand ein kleines dem Ernste der Zeit entsprechendes Fest statt, das Herr Pfarrer Schwabe durch einen sein- durchdachten Vortrag über die Eigenart des deutschen Wesens einleitete. Herr Oberstabsarzt Dr. Siegert gedachte in markigen Worten der Bedeutung des Arges icnd feierte unfern Großherzog durch ein kräftiges dreifaches Harra, an das die Versammlung begeistert einstimmte. Die Damen, die in Steins Garten pflegen, hatten dem Saale durch Schmük- kung mit Blumen eilt festliches Gepräge verliehen, nnd an einer schön gezierten Das«! verspeisten Verwundete gemein­sam mit Pflegepersonal und Aerzten einen von Mediziner Werner gestifteten Hirschbraten. Fräulein Metel Leist und Fräulein Belke versönten den Abend durch Vor­trag einiger schöner Lieder zur Laute.

** Ritter des Eisernen Kreuzes. Pfarrer S ch l o s s e r in Rodheim bei Hungen. Off.-Stellv. imBisch- weiler"-Jnf.°Regt. Friedrich Jährling aus Worms, Jns- Regt. 118. Leutn. Martin Jnlicher aus Marburg, Fuß- Art.-Regt. 14. Off.-Stellv. Ferdinand Wirges aus Mar­burg, Jnf.-Regt. 171. Metzgermeister Frank aus Marburg. Oberapotheker Köhler aus Braunseld. Oberstadtassistent H o s m a n n aus Dillenburg, beim Stab der 21. Rej.-Tiv. Feuerwerksleutnant Emil Schneider aus Wetzlar. Eins.- Freiw. Lehrer Fritz Barthel aus Wetzlar. Marincinsant. Ritter und Edler v. Oetinger, Gutsbesitzer zu Erbach a. Rh., Hauptm. d. R. im 1. Garde-Feldarl. Regt. Präpa- randenlehrer Karl Welcker aus Wad Ems.

Hessen Nassau, m. Neustadt, 25. Nov. Das Komitee des hiesigen Zweig- Vereins vom Roten Kreuz hat in seiner letzten Sitzung be- schlossen, neben der Zuführung von Liebesgaben an den Kriegs- ausschuß in Kirchhain auch den Söhnen unserer Stadt, die im elde stehen, direkt Liebesgaben, als wollene Bekleidungsstücke, igarrrn und Schokolade zuzusenden. Mit der Ausführung dieses eschlusses wurde der Schatzmeister des Komitees, Stahlkammer«: Ke v vier, betraut. Für die Anfertigung der großen Mengen wollener Sachen regen sich viele fleißige Hände, besonders sind es die Mftglieder des Frauen Vereins, die an den festgesetzt«, Tagen eine größere Menge fertigstellen. Jung und alt ivetteffert bei diesem schönen Liebesdienst, und selbst die kleinen Mädchen in der

Schule opsern gern ihre freie Zeit, um Pulswärmer, Strümpfe usw. zu stricken. Unter den vielen Gaben, die bei der hiesigen Sammel- stelle cingingen, befand sich auch ein paar Strümpfe, das einen Zettel mit folgendem schönen Wunsche der ^rrickerin,^Alice Wert- heim, enthielt:Ich Hab' bei der Arbeit gesungen, Sic mich reckt beglückt. Und meine besten Wünsche. Hab' ich in die Strümpfe verstrickt. Sic mögen den Tapferen begleiten HinrmZn den blutigen Krieg, Beim heiligen Kampf um die Heimat, Sie tragen ihn sicher zum Sieg. Und wenn die Glocken künden Dem Lande Frieden nnd Glück, Tann tragen sie ihn zur Heimat, Zu seinen Liebest zurück". Der Empfänger dieser Strümpfe wftd gewiß über die vocliscke Beigabe besonders erfreut sein und den ausgesprochenen Wunsch der Kleinen gerne erfüllen. Wiederum sind zwei Söhne unserer Stadl mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wvr den, nämlich die Herren Le vi. der bei dem 83. Jnfanterr^Regi ment kämpft, und August 2 cki m i t t d i e l bei demselben Regime»!: auch der bei dem Dragoner-Regiment in Hofgeismar dienende Ge- ireite D h c i s aus dem nahril Allendors hat dieselbe Auszeichnung erhalten. Bis jetzt sind aus unserer Stadt 160 junge Leute zu den Fahnen einberuicn ivorden. Die zu steuerlichen Zivecken vorgenommene diesjährige P e r s o n cn standsauf na h m e er­gab 2213 Einwohner, gegen 2196 im Vorjahre. Es ist also in diesem Jahre eine Zunahme der hiesigen Bevöllvrung uni 17 Per soucn zu verzeichnen. Von den 2213 Einwohnern «mttallen auf männliche über 14 Jahre 665, weibliche 776, und Kinder unter 14 Jahren 772.

l>. .Hanau, 27 Rov. In außerordentlich scharfer Weise gebt das Landratsamt gegen die V er heimlicher von K a r t o s - fcloorräten vor Tic bcscklaglnahmten Kartoffeln eS Han dclt sich um recht erhebliche Mengen dürfen vorerst nur im Stadl- und Landkreise Hanau vcrkanit iverden. Tie Beschlagnahme ivurde auch aus solche Kartossel» ausgedehnt, die angeblich bc reits vor dem Tage der Festsetzung der Höchstpreise bestellt gc- ivescn sind. Sämtlickc Bürgermeister werden persönlich dafür haft­bar gemacht, daß jeder nickt sür den Bedarf des Besitzers not­wendige Vorrat in vollem Ilmiailge deschlaqnahint wird. Ausnah­men für Lazaeettzweckc nno der öffentlichen NahrnngSmittelvcr- sorgung behält sich der Landrat zur alleinigen Entscheidung vor.

h. Frankfurt a. M., 26. "Nov. Das stellvertretende Ge­il c r a I t o in m a ii dv hat das A »Siege n von Witzblättern und Tageszeitungen des feindlichen Auslandes in Wirtschaften, Gast nnd Kaffeehäusern, Wartesälen und Zcitungsverkaufsstellen voiit 1. Dezember ds. Js an verboten. Znwiderhandlnng«! wer­den mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft. Der Privat- bezug dieser Blätter ist dagegen weiterhin gestattet.

h. Frankfurt a. M., 26. Nov. B« außerordentlich mä­ßiger Bercliigung fanden heute die Stadtverordneten» wählen in 17 Bezirken statt. Durchschnittlich übten ettva 20 Prozent der Wähler ihr Wahlreckt aus, gegen 8090 Prozent in früheren Jahren. Da von allen Parteien ein gegenseitiger .Burgfrieden vereinbart war und auch heute prompt gehalten wurde, hatte man von den üblichen Aufrufen, Umzügen und sonstigen Werbemitteln Abstand genommen. In der Stadt selbst merkte man von dem Wahltage nicht das Geringste. Zw« Stun­den nach Beendigung des Wahlaktes lag das (Kesaimergelmis bereits vor. Gewählt wurden 11 Fortschrittler, I l Sozialdemo­kraten, 3 Nationalliberale und l Zentrnmsmann. Unter den tße- wähltcn befindet sich auch Reichstagsabgeordneter Dr. Duant, der vor zwei Jahren fein Mandat an die Bürgerlichen Verlor. Durch die lzeutigen Wahlen bleibt der bisherige Besitzstand der einzelnen Fraltionen gewahr t.

h. Frankfurt a. M., 27. Nov. Im Stadtteil Eckcnhcim feiert heute der Privatmann Ernst von Hanxleden mit seiner Gattin das Fest der diamantenen Hochzeit. Beide Ehe­leute, die im 90. bezw. 85. Lebensjahre stehen, erfreuen sich noch einer bewundernswerten Frische des .Körpers und des Geistes.

h. t a d t p r o z c l t e n , 26. Nov. Ein Glücks- iunge ist der siebenjähripe Schüler Brand. Bor Jahres­frist siel er aus dem zweiten Stock eines Hauses und' ver­letzte sich iticht im Geringsten. Gestern^siel der Junge in den Main und ivurde von der starken Strömung imsit fortgerissen Schließlich trieb er gegen einen Weidenbusch, an dem er sich fesMammerte, bis er gerettet wurde.

Märtte.

ke. Frankfurt a. M. B i e h h o i in a r k l b e rl ch l vom 26. Rov. ?Inl>rieb: Rinder b:3 (Ochien 14, Bullen 00, Kühe und Färsen 149), Kälber 665, Schafe 472. Schweine 1166.

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