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Bekanntmachung.

Die Rechnung der israelitischen Religions- gemeinde Gießen sür 1913 und der Voranschlag der­selben für 1915 liegen während acht Tagen in der Wohnung des Unterzeichneten ersten Vorstehers zur Einsicht der Beteiligten offen.

Gießen, den 27. November 1914.

Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.

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Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.

Bekanntmachung.

Pom

über die Höckitvreiie sür Getreide und Kleie.

28. Oktober 1911.

Au! Grund vvu 8 3 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise vom 4. August 1911 iReichs-Geietzbl. ©. 339) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Oktober 1914 iReichs-Geietzbl. Seite 438) hat der BundeSrat folgende Berordnung erlassen:

§ I. Der Preis für die Tonne inländischen Roggens dari im Grösst,anbei nicht übersteigen in: Aachen 287 Mk., Berlin 220 Mk.. Braunschweig 227 Mk.. Bremen 231 Mk., Breslau 212 Mk., Bromberg 209 Mk., Easfel 231 2>!k, Eülu 236 Danzig 212 Mk.. Dortmund 235 Mk., Dres­den 225 Mk., Duisburg 236 Mk.. Emden 232 Pik.. Erfurt 229 Mk., Frankfurt am Main 235 Mk.. Gleiivitz 218 Mk., Hamburg 228 Mk., Hannover 228 Mk.. Kiel 226 Mk., Küttigsberg i. Pr. 209 Mk.. Leipzig 225 Mk., Magdeburg 224 Pik., Mannheim 236 Mk., München 237 Pik., Poicn 2l0 Mk., Roüock 218 Mk., Saarbrstike» 237 Mk., Schwerin i. Pi. 219 Pik., Stettin 216 Pik.. Strastburg i. Eli , 237 Pik., Stuttgarl 236 Mk.. Zwickau 227 Pik.

8 2 Beträgt das Gewicht des Hektoliters Roggen mehr als 70 Kilogramm, io steigi der Höchstpreis iiir jedes volle Kilogramm um eine Mark fünfzig Piennig.

8 3. In dem tm 8 1 nicht genannten Orten iNebenorte, ist der Höchstpreis gleich dem des nächstgelegenen im 8 1 genannte» OncS iHauvtort).

Diestandeszeniralbebördenoder die vonihnen bestimm­ten höheren BerwaliungSbehörden können einen nie­drigeren Höchstpreis sestsetzen. Ist iiir die Preisbildung eines Ncbcnorts ein anderer als der nächstgelegene Haupt- ori bestimmend, io können diese Behörden den Höchitvreis bis zu dem für diesen Hauvtort iestgeietzten Höchstpreis hinauisetzen. Liegt dieser Hauvtort in einem anderen Bundesstaate, io ist die Zustimmung des Reichskanzlers eriorderlid).

8 4. Der Höchstpreis ftir die Tonne inländischen Wei­zens ist vierzig Mark höher als der Höchstpreis für die Tonne Roggen (§§ 1 und 3,. Beträgt das Gewicht des Hektoliters Weizen mehr als 75 Kilogramm, so steigt der Höchstpreis sür jedes volle Kilogramm um eine Mark fünfzig Piennig.

§5. Der Höchstpreis für die Tonne inländischer Gerste, deren Hektolilergewicht nicht mehr als 68 Kilogramm be­trägt, ist in den vreustiichen Provinzen Schleswig-Holstein, Hannover und Westfalen, sowie in Oldenburg. Braun schweig, Waldeck, Schaumburg-Livve, Lippe, Lübeck, Bremen und Hamburg zehn Mark, in dem rechtsrheinischen Bauern dreizehn Mark, andernorts stinfzehn Mark niedriger als der Höchstpreis iür die Tonne Roggen >88 1 und 3).

8 6. Ein nach den 88 1 bis 5 in einem Orte bestehender Höchstvreis gilt sür die Ware, die an diesem Orte abzu­nehmen ist.

8 7. Ais Grosthandel im Sinne der 88 1 bis 6 gilt ins­besondere der Verkehr zwischen dem Erzeuger, dem Ver­arbeiter und dem Händler.

8 8. Der Preis iür den Doppelzentner Roggen- oder Weizenkleie darf beim Verkaufe durch den Hersteller drei­zehn Marl nicht übersteigen. Diese Vorschrift gilt nicht iür Futtermehl tBollmebl, Rand, Griestkleie und dergleichen).

8 9. Die Höchstpreise bleiben bis zum 31. Dez. 1914 unverändert, von da ab erhöben sie stch am 1. und 15. jeden Monats bei Getreide um eine Mark fünfzig Pfennig sür die Tonne, bei Kleie um fünf Pfennig für den Doppel­zentner.

§ 10. Die Höchstpreise gelten für Lieferung ohne Sack und iür Barzahlung bei Empfang: wird der Kaufpreis gestundet, io dürfen bis zu zwei Prozent Jahreszinsen über Reichsbankdiskont hinzugeschlagen werden. Sie schlichen bei Getreide, aber nicht bei Kleie, die Kosten der Verladung und des Transports bis zum Güter- bahnboie, bei Waffertransvort bis zur Anlegestelle des Schiffes oder Kahnes des AbnahmcorteS ln sich.

8 11. Diese Verordnung tritt am 4. November 1914 in Krait. Der Bundesrai bestimmt den Zeitpunkt des AusterkraittreienS.

Berlin, den 28. Oktober 1914.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers.

Delbrück. U807B

Bekanntmachung

über die Höchstpreis« von Haier. VomN.Novemb. 1911.

Aus Grund von 8 3 des Gesetzes, betreffend Höchst­preise vom 4. August 1914 tReichs-Gesetzbl. S. 339) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Oktober 1914 iReichs- Äeietzbl. S. 458) hat der BundeSrat folgende Verordnung erlaffen:

Der Preis für die Tonne inländischen HaierS darf tm Grosthandel nicht übersteigen in: Aachen 221 Mk., Berlin 212 Mk., Braunschweig 217 Mk. Bremen 219 Mk., Breslau 204 Mk., Biomberg 206 Mk. Kassel 218 Mk.. Köln 221 Pik.. Danzig 207 Mk., Dortmund 223 Mk, Dresden 212 Pik, DuiSburg 222 Mk, Emden 218 Mk. Erfurt 217 Mk, Fr»nkiurln-M. 221 MO Gleiwttz 202 Mk, Hamburg 217 Mk, Hannover 218 Mk, Kiel 216 Mk, Königsberg i. Pr. 204 Mk, Leipzig 214 Mk. Magdeburg 216 Mk- Mannheim 222 Mk, München 220 Mk, Pose» 205 Mk, Rostock 210 Mk, Saar­brücken 224 Mk, Schwerin i. Di. 210 Mk. Stettin 209 Mk. Strastburg i. EI). 223 Pik., Stuttgart 220 Mk, Zivickau 215 Mk

Der Höchstpreis gilt nicht für Saathaser, das nähere bestimmt der Bundesrat.

8 2 .

In den im 81 nicht genannten Orten (Nebenorte) ist der Höchstpreis gleich dem des nächstgelegenen im 81 genannten Ortes lHauvtorti.

Die Landeszentralbehörden oder die von ihnen be- stimnilcn höheren Verwattungsaehörden können einen niedriacren Höchstpreis festietzen. Ist iür die Preisbildung eines NebenorlS ein anderer als der nächstgelegene Hauvt- ort bestimmend, so können diese Behörden den Höchstpreis diS z» dem iiir diesen Hauvtort festgesetzten Höchstvreis binauisetzen. Liegt dieser Hauvtort in einem anderen Bun­desstaate, so ist die Zustimmung des Reichskanzlers er­forderlich.

8 3.

Ein nach den 88 1 u. 2 in einem Orte bestehender Höchstvreis gilt für die Ware, die an diesem Orte abzn- nehmen ist.

8 4.

AIS Grosthandel im Sinne der 88 13 gilt insbeson­dere der Verkehr zwischen den, Erzeuger, dem Verarbeiter und dem Händler.

8 5.

Die Höchstpreise bleiben bis »um 31. Dezember 1914 unverändert, von da ab erhöhen ste stch am k und 15. jeden Monats um eine Mark iünszlg Piennig stlr die Tonne.

8 6

Die Höchstpreise gelten iür Lieferung ohne Sack und sür Barznhlung bei Empsang: wird der Kaufpreis ge­stundet. io dürien bis zu zwei Prozent;>abreS»inien über Reichsbankdiskont binzugeichtagen werden. Sic fchliesten die Kosten der Verladung und des Transports bis zmn

Guterbnbnhoie, bei Wassertransport bis zur Anlegestelle des Schiffes oder Kahnes des AbnahmeorteS in sich.

8 7.

Diese Verordnung tritt am 9. November 1914 in Kraft Der BundeSrat bestimmt den Zeitpunkt des Auherkrasl- tretenS.

^ Berlin, den 5. November 1914.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers.

Delbrück.

Samstag, den 8. Dezember 1914, vorm. I I", Uhr,

werden mii dem Lindenplatz sie iiir den sogen. Weibnachts- mnrkt gewünschten Plätze öffentlich meistbietend versteigert. Zuiammenkunit Lindenvlatz. 11809B

Freitag, den 4. Dezember 1914, vorm. 11 llbr'

werden im Stadthaus, Gartensrrahe 2, Zimmer Nr. 12, verschiedene städtische Plätze zum Pcrkau! von Ebritt bäuinen meistbietend verpachtet. 11808B

Bekanntmachung.

Die Verpfleg»ngsgclder für die im Monat Oktober 1914 <16.31.) in Bürgerwohnunge» vervflezten Manu- ichasten des Laiidstiirm-Eriatz Bataillons werden den Emviangsberechligien oder den an ihrer Stelle mit ichrist- lichem Ausweis iVollmachti Auftretenden bezahlt: denjenigen, deren Namen beginnen mit den Buchstaben: AF am Mittwoch, den 2. Dezember, I 6K am Donnerstag,3. I von 812 Uhr

LR am Freitag, 4. | vormittags

82 am Samstag,5. J

Zahlstelle ist die Sladlkasse, Gartenstrabe 2, Eingang von der Sud-Anlage.

Giesten, den 27. November 1914.

Der Oberbürgermeister.

Keller.

1181«B

Für die durch de» Krieg besonders schwer beim geiuchte Provinz Oftvreusten sind bei dem Ober­bürgermeister weiter eingcgangcn von:

L. Ratbfchla» 10 Mk Steuerauiieher i. P. villerl 5 Mk., N. N. 7 Mk, Pfarrer Scriba 10 Mk., Dr. Z. tu Pik. Frau Amend 5 Mk, Frau Fach 5 Alk, Johannes Bolz 10 Mk. Ernst Ludwig Sack 25 Mk, OrlSgerichtsvorfteher Simon 20 Mk, Geb. Kommerzienrat Heickielheim 50 Alk, Buch­händler O. Roth 25 Mk, Reallehrer Wagner 5 Bk, Rech- nnngSrat Schreiber Wwe. 5 Mk.. Frau Ul-. Lejeune 40 Ml., Ungenannt 5 Mk. M.P. 3 Mk., August Greb 5 Mk, Gend.- Wachtmeister i. P. Schäfer 10 Mk, S. Katz Wwe. 10 Pik, E. K. 10 Mk. K. N. 5Mk, T. 3 Pik. Bäckermeister Ludwig Rübl 30 Mk, Oberzahimeister Becker 20 Mk, Frk Nahr- gang 5 Mk, O. G. 2 Mk, E. G. 5 Mk. Gustav Bergen Wwe. 10 Mk.. Frau Bichler 25 Mk, Brauereibeiitzer Jhring-Lich 50 Pik, Karl Dörmer 10 Mk, Ertrag eines Deutschen Abends" im Wartburgverein durch Pfarrer' Schwabe 73 Mk, Trude Sieiel 10 Pik,' Ertrag einer Sammlung in der Gemeinde Wieieck durch Pfarrer Bern­beck 30.) Mk, Julius Nnttmann ien. 10 Pik. Ertrag einer Sammlung in der Gemeinde Allendors a. Labn durch All­bürgermeister Volk 400 Pik, Sammlung in der Klaffe 5b2' der Erweiterten Mädchenschule 10 Mk, Proieiior i. P. Dr. Stahl 10 Mk, Ungenannt 5 Mk, Frau Pi. Dreniust 10 Mk, Hauptlehrer Knaust 5 Mk, zusammen 1273 Mk.

Mit herzlichem Dank für diese Gaben wird um weitere Zuwendungen gebeten. _ 11817B

Für die durch den Krieg bcimgeiuchten Reichs­lande Ellas, Lothringen sind bei dem Oberbürger­meister weiter eingcgangen von:

Pröscher 5 Mk, Meygermeister Friedrich Schreiner 10 Pik, L. Rnthschlag 10 Pik, Ertrag einer Sammlung in der Kriegsbetstimde zu Sleinheim bei Hungen 13 Pik, Steueraufleher i. P. tztllert 5Mk, Rob. Haas Ww. 10 Pik., N. N. 7Mk, Schreinermeister I. Lenz 10 Pik, Peter König 10 Mk., Pfarrer Scriba 10 Mk, Frau Amend 5Mk, Land- gericktsrat Neuenhaqe» 10 Pik, Dr. Z. 10 Mk, Frau Fach 5 Mk, Johannes Äoiz 10 Mk, Louis Petri II. 10 Pik, R. L. 20 Mk, Karl Jackei 8 Mk, Frau Fubrmeiiter Ww. 50 Mk. H. E. 5 Mk, Kirchengemeinde Rodhcim a. Horloff 120 Mk, Garteniniveklor Rehnelt 5 Pik. Ernst Ludwig Sack 25 Mk, Ortsgerichlsvorsteber Simon 10 Mk, Sirchit. I. Stein Ww 30 Mk, Frl. Piathilde Emmelius 20 Pik, Geh. Kommerzienrat Heichelheim 50 Mk, Buchhändler O- Roth 25 Mk. Reallehrer Wagner 5 Mk. RechnungSrat Schreiber Ww. 5 Pik. Firma 211er. Salomo» 20 Mk, M. S. 10 Mk, dluguit Heb Ww. 50 Mk., Ungenannt 5 Pik., Pi. P. 3 Mk. Pros. Dr. Travv 30 Pik. Aua. Greb 5 Pik., Pi. S. 3 Pik, N. N. zu Lich 20 Mk.. E. K. 10 Mk.. K. N. 5 Pik., Ungenannt 10Mk, Lehrer Oft 5Mk, T 3Mk. von Gästen des Aauarlums durch°E. H. Müller 25 Mk, Geh. Hofrat Dr. Hansen 20 Mk, Bäckermeister Ludwig Rühl 30 Mk., Ober'.ahlinelfter Becker 10 Pik, Frl. Nabryana 5 Mk, Briefträger Wörncr 3 Mk. Kanzleirat Schiffnie 5 Pik., Frau Sch. 5 Pik. Frau Bichler 25 Mk, O. G. 3 Mk., Vormundschaft Irene Günther 20 Pik. Spengler Heinrich Blum 10 Pik, Heinrich Belloi Wwe. 10 Mk, Witwe Forbach 10 Pik. Konrad Bender 10 Mk, Erich Bender 2 Mk, E G. 5 Mk, Branereibesttzer Jhring-Lich 50 Mk, Geh. Medizinalrai Dr. Gevvert 50 Mk, I. B. 10 Pik., Sammlung in der Gemeinde Wieieck durch Piarrer Bern- beck 330 Mk, Julius Nattmann ien. 10 Mk, Geh. Hofrat Dr. Haupt 3 Mk. Sammlung in der Gemeinde Slllcndori a. d. Lahn durch rilibürgermeiiter Volk 147 Dik., Proieffor t. P. Dr. Stahl 10 Mk. Frau M. Dreniust 10 Pik, Haumlehrer Knaust 5 Mk, zusammen 1517 Mk.

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