ffiie Schüler ftmttat an 43 Tagen mit einer Besucherzahl tion 2274, die Dmncnabteilung an 3l Wenden mit insgesamt 434 Turnerinnen Auf den pfchickten Turnseslen wurden 65 Preise, darunter fünf erste, errungen. Auf dem O-anturnfeft erhrelr die Mufterriege die Note „Sehr gut" unter 50 Riegen, So hatte demi der Verein bis zum 3l, Juli gute Fortschritte zu verzeichnen, bis mit der Mobilmachung auch hier eine Aenderung ein* trat. Die Halle wurde als Lazarett zur Verfügung gestellt und die Turnstunden mnf.ten bis auf weiteres aus!allen, Aber schon am 6, September konnte der Tunibetrieb, wenn auch mir an einem Abend, in der von der Stadtvenvaltung zur Verfügung gestellen Turnthalle der Etadtkuabenschule wieder aufgenommen werden. Bald stellte sich das Bedürfnis norf) einem zweiten Turn abend ein, so dag heute wieder regelmäßig Donnerstags und Samstags geturnt wird. Hat auch der Krieg die besten Turner gefordert tuud stellen sich heute nur tunge Leute aut dw Platz ocgenüber, so liegt doch gerade die ernsteste Aufgabe des Vereins tu der Heranbildung einer an Geist und Körper gestählten Jugend von treudeulsckier Gesinnung,
Landkreis Kietzen.
A & e n cti e 11) c i m, 3. Nov. Bon den Arbeiterinnen der Firma Job. Tan. Haas, Ztgarreufabrik, deuchelhedn, sind für die Notleidenden in Ostpreußen Mt. 59,- gestiftet worden.
A Lollar, 31.Oft. Mil dem Eisernen Kreuz wurden ans unserem Orte ausgezeichnei: Tr. Nordiua»», Oberar,I der I. Reserve-Kompagnie des Pionier-RegiuienlS Nr. 2ö, und Friedrich Rahrbach, Gefreiter int Jnfamerie-Negiinent Nr. 118 (Kaiser Wilbelms, 6. Kompagnie.
I. Mainzlar, l. Nov. Ten H e l d e n I o b für da? Vaterland starb auf Frankreichs Erde Feldivebestentnant Friedrich Jäger von bier. Er tefaß das Eiserne Kreuz »»d ist das zweite Opser, das der Krieg von unserer Gemeinde gefordert hat. Starkkiiburg und Mlrinhrssen.
A Hainstadt , 1. Nov. TaS Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Fe» erwehren ivurde verliehen durch die Großherzogin an Karl August Hutter, Karl Johann Kohl, Georg Heinrich Jung I., Johann Beeter, weorg Hann, Peter Gregor Korb, Jakob Klein I, Franz Wolz I., Johann Michael Blumör I , Johann Michael üflumöt II,, Adam Jose! A e tk e r I,, Kaspar Wendelin Jung, Ehristiaii Wenzel, Georg Jung I,, Peler Adam, Adam D n t i n e, Peter M e r g e t I„ Michael S eh n a b e l I., Wilhelm Jakob Klein, sämllich in üainsiadt
S, Ans R h e i n h e s s e n , 30, Olt, Ans den r h einhessi - schen Obstmärktcn berrschte auch im Lanse drr letzten Woche ein recht lebhafter Geschäftsgang, Tie Nachfrage war anhaltinid rege, so daß vereinzelt das Angebot hinter der Nachfrage zurück- blieb. Die Preise haben in den letzten Tagen etwas angezogrn, sie sind jedoch immer noch niedriger als «m Vorjahre. Obgleich diesmal, teils infolge der niedrigeren Preise nnd teils aus anderen llm- ständen sehr große Mengen eingekaust wurden, sind die vorhandenen Vorräte immer noch beträchtlich. — Die Lesederweißen Trauben ist nuumebr allgemein im Gange, In einzelnen Gemarkungen ist sie bereits beendet. Im großen und ganzen wird das Leseaeschäst nicht viel Zeit in Aworuch nelimen, da die Menge durchweg recht klein ist. Nur einzelne Lagen und Weinberge bilden eine Ausnahme, Da sind solche, in denen die NikotinbKämpfung des Smierwnrms gründlich durchgeführi wurde. In manchen d-r< artigen Weinbergen steigt der Ertrag bis zu einem vollen Herbst, Diese Ausnahmen können jedoch einen Ausgleich in dem allgemein recht geringen Ertrag nicht bringen. Die Güte des 1914 er wird dagegen dtrrchweg recht zufrieden st eilend ausfallen. Der GesckiästSgang läßt manches zu wünillxm übrig. Immerhin ist die Nachfrage lebliafter. als bei der augenblicklichen politischen Lage erwartet wurde. Die Preise für Most, Maische und Trauben sind in den letzten Tagen zumeist in die Höhe gegangen, Bezablt wurden sür 64 Liter Maische in Nierstein 26—34 Mark, in Oppenheim 17—35 Mk., in Waldillversheim 19—23 Mk, Vereinzelt konnten auch schon Mostverkänse abgesckilossen werden. Dabei wurden in Guntersblum für das Stück 525 Mk,, in Metten- heim 450—540 Mk, und in Bechtheim 530—590 Mk. angelegt. Die Nachfrage nach älteren Weinen ist vollständig still, Umsätze darin waren in der letzten Zeit nicht zu verzeichnst, Dagegenl werden aber jetzt die vor dem Aus brüll) des Krieges gekauften Weine nunmehr bezogen,
Kreis Wetzlar.
? Salzböden, 1. Nov. Tie Sammlung für das Note Kreuz und verwandte Zwecke batte auch in unserer Gemeinde einen sehr schönen Erfolg. Sie betrug 2000 Mt. Ferner ivurde» an die Verwundeten der benachbarten Lazarette, Diesten und Wetzlar, Eier, Kuchen u, a. abgesührt. Jedem einheimischen Krieger wurde ein Pake! mit Liebesgaben zugestellt. Ti« Frauen »»d Mädchen sind mit dein Slricken von Strümpfen für unsere tapferen Sotdalen beschäftigt.
Hessen-Nassau.
— Bo11 enhorn, 1. Nov, ?lus unterer Gemeinde hat der Krieg bereits 5 Opfer gefordert, dazu sind über 20 Soldaten verwundet, und 3 gelten als vermißt.
h, Haigcr, 1. Nov, Das hiesige Krankenhaus sowie das Hotel „Nassau" sind als Lazarette für Verwundete eingerichtet worden. Die Behandlung der Verwundeten hat Dr, Schneider übernommen,
m. Ne » stadt, 31. Ott. Mit dem Eisernen Kreuz wurde Vizeivachtmeisler Bernhard Rainb aus dem nahen Momberg ausgezeichnet.— Tie Gemeindeschwester von Merzhansen Hai bei der dortigen Jugend die Geldbeträge lür Kriegszwecke gesammelt, die durch den Aussasi der KirmeSfeier erspart wurden. So kamen int oanjen 83 Mk. zusammen.
h Franksurt a. M„ 1. Nov, Für die bevorstehenden Stadtverordneten wählen wurde wegen des Krieges zwischen den einzelnen Fraktionen ein 'Abkommen dahin getrotten, daß sich die Parteien die bisherigen Sitze gewährleisten, Es findet k e i n W a h l k a m p s statt. Nur dem Zentrum wird ein zweiter Sitz eingeräumt. Es schieden aus 11 Bolksvar- teiler, 11 Sozialdenwkrateu und 4 Nationalliberale,
Universitätr-Nachrichten.
; — Der Rektor der Universität Greifswald Professor D. Ir, Wiegand erläßt einen Aufruf an Kriegsteilnehmer von der Greifswalder Hochschulet Die Universität Greifswald will Namen und Schicksal aller ihrer Angehörigen, der Dozenten, Studierenden und Beamten, ,osern sie am Kriege teilnehmen, in einer Chronik sammeln und sesttzalteu. Sie wendet sich zn diesem Zweck an alle, die als Soldaten sin Felde stehen oder iwlli zu den Fahnen einberufen werden, an alle Studenten und Studentinnen, die in den Lazaretten tätig sind, sowie an die Verwandten und Freunde, an die Familien n»d studentischen Korporationen, Sie bittet jm einzelnen um verläßlickte Angaben der Namen und Truppenteile, seitens der Korporationen um die vollständigen Listen ihrer einberufeneu Mitglieder, ferner um Mitteilungen über Erlebnisse, Auszeichnungen, Verwundnngen, gegebenrniatls um zeitweilige Ueberlassuug von Feldpostbriefen, Karten oder Bildern, die an Bekannte oder Angehörige gelaugt sind. Alle Nallirichten sind an Prosessor Dr, Thurau, Greiss- loald. Romanisches Seminar, Domstr, 30, Erdgeschoß, zu sende», mündliche Mitteilungen ebenda Dienstags in der Sprechzeit 12—1 Uhr abzugeben.
Gietzener Strafkammer.
§ Gießen, 30. Oktober.
Zürücksewiefen wurde die Berufung der Großh. Staatsanwaltschaft gegen das frei- sprechende Urteil dos Großh, Lxhösiengerichts Vilbel in der Strafsache gegen den Karl Philipp v, D, in Dortelweil, unter Verurteilung der Staatskasse in die Kosten, einschließlich der dem Angeklägten erwachsenen iwtwendigen Auslagen, Ter Angeklagte sollte sich des ihm nicht zirstebenden Namens „von B," gegenüber dem Großh, Amtsgericht Vikbel bedient und damit unbefugt das Adelsprädikal „von" angenommen haben. Der Angeklagte will, wie er ausdrücklich erklärte, lediglich das Recht beanspruchen, den
Namen weiterbin führen zu dürfen, den sein Vater und er selbst stets geführt hätten. Er beanspruche damit in keiner Weise Zugehörigkeit zum Adel, Freisprechung erfolgte, weil der Angeklagte berechtigt ist, den bürgerlichen Farnlliennarnen „von V," zu führen. Zum mindesten aber könne nicht sestgestellt werden, daß der Angeklagte das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit bei der Führung und Angabe dieses Namens hatte.
Freigesprochen wurde der Maurer Georg ^D, zu Ober-Erleubach auf seine,Berufung gegen das ihn in Strafe nehntendc Urteil des Schöfsew- gcrichiö Vilbel, B, war angeklagt, seine Famllie nicht unterhalten zn haben, indem er keine HauSmiele zahlte, obwohl er dazu imstande gewesen sei. Der Ängrlla sie behauptete nun, durch einen Todesfall und Zahlung eines Allerkanffchilliitgs fei er außerstande gewesen, neben der Ernährung seiner achlköpstgen Familie noch Hansmicte zu zahlen, zumal er auch seit Kriegsausbruch arbeitslos sei, Ta diese Angaben nicht widerlegt werden konnten, mußte Freisprechung erfolgen.
Der Streit im Armenhaus« in Klein-Karben zwischen zwei Frauen von Insassen endete heute mit Verurteilung der Cbarlotte W. wegen Körperverletzung zu einer Gtfängnikstrafp von drei Tagen, Sie hatte ihre Mitbewohnerin Tr, mit beschichten Füßen gegen den Leib getreten. Von der Anklage der Bedrohung erfolgte Freisprechung mangels Beweises.
Fretgesprochen wurde der Handelsmann Samuel B, in Wenings von der Anklage, sich gegen das Reichsviehseuchvugesetz vergangen zu haben, und zwar mangels Beweises,
Fünfzehn Mark Geldstrafe erhielt der Handelsmann Abraham R, in Wenings, weil er eine Kuh aus dem Regierungsbezirk Kassel in Wenings eiirsührte und ohne Anmeldung in ein mit anderem Klauenvieh bestelltes Gehöft einstellte.
Zwanzig Mark Geld strafe erhielt der Handelsmann Meper R, in Wenings, weil er Klauenvieh. das zu Nutz- und Zuchtzw«cken bestimmt war, nätylich eine Zuchikiih in Wenings eingesührt und in sein mit anderem Klanen- rieh bestelltes tzsehöfl einstellte, ohne es vorlier bei der Orispoiizei- Obrhörde zu Quarantäne angemeldet zu l>aben,
B erlagt
wurde die Sache gegen den Taglöbner Konrad Sch, Mts Ranstadt wegen Betrugs. Es wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen, weil er trotz ordnungsmäßiger Ladung im heutigen Termin nicht erschienen ist.
Sieben Wochen Gefängnis erhielt der Metzqergeselle Sally K, aus Maizisres bei Metz wegen Nrkundensälschuug in Tateinheit mit Betruasversuck und wegen Untreue in Tateinheit mit Unterschlagung Er hatte in Bad-Nauheim, wo er in Sielkuug war, auf den Fleischlieferzetteln, die er für die Kunden mitbekam, daS Gewicht geändert, um einen höheren Preis zu bekommen und diesen für sich zu behalten. Weiter hatte er Gelder, die er im Auftrag seines Meisters quittiert jmb empfangen hatte, für sich behalten.
Sandei.
Die Wolle ans dem Weltmarkt.
Unter den Liebesgaben, die tmr unseren tapferen Streitern ins Feld ttachfeuden, spielen seit dem Eintritt rauherer Witterung wollene Kleidungsstücke eine tvichtige Rolle, Es dürfte daher anqezeigt sein, mit einigen Worten die Stellung deS Artikels „Wolle" iin Welthandel darzulegen. Unter den zatlrcictien Rassen der Wollschafe können l)eut als die beiden w-ichtigsten die in Spanien heimische Merinorcrsse und die englische Rasse gelten.
Den Gejermtbestand der Erde an Schlafen können wir zurzeit auf etwa 550 bis 600 Millionen Stück veranschlagen, Sie sich auf die einzelnen Weltteile und Länder tvie folgt turtelten. Europa besitzt haute insgesamt etwa 160 Millionen Schafe, von denen 417, Millionen auf Rußland, 32 Millionen auf England, 17*/, bezw. 15 1 / 2 Millionen auf Frankreich und Spanten, je 11 Millionen auf Italien und Oeftrrreich-Unaarn. aber nur 5y 2 Millionen auf Deutschland entfallen. In der Neuen Welt verfügen die La-Plata-Länder über 93'/, Millionen, die Bereinigten Staaten über fast 62 Millionen Schafe, Nord- und Südamerika zusammen über 165»/, Millionen Schafe. Die Schafherden Australiens und Neuseelands haben zurzeit eine Kopfstärke von 109'/» Millionen, so daß auf jsden Einwohner mehr als 20 Schafe korw- nien: die Kolonien Britisch-Südafrikas wiesen brr der letzten Zählung 30% Millionen Schafe auf.
Die Gesamterzeugung der Erde an Rohwolle beläuft sich heute auf etwa 1260 Plillionen Kilogramm nn Jahr; davon entfallen aus Europa 318 Millionen Kilogramm, Der Iah- resertoag eines Schafes ait Wolle beträgt ziemlich genau 2 Kilogramm. Der Verbrauch an Wolle hat sich bei oer Bevölkerung Europas uns Nordamerikas in den letzten zwei Mensll>enaltern außerorden-tlich gehoben, er stieg von 1,33 Kilogramm für den Kopf im Jahre 1850 auf 2,95 Kilogramm im Jahre 1910, Jm Zusammenhang mit dem Amvachsen des Verbrauchs steht eine Verschiebung des Schlverpunktes der Wollerzengung. Während bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts die europäischen Staaten ihren Wollbedarf noch durch die Eigenproduktion decken konnten, erzeugt Europa heute nur noch 1/4 bis Vs, 'Deutschland, sogar nur '/i« bis 7i>. seines Bedarfes selbst. Zu den Hauptversorgungsländern haben sch seither die großen Schafzucht- gebiete der Südhalbkugel, Australien und Neuseeland, Bri- ttsllz-Südafrila und die La-Plata-Staaten entwickelt. Die niedrigen Unkosten der Züchter in diesen Ländern hatten einen starken Sturz der Wollpreise im Gefolge, der seinerseits eine beträchtliche Einsllpänrnng der Schafhaltung in vielen europäischen Landern bedingte. Am stärksten tvar dieser Rückgang in Deutschland, wo die Zahl der Schafe seit dem Anfang der 60 er Jahre von 28 Millionen auf 57* Millionen siel. —, Der isichtigste Wollmarkt der Erde ist heute London. Bon Bedeutung für den Wollhandel sind ferner Antwerpen, Liverpool, Havre und Marseille, in Deutschland besonders Berlin, Bremen, Leipzig, Breslau und Posen.
Märkte.
eb. Bürgen, 30. Okt. Marktpreise. Weizen Mk. 26,2b, Korn Alk. 23,50, Gerste Mk. 28,60, Hafer Mk. 23,50 Heu Mk. 6,50, Stroh Mk. 3,50, Kartoffeln Mk. 7,76, Erbjen Mk. 00,00, Linfen Mt. 00,00, Bohnen Mk. 00,00, Weibwehl Mk. 45,00, Noggenmebl ®!f. 36,50; alles für 100 Klar. Butter 1 Klgr. Mk. 2,90, Milch 1 Liter 21 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1,30.
m. Kirchhai», 3l. Okt. Zmu gestrigen Schweinemarkt
waren im ganze» 480 junge Schweine aufgetrieben. Tie 6 bis 8 Wochen allen Saugforkel kosteten 20—30 Mt„ Läuferfchweine 60 bis 80 Mk. pro Paar, je nach Qualität. Der Markt war gut b«. sinhl und der Handel sehr rege.
Standesamt-nachrichten.
Gießen.
Aufgebote: Oktober 96. Bernhard Rosenbera, Kaufmann mit M-ta Pavvcnheim, beide in Eschweg«. — 27. Johann Ehrr- stian Rink, Wcitzblnder sit Lohra, iillt Katharine Schneider in Fennhanfen.
Eheschltcßungen: Oktober 24. Dr. Lwinrich August Ludwig Alartin Ensil Lepper, Lehramtsaslessor. UMerofsi»ier der Reserve in Gvünüerg, mit Anna Etiiabethe Jvkobine Haas in Gießen. — Albert Heinrich Dangendorf, Lokomotivführer in Gio- kern, mit Pautma Bleike iu Burbach — 28. Ernst Karl Hermann, Schratt, er, Ersatzreferrnsi, mit Luise Elifabethe ©dxutb, beide in
Gießen. — Dr. Karl Anton Hubert Roekkeken, Königl. Uuiver- fitätsprofessor, mit Sabina Gertrud Rosine Werglenr, beide tn
Würzburg.
Geborene: Oktober 17. Dem Postboten Karl Müll« ein Sohn, Karl Willi. — 18. Dem Buremrgehllsen Lubwrg Hörle eine Tocki-ter, Erna Antonie Katharine Lrna. — Dem Königl. Bahnmeister Ewald BramS ein Sohn, Ewald Wllltelm. — Dem Lokomotivheizer Heinrich ttzrieger eine Tochter, Sieg Hilde Elife Helene. — 20. Dem Buchhalter Heinrich Karl Emil Ohr eine Toll>ter, An» «liefe. — Dem Schuhmallzer Friedrich Wilhelm Kiefer ein Sohn, Frretn-ich> Wilhelm. — Dem Zimmer mann Otto Rickvard Schubeckei ein Sohn, Helemtt. — Dem Fuhrmann Georg Ureis eine Tollxter, Elisabeth. — Dem Weichensteller Heinrich Allxich ein Sohn, Hilmar Otto. — 23. Dem Fuhrmaim Ludwig Matter» eine Tochter, Klara. — 24. Dem Kaufmann Leo Wollt Zwillinge, Eugen Robert und Marianne. — Dem Buchhändler Franz Philipp Albrecht Haustein ein Sohn, Georg Franz Lllbrccht Sirglried. — 27. Dem Bahnarbeiter Karl Krombach eine Tochter, Diaraavete.
Sterbefälle: OAober 22. Clisabethe Pitzer, geb. Dust,
78 Jahre alt, Wetzsteingasse >7. — Heinrich Becker, Hetzer, 61 'I. ait, Weserstt. 12. — 23. Otto Siek, Musiker und Gastwirt, 33 Jahre alt, HamMstr. 10a. — 24. Martha Nagel, geb. Hardt, 58 Jahre alt, Ost-Anlage 7. — Msab. lhe Bender, geb Kwmballi, 74 Jahre alt, Neustadt 14. — Kalharme Stecker, geb. Nickolay, 72 Jahre alt, Neuenweg 42. — 27,.’ Christiane Hartman», geb. Birk, 83 Jahre alt, LichorDtr. 74. — Lldanr Volk, Lehrer t. R., 65 Jahre alt, Diezstr. 10. — 28. Karl Müller, 11 Monate alt, Somteustr. 13. — 29. Dorothea Kolb, geb. Kaltenschuee, 59 I. alt, Hcnselstr. 10. — Jm Felde gefallen: August 22. Oskar Anacker, Tapezier, Unterossizier der Reserve, 27 Jahre alt. — Johannes Werner, Sergeant, 27 Jahre alt. — Robert Wllh. Kock-, Unterossizier, 26 Jahre alt. — 23. Ott» Emil Wilhelm Ebel, Oberleutnant, 31 Jahre alt. — Okt. 1. Wilhelm Ludwig Karl Pistler, Btzefeldwebel, 25 Jiahre alt. — 8. Phtlivv Ludwig Gustav Wilhelm, Kaufmann, Unterossizier der Reserve, 2p I. alt. Büdingen.
Eheschließu-ngen: Oktober 15. Alfred Rudolf Jakob Schädel, sttid. med., mit Elise Gref, beide in Büdingen.
Geborene: Oktober 12. Dem Handarbester Heinrich Hachenberg ein Sohn, Ludwig. — 15. Dem Landwirt Cbvistian Wieder- sum ein Sohn, Erich. —■ 17. Dem Kaufmann David Kulp ein Sohn, Manfred. — 18. Dem Bahnarbeiter Andreas Schalles ein Sohn, Wilhelm.
Sterbefälle: Oktober 27. Sufamia Wiedersum, geb. Elbrecht, 67 Jahre alt.
Frledberg.
Geborene: Oktober 25. Dem Eisenhahmrrbeiter Karl
Schneider ein Sohn, Heinrich.
Sterbefälle: Ottober 22. Wilhelm Gtllmamt, 1 Jahr alt. — 27. Maria Denn, 7 Monate alt.
Hungen.
Geborene: Oktober 25. Dem Schlosser Karl Ludwig Schäfer ein Sohn, Karl Hermann.
Sterbefälle: Oktober 29. Ernst Pletsch. f
Langsdorf. 7
Sterbefälle: Oktober. Philipp Roth .V., Auszügler, 88 Jahre alt.
Lich.
Geborene: Dem Dachdecker Christian Baker II. eine Tochter, Erna Philippine Charlotte. — Dem Maurer Heinrich Wilhelm Strack ein Sohn, Heinrich. — Dem Feldarbeiter Aases Hibaniat eine Tochter, Eugenie.
Sterbefälle: Dr. med. bet. Franz Krender, Tievarzj i.R., 84 Jahre alt.
Airchliche Nachrrchten«
Sarisison-Gemeinde.
Dienstag, den 3. November, abends 7 Uhr: Feier des heiligen Abendmahls für die ins Feld rückenden Ersatz-Mann» schaslen und chre Angehörigen. Plärrer Schwabe.
wölyentl. lleberficht der Todesfälle k. d. Stadt Sietzen.
43. Woche. Born 18. bis 34. Oktober 1914. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 900 sinkt. 1000 Wann Mllitär). Sterblichkeltsziffer: 28,46*/«, nach Älbzug von 3 OrtssceiNÜeu: 17,38
Kinder
Es starben an: Zufammen: Erwachsene: t>n vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: <r„t,.T4nr«t» am a _ _ f
Tuberkulose
3 (1)
3(1)
— '
Lungenentzündung
1(1)
Kl)
—
Aderverkalknng Etzündung der Bauch-
1
1
—
fpeicheldrüfe
1 (1)
Kl)
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—*
KrebS
1
1
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Leberkrankheit
1
1
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Gefallen im Feld
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5
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—
Altersschwäche
1
1
—
—
Summa: 14 (8) 14 (8)
A tt nt.: Die in Klammern gesetzten Ziffern gehen an, wie viel der Todesfälle in der betressetchen Kllankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Sletzeo.
Nov.
1914
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Nebel
Höchste Temperatur am 31. Ott. bis 1. Nov. 1911 -- 4- 9# • c. Niedrigste , • 31. . , 1. . 1911 -- + 7 ©•
Niederschlag: 0,0 mm.
Verantwortlich für „Feuilleton", „Gerichtssaal" % „Vermischtes", _I. B.: August Goetz.
vergessen Sie nicht, Ihren Liebesgaben für unsere
braven Truppen im Zelde
\ Schachtel Fays ächte Sobener Mineralpastillen beizusügen. §ie bengen dadurch manchen schweren Erkrankungen der Luft- und Atemwege vor und unterdrücken bereits entstandenen husten, heisetteit und Verschleimung im Aeime. vie Schachtel kostet 85 psg. und ist > überall zu haben.


