Einzelbild herunterladen

31m* Stavt Mnv (mft.

Gießen, 1b. Oktober 1914.

" Ritt«r des Eisernen Kreu-es, Gefr. L»th aus Fauerbach bei Friedberg vom Res -Jnf.-Rgt. 116. Lt.

u. Adi Harry Wolfs, Ws-Regt. 122. Mnj.-Ufsz. im Inf.- Regt. 118. Bankbeamter K. Franzmann von Alzey. Ge­neral v. H a r t m a n n (1. u. 2. Kl.). UffH. d. R. Karl Kl e ihaus im Ins.-Regt. 118. Bizeseldn,. Kehrer) H. Neeb im Itandw.-Inf.-Regt. 83 ans Bonbaden Reservist Heinrich De sch im Res.-Jnf.-Regt. 81 aus Bonbaden. Generalmajor

v. d. Esch. Hauptm. Börnhausen. Hauptm. Frhr. Gans «Mer Herr zu Putlitz im Leibg.-Jnf.-Regt. 115. Bocket, Leutn. im Feldart.-Regt. 61. Dr. F. Gros IL, Darmstadt, Oberarzt im Pion.-Dat. 21, Mainz. Zivilslieger Werner Landmann. Bernhard Morueweg, Leutn. d. R. des Feldart.-Rcgts. 2b. Mertens, Leutn. und stellv. Adj. im Res.-Feldart.-Regt. 2b. Feldgeistlicher des 47. Ar t.--Regt S (Fulda) k. Witz et. Obertt. Quade, früher Adjutant am Bezirkskommando in Friedberg. Feld-Divisionspsarrcr beim Stabe der 21. Div. Jung in Mainz. Rechtsanwalt Josef Schmitt, Leutn. d. R. im Feldart-Regt. 63. Generalmajor Her hu dt v. Rohden, früher Kommandeur des Leib- Jnf.-Regt. 117 in Mainz (1. Kl.). Oberlt d. R. und Batt.- sührer Fritz Pr icke n im Feldart.-Regt. 63. Leutn. d. R. Heinrich Schmidt, Kompagnieführer im 1. Bayr. Juf.- Regt aus Weilburg. Leutu im Füs.-Regt 36 Rudolf v. Za - mory aus Marburg. Hauptmann Zickendrath vom Jus.-Regt 88 in Hanau. Unterarzt WilU B u ch ack er, Res.- Jnf.-Regt. 116 aus Gießen.

** Di« Treue der Deutschen Amerikas, von der bereits so manch beredtes Zeugnis bekannt geworden ist, spiegelt sich deutlich in zwei Brüser,, die uns ans unserem Leserkreis zur Verfügung gestellt werden. Die feste Zuver­sicht, daß der Sieg Deutschland gehören werde, spricht aus den Zeilen, und man mag aus ihnen ersehen, daß die Volks­genossen, die das toidrige Geschick hindert, zum Kampf die Waffen zu ergreifen, alles tun, um ihre deutsche Gesinnung in tatkräftiger Hilfe für die Notleidenden in der fernen Heimat zu betätigen. Der erste Brief lautet:

Indianapolis, Jnd., 20. September 1914.

Da ich weiß, daß die Postsachen zwischen hier und Deutschland wieder besürdctt werden, möchte ch anstagen, ob Ihr Nachbar die bestellten Zigarren vor dem Kriege abgeschickt hat. Hier die Zeitung hat bekanntgcgeben, daß die Sachen zwischen.hier und Deutschland wieder befördert würden, aber oft mit Verspätung. Es sind Briese von Deutschland angckommen. Sie wollen so gut sein und dem dortigen Hilssverein oder iver das in Härchen &at, für die not- leidenden Hinterbliebenen der Gefallenen oder verwundeten Krieger 25 Mar! von meinem Geld anweisen. Es wird auch hier viel ge­sammelt sür sie, es sind ja schm viele Tausende an den Deutschen Gesandten geschickt worden zur Absenkung nach Deutschland. Es werden von Amerika vieleMillionen Dollar nach Deutsch­land kommen, wn die Not zu lindern. Es würden auch Tausende Männer für das Heer hinkommen. ivenn sie gekonnt hätten. Den Kriegern an der Front sollte es bekanntgemacht iverdcn, daß von Amerika Millionen zrir Unterstützung ihrer Familien kämen, dann Nnirden sic leichter kämvsen können. Hier gibt fast niemand die Hoffnung auf, daß die Deutschen siegen würden. Es ist aber ein Advokat hier, der noch in Deutschland mar, Äs der Krieg ausbrach, der schreibt der Zeitung sehr schlecht und schiebt dem deuffchen Kaiser die ganz« Schuld über den Krieg zu Unsere Zeitung schreibt, Mas über London Kim«, das käme aus der großen Lügrnsabrik, die hätten auch noch eine große Filial-Lügenfabrik in Rom ge­gründet, die könnte noch besser lügen. Wir bekommen di« Borgäirge mm dem Krieg direkt von Berlin mit drahtlosen Depeschen an den deutschen Gesandten in Washington, der gibt sie heraus. Demnach wären doch die Deutschen immer im Vorteil. Die Länder, die mit Deutschland im Kriege sind, wollen all dem Deutschen Kaiser die Schuld zuschieben.... Such die alten Soldaten schon alle einberusen und bis an welches Mter? Ich möchte gerne Ant­wort über die Sach« habeo. Hochachtungsvoll Ph. S. sen.

Der zweite Brief kommt von einem deutschen Lehrer in Zentralamerika. Er hat folgenden Wortlaut:

Mexico, den 15. September 1914.

Liebe Eltern!

Gegen alles Erwarten brachte uns die Post vorigen Samstag Iviedcr einmal nach vielen Wochen.Nachrichten von drüben. Ich empfing 3 dicke Pakete von Zeitungen aus Lindenstls. Sie sind vom 1. Juli bis 24. August, so daß ich die Vorgeschichte des Kruges und einen beträchtlichen Teil desselben versolgrn kann. Ich habe stundenlang gesessen und die Berichte studiert: denn wir tvnstten hier sehr, sehr wenig über die eigentliche Lage in Deutschland, die meisten Nachrichten komnien ja aus englischen und französischen Quellen, und was wir von denen da manchmal aujgetischt be­kommen, das ist nicht zn sagen. Von einigen Hanptersolgen ans beiden Kriegsschauplätzen bekamen wir allerdings von unserer Funkenstation bei Berlin über New Bork Nachricht, so von den Schlachten bei Lüttich, Namur, Verdun usw. Wie beneide ich alle die, die jetzt zu den Fahnen ejlen können, und wie stolz bin ich aus die Begeisterung drüben, es ist uns hier der einzige Trost: denn wir wissen, daß ein so von seinem Recht überzeugtes und in der Liebe zu seinem Vaterland so cmigcs Volk nicht unter- kann, Wir jungen Leute hatten uns alle bereitgemacht, abzn- reisen. lins an der Schule nmrde aber gesagt, daß wir so lange wie möglich hier ansharren möchten, bis es ganz sicher sei, daß ein Weg nach drüben frei tväre. Denn als bekannt wurde, daß England, das wir hier vor allen anderen verfluchen, an uns den Krieg erllärt habe, war es dann doch fast ausgeschlossen, daß die Mit großer Begeisterung stbgerersten Reservisten auch tvirklich Deutschland erreichten. Die Befürchtungen haben sich denn auch bewahrheitet. Biele sind in Galveston von dem dortigen Konsul znrückgcschickt worden. In New Bork sollen gegen 100 000, nach anderen Aussagen noch mehr aus Schiffe gewartet haben, die sie hinüber trügen. Etwa 200, die sich zuerst eingeschifft, sind von einem englischen Kriegsscknffe gefangen genvmirien und nach Kanada gebracht worden. Es sind einige darunter, dir ich gilt kenne. Auch vor Gibraltar haben die Engländer Reservisten abgcsanqen. Viele sollen nach Berichten in Spanien festsitzen. Die Begeisterung ist auch hier groß, und wenn man uns fragte und die Wahl stellte-, hier blechen oder sürs Vaterland bluten, so wäre keiner, der nicht freudig das letztere wäbltc. Ich will keinen längeren Brief schreiben, da ich nicht weiß, ob die Post eingeschriebene Briese annimmt und doppelte nneingeschriebene sind mir schon mehrmals verloren gegangen. Die politischen Ereignisse stier ivechselten sehr. Der vorige Präsident Huerta hat das Land verlaffeu, di« Rebellen sind cingezogen. Das Leben nimmt seinen Gang wie immer. Für uns ist keine Gefahr. Es kommen sogar Briese ans dem Felde hier an und meLen uns von den Siegen unserer Truppen. Soviel für herite.

Viele Grüße an Euch imt> alle Gurr Karl.

Zigaretten st euer. Im Interesse von Lesern, die mit der Zigarettensteuer unterliegenden Waren Handel trei­ben, machen wir aus Veranlassung des Hauptsteueramts an dieser Stelle auf die einschneidende Bestimmung- m § 15 des Zigarettensteuergesetzes aufmerksam, wonach derjenige, der sich gewerbsmäßig mit dem Verkauf von Zi- gavetteu, Zigarcttentabak, Zigarettenhülsen und -Blättchen befassen Null, dies vorher der Steuerbehörde anzuzeigen hat. Die Anmeld-ung hat im Bezirk eines Steueramts bei diesem, im übrigem aber unmittelbar bei dem zuständigen Haupt- eueramt zu erfolgen. Die Beachtung dürfte um so mehr erforderlich sein, als Zuwiderhandlungen gegen die be­treffenden gesetzlichen Vorschriften mit besonders hohen Strafen, bis zu Jsip WL. geahndet tMetfceMk

-Anträgen an ö«5 Zentra Ina ch weiSbur «au.

Der ,Lieick>sanzeiger" veröffentlicht an der Spitze der gestrigen Vertu stliste eine Bekanntmachung, in der darauf hingewiesen wird, daß briefliche Anfragen vom Zentralnachweistnrrran nicht beantwortet werden können. Austlärung ivünschende

Personen, auch diejenigen, die über Kriegsgesangene Auskunft haben möchten, werden ersucht, hierzu die auf jeder Postanstalt erhältftchen Rosa-Karten zu benutzen Etwaige Anfragen wegen des Inhalts der Verlustlisten kann nur das Zentral-Nachweisburrau des Kriegs- niinisteriums, Berlin dl. W. 7, Torotheenstraße 48, beantworten. Wüirsche betreffend den Bezug der Verlustlisten sind lediglich an die zuständigen Postämter zu richten.

Kreis Lautcrbach.

X Schlitz, 13. Okt. Avt Sonntag abend traf mft dem fahr­planmäßigen Zug die Leiche des Grafen Emil Friedrich von Schlitz hier ein und wurde unter Glockengeläut« ins Schloß überführt und dort ausgcbabrt. Am Montag abend criolgtc sodann die icierlichc ftcberftihrnngjin die Kirche, wo du stkacht Über Gräffiche Förster an der Bahre die Totenwache hielten. Der Sarg verschwand säst unter der Fülle kostbarer Kränze. Die.Beisetzung selber, der ein Gottesdienst ooransging, worin die Verdienste des Grasen gewürdigt wurden, fand heute unter großer Beteiligung statt. Anwesend waren die Minister von Hombergk zn Vach, von Ewald und Braun, ferner Fürst von Büdingen, Konsi- storialvräsidcnt D. Nebel, Kreisrat von Werner und Land- tagsabgevrdneter Stöpler. Der Kaiser, der bekanntlich mit dem verstorbenen Grasen eng befreundet war, hatte aus dem Haupt- guatticr ein herzliches Beileidstelegramm übersandt, worin er seinem tiefen Bedauern Ausdruck gab, an per Beisetzung nicht teil­nehmen zu können.

Kreis Schotten.

§ Schotten, 13. Oll. Zwecks Förderung der mililari­schen Vorbereitung der Jugend fand hier eine Be­sprechung statt, zu der auch der Vorsitzende des Hess. Landesver­bandes Jungdeuff.-laich, Gener lm ftcr Freherr von Hehl und Generalleiitmmt Bernbardt crsänme:i w ren Tie Jungw hr des K- e see z"hlt bercfts 500 üb-iugssähige junge Leute. Verbands­leiter für Scüo ten ist Kve s berwachttn i ec Kaiser, für Laubach Obcramt-'rechter Zimmer mann, für Gedern Wrstmeister Klingelstöffer, sür I'lrich'en Amt ge ichttdtener S ch l'ö rb, für Eichelsdorf Polizeidiener Frehmann, für Bvbenhausen Pfarrer Buhler, für Ober-Lais. Lehrer Mohr, sür Hart­mannshain Wachtmeister Falter, für H lperrhain Wrchtm.ister Vogel. Die Uebnngen werden an den Sonntaguachmittagc» ab­gehalten.

Hcssen-Nnssciu.

m. Kirchhain, 14. Okt. Unter dem Vorsitz des stellver-

verttetenden Laichrats Kreisdevutietten Bopp, hatten sich dir Kreistags Mitglied er gestern zu einer S i tz u n g im Kreis- gebäude eingefunden. Zunächst fanden mehrere Wahlen von Schieds- männern und Stellvettretern für die Schiedsmannsbezirke Men­dorf mit Oberförstern Neustadt, Schwalendors mft Walsskaude und Wohra mit Bracht statt. Sämtliche seitherige Schiedsmänner wur­den wickergewählt. In die Kommission zur Aushebung der für das 11. Armeekorps erforderlichen Kraftwagen bessimmte die Ver­sammlung zivei Gewerberäte der Gewerbeinspeüion Kassel. Zu der Umgemeindung von Grundstücken aus dem Stadtbezirk Neustadt in den Gutsbezirk Oberförsterei Neustadt erfolgte die Zustimmung. Ferner wurde die GenelMigunq zur Ausnastme eines Darlchns von 60 M0 Mk. bei den fünf Sparkassen des Kreises Kirchhain, worüber bereits berichtet wurde, erteilt.

Gerichtrfaal.

Der Motchprozeß gegen Prinrip und Genossen.

(WTB.) Sera je wo, 14. Oll. (Nichtamtlich.) Der Ange­klagte Cabrinowic hat im Verhör zngestanden, anfangs sozialistischen und dann anarchistischen Ideen gehuldigt zu haben. Später, als er in Belgrad mit dem serbischen Major Basic in Be­rührung kam, bereitete sich in ihm der Umschwung zum serbischen Nationalismus vor. Nachdem er aus der sozialistischen Gruppe des Blattes ,,Glas Slickode" hinaus gedrängt worden war, hat er sich nach Belgrad begeben, wo er überzeugter serbischer Nationalist wurde. Das Ziel, welches er sich vorsetzte, war die gewaltsame Losreißung der südslavischen Länder von Oester­reich-Ungarn, von der Monarchie und deren Bereinigung mit Ser­bien. Er kam erstmalig ans den Gedanken, den Thronfolger Franz Ferdinand zu ermorden, als ihm ein Zeitungsausschnitt zugesandt wurde, aus welchem stand, daß der Thromolger nach Serajewo komme. Die Nachricht teilte er auch Princip mit, welcher ihm zuredete, gemeinsam mit ihm den Anschlag auszuführen. Cabrino- wicz ging hauptsächlich darum auf ihn ein, weil in Belgrad all­gemein bchauvtet wurde, der Thronfolger sei der Führer der Kriegs- pattei, die Serbien erobern wolle. Der Angeklagte gestand, gewußt zu haben, daß der Verein Narodna Obrana groß-serbischen Ten­denzen diente. Princip machte ihn mit dem Beamten der ser­bischen Eisenbahnen, Ciganowicz, bekannt, um von diesem Waffen und Bomben zu erhalten. Cigano­wicz erklärte jedoch, er habe selbst keine Mittel, um Browiffng- vistolen anzuschaffen, er werde sie deshalb an Major Tankosicz weisen. Inzwischen hatten Prineip und Cabriuowicz auch Grabe; für ihr Borlxiben gewonnen. Grabcz sei zn Tankosicz gegangen, welcher ihn geftagt habe, ob er entschlossen sei, den Anschlag aus- znführen, worauf sie von Ciganowicz vier Revolver erhalten hätten. Ciganowicz habe Graöez und Princip imSchießennn- terrichtet. Bor der Reise nach Bosnien habe ihnen Ciganowicz sechs Bomben und Zyankali gegeben. Beim Abschied Hobe er Princip ein Schreiben an den serbischen Major Popovic in Schabatz übergeben. Bon diesem seien sie empfangen und sodann mit falschen Legitimationen ans der Bahn nach Losmtza befördett worden. Hier habe sie der Grenzhauvtmon« Prvanoviz empfangen und sie dem serbischen Finanz­aufseher Grbic zur Beförderung über die bos» nischeGrenze übergeben. In Tuzla kam Cabrinowic mit Prin­cip und Grabe; zusammen und fuhr mit ihnen nach Serajewo. In Serajewo habe Danilo Jlic alle Attentäter zusammengrbracht und Waffen und Zyankali unter sie vettellt. Der Angellagte gestand zn, daß er gegen das Automobil des Thronfolgers eine BorÄe ge­worfen habe in der Absicht, diesen zu töten. Gr gab an, daß er im April durch den Direktor der Druckerei Civosin, Daric, dan ser­bischen ikronprinzcn Alex an der vorgestellt worden sei, der mit ihm gesprochen hat: den Inhalt des Gesprächs wollte jedoch der An- gellagte nicht verraten.

Dermifc&tc*.

* Ein deutsches Schloß für den König von Bn l- garien. König Ferdinand von Bulgarien hat das ehemalige

Schloß Herzogs Ernst IL im Hofgatten zu Kvbnrg angekauft. Er will während seines häufigen Aufenthaltes in Deutschland dort nwhnen.

- DerSimolizissimus" und d,e Neutralen. Nachdem derSimplizffsunns" vor 14 Tagen aus den Schweizer Bahnhöfen verboten tvorden war, fft nunmehr das Erscheinen des Blattes mit ausdrücklichem Hinweis auf strikte NenttalaL in der ganzen Schweiz untersagt worden. Me noch vorhandenen Nummern des Simpliziffimns imd semerKriegs- Flugblätter" wurden polizeilich eingezogen. Auffallend wirkt es dagegen (wie 'bon der Schweizer Presse selbst leilweisc mit Un­mut Wgestellt wird), daß französische Blätter mft denrschseind- .icher Tendenz sogar in der deutschen Schweiz nicht ver­boten worden sind. Auch ans Holland kommt die Nack> richt, daß dott betSimpliAssrmus" verboten wurde.

Märkte.

h. Frankfurt a. M., 14. Okt. (Ottg.-Telegr. der .Steg. Anz>'s Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise, Weizen lhießger» Mk. 26.5027.00, lturbejnscher 'Bit 26 50 - 27.00,

Wetterauer Mk. 00.00-00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 22.00-23.50. Gerste (Wetterauer) Mk. 23.50-24.00, Gerste, Franken, Mälzer, Ried Alk. 23.5024.00. Laser Mk. 23.00- 23.50, Mais Mk. 00,00- 00.00, Weizenmehl 0 Mk. 00.00-00,00, Weizenmehl 1 Mt 00.00 -00.00. ^u>e»mehl M Mt 00,00 - 00,00, Roagenmebl 0 Mt 00.0000.00.

Roggenmehl 0/1 Mk. 00.0000.00, Roggenmehl I Mk. 00.0000.0L

Weizenkleie Mk. 0.000.00, Weizenschalen Mk. 0.000.00, Roggen flete Mt 00.00 -00.00, Malzkeim« Mk. 00.0000.00, Biertreber 00.00 - 00.00, Futtergerste Mk. 00.00 - 00.00. Alles per 100 kg a6 hier.

fc. Frankfurt a. M., 14. Olt. (Ottg.-Telegr. des .Gießen« Anzeigers".) Kartossel markt. Man notiette: Kattosfeln in Waggons Mk. 6,00-7,00, im Kleinhandel Mk. 7,508,00 sür je 100 kg.

Ic. Frankfurt a.M. Viehhosmar kt bericht vom 14. Okt.

Austtteb: Rinder >0-0, Ochsen 352, Bullen 47, Kühe und Färsen 631, Kälber 437, Schafe 68, Schweine 2311.

Tendenz: Rinder ichleppend, Ueberstand; Schwein« Ueber- stand, Preije für 100 Pfd.

Lebend- Schlacht- Ochsen. geiotcht

Dollflelschlg«, miSgemnftete, höchsten Schlacht» Mk. Psg.

wettes, 47 Jahre alt........ 52 58 9510P

Junge fleischige, nicht ausgemästtte und ältere

ausgemästete . ...........

Mäßig genährte junge und gut genähtte ältere Bullen.

Vollfleischige, miSqewachsene, höchsten Schlachtw.

Dollfleischig^ siingere..........

Mäßig genährte jung« ». gnt genährte ältere Färsen. Kühe.

Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw.

wenig gut entwickelte Färsen.......

ältere auSgeinästete Kühe........

Mäßig genähtte Kühe und Färsen.....

Gering genährte Kühe und Färsen ....

Käl der.

47-50

85-90

4345

79-83

46-49

76-80

4144

70-75

37-39

67-70

48-50

8389

4044

77-85

3943

72-80

3236

64-72

2661

5970

Feinsie Maftkälber ......... 66-68 110-113

Mittler« Mast- und beste Saugkälber. . . . 82 - 65 185 110

S rf) a *- Stallmastscha'«:

Mastlämmer und siingere Masthammel . . . 4243 98-94

Schwei n!.

VoMIestchiq» Schweins von80 100 tg

Lebendgewicht ........ 60.5062.50 70.00 80.00

Vellsteischig» Schwein» unter 80 k»

Lebendgewicht........ 60.00«S .00 72.0079.00

Vollfleischige Schweine von 100120 kg

Lebendgewicht ........ 61.0062,5) 78.0080.00

Vollfleischige Schweine von i20150 c;

Lebendgewicht ........ 61.0068 50 78.00 80 00

FC. Wiesbaden. Dishhos-Marklberichi vom 1< Okt, Auftrieb: Rinder I >7 (Ochsen 39, Bullen 21, Kühe und Färsen 57)

Kälber 62, Schass 32, Schweine 379, 1 Ochse, 2 Bullen, 10 Kühe

Auslandsvieh. Prelle» 100 Pst»,

Geschält mittel. Lebend» Schlacht-

Ochsen.' gewicht

Junge, fleischige, nicht ausgemäsitte und aller«

ousgemästet«............4851 8994

Mäßig genähtte junge und gut ge-

genährt« ältere ...........4848 8087

Bullen.

Vollfleischige, ausgew, höchsten Schlachtw. . - 4750 8287

Vollfleischige, jünger« . ......... 4045 7080

Färsen. K1 he.

Vollfleischige auSgemästtte Kühe höchste»

SchiachtwetteS bis z» 7 Jahren..... 3644 7284

Wenig gut entwickelte Färsen . ..... 4750 8692

Aeitere auSgemä stete Kühe ....... 3336 6672

Kälber.

Feinst« Mastkälb« ... 6470 107III

Schak».

Wttdemasticha'e:

Mastlämmer und Masthammel .... 45,50(WW 9200

Schwein«.

Vollfleischige Schwein« von 80100 kx gebead» gewicht.............. 59X-61 76 78

Vollfleischige Schwein« unter 80 kg: Lebendgewicht 58-58X 74-75

Vollfleischige Schweine von 100120 k? Lebend­gewicht ..............61V, 62 7778

Limburg o. d. Lahn. 14. Oft. Frucht markt. Durch­schnittspreis vro Malter. Roter Weizen (Rastauischer) 21,00 Mt, weißer Weizen (angebaute Fremdlotte») 20,50 Alk, Korn 16,75 Mk, Gerste (Futter) 0,00 Mk.. Braugerste 0,00 Mk, tzaser 11,10 SSt, Erbsen 0,00 Mk, Kartoffeln der Ztr. 2,80-0,00 Mi , Butter das Wund 1,15 Mk,, Eier das Stück 10 Psg.

Stanftcsämtsiiadmcfeten.

Klein-Linden.

Aufgebote: September 6. Adolf Bieber, DahnarbeSer, mft Kathattnc Elisabethc Klös, beSic in Klein-Linden.

Geborene: September 30. Dem Privatpsleger Heinrich August Otto Hahn eine Tochter, Ella. Oktober 1. Dem Hilss- schaffner Heinrich Müller eine Tochter, Frieda Helene. 4. Dem Schriftsetzer Jakob Hofmann eine Tochter, Irma Margarete.

Sterbesälle: Oktttier 3. Elisabcthe Adolph, geb. Dor- mehl. 53 Jahre all.

Lich.

Eheschließungen: Friedrich Wrkbckm Wilfe, Kttkner,

mft Lina Hartmami in Lich. Heinrich Christoph Krebs, Mw schirren führer, mit Anna Lang.

Geboren«: Dein Taglöhuer Hcwrrich Schäfer eine Tochter, Marie. Dem Weißhinder Karl Ernst Fvredcich Uhrhan ein Sohn, Karl. Dem Schneider Friedrich Sapindt eine Tochter, Marie Charlotte.

Sterbefälke: Anna Schuchard, geh. Hahn, 63 Jahre oll. Ehrrstiane Textor, 2 Jahre att. Eti.se Krender, geb Günge-

rich 85 Jahre alt.

Londorf.

Geborene: September 28. Dem Schreibgehrlfen Johnmn»

Olcnwtz ein Svlm, Ludwig.

Airchliche Nachrichten«

Israelitische Religionr-emeinde. Gottesdienst in der Synaaoge (Süd-Anlage).

SamStag, den 17. Oktober 1914: Vorab «nd: 5.15 Uhr,

Morgens 0.00 Uhr.

Nachmittags: 3.30 Uhr. Schrifterklärnng. SabbatauSg ang: 0.15 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschast.

' Sotterdienst.

Sabbatieioe am I7.Oktober 1914: Freitag abend 5.00 Uhr.

Samstag vormtttaq 8.30 Uhr.

Samstag nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbat-AuSgang 6.15 Uhr,

WochengotteSdienst: Morgens 6.30, abends 5.00 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen Ser Station Siehe».

Okt.

1914

|" O.S

|f 3 s

c ü

S-o

M

I|

*<1

||

sf

8s 5

CD

Af

if

C.

n

i

of | 1

Bettel

14

2

747,1

16,8

83

58

8

2

4

Sonnenschein

14.

9-

748,3

82

7,4

91

0

15.

7"

749,0

4 2

5.7

93

NNW

2

7

Höchste remperatur am 13.14. Okt. 1911 --- -f 17,4 C.

Niedrigste , , 13.14. . 1311 = + 5,9' .

Niederschlag: 0,0 mw.

Verantwortlich fürFeuilleton",GerichtSsaal" u.

3l V .: Auou st G o c tz.

.Vermischtes"!