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Erstes Blatt

164- Jahrgang

«r. 26 b

Der Sichener Anzeiger

erscheint täglich, außer Sonntags, - Beilagen: viermal wöchentlich LießenerZamilienblätter: zweimal wöchenll.Aleir- blattsürdenlireisSictzen (DienStag und Freilag): zweimal monatl. Land- wirtschaftliche Zeitsragcn Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schrillt eilunq 112 Verlag,GeschäitSstellc51 Adresse lür Dralitnach- richten: Anzeiger-letzen. Annahme von Anzeigen lür die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

Mittwoch, 7. Oktober 19»

BezugSvrei»: monatl. 7s P( viertel- >äl>rl. Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen lnonatl. 65 Ps.: durch die Post Mk.2. viertel- jährl. anSschl. Beslellg. Zeilenprcis: lokal löPst ausw. 20 Ps. Haupt- schrlstleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich lür den polit. Teil: Aug. Goetz: sür .Feuilleton', .Ver­mischtes' und.Gerichls- saal': Karl Neurath; lür .Stadt und Land': Otto Braun; sür den Anzeigenteil: H. Beck.

Lin Steg der wackeren Sejahung von Tsingtau, vas Wagestück ^e§ französischen linken Flügels. Erfolge gegenüber den Russen.

Berlin, 6. Okt. DieB. Z. a. M." meldet: Von itnscrcm Sonderberichterstatter wird uns aus Rotterdmn vom 3. Okwbcr mitgeteilt: Beim ersten Sturm aus die Jnfantericwerkc von Tsingtau wurden die vereinigten Japaner und Engländer mit einem Verlust von 2506 Mann zurückgeschlageu.

Die Wirkung der deutschen Minen, Geschütze und Maschinen­gewehre war vernichtend.

Der rechte Flügel der Verbündeten wurde von dem öster­reichisch-ungarischen KreuzerKaiserin Elisabeth" und dem deut­schen KanonenbootJaguar" wirksam beschossen.

Die deutschen Verluste sollen gering sein. Tie Japaner »arten Verstärkungen aus Japan ab.

iWTB.) Wien, 6. Okt. (Nichtamtlich.) Aintlich wird vcr- sautbart: 5. Okt. Die Operationen in Russisch-Polen und Galizien schreiten günstig vorwärts. Schulter an ! Schulter kämpfend, warfendeutsche undösterreichisch- nngarische Truppen den Feind von Opatow und Klimatow gegen die Weichsel zurück. In den Kar­pathen wurden die Russen am Uszakcrpas; vollständig geschlagen.

Der Stcllvertr. Ches des Generalstabs: v. Höfer, Generalmajor.

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-MTB.) Großes Hauptquartier, 6. Okt. abds. kmtlüh.) Die fortgesetzten Umfassungsversucheder ranzosen gegen unfern rechten Heeresflügel hüten die Kampffront bis nördlich Arras aus. Auch estlich von Lille und westlich Lens trafen unsere Pitzen auf feindliche .Kavallerie. In unserem G e g e n - A n - eiff über die Linie Arras Albert Roye noch keine Entscheidung gefallen.

Auf der Schiachtfront zwischen Oiseund Maas bei rrdun und in Elsaß-Lothringen sind die Berhält- sse unverändert. Auch von Antwerpen ist nichts solideres zu melden.

.Auf dem ö st l i ch e n Kriegsschauplatz ist der r u s s i s ch e ormarsch gegen Ostpreußen im Gouvernement Sü­ll l k i zum Stehen gebracht. Bei Suwalki wird der und seit gestern erfolgreich angegriffen.

In R u s s i s ch P o l e n vertrieben deutsche Truppen am Oktober die russische Gardeschützenbrigadr aus befestigten tellungen zwischen Opatow und Ostrowic und nahmen ihr wa 3006 Gefangene, mehrere Geschütze und Ma- incngewchre ab. Am 5. Oktober wurden zweieinhalb tssische Kavalleriedivisioncn und Teile der niptreservc von Jwangorod bei Radom angegriffen und lf Jwangorod zurückgeworfen.

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Tie Japaner geschlagen Fremde verkünden es erst, und «Her Augen in Deutschland blitzen hell! ir wollen nicht laut jubeln bei der Kunde von diesem inzenden Erfolge deutscher Tapferkeit. Wir wissen zu nau, daß unsere Landsleute in Kiautschau nicht hoffen tuen, dem schmählichen Raubzug der Japaner auf die wer standzuhaltcn. Als die deutsche Regierung am August jenes unverschämte Ultimatum der gelben Knechte glands ablehnte, geschah es, unt die Ehre des deutsche:» mens zu bewahren, in dieser schweren Zeit, da die Welt kl Liigenteufel war, die uns alle Untugenden andichteten, nte erst erkennen wir recht, wie passend und notwendig ruhige und entschlossene Abfertigung der japanischen 'gelagerer war: die stolze Antwort aus das Ultimatum ii 23. August ist schon durch Taten gerechtfertigt, die es ! veisen. daß das deutsche Volk in den vier Jahrzehnten ji Friedens sich seinen Mut und Wafsenruhm bewahrt hat. j Wir kämpfen nicht, wie die Engländer, als Händler und ämer für Goldeswerte. Wir kämpfen auch für die Ehre seres Namens. Das beweisen die deutschen Helden des ncn Ostens, denen kein Preis winkt als ein ruhmvolles de. Es war, als Japans Pläne bekannt wurden, öfter rauf hingewicsen worden, daß ein Kauf- oder Schenkungs­trag mit den Vereinigten Staaten uns einen Ausweg ten könnte, um die Auseinandersetzung mit Japan ganz vermeiden. Erst später werden die Akten der Geschichte s eröffnen, ob und warum ein solches Vorgehen unmög- > war. Es wird sich dann auch heraussteUen, welchen Jn- t jenes ausfällige Gespräch hatte, das sich zur Zeit der itschen Kriegserklärung an Rußland zwischen dein japa- chcn Botschafter in Wien und deni Grasen Bcrcbtold ab- :lte. War doch von der Wiener japanischen Botschaft ichlerisch angedeutet worden, es habe sich in jenem Ge- iich um die Regelung der mandschurisch-mongolischen rae gedreht. Acht Tage später hieß es freilich, Japan Ile die Ereignisse aus den Meeren des Ostens abwarten, or es eine Neutralitätserklärung abgebe. Kein Zweifel, Japaner sind mit den Engländern in der Zwischenzeit i oii schnöden Handel um die Beute eingegangen, worauf dann ihre angebliche Vertragspflicht gegenüber Groß- tannien erfüllten.

Das Herz wird uns groß und weit, wenn wir übersehen, ' die tapfere Bemannung in Tsingtau vor aller Welt den Ischen Ehrenschild blank erhalten hat! Es wohnt in ihr Heldenmut jener letzten Ostgoten, die ebenfalls da, wo

sie kulturbildend gewirkt hatten, nach beispiellos heldew- mütigen Kämpfen von der gewaltigen Ucbermacht eines buntgemischten Völkerheeres, das nach Gold und Reichtum gierig war. schließlich niedergerungen wurden.

Nur wird der Widerstand in Kiautschau noch weit länger und hartnäckiger werden als der des unsterblichen deutschen Bolksstammes dar Goten. Und dem deutschen Mutterlande wird daraus Ehre und Segen erblühen, denn auch da, wo Deutsche in der Minderheit sind, wissen sie zu siegen. Erst vor wenigen Tagen, am 1. Oktober, wurden die Verluste der Japaner bei den bisherigen Kämpfen auf 312 Tote beziffert, und es hieß, daß ihnen nicht weniger als 0 Flugzeuge, die seit Anfang September über Tsingtau Bomben cherabzu- werfen sich bemühten, verloren gegangen seien. Seit dem 23. Sept. haben die Japaner unser Schutzgebiet von der Land­seite her eingeschlossen, aber mutig und entschlossen waren die Uusrigen ihnen zum Angriff entgegengczogen. Nach der neuesten Meldung aus Rotterdam, die wohl auf eine glaub- loürdige englische Quelle zurückzusühren ist, wäre der erste Feldzug der Japaner vollständig mißglückt, denn es heißt, sie wollten nunmehr auf Verstärkungen warten. Die kleine Besatzung in Tsingtau, die allerdings, wie dieLa Plata- Post" dieser Tage berichtete, durch die aus ganz Ostasicn herbeigeströmten wehrpflichtigen Deutschen eine gewaltige Verstärkung lersuhr, hat von den anstürmenden Feinden schon nahezu 3000 Mann nicdergemäht.

Aus japanischer Quelle verössentlicht dieFranks. Ztg." eine Meldung, wonach in der Nacht zum 6. d. M>. die Dsing- tauer Garnison bei einem nächtlichen Angriff zurückgeschla­gen worden sein soll unter einein Verlust vou 47 Toten, während die Japaner nur 5 Tote und 8 Verwundete gehabt haben wollen. Gleichzeitig wird gemeldet, daß die japanische Belagerungsartillerie das Kanonenboot Iltis beschoß, das sich nach einigen Schüssen zurückgezogen habe. Natiirlich haben unsere Gegner das größte Interesse daran, ihren Miß­erfolg zu verschleiern: wenn jedoch das Reuter-Bureau, dem die andere, vom amtlichen Wolfs-Bureau weiterverbreitete Nachricht wohl zuzuschreiben ist, die japanischen Verluste aus 2500 Mann beziffert und die Wirkung der deutschen Minen, Geschütze und Maschinengewehre als vernichtend bezeichnet, so wird auch der Orient, der die Erfolge unsererEmden" und der anderen Schiffe unseres ostcyiatischen Kreuzerge­schwaders kennt, beim guten Klang des deutschen Schwertes wiederum aufhorchen, und unsere Feinde werden von neuem gewiß werden, daß die Deutschen in der Verteidigung ihrer heiligen Rechte nimmer zagen oder erlahmen.

Das Hauptinteresse bei der Kriegslage lenkt sich nach der Meldung unseres Hauptquartiers von gestern abend wieder auf die Versuche der Franzosen, den deutschen rechten Flügel zu umfassen. Au unserer Ueberraschung vernehmen wir, daß der Feind, oder vielmehr Teile seines Heeves, bis nördlich Arras, ja sogar bis westlich von Lille vorgedrungen ist. Das Städtchen Lens liegt zwischen Arras und Lille, und diese Kampslinie im Nordwesten Frankreichs erstreckt sich demnach auf etwa 50 Klmtr. Schon wird aber von der sranz. Fachkritik bemängelt, daß der Führer dieser vorgeschobenen französi­schen Division. General Gallieni, es unterlassen habe, den Zusammenhang mit der Hauptkraft des linken Flügels auf- rechtzuerhaltcn. Damit stimmt überein, was aus dem deut­schen Hauptquartier gesagt wird: Die Deutschen haben aus der Linie Arras Albert Roye Gegenangriffe gemacht. Das deutsche Bestreben zielt also wohl dahin, die feindliche Linie zu durchschneiden. Wir wollen boffen, daß dies gelingt, denn es wird sich in der Tat auch darum handeln, unsere Etappcnstraße vor Belästigungen zu schützen. Es ist früher schon einmal vom deutschen Hauptquartier erklärt worden, daß die Franzosen bei ihren Umgehungsversuchen die ihnen ur Verfügung stehenden Eisenbahnen im Westen Frankreichs enutzen, und es ist anzunehmen, daß General Gallieni aus diesem Wege, also nicht durch Kamps, seinen Vorsprung ge­wonnen hat. Es handelt sich zweifellos um unbedeutende Kräfte, die nach dem Gelingen des deutschen Angriffes bei Albert und Roye Gefahr laufen, ausgerieben zu werden oder in Gefangenschaft zu geraten. Kühnheit und Wagemut kann man dem Feinde im Nordwesten Frankreichs keineswegs ab- sprcchen. Er nötigt uns entschieden mehr Achtung ab als die Russen, die bisher trotz ihrer zahlenmäßigen Ueberlegenheit bei allen ihren Vorstößen nur Mißerfolge und Niederlagen erlitten haben. Auch nach den vorstehenden letzten Meldun­gen haben sie sowohl in ihrem Vorgehen auf Suwalki und Ostpreußen, als auch bei ihren Unternehmungen in Polen und Galizien Fiasko gemacht. Opatow und Ostrowiec liegen etwa 15 Kilometer auseinander, etwa 40 Kilometer östlich von Äielce.

Ter verschobene französische Angriff.

WTB. /Gens, 6. Okt. (Nichtamtlich.) Der amtliche französische Schlachlbcricht vom 5. Okt., 3,20 Uhr nachmittags, hebt hervor, daß auf dem linken franzö­sischen F l ü g e l die Schlacht einen äußerst heftigen Fort­gang nimmt, daß der Kampf jedoch bisher unentschieden ist. An verschiedenen Punkten inutzten die Franzosen zurück­weichen und Terrain aufgeben.

G e n s, 6. Okt. Der Tag des allgemeinen französischen Angriffs svnrde abermals hinausgeschoben, weil die vom

französischen Generalstab zugestandenen deutschen Er­folge bei"Arras und Roye einschneidende Verände­rungen des französischen linken Flügels bedingen. Die fran­zösische Fachkritik bezeichnet cs als unverständlich, daß nicht schon gestern der Zusammenhang zwischen der von Ma- naury befehligten Hauvtkraft des linken Flügels und der im Umgehungsabschnitt allzu weit vorgeschobenen Gallienischen Division hergestcllt wurde.

Rotterdam, 6. Okt DerManchester Guardian" be­urteilt die Bedeutung der Kämpfe in der Gegend von Rohe und N o y o n dahin, daß die Deutschen zwei gute Ursachen haben, bei Noyon mit äußer st er Kraft anzugreifen. Die Franzosen seien hier nicht weit von der Eisenbahn von Noyon in nördlicher Richtung nach Staventin und Maubcuge, die für die deutschen west­lichen Armeen die .Hauptzufuhrlinie bilde. Aber es gäbe noch eine wichtigere Ursache für die Deutschen, westlich Noyon anzugreifen, nämlich die Durch schnei düng der Linie der Verbündeten. Diese hätte einen langen westlichen Flügel, der unweit Noyon mit ihrem Zentrum fast einen rechten Winkel bilde. Falts es den Deutschen gelänge, hier durchzubrechen, würden sic die Linie der Verbündeten durchschneiden und den westlichen Flügel zum Rückzug bringen. Dies sei wohl die hauptsächliche Erklä­rung für die deutsche Konzentration in Roye.

Japanische Papierkleider.

Genf, 6. Okt. Nach einer Meldung aus Lyon hat der dortige japanische Generalkonsul wissen lassen, daß die javanische Regierung bereit sei, den verbündeten Armeen große Mengen eines Spezialpapiers zu überlassen, dessen Fabrikation ein Ge­heimnis sei. Es diene zur Anfertigung warmer Klei­dungs stücke für den Winter. 'Da, wie 'die französische Presse selbst hcrvorhob. die Winterausrüstung der französischen Armee zu wünschen übrig läßt, wird das Anerbieten Japan- mit großer Freude ausgenommen.

Besprechungen dcö Reichskanzlers im Hauptquartier.

Berlin, 6. Okt. (WTB. Aintlich.) Der Stellvertreter des Reichskanzlers und Vizepräsident des Staatsministe­riums Dr. Delbrück hat sich, begleitet von dem Unter­staatssekretär der Reichskanzlei, Wahnschaffe, heute für einige Tage nach dem Großen Hauptquartier zu Besprechun­gen mit dem Reichskanzler begeben.

Das Eiserne Kreuz.

Dresden, 6. Okt. (WTB.) Amtlich wird gemeldet: Dem Prinzen Max von Sachsen, der zurzeit als Feldgeistlicher bei der 23. Infanteriedivision ist, ist vom Kai­ser das Eiserne .Kreuz zweiter Klasse und vom Könige von Sachsen das Ritterkreuz erster Klasse des Albrechtsordcns mit Schwertern verliehen worden.

Antwerpens letzter Widerstand.

Rotterdam, 6. Okt. Der Kanonendonner dauerte in Antwerpen während des ganzen gestrigen Tages an. Die deutschen Granaten fielen bis in die Linthe und Hove und auf die Kaserne von Contich. Die Forts an der Scheibe und Reihe unterhielten das Feuer, um die Versuche der Deutschen, jene Flüsse zu passieren, cruszuhalten. Die Bel­gier organisieren, wenn möglich, noch eine letzte Verteidi­gung ihres Landes; aber es scheint dazu keine einheitliche Führung vorhanden zu sein. Als ein Belgier in Esschen an der holländischen Grenze sah, wie 70 junge beltzische Re­kruten nach Antwerpen befördert wurden, um eingekleidet und bewaffnet zu werden, sagte er mit einem Seufzer:Es ist so entmutigend. Für jeden Deutschen, welchen wir kampf­unfähig machen, gibt es zehn neue; die seine Stelle ein­nehmen: und dazu kämpfen unsere Truppen in Antwerpen schon seit 14 Tagen unaufhörlich."

Eine englische Transportstotte im Kanal.

Haag, 6. Okt. Hier ist die Nachricht eingetroffeu, dag eine große Transportflotte im Kanal gesichtet worden sei, die sich in der Richtung gegen die belgische Küste bewegt. Es scheint sich um die Landung britischerTruppen in O st e n d e zu haudeln, die dazu bestimmt sind, die belgische Armee in Antwerpen in ihren Operationen zu unterstützen. (Hoffentlich kommen die Engländer noch rechtzeitig nach Ant­werpen, um die Zahl der Gefangenen sür Deutschland zu vergrößern. Die Red.)

Englische Lügen und Schmähungen gegen da» Kaiserhaus.

Berlin, 6. Olt. (WTB Amtlich.) In der englischest Presse ist von einem Tagesbefehl Kaiser Wilhelms be­richtet, in welchem unter Ausdrücken der Verachtung gegen das englische Heer zu dessen Vernichtung aufgefordert werde. Dieser angebliche Tagesbefehl ist erfunden. Das Reuter-Burecru schickte an das Ritzau-Bureau in Kopen­hagen ein Telegramm zur Verbreitung, in welchem eine Ba­ronin de B a t>e nach einer Meldung desDemps" den deutschen Kronprinzen beschuldigt, auf dem Schlosse Baye bei Champaubert Kunstgegenftäiche und Kostbarkeiten geraubt und beim Verlassen des Schlosses die Bilder des Kaisers und der Kaiserin von Rußland mit Füßen ge­treten zu haben Diese Meldung ist eine schamlose Lüge. Der Kronprinz war nach amtlicher Feststellung nie­mals in dem Schlosse Bähe. Auch Truppen seines Heeres sind dorthin nicht gelangt. Auch die von französischen Blät­tern gemeldete Zerstörung der Besitzung des KÄsidenteu