Nr. 2(4
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erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beitagen: viermal wöchentlich SietzenerLamilienbliitteri zweimal wöchentl.lkrei;- dlattfürdenllreisSiehrn (Dienstag undFreiiag); zweimal nionatl. lantz- »irtschastlich« öeistrage» flernsprech - Anschlüsse: lür die Redaktion IIS, Verlag u. Expedition sl Adresse sür Depeschen: Anzeiger Gieße», »nnatzme von Anzeige» sür die Tagcsnummcr bis vormittags 9 Uhr.
(64- Jahrgang
Samstag, (2. September (9(4
General-Anzeiger für Oberhessen
Rotofimbrmf mid Verlag der vrühl'schen Unw.-Such- und Sleindrutlerei 8. Lange.
BezngSvret»:
monatlich 75 vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellq, Zeilenpreis: lokal I5Ps„ auswärts 20 Psenniq. Ehesredakteur: A Goeg. Verantwortlich sür den polit. Teil: Aug. Goetz; für .Feuilleton', ,Ver- misehtes'und^Gerichts- saal": Karl Neurath; sür .Stadt >md Land':
«edaMan, Expedition und Druckerei: Schnlstratze 7. H? B-L
Lin bei Lyck in Ostpreußen eingedrungenes russischer
Armeekorps geschlagen.
(TCSJ'.j ©<rtht, 11. Sept. (Amtlich.) Das 22. russisch« Armeekorps (Finnland) hat versucht. überLyck in den Kampf in Ostpreußen einzugrcifcn. Es ist bei Lyck geschlagen worden.
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Die Taten des Befehlshabers im deutschen Osten, des Generalobersten v. Hindenburg, sind ohnegleichen in der Geschichte. Der Kaiser hat es in seinem Telegramm an den Sieger von Tannenberg schon am 1. Scpt. ausgesprochen, als man die volle Tragiveite des großen Ereignisses noch nicht voll ermessen konnte. Wie sehr des Kaisers Stolz auf seine preußischen Truppen berechtigt ist, beweisen die Ergebnisse der neuen Schlachten. Herr v. Hindenburg hat seinen Truppen nur eine kurze Rast gegönnt. Um die rus fische Nordarmee an der Memel anzugrcifcn, bedurfte es neuer Gewaltmärsche auf einer Strecke, die sich auf etwa 150 Kilometer ausdehnte. Dabei waren die Auf- räumungsarbeiten auf dem Schlachtfelde zu verrichten und die nicht leichte Aufgabe der Abführung jener 90000 gefangenen Russen zu erfüllen. Welche Taten liegen zwischen deni 29. August, dem Tag der ersten großen Siegesmeldung unserer Ostpreußen, und dem heutigen Tage, tvo zu der Nicdierlage eines neuen russischen Heeres in: nördlichen Ostpreußen noch die Bewältigung! eines feindlichen Armeekorps in der ostpreußischen Süd ostecke, bei Lyck, hinzugekommen ist! Bon allen Seiten vom Feinde umdrängt, hat Hindenburg als ein Meister der Strategie sich bewährt. Ausgezeichnet muH sich der deutsche Aus-- klärungsdienst bewährt haben. Wir haben in Ostpreußen nicht entfernt die Schwierigkeiten gehabt, wie die Oester- reicher bei Lublin und anderwärts, wo die russischen Bauern ihren kämpfenden Landsleuten so häufig die gegnerischen Stellungen zu verraten wußten und die Russen in der Aus- juchnig und Befestigung ihrer Stellungen Ausgezeichnetes leisteten. Aus dem Gebiete der Verteidigung entwickeln die Nüssen nack> alter Erfahrung ihr bestes Können; dagegen lzapert es bei ihren Ängriffskünsten ganz gewaltig. Möchten die großen Kämpfe des österreichisch-ungarischen Heeres, die schon seit dem 25. August dauern, nun ebenfalls bald zu einem guten entscheidenden Abschluß kommen. Die österreichische Offensive bei Lemberg wird immer noch fortgesetzt, und es heißt, daß die Aussichten günstig stehen. Von dem Zentrum des österreichischen Heeres unter Auffenbarg, der am 1. September seinen entscheidenden Sieg mit beinahe 20000 Gefangenen machte und daun die Verfolgung des Feindes unternahm, ist seit dem 4. September keine amtliche Meldung veröffentlicht worden. Möglicherweise hat sich die Schlachtoürnung bei Lemberg durch sein Vorgehen für die Oesterrcicher günstig gestaltet.
Danzig, 11. Sept. Das Generalkommando teilt folgendes Telegramm des Generalobersten von H i n d e n bu r g mit: An den gegenwärtigen Kämpfen nimmt das 17. Armeekorps unter Führung seines kommandierenden Generals, Generals der Kavallerie, v. Mackensen, hervorragenden Anteil. Mehrere Batterien sind erbeutet worden.
Der Kaiser und der Sieg bei Tannenberg.
Berlin, 11.Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat laut „Blerl. Lokalanz." aus die Meldung von der Vernichtung derrussischenNarew- Armee an den Generalobersten v. Hindenburg am 1. September folgendes Telegramm gerichtet:
„Ihr Telegramm von heute bereitete mir unsagbare Freude. Sie haben eMe Wasfentat vollbracht, die, nahezu einzig iu der Geschichte, Ihnen und Ihren Truppen für alle Zeilen unvergäng liehen Ruhm sichert und, so Gott will, nnier teures Vaterland für immer vom Feinde befreien wird. Ws Zeichen meiner dankbaren Anerkennung verleihe ich Ihnen den Orden paar le meinte und ersuche Sie, den bvaven und unvergleichlichen Truppen !Mrer Armee sür die herrlichen Taten meinen kaiserlichen Dank auszusprechen. Ich bin stolz auf meine preußischen Regimenter. gez.: Wilhelm I. R." 1 /
Generaloberst v. Hindenburg richtete zugleich mir der Bekanntgabe des kaiserlichen Telegramms an die von ihm befehligte achte Armee am Jahrestage von Sedan folgenden Heeresbefehl:
Soldaten der achten Armee! Die vieltägigen beißen Kämpfe aus den weiten Gesilden zwischen Allenstein und^ Ncidenburg lind beendet. Ihr habt einen vernichlenden Sieg über iüns Armeekorps und drei Kavalleriedivisionen errungen. Mehr als 60 000 Gefangene (Einige Tage später >tcllte sich bekanntlich heraus, daß der Erfolg n o-ch größer war. T. Red.), ungezählte Geschütze, Maschinengewehre, mehrere Fahnen und viele sonstige Kriegsbeute sind M unseren Händen. Die geringen, der Einschließung entronnenen Trümmer der russi- chen Narrw-Armec fliehen nach Süden über die Grenze. Die russische Wilna-Armee hat von Königsberg her ren Rückzug angetreten. Nächst Gott ist dieser glänzende lbrsolg Eurer Oviersteudigkeit, Euren unübertcesflichen Marsch- erstungen und Eurer hervorragenden Tapferkeit zu danken. Ich )osse. Euch jetzt einige Tage wohlverdienter Ruhe affen zu Gnnen. Dann aber gehts mit frischen Kräften wieder vorwärts, mit Gott, für Kaiser, König und Vaterland, bis der letzte Russe untere teuere, schwer geprüste He!i- matproviuz verlassen und wir unsere sieggewohnten Fahnen iu Feindesland hinechgetragen haben! Es lche S, M. der Kaiser und
Zwei russische Prinzen gefallen.
Paris, 11 .Sept. (WTB- Nichtamtlich.) Dem „New Dork Herald" zufolge sind in der Schlacht bei Gumbinnen, in der das russische Gardekorps große Verluste hatte, die beiden Söhne des Großfürsten Konstantin Kon- stantinoivitsch, die Prinzen Johann und Oleg Könstantino- witsch, gefallen.
Die Russcn in Ostpreußen.
,Das ostpreußische Landstädlchen Boessel hat den Russen in den Tagen; mährend sic dort herrschten, 29 000 Mk. Kriegskontribution leisten müssen. Eine Reihe von öffentlichen kAnsch lägen gibt Künde von der Art, wie die Russen das Regiment führen wollten, aber leider nicht immer und überall geführt haben. Die Anschläge sind nicht bloß in deutschex Sprache abgesaßt, sondern entsprechen durchaus dem, was die Deutschen in Belgien getan haben. Dafür ein Beispiel: In Hirschkrug hat der russische Kommandierende nachfolgende Anordnung des russischen kommandierenden Generals bekanntgemacht:
Preußische Bürger! Beim Ueberschreiten der Grenze kämpfen wir nur mit der Armee, aber nicht mit friedlichen Einwohnern. Privates Eigentum und Leute werden nicht angerührt mit Ausnahme von Bürgern, die mit Waffen ohne irgend ein Wzeicheu, daß sie der Armee angehören, angetrosfen werden, die strenger Bestrafung unterliegen werden, laut Kriegsgesetz. Für cstje.entnommenen Produkte wird mit Geld bezahlt. Bei gewaltsamer Aneignung von EigeMum durch mir Unterstellte ist mir zu melden, damit die Schuldigen bestraft werden. Der kommandierende General."
Wären die Russen nur danach verfahren! In Allenstein verlangten die Russen während ihrer 24 ständigen .Herrschaft Lieferung von Naturalien und zwar 12 000 Kilogramm Brot, 6000 Kilogramm Zucker, 5000 Kilogramm Salz sowie 3000 Kilogramm Mehl.
Die Vorbereitungen des Zaren.
Berlin, 11. Septs. fTic „B. Z .a. M." meldet: Nach brieflicher Mitteilung eines Berliner Arztes fand man in einem Kästen der erbeuteten russischen Geschütze 100 Stück einer frisch geprägten Kupfermünze, die auf der einen Seite das Bild des Zaren, auf der andern Seite die Aufschrift „Einzug in Berlin 1914" trägt.
Die Ernennung eines Gouverneurs ton Galizien war ja auch eine „Tat" des Zaren. Sonst scheinen seine Kriegsvorbereitungen aber nicht so gründlich gewesen zu sein!
Die Kämpfe der Oesterreicher.
Wien, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Neue Freie Presse" -gibt folgende Uebersicht über die Kämpfe auf dem nördlichen Kriegsschauplatz:
Die Reihe der Schlachten begann mit der dreitägigen Schlacht, welche die Armee Dank! hei K r a s n i k siegreich geliefert hat. Am 25. August hat die Armee Auffenberg ihren glorreichen Feldzug begonnen, der in den Schlachten und Siegen her Zamosc und Komarvw gipfelte. Am 28. August ist das Eingreifen der Gruppe des Erzherzogs Josef Ferdinand fühlbar geworden. Am 30. und 31. Zlugust erfolgten umfassende Operationen und am 1. September war der Sieg entschieden, dessen äußere Zeichen beinahe 20000 Gefangene und 200 erbeutete Geschütze gewesen sind. Inzwischen hatte die Armee Danfl am 27. August die zweite Schlacht bei Niedr- zewicze geschlagen und ist nach Ueberwinduug des Feindes bis gegen Lublin vorgedrungen. Am 4. September meldete die Armee Auffenberg, daß der Feind in vollem Rückzug sei, von den Unsrigen mit ganzer Kraft verfolgt. Eine Depesche unseres Kriegskorrespondenten meldete am 4. September gleichfalls die energische Verfolgung des Feindes. Zwischen dem 4. September und heute sind über die Armee Auffenberg keine amtlichen Meldungen veröffentlicht worden. Wir sind überzeugt, daß diese fünf Tage nicht verloren gegangen und aufs äußerste mit der Tatkraft, welche unsere Armee und unsere Führer auszcichnent ausgenutzt worden sind. Was die Armee Daull betrifft, so haben wir gemeldet, daß sie neuerdings in heftigem KampsebeiLublin sich befinde, wo der Feind mit der Bahn namhafte Verstärkungen hcrangczogen hatte. Weiter toird berichtet, daß die Gruppe unter General Kestranek die Russen zurückgeschlagen hat, was 600 Gefangene einbrachte. Das Commumque vom 3. September, betreffend die Kämpfe in Ost- g a l i z i e n, umfaßt den Zeitraum vom 27. bis 30. August. Es hat festgestellt, daß wir in allen Schlachten und Kämpfen mit den Russen etwa 40 Infanteriedivisionen und 11 Kavalleriedivisioneu gegen ims gehabt haben, daß mindestensdieHälftedieser Truppen unter großen Verlusten zurückgewiesen worden ist. Ein Kricgsbulleffn vom 7. September meldete, daß aus den Kampfplätzen von Galizien Ruhe herrscht. Nach dieser Ruhe hat gestern unsere Armee die Offensive fortgesetzt. Die Stimmung ist heute zuversichtlich und erwarten wir mit Vertrauen das Ergebnis.
Wien, 11. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) In den Abendblättern veröffcntllch ein verwundeter Offizier Erzählungen verwundeter Soldaten, die bei Tvmaschow und Lublin gekämpft haben. Die Soldaten erzählen: Am Waldrande bei Tvmaschow schwerikten die in den Fcldschanzen angegriffenen Russen weiße Fahnen und legten die Gewehre nieder. Der Regimentskommandant hatte daraus das Feuer einstellen lassen, um die Ge- sangennahme einzuleiten. Das ruhig anmarschierende Regiment wurde hierauf von Feuer überschüttet. Russische Maschinengewehre waren auf Bäumen postiert. Selbst die Sanitälsan- stalt ist durch Schrapnells vernichtet worden. Aerzte und Verwundete sind getötet und ausgeraubt worden. Alle Ortschaften, aus deneit di« Russen zurückgehen, sind in Schutt-
I ßaufen verwandelt. Einige Artilleristen, die sich in den vergifteten Brunnen wuschen, weisen schreckliche Hautwunden an Hals, im Gesicht und an den Händen auf.
(WTB.iWien, 11.Sept. (Nichtamtlich.) Telegramme der Kriegsberichterstatter aus dem Kriegspressequarlier melden übereinstimmend, daß die Kämpfe um Lemberg mit unverminderter Heftigkeit sortdauern. Die Offensive der österreichisch-ungarischen Truppen, deren Elan unbeschreiblich sei, mache große Fortschritte. Die Lage wedre zuversichtlich beurteilt. Erzherzog Thronfolger Karl Franz Ferdinand hat gestern die Feuertaufe erhalten. Während des Kampfes befand sich den Armec-Oberkommandant Erzherzog Friedrich mit seinem Ge- neralstabschcf, General der Infanterie Freiherrn v. Conrad, auf dem Schlachtfelde.
Ter österreichische Gesandte bei Kopenhagen gefangen genommen nnd wieder freigclassen.
Berlin, 11. Sept. (Prio.-Tel.) Die „B. Z. a. Ms" meldet aus Kopenhagen: Der österreichische Gesandte Graf Szecheni ist vor einigen Tagen in der Umgegend von Kopenhagen bei den Festungsanlagen bei Bagsvaerd irrtümlicherweise von den Militärpersonen verhaftet worden. Nach seiner Jndentifizierung wurde er wieder freigelassen. Regierung nnd Kommando haben ihr Bedauern über den Zwischenfall ausgesprochen.
Die Deutschen bei Brügge.
Amsterdam, 11. Sept. Aus Ostende angekommene Reisende berichten, bei Brügge deutsche Patrouillen gesehen zu haben.
Die Deutschen in ArraS.
Rotterdam, 11 September. Einer „Times"-Meldnng zufolge haben die Deutschen die Stadt Ar ras im Departement Pas-de-Calais beseht.
Deutsche Flieger über Bclfort nnd Ranch.
(DDP.) Rom, 11. Sept. Ucbcr Fort Roppe. bei Belsort ist ein deutscher Flieger erschienen und trotz des stauzösischen Kugelregens dank dem Nebel entkommen. Belsort ist auf drei Jahre verproviantiert. Ein deutscher Flieger warf eine Bombe !bei der Kathedrale von Nancy. Tie Kalherale ist unbeschädigt, nur ein Fenster ist zersprungen. Der Boden des Schisses ist aufgerissen.
Das kurze Franzosenregiment in Lothringen.
Berlin, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In dem Briefe eines höheren deutschen Sanitätsoffiziers, der zurzeit dem Lazarett einer lothringischen Stadt vorstehi, die drei Tage in den Händen der Franzosen war, heißt es:
Die Franzosen haben in kindlichster und rasendster Wut alle Wohnungen der deutschen Beamten und Offiziere zerstört und alles in nicht wiedergebbarer Weise beschmutzt und sie haben selbst aus dem Lazarett einen direkten Schweinestall gemacht. Die französischen Kranken erzählen, daß sich die französischen Aerzte um ihre eigenen Kranken nicht bekümmerten und Sekt ge läge abhiclten, währerrd die Verwundeten Qualen litten. Nur ein Stabsarzt machte eine rühmliche Ausnahme. Einwohner sagten, die drei Tage der Franzosenherrschaft hätten mehr als die ganzen 43 Jahre deutscher Herrschaft germanisiert. Die französischen Perwundeten sind dankbar, daß sie in dem deutschen Lazarett Pflege und Wartung finden. Die Krankenschwestern und Krankenpfleger haben 1100 neue Betten eingerichtet.
Zwei englische Schisse auf Minen gestoßen.
Berlin, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Das „Berl. Tagebl." meldet aus London: Tie „Daily Ehronicle" veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 4. September folgenden Bericht des englischen offiziellen Pressebureaus: Eine Meldung des kommandierenden Offiziers des Schiffes „Spee- dy" besagt, daß der Dainpfer „Linsdell" am Donnerstag morgen auf eine Mine gestoßen und gesunken ist. Eine Viertelstunde später stieß auch der „Speedy" auf eine Mine und sank etwa 30 Meilen von der Ostküste entfernt. „Speedy" war ein Kriegssahrzeug, das zum Zweck des Fischereischutzes in der Nordsee diente und im Jahre 1893 gebaut worden war. Bei dem Untergang der beiden Schiffe sind mehrere Personen umgekonrmen und verwundet worden.
- London, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In der N o r d s e e ist das Wrack des englischen Dampfers „O t t a - w a" aufgefunden worden, der vermutlich auf eine Mine ausgelaufen ist. %
Engländer in der Ostsee aufgebracht.
Stockholm, 11. Sept. Auf der Ostsee wurden, wie „Aftenbladet" meldet, der Stockholmer Dampfer „Gau- chiod" von einem deutschen Torpedojäger ungehalten. 3 - militärpflichtige Eng lande r , jamtUdi i ^ceteuic, die von englischen Dampsern in r u 1 1 r t d^t »a I en ab gemustert hatten, mußten auf das deutsche kommen.
36 andere Engländer, die jünger ab 20 oder alter als 40 Jahre waren, durften die Reise fortsetzen.
Ein amerikanischer Dampfer durch die Engländer beschlagnahmt.
Kopenhagen, 11. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Politiken" meldet aus. London: Der Amerikanische Dampfer


