Ausgabe 
10.9.1914
 
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Nr. 2\2

Der Strtzener Anzeiger

erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich rietzenerHmiillendtätler;

»weinial niöchenil.lkstir- dlaNsllkd«nrireir«ietztn (Dienstag und Freitag); zweimal »wnatl. ianb> wirlschastlich« öeitsragen Fernsorech - Anschlüße: lür die Redaktion 112, Verlag ». Expedition äl Adresse lür Depeschen: ««zeiger «ietze». Annahme »an Anzeige« lür die Tagesnmnmer bis »oruiitlags 8 Uhr.

Erster Blatt

W. )ayrgang

Donnerstag. HO. September 19H

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oderhessen

Rotafionsörtitf und Verlag der vrW'schtn Univ.-tzuch- und Steindruckerei R. Lange. Nedattion. Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. Anl-ig-m-u:' H? B-L

Bcziigsorer».

monatiich75M.,pierlel- jährlich Ml. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Lik.2.viertel» jährl. ausschl. Bestellq. Zeilcnpreis: lokal 15Ps, ausivärts 20 Psennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich sür den poiit. Teil: Aug. Goeiz; für .Feuilleton", .Ver­mischtes" und.Gerichts- saal": Karl Neurath; lür .Stadt und Land":

Die große Entscheidungsschlacht bei Lemberg. Die nahen Entscheidungsschläge im Westen.

(WTB.) Wien, 9. Sept. (Amtlich.) Im Raume von Lemberg hat eine große Schlacht begonnen.

Der gestrige nachrichtenarme Tag wurde gegen Abend durch ein inhaltsschweres Telegramm gekrönt, das aber nur' geeignet war, die Welt in größte Spannung zu versetzen: Die Machricht von der bevorstehenden grasten Entscheidung bei Lemberg. Warum hat man in Wien diese Ankündigung her­ausgegeben? Auch uns Deutschen war vor einiger Zeit eine :äh«iluhe amtliche Vorbereitung vorgestellt worden, als rus- Isische Truppen in der Richtung auf Insterburg vorrückten und unser Osthecr gleichwohl nach einem andern Schauplatz ab- wückte, um dort zuzuschlagen. Da hieß es in jener denkwürdi­gen Meldung des Gcncralguartiermeisters:Die Entschei­dung steht unmittelbar bevor". Es lag darin die Absicht, leine Beunruhigung im Volke auskominen zu lassen, und man wollte das Vertrauen in die deutsche Heeresleitung beleben. Heute erfolgt von Wien aus Aehnliches. Die Russen haben die Nachricht von einem Ricsensieg bei Lemberg in die Welt gesetzt? das war aber nur eine Ricsenunwahrhcit. Indessen, das Ausland horchte auf. Nicht zu lang soll Ungewißheit be­stehen. So erfährt denn die Welt, dah jetzt c r st der große Entscheiduugskampf erfolgt. Die österreichische Heeresleitung hat ihre guten Gründe gehabt, vorläufig Lemberg zu räumen, um eine Schlacht in der geeignetsten Stellung später aus­zunehmen. Man darf wohl voraussetzen, daß der russische Feind heute nicht mehr in so weit überlegener Zahl den Ocsterreichcrn gegenübersteht: diese werden vielmehr, »vas ihnen ihre Siege an anderen Schauplätzen wohl gestatten, die nötigen Verstärkungen herangczogen haben. Mit Span­nung wird man daraus warten, ob cs wahr ist, was bisher nur vermutet werden konnte, daß. auch deutsche Truppen zur Mitwirkung in Galizien herbeigesührt worden sind. Hof­fen wir, daß die Russen, die in Ostpreußen alles andere denn kriegstüchtig waren, bei Lemberg ebenfalls einer vernichten­den Niederlage entgegensehen.

Im Westen ist auch noch alles in Vorbereitmig. Npr die Franzosen machen mit nichtssagenden und ividerspruchs- vollen Meldungen einigen Theaterdonner. Der Pa­riser Kulissenstreit wird aber vielleicht bald abgelöst werden durch große Vorgänge an der französischen Ostgrenze. Wir stehen jetzt in der spannendsten Periode dieses großen Krieges. Auch die Ereignisse um Antwerpen versprechen demnächst neue große Entscheidungen. Ein Amsterdamer Aditarbeiter derFrkf. Ztg." will schon erfahren haben, die Stadt Gent habe die deutlichen Bedingungen angenommen: keine weitere Kriegsabgabe, aber Durchzug der deutschen Truppen und Lieferung von 10 000 Liter Benzin, 1000 Liter Mineralwasser, 1.10 000 Kilo .Hafer, ferner Fahrräder, Autoteile und, recht unglaubwürdig, 100 000 Zigarren. Viel­leicht ist wenigstens etwas davon richtig. Antwerpen aber scheint die gewaltsame Einnahme durch die deutschen fried- sichen Verhandlungen vorzuzichen.

Der Angriff auf Antwerpen.

(WTB.) Paris, 0. Sept. (Nichtamtlich.) Aus Ost­ende wird vom 7. September gemeldet: Die Deutschen gingen gestern nordwestlich von Brüssel zwi­schen Gent und Antwerpen vor. Alle Verbindun­gen zwischen diesen beiden Städten sind unterbrochen. Bei Oordegm in der Nähe von Wetteren fand gestern ein Gefecht statt. Tic Belgier mußten sich vor der feindlichen Keberrnacht zurückziehen. Der Kommandant Com ick ist gc- allen.

WTB. Antwerpen, 9. Sept. (Nichtamtl.) Wie gemeldet wird, soll das s ü dl i ch v o n Antwerpen liegende Land in einer Ausdehnung von 70 Oiuadratmeilen über- chwemmt werden, um die Deutschen am Einmarsch zu rindern. Die Wassertiefc wird zwischen einigen Zoll und nehreren Fuß schwanken.

Französische Flüchtlinge.

I London, 9. Sept. (WTB. Nichtamtl.) TieTimes"

I chreibcn: Das fortdauernde Ankommen französischer und I 'elgischer Flüchtlinge, von denen viele ganz arm sind, an I>er englischen Küste beginnt ein ernstes Problem | u werden.

Die deutsche Schwenkung nach Süden.

I Köln, 9. Sept. Bon der holländischen Grenze meldet I >ieKöln. Ztg." über die Vorgänge in Paris laut Mel- I mugen des AmsterdamerTelegraaf" Folgendes: Sach- I'crstandige sehen das Ziel der deutschen Operationen in I iner Vernichtung des Feldheeres, loährend der leinnahm e von Paris eine untergeordnete strategische I Bedeutung bcigemcssen werde. Tie Abschwenkung der deut­schen Armeen nach Süden wird für die Franzosen bedenk- I ich angesehen. Tic französischen Truppen zwischen T o u l l ud Epinal würden dadurch gezwungen, sich zurückzu- V iehen, so daß die deutschen Truppen in Lothringen vor- I ücken könnten. In Paris will man wissen, daß die deut- Ichen Truppen einen lebhaften Angriff auf das eng- l ischcHauptquartier unternahmen. Vor allem hätten I ie es auf die Gefangennahme des Generals French ab- > eschen. ^

Prinz Friedrich Leopold von Preußen.

Potsdam, 9. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Prinz Friedrich Leopold von Preußen hat vom Kaiser das Eiserne Kreuz erster und zweiter Klasse erhalten.

Besichtigungen des Statthalters von Elsaß-Lothringen.

(WTB.) Straßburg (Elf.), 9. Sept. (Nichtamtlich. Straßburg. Corr.) Der Kaiserliche Statthalter besuchte am 5. ds. Mts. in Begleitung des Unterstaatssckretärs Frhrn. von Stein und des Kreisdirektors Krieger die Umgebung von Saarburg, um persönlich einen Ucberblick über die Beschädigungen zu gewinnen, welche Ortschaften und Fluren durch die heißen Kämpfe vom 19. bis 21. August erlitten haben. Die besonders fchwer getroffenen Ortschaften Bühl, Schneckenbusch, Bruderdorf und Hochwalsch wurden unter Führung der Ortsgeistlichen und Bürgermeister eingehend besichtigt. Im weiteren Verlauf der Fahrt besuchte der Herr Statthalter auch die Ordensnicderlassung in St. Johann von Basel, wo Hunderte von Verwundeten bei den Schwestern die au'opserndsle Pflege gefunden haben. Auf dem Wege nach Saarbnrg hatte der Statthalter bereits zwei Lazaretten in Zabern Besuch abgestattet.

Bom ehemaligen Abgeordneten Wetterte.

(WTB.) Straßburg, 9. Sept. (Nichtamtlich.) Der El s ä s s e r" veröffentlicht in seiner heutigen Nummer sor­gende Erklärung:

Bei Bekanntwerdcn der ersten Bruchstücke seines Leitartikels im Echo de Paris" vom 21. August, unterzeichnet von dem bis­herigen Abgeordneten W e t t e r l e, war ich geneigt, an eine Mystifikation zu glauben. Ich hielt cs für ausgeschlossen, daß ein deutscher Abgeordneter zum Ueberläuser, zum Verräter an seiner Partei und an seinem Volke iverden könne. Auch Herrn Wetterls hielt ich trotz allem einer solchen Handlirngswcise nicht für fähig. Ich sehe mich jetzt s ch m c r z l i .1 enttäuscht. Es dürste keinem Zweifel mehr unterliegen, daß der Artikel seiner Feder ent­stammt. Herr Wetlerls hat dadmch in geradezu verbreche­rischer Weise dem Programm der elsaß-lothringischen Zen- trumspartei Zuwider gehandelt. Der Verwerflichkeit seines Han­delns scheint er sich selbst bewußt zu sein. Bezeichnet er sich doch selbst, alsehemaligen" Abgeordneten. Damit gibt er zu erkennen, daß er sich nicht mehr als Mitglied der Partei, nicht mehr als Vertreter seiner Wählerschaft betrachtet, welche die .Prinzipien der elsaß-bsihringischen Zentrumspartei zu den ihrigen gemacht hat. Indem Herr Wetterls jede Gemeinschaft zu unserer Partei selbst gelöst, hat er uns der Notwendigkeit entzogen, ihn als Un­würdigen auszustoßcn.

gez. H a u ß, Vorsitzender der Zentrums-Fraktion des elsaß-lothringischen Landtags.

Eine englische Bestätigung der Franktircurangriffe.

(WTB.) L o n d o n , 9. Sept. (Nichtamtlich.) Der Korre­spondent desDaily Chronicle" in Bordeaux bestätigt, daß Franktireurs Angriffe unternommen haben. Ein Flüchtling aus einem Ardennendorf bei Vaugiers habe ihm erzählt, daß junge Leute und Frauen bewaffnet wurden, welche eine Ulanenpatronille ans dem Hinterhalt nieder­geschossen haben. Das Dorf sei darauf zerstört worden.

Dclcaffes Sohn in einem deutschen Lazarett.

Trier, 9. Sept. Fni Diedenhofener Lazarett liegt als Verwundeter der Sohn des französischen Ministers Delcasss.

Aus Holland.

(WTB.) A m st e r d a m, 9. Sept. (Nichtamtlich.) Eng­land sucht hier durch Verbreitung einer holländischen Ausgabe seines Weißbuches Stimmung zu machen. Es erhebt sich aber jetzt schon Widerspruch gegen die ein­seitige Darstellung.

Eine neue Auszeichnung des Siegers von Dannenberg.

Berlin. 9. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat dem Generalobersten v. Hindenbnrg den Orden Pour le me rite" verliehen.

Russische Zustände,

Breslau, 9. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) DieSchkes. Korrespondenz" meldet ans Striegau:

2 russ. Kriegsgefangene gerieten in Streit, wobei das Messer eine Rolle spielte. Einer verriet, daß der andere an der Plün­derung der Regimentskasse beteiligt war. Die Unter­suchung, die von den Bewachungsmannschaften vorgenommen wurde, förderte toifächlich 10 000 Mk. russischen Papiergeldes zutage. Auch die übrigen Gcsaugenen verfügten über reiche Geld­mittel, die sic vor dem Kriege sicher nicht besahen.

Ein Tclcgrammwcchsel zwischen dem Kaiser und dem König von Sachsen.

(WTB.) Dresden. 9. Sept. (Nichtamtlich.) Zwischen Sr. Majestät dem Königvon Sachsen und Sr. Majestät dem Kaiser hat folgender Telegrammwechsel statt- gesunden :

Se. Majestät dem Kaiser im Felde.

Ich und Mein Volk begleiten die Kämpfe und Siege der deut­schen Wacht im Osten mit unseren heißesten Wünsck^n. In solcher Anteilnahme hat Meine Regierung dem Dankesopicr des deutschen Volles sür die drei Ossinarken 250 000 Mark überwiesen. Gott führe unsere tapferen Truppen auch wcsterhin zum Siege.

Friedrich August.

Se. Majestät dem König von Sachsen, W a s ch w i §.

Tie hochherzige Beteiligung Deines treuen Sachscnoolkes an dem vaterländischen Tanlesopscr sür die sckzwcr hcimgesuchten Ost- Provinzen hat Mich tief gerührt. Dir und Deiner Regierung Meinen innigsten Dank dafür. Welch erhebendes Bild! Die deut­schen Stämme Schulter an Schulter in blusigem Kampfe gegen die Feinde des Vaterlandes unerschütterlich zusammenstehend, hinter den Schlachtfeldern Hand in Hand bemüht, die schweren Folgen des Krieges zu lindern und auszugleichen. Ein Volk von solchem Einheitswillen zum Siege und zum Fortwirkcn aller deutschen Kultur und deutschem Wesen erfüllt, darf des Beistandes des All­mächtigen Vaters, der die Schlachten und die Geschicke der I^ensch- heit lenkt, gewiß sein und darf nicht untergeben unter dem Neid und Haß seiner Gegner.

Roch ein Telegramm de? Kaisers.

Karlsruhe,^ Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat heute an die Großhcrzogin Luise von Baden aus dem Hauptquartier folgendes Telegramm gerichtet:

Ich gedenke an dem heutigen Tage ganz besonders herzlich Deiner in Erinnerung vergangener Zeiten. Der Verewigte, dessen Geburtstag wir so oft zusammen feierten und der die große Zeit vor 44 Jahren erleben durfte, wird wohl segnend aus einer an­dern Welt die gewalsigen Taten des deutschen Heeres betrach­ten und im Geiste mit uns allen sein. Me würde ihn die neue, große einmütige Erhebung Deutschlands gefreut haben!

Besetzung der Wallfischbai durch die Deutschen.

London, 9. Sept. Deutsche Truppen besetzten die Walfisch bar. Me britische Regierung bemerkt dazu: Die Bai kann leicht wiedcrgewonnen werden, sobald die süd­afrikanische Regierung ihre Vorbereitungen beendigt hat, in Dentsch-Südwestafrika einzufallen.

Ein Gefecht des kleinen KreuzersKarlsruhe".

(WTB.) Berlin, 9. Sept. DieB. Z." meldet au? Wilhelmshaven: Der kleine KreuzerKarlsruhe"' hatte, wie englische Blätter melden, in diesen Tagen ein kleines Scharmützel mit englischen Kreuzern zu bestehen.

Die dänische Schiffahrt »ach England.

Kopenhagen, 8. Sept. (Nichtamtlich.) Der Kopen- hagener Seeversicherungsverein teilt mit, nach einer Mel­dung desBerlingske Tidende", daß, um dem Minen-- gürtel an der englischen Küste zu entgehen, die Dampf­schiffe von Dänemark aus nicht direkt den Kurs auf Blyth, den Tyne und Humber nehmen dürfen, sondern guf St. Abbs Head und von dort der Küste in einem AbstanÄ von zehn Seemeilen bis außerhalb ihres Bestimmungsorts zu folgen haben. Es wird dringend geraten, den Kurs von Skagens Feuerschiff nordnordwcst aus 20 Seemeilen, von dort in den tiefen Teil des Skagerak bis Ryvingen oder Lindesnaes zu nehmen und von dort nach dem Firth of Forth oder St. Abbs Head südlich Longstone.

Die englischen Lügen.

(WTB.) Wien. 9. Sept. (Nichtamtlich.) DasReuter» sche Bureau" verbreitet neuerdings das Ge r üch t vo n dem Tode des Kaisers Franz Josef. Es ist dies ein neuer Beweis dafür, wie skrupellos Nachrichtenbureaus und Presse der feindlichen Mächte Nachrichten verbreiten, deren Unrichtigkeit ihnen vollkommen bekannt ist. Es gibt noch genug Vertreter neutraler Mächte in Wien, die sich von der glänzenden Gesundheit des Kaisers täglich überzeugen können. Kaiser Franz Joses, welcher unermüdlich die Re- gierungsgeschäftc führt, empfing beispielsweise gestern dev Grafen Berchtold in längerer Audienz.

Der Vorstoß der englischen Flotte bei Helgoland.

Englische Blätter veröffentlichen, wie dieKöln. Vvlks- zeitung" meldet, Einzelheiten über das Seegefecht bei Hel­goland. Danach fuhr am Donnerstag, 27., oder Freitag, 28. August, eine Torpedvjägerflottitle in der Nacht vom Harwich ab. Sie hatte den Auftrag erhalten, an einem Vorstoß gegen die deutsche Flotte teilzunehmen, deren Aufenthalt den Engländern bekannt geworden war.

In der Morgendämmerung, bevor der Nebel sich gehoben hatte, näherten sich die englischen Schisse den vorgeschobenen schwachen deutschen Streitkrästen. Außer der genannten Torpedojägerflotsille waren von englischer Seite zu dem Angriff erschienen das Schlacht­kreuzergeschwader und das Geschwader der kleinen Kreuzer. Das Schlachtkreuzergeschwader bestand aus den vier großen modernen Schlachtkreuzern Lion (26 350 To.), Queen Mary '27 000 To.), Princcß Royal (26 350 To.) und New Zealand (18 000 To.).

Tie drei erstgenannten Schisse sind mit je acht 33-Zentimeler- Kalibcrkanvnen armiert und gehören mit einer Fahrtgeschwindig­keit von 28 Knoten zu den schnellsten Kriegsschiffen dieser Art Der Schlachtkreuzer New Zealand besitzt eine Geschwindigkeit von 25 Knoten und ist mit je acht Kanonen 30-Zensimeter-Kalibel bestückt.

Das erste kleine Kreuzer-Geschwader, das auch an dem Gefecht teilnahm, bestand aus den pier schnellsten Kreuzern der Towu- Klasfe. nämlich den Kreuzern Soutbampto», Birmingham, Lowe- stojr und Nottingham. Diese haben je eine Wasserverdrängung Don 5400 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 2o,o Slnoten.Xte Bewaffnung besteht aus neun Kanonen oon 15-Zentrmcter-KaIiber.

An dem Borstoß war auch, wie schon oben erwähnt, eine eng­lische Torpedojägerflotsille beteiligt. Einer der Torpedoiä- g c r der , Laertes" , wurde durch die deusichen Geschosse ernstlich beschädigt. Dieser hat eine Wasicrvcrdrängung von 1450 Tonnen und besitzt drei 10-Zentimeter-Kanonen.

Weiter wurde der englische kleine KreuzerAme­thyst" s ch w e r b - s ch ä d i g t. Der Kren»-- 1k est« zwölf 10-Zen»