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Am 22. August starb den Heldentod fürs Vaterland unser unvergesslicher guter Sohn, unser innigstgeliebter Bruder, Schwager und Onkel

Otto Becker, Lehrer

Einjährig-Freiwilliger-Unteroffizier in der 6. Kompagnie im Infanterie-Regiment Nr. 87

im vollendeten 22. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

06507 Konrad Becker IV. und Familie.

Muschenheim, Darmstadt, Birklar, den 8. Sept. 1914.

Heute nachmittag 4'/j Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden meine liebe Frau, unsere treu­besorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwäge­rin und Tante

Frau Karoline Döll

geb. Krauskopf

was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Eberhard Döll I. und Familie.

Alten-Buseck, den 7. September 1914.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 10. September, nachmittags 2 Uhr, statt. 9643

Den Heldentod fürs Vaterland starb am 22. August unser lieber Korpsbruder

Dr. phil. Karl Klein

Leutnant der Reserve im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Ehre seinem Andenken!

Giessen, den 7. September 1914.

Der C. C. der Hassia.

I. A.: Gentsch

9628D

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sagen innigen Dank

Familie Fr. Bender Ww. Familie Georg Mootz Familie Adolf Römheld.

Giessen, Mainz, 7. September 1914

9636

vslksküche.

<?§ wird dringend gebeten, diese für durch den Krieg in Not geratene Familien geschaffene WoHlsaHrts- anstalt durch Zuwendung von Geld und Naturalien zu unterstützen, über 700 Personen, deren Bedürftigkeit genau geprüft ist, begehren täglich Mittagcffen ohne Bezahlung. Um diesen Anforderungen ferner genügen zu können, wolle man reichliche Gaben spenden und dieselben der Volksküche im Cafe Ebel zwischen 8 und 8 Uhr direkt zustellen.

9634 D

1 Berbersehe c Unii). 73uehhandtung, Snh. *. Jfoch

H Telephon 657 )§rOSSh. ZfCofbllChhältdler Seltersweg 87

| Jllustrierte Geschichte des Weltkrieges 1914

Die bedeutendste volkstümliche Geschichte des großen Krieges.

Reich Illustriert mit vielen Kunstblättern n. Karten.

Eine fortlaufende Kriegsgeschichte, Berichte von den Kriegs­

schauplätzen, Mitteilungen v. Mitkämpfern, Feldpostbriefe usw.

WScktDiUth »I» Heft xa |t 26 Plg., ca. 30 Heilt. Probehelte gera xar Analeht. 7960 Abonnemeata aneh nach auswärts.

Am Sonntag nachm. 5 Uhr verschied unsere gute Tochter und Schweiler Christine int Aller von 23 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Itrück. Burkhardsfelden, den 8. September.

Die Beerdigung findet Mittwoch, nachm. 2 Uhr, statt. 9626

Wir ersuchen die Angehörigen derjenigen Mit­glieder unserer Sterbekäffe, die zur Fahne ein­berufen sind (also alle diejenigen, die in Uniform Dienst tun), sich umgehend bei unserem Rechner, Herrn Haas, Stephanstr. 17II., dahier melden zu wollen.

Gießen, am 7. September 1914.

Der Vorsitzende:

Dr. Krausmüller. 9624v

«pur» nttii MschWmi» Aar

e. G. m. u. H. in Liq.

Donnerstag, den 17. September 1914,

nachmittags um 8 Uhr, findet im hiesigen Rat­haussaale eine

Mtztnrijtallitik 6fnmb$(riomm(nug

mit nachstehender Tagesordnung statt:

1. Ersatzwahl des Aufsichtsrats.

2. Die Anstellung eines Geschäftsführers.

Wir laden hiermit unsere werten Mitglieder

zu dieser Versammlung höflichst ein und bitten um recht zahlreichen Besuch.

Lollar, am 8. September 1914.

Für den Aussichtsrat:

Schmidt, 1. Vorsitzender. 9640D

Verlaus um aWnitzru Ar«.

Die Gemeinde Lppenrod beabsichtigt, einen Bullen zum Schlachten auf dem Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. Offerten, nicht auf Gewicht ausgedrückt, sind bis zum Freitag, den 11. l. M., nachmittags 1 tthr, bei Großh. Bürgermeisterei Oppenrod einzureichen, wo die Oeffnuug der Ge­bote stattfindet. Für Mängel jeglicher Art wird keine Gewährleistung übernommen. Weitere Be­dingungen werden auf der Bürgermeisterei bekannt gegeben.

Oppenrod, am 7. September 1914.

Großh. Bürgermeisterei Oppenrod.

Baiser. 9615

Bekanntmachung.

Das Hebregister für das Rechnungsjahr 1914/15 liegt zur Einsichtnahme der Beteiligten von heute ab 8 Tage lang im Bureau des Unterzeichneten offen.

Gießen, den 7. Septentber 1914. 9622 D

Der Vorstand der israelitischen Religionsgescllschast. _ Hofrat I. Grüncwald. _

Freiwillige kabcn fsr iiie iiii Felde stehenden TriiM.

Es wird hiermit aur öffentlichen Kenntnis gebracht, duff sllr freiwillige Gaben zum Betten der im Felde ttebenden Truppen, Verwundeten und Kranken im Be­reiche des XVIII. Armeekorps 2 Abnahmesiellen in Frankiurt a. M. und zwar:

Abnahnicstelle I für Sanilätshilssmitlcl sLazarett- bcdars) im Carltonbotel am Hauvtbahnlio!.

Abnahinestelle II iürBekleidungsstücke. Nahrungö- und Genufimtttel. Stellvertretende Inten­dantur des XVIII. Armeekorps, Oed dcrichttrafic 59, Erdgcichofi rechts eingerichtet worden find, welche dem Generalkommando unterstehen.

An diese Abnahmestellen sind alle freiwilligen Gaben tnicht Geld! zu richten, gleichviel ob sie von Vereinen ge­sammelt oder von einzelnen Gebern gespendet werden. Gaben mit Sonderbestimmung z. B. sür Angehörige einer Provinz, einer Truppengattung »sw. anzunebmen, ist nickt tunlich. Derartigen Wünschen kann nicht entsprochen werden. [96M

Guten Gelegenheitsverdienst

für alle Orte des Kreises Gicfien durch die Papierhandlung und Druckerei

Albin Klein, Giehen, Seltersweq

Mtiifti«esst1ik«MtiiUluMtt!

Die Gemeinde Lich beabsichtigt, einen seiten Bullen und Eber zum Schlachten aus dem Wege schriftlichen An­gebots zu verkanten. Offerten, nicht aut Gewicht aus- acdrückt, find getrennt bis zum Donnerstag, den 10. l. M.» vormittags 11 ttbr, bet GrofiH. Bürger- meisteret Lich einzuretchen. Die Oeffnung der Gebote findet um diese Zeit tm Rathaus zu Ltch statt. Für Mängel jeglicher Art wird keine Gewährleistung über­nommen. 9388 v

Lieh, den 2. September 1914.

Grofih. Bürger,netsterc! Lich.

D ü r m c r.

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Giehen.

Bekanntmachung.

Die (ffeichästSttundcn des BerficherungSamteS und der Gcrichtsichrcibcrei des Wcwcrbc und Kaufmanns- gcrichtö Geschäftszimmer: Gartenfirahe 2, Seitenbau^ werden bis aus weiteres von 8 Uhr vormittags bis I Uhr nachmittags festgesetzt.

Fnncrbatb dieser Stunden kann auch in demselben Geschäftszimmer die Aurusnng deS SchiedSamtS tur MictSttreitigkcitcn erfolgen.

Die Vergütungen iür Verpflegung der in Bürger- wobnungen unieraebrachten Truppen werden anglcicvcr Stelle in den Stunden von 37 Ubr nachmittags ge zahlt und zwar zunächst sür die Mannschaften der serve und Landwehr.

Giehen, den 7. September B14. 964ir

Der Oberbürgermeister.

Keller.