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AmtUcher Teil.

i 5 Vekanntmachlmg.

55 c t r.: jWtaaiM von SScttiebSfluffcn iür Innbroivtfdwitliffie (Jtwdc.

Aus 'Grund brr vom K. St'ricgdminiftecium im Anschluß an meine Verfügung vom 27. 8. 14 20 831, Ziffer 0 Kreisbiatt 9tr. 203) unter dem 25 8. 1t anfgesteltten Wrmtbmßc bestimme ick für den Bezirk XVIII. Armeekorps mit Ausnahme des Vvei ttiigöbere chee ber Festungen Mainz und »boblenz Nach strhrndcs:

1. Für Erviotioiiemotorc in landwirtschaftlichen, s! aatlichen unb Gemeinde- Betrieben hart bet unumgäng­lich notwendige Beiriebsstoit 'in Schux-rbcnmi ober Schwerbrnzol verabfolgt werben

2. Schwerbenzin ist eine Ware, vmt ber übersieben bis zu 100 Prozent nicht mehr als 13 Voi. Prozent, bis zu 160 Protz, nicht mehr als 85 Voi Prozent, Schwerbeirzot sind alle Bcnzoli^tcn, die von 120 Prozent an zu sieben beginnen.

3. "ln Na ckpwct s, baj; bas abzugebende Schwer benznr oder T ch w e r bc irnol ben angegebenen Debingungen entspricht, hak der abgebende Lieferant aui Verlangen ber sreigebenbett Stelle bitrck Attest einer behörblichett Untersndningsstelle ober eines ver eibeten Hairdeschamiiers zu führen.

Die Prüfung ber Sorte hat nach Englcr'schcm Verfahren unter dreimaligem Zurückgehen um 10 Prozent zu erfolgen.

4. Die Ber abfolgnng dari mir gegen einen vom stellv. Gci'.cralkommemdo ansgestellten Freigabeschein (siehe Zifier 3, 4 unb 8 meiner Verfügung vom 27. 8 14) erfolgen.

5 Der Freigabeschein ist vom Verbrauchet beim stellv Generalkommando zu beantragen. Der Antrag mnh Menge unb Art bes erbetenen Betriebsstoffes und ben.Verwendungszweck ent­halten. Anfserbem muh die Notwendigkeit des angeforberten Be­darfs für laubwirtschaftlickte Zwecke durch eine persönliche An­erkenntnis des LanbrateS (Kreisrates), ober der Lanbtvirtschasts- kammer, für staatliche und Gemeinde-Zwecke durch Slnerkenntnis des Regierunge-präsibenten ober der entsprechenden Verwaltungs­behörde bestätigt sein.

6. Jeder Lieferant, der Betriebsstoffe abgibt, l>ot nach Ziffer 8 der Verfügung vom 27. 8. 14 zu verfahren.

7. Tie gegenwärtig in landwirtschaftlickten Betrieben selbst beschlagnahmten Benzin- und Benzolmengen werden ohne Rücksicht aus ihre Beschaffenheit (vergl. Ziffer 2), aber unter Beachtung der bestehenden Bestimmungen hiermit freigegeben.

Diese Freigabe läht sich jedoch nur dann ausrechterlsalten, wenn bie Inanspruchnahme sich in den mähigsten Grenzen hält. Sie wird ausgehoben, sobald der Verbrauch zu groh wird.

Es liegt dalter im eigenen Interesse der Motorcnbeiitzer, wo angängig, anstatt des Benzins oder Benzols vermischt mit diesen auch andere Betriebsstoffe zu verwenden (Spiritus oder Leicht­petroleum). Die in letzter Zeit namentlich mit Spiritus (etwa 70 oder 80 Prozenti und Benzol (etwa 30 oder 20 Prozent) ge­machten Versuche haben ein durckxuis günstiges Ergebnis gehabt, so dah viele Stellen bereits zum Spiritusbetrieb über- gegangen sind.

Die mit der Verfügung vom 27. 8. 14 ausgegebene An­leitung für Vergasereinstellungen für Spiritus -Brenn- swff kann von Kraftwagen- und Motoren-Besitzern in der Benzin-

freigabestelle des Generalkommandos, UntcrmainLri 19, Erdgeschoß links, empfangen werden.

Frankfurt a M., den 4 September 1914.

Der lommandierenbe General:

Frhr. v. G a l l, General der Infanterie.

Bekanntmachung.

Den in Kraftwagen reifenden .Abgesandten (Kitriere) werden besonders bet Nacht Schwierigkeiten bet Benzinergänzungen gemacht Es ist im militärischen Interesse, dah der dcra*tiqe Noch richtendiwst rasch und ung h.we t öenftntten g Hk. All' G.-irni on- kommandos und Lrtspoli-eibehörden lwben den Abgesandten, die sich als iolcksc austoeisen, weitgehendste Unterstützung zu gewahrer. Militärische Posten und die Ortspolizei müssen unbedingt über Benzinempfangsstellen Auskunft geben können.

Frankfurt a M., den 4. September 1914.

Von seiten des Generalkommandos für ben Ches des Stabes M o v tz, Oberstleutnant.

B e t r.: Die Einsendung der Mdeckereiverzeichnisse für den Monat August 1911.

An den Oberbürgermeister der Stadt Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden

des Kreises.

Die Einsendung der Ahdeckereiverzeichnisse für den Mona! August 1914 loird in Erinnerung gebracht.

Giehen, den 1. September 1914.

Grohherzogliches Kreisamt Gießen. l)r. U s i n g e r.

Am 22. August starb den Heldentod fürs Vaterland unser unvergesslicher, guter Sohn, unser innigst geliebter Bruder, Schwager und Onkel

Karl Klein, Dr. phil.

Leutnant der Res. im Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm Nr. 116,

In tiefer Trauer:

Aug. Klein und Familie.

Giessen (Goethestr. 70), 7. September 1914.

9616)

Von Kondolenzbesuchen bitte man abzu-ehen

Da unsere Turnhalle während des Krieges der Miiitärocrwai- tung als Lazarett zur Verfügung gestellt ist, finden von jetzt ab die Turnstunde,i in der

Turnhalle der Stadiknabenschule

(Nord - Anlage) stntt und zwar für die

aktiven Turner und Zöglinge vorläufig Donnerstags, abends 8 Ubr. Für die Schüter Mittwochs, nach­mittags 6 Uhr.

Wir bitten um zahlreichen Besuch 961111__Ter Vorstand.

Bilanz ani 31 . Zannnr 1811 .

Am 22. August starb den Heldentod fürs Vaterland unser einziger geliebter Sohn, Hrnder und Schwager

Paul Schieb

bei der Leibkonipagnie im Infanterie-Reg. Kaiser Wilhelm II (2. Gro-sh. Hesi.) Nr. 116.

Robert Schicli und Frau Alfred Klein u. Frau geb.Schich.

Giessen, 7. September 1914.

9617

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen

9605]

schweren Verlust sagt innigenDank i. N. der Hinterbliebenen:

Elise Grünebaum geb. Stern.

Die Verlobung meiner Tochter 4»rctc mit Herrn cand. mcd. Fritz Hoevcls

zeige ich ergebenst an

l'ran Prof. lax Ebel Wwe,

Giessen, den 7. September 1914. MIM

Verein ehern. 116er Gießen.

Wir beschaffen für die Angehörigen aller »u den Fahnen gerusenen Kame­raden, auch denjenigen, welche unsere», Vereine nicht angehöret,, den Winter bcdars an guten Svcisekartoffcln <Jn- dnstrie eie.) sunt Höchstpreise von 2.75 Mk. ver Zentner frei ins Haus nelicfert; wahrscheinlich stellt sich der Preis aber noch niedriger.

Alle diejenigen, weiche hiervon Gebrauch machen wollen, belieben ihre Bestellung unter ne,inner Angabe der Wohnung bei den Vertrauensleuten unseres Vereins, den Herren

Schrocbel, Landgras-Philipp-Platz ,1m Hause de« KreiSamtSt,

Fr. tausch. Löberstrahe 7,

Kanzle,rat Jäger, Goctbcitraffe 29,

Emil Otto, Babuhoistraffc 49,

(s*. Oehlcr, Neustadt 8,

Karl Sticbcr, Rodheimer Slrahe 54,

H. Schäfer. Nord-Anlage 2t oder bet dem Vorstände bis spätestens 11. ds. Mts, ein- zureichen.

Der Vorstand des Vereins ebem. 116er.

R e t tz. 9618

Allfj. Deutsch. Frauenverein

Ortsgruppe Gießen.

Auskunftstelle für Srauenberuse.

Frauen u. Mädchen er­halten nnciitneltlich Rat

und Auskunft iür alle Berufe imatieuNathauS. Marktplatz 14, Dienstag nachmittags von 6V, bis , 77, Uhr. D "

| Rechtzfchutzstelle.

I Franc» u. Mädchen

S erhalten nnentgeltlich

Rat und Auskunft

inRechtSangelcgcnhcitcn im allen NalhauS Markt- viatt II Mittwoch nach­mittags von 6>/,8 Uhr,

690824.89

Aktiva.

An ausgclichencu Kapitalien:

a) gcg. Obli­gationen

b) gegen Schuldfch.

c) geg Güter kausgelder

d) geg.Jmmob. 84834.71

e) geg.Wertpap. 15142.90

t) geg.Vorlagen 1143.30 Kassenvorrat 25700.79 Ansstände 14163.58 Mobilien 55.37

Verlust

831865,54

54841.45

886706.99

Passiva. J6

Für ansgenomm. Kapitalien 807003,99 Hypotheken 79703.

886706.99

Stand der Mitglieder Ende 1912 . 59

In 1913 gingen zu..... 1

In 1913 gingen ab.....3

Daher Stand der Mitglieder Ende 1913 57 Lang-Göns, den 4. Septeniber 1914.

Spar- nud Vctfjfriffc Laug Göns,

Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftung,

I. Wagner, Leun,

Direktor. Kontrolleur.

Laut Beschluß der Generalversaiiiniluitg wird j der Verlust gedeckt a) durch Einziehung rückständiger j fälliger Mitgliederbeiträge im Betrage von j 1700.22 Mk, b) der verbleibende Rest von j 53141.23 Mk. durch Einzahlung der Mitglieder in der Weise, daß die nusscheidenden Mitglieder den auf sie entfallenden Anteil, die verbleibenden Mitglieder aber 100 Mk. mehr einzahlen. Diese Mehrzahlung von je 100 Mk. dient zur Neu­bildung des Reservefonds.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

Konrad At. Müller. 9604

üeu Neu

MmopS M. IN Ps. Sfllprfeit Strf. 5 Pf. ißiidrfliit Psd. 12 Pf. Bicbel Psd. 10 Pf. Jakob Materuus

Tel. 537. Ecke Klinik- und Sraukfurter Str. 19567

Bekanntmachung.

Wir suchen zum solortigeu Eintritt einen tüchtigen, zuverlässigen, möglichst verbeirateten Kraitwaacniiibrcr iür dauernde Stellung.

Lobnaniorllchc unter BciMgung von Zeugnissen und Itngobc von Referenzen sind zu richten au die Direktion der Elektrizitätswerke und der Straffenbahn der Stadt Giehen. _ 9610D

Pferdeversteigerung.

Donnerstag, den 10. September 1914, vormittags 19 Nhr, sollen im Großh. Hof­marstalle dahier 2 ausrangierte Fahrpferde ver­steigert werden.

Darmstadt, den 4. September 1914. 9002 D

Grohherzogliches Hosmarstallamt.

Riedesel Freiherr zu Eisenbach.

$erfaui eines obfliiiiiiip Bitilci.

Die Gemeinde Oppenrod beabsichtigt, einen Bullen zum Schlachten aus dem Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. Offerten, nicht auf Gewicht ausgedrückt, sind bis zum Freitag, den 11. l. M nachmittags 1 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Oppenrod einzureichen, wo die Oeffnung der Ge­bote stattfindet. Für Mängel jeglicher Art wird keine Gewährleistung übernommen. Weitere Be­dingungen werden auf der Bürgermeisterei bekannt gegeben.

Oppenrod, am 7. September 1914.

Großh. Bürgermeisterei Oppenrod.

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