Ausgabe 
17.8.1914
 
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ivilftäitenmein für das ©roRb. Hessen haben die Ernst-Ludwig - Heilstätte bei Landbach i. Chtmu mid die Elcoiwrew. Heilstätte bei Winterkaften i. Odenw. zur Aufnahme twn Verwundeten zur Verfügung gestellt. Es ist jedoch mit Rücksicht aut die Abgelegen­heit der beiden Heilstätten von deren Jnansprnämahme zunächst Abstand genommen. Der Betrieb in den beiden Heilstätten ist ebenso, ivie der Betrieb in der Heilstätte zu Reichelsheim i. ÜocmD. und in der Luvnt'Heilstätte zu Gießen seither aufrecht erhalten loorden. Sobald die Personenbeförderung ans der Eisen­bahn wieder einigermaßen regelmäßig stattsindet, wird in der Ein­weisung von Ertränkten, für die ein Heilverfahren übernommen ist, sortgesahren. Auch die T u b e r tu l o s e - F ü r so r ge stell en im Grvßhcrzogtum Hessen haben ihre Tätigkifft fortgesetzt. Nur in Darmstadt sind während der Mobilmachungszeit die Sprechstunden der Tuberkulose Fursorqestelle ausgefallen. Sie werden demnächst wieder startiinden. Die Beratungsstellen für Alkohol kranke haben ilrrc Tätigkeit ebenfalls nicht Eingeschränkt. Bei der Beratungssteltc in Darmstadt, linden die Sprechstunden nach wie vor jede» Montag von 57 Uhr statt.

** Bolksküchc. Ein Besuch in der Kriegs-Volksküche har gezeigt, haß diese eine notwendige W o h l f a h r t s e i n - r i ch t u n g ist. Es ist anzuerkennen, daß der Betrieb der Küche ohne jede bezahlte Krast von den verschiedenen Damen im Ehrenamt ausgeübt wird, dabei konnten wir beobachten, daß die neun Personen, welche in der Küche beschäftigt sind, voll und ganz ihre Beschäftigung haben. Die Einrichtung, welche zu Anfang von 100 bis 150 Familien von Kriegs-, teilnehmern in Anspruch genomnien wurde, hat ihren Wir­kungskreis auf 450 Familien einrichlcn müssen, welche sich täglich melden. Man ist in der Verabreichung von Mittag­essen auch insofern entgegenkommend, als auch bedürftige Fa-> milien, deren Ernährer nicht im Felde stehen, so iveit der Vorrat reicht, unentgeltlich beköstigt werden. Eine Unter­stützung des llnternehmens nnt Naturalien und (Geld­mitteln ist im Interesse der sozialen Fürsorge sehr zu emp­fehlen.

" Aufrechter Haltung des wirtschaftliche» Lebens. Ausivärtigc Handelskammern erlassen folgende Er- klärnng, die auch für Gießen der Beachtung wert erscheint:Um das wirtschaftliche Leben im Gang zu erhalten, ist erforderlich, daß alle Behörden die cingegangenen Zahlungsvervsiichttuiqen unter Verineidung jeder Verzögerung erfüllen, daß die staatliche» und städtischen Verwaltungen die erteilten Aufträge nicht znrückziehcn u >id bereits begonnneiic Arbeiten nicht unterbrechen lassen. ES wäre zum Beispiel gilt, wenn die betreffenden Beamten sich nicht aus die Rechnmigen setzen' wollte», sondern daß sie unverzüglich für deren Anweisung und Auszahlung sorge» würden. Behörden und fkaufleiite, gebt den Geschäftsleute» Verdienst und damit die Möglichkeit, ihr Personal zu behalten.'

" Feld-Postscheckverkehr. Inhaber von Postscheck­konten können Zahlungen an Angehörige, Behörden und Dienst­stellen des Feldheeres auch mit Postscheck leisten, und zwar in Militärdienst-Angelegenheilen bis 800 Mk., in Privatangelegen­heiten der Angehörigen des Heeres bis 100 Mark. Fm Scheck ist oberhalb des VordrucksAdresse für die Postbeförderung' der VermerkFeldpost' zu schreiben. Ferner ist im Scheck genau an- z»geben, zu weichem Armeekorps, welcher Division, welchem Regi­ment, welchem Bataillon, welcher Kompagnie oder welchem sonstigen Truppenteil der Einpsänger gehört, foivic welchen Dienstgrad und iretche Dienststellung er deklciürt,

**Wirwollensei nein ei nigLolkvon Brüdern! Ein hiesiger Richter, dessen nachstehenden Worten >oir lebhaft zu- stimmen, schreibt uns: Welch gewaltigen Eindruck hat es in der ganzen Welt gemacht, daß in dem Augenblick, in dem der Krieg i:iwermeidlich war, alles Trennende in unserem deutschen Volk ver­schwunden war: keine Parteien, keine Konfessionen, keine Rassen und keine Standrsnnterschiedc gab es mehr.Einer für Alle und Alle für Einen" war die Losung. In solchen Zeiten sollten alle Streitigkeiten im Volke beseitigt luerden. Darum ergeht an alle, die irgend welche Rechtsstreitigkeiteil führen, die Mahnung,laßt die Prozesse ruhen, einigt Euch mit Euren Gegnern und opfert das so gesparte Geld dem Vaterland !" Auch die RÄhtsbeistände soll­ten heMc in diesem Sinne zu wirken bestrebt sein. Wieviel Bagatell­sachen werden jahraus jahrein vor unseren deusschen Gerichten unter Aufwendung ganz erheblicher Kosten unnötigerweise verhandelt. In so großer und ernster Zeit darf das nicht sein. Man denke auch an die Richter, denen es geradezu widersteht, jetzt noch solche Strei­tigkeiten zu schlichien. Also fort mit allen Prozessen!

** Bücher für Verwundete haben bis jetzt gespendet: Rechtsmnvalt Tr. Homberg«, Frau Pfarrer Hepding, Vbrchbinder Sann.^Buchhalter Brehm, (sieh. Hosrat Behaghel, dre Augenklinik, Frl. Tasche, Frl. Schudt, Frl. Thomas, Frl, Behaghel, Geh. Hosrat Hansen, Hörbuch,Händler Färber, Frau H. Weinbergcr, Ge­richtsvollzieher Geißler, Geh. .Hofrat Haupt, Gcrichtsrat Rumpf,

Fabrikant Zurbuch, Geh. Medizinalrat Bostroem, Herr L. Stern, Prof. Aiittcrnraicr, Frau Dr. Fader, Rechtsanwalt Dr. Jung, Aoäsitekt Meder, Frl. Paletta, Dr. Hepding^ Frau Oekonom Pult), Landgerichtsrat Schadt, Prof. Horn, Frau Dr. wtuhl, Frl. Theobald, Geh. Kornmerzienrat Heichelheim, Frl. Vigclius, Dr. Fritzfche, Prof. Graßmann, Frau Bahnhofsreif Mirateur Nie- momi, Frl. Kffrch, Rcrrmer Bender, Frl. E, Pfatzgraf. Frau Eieh, Hosrat Biermer, Dr. Mehcr, Frau Wcinhändler rxliwan, Frl. Kronenberg. Weitere baldige Zuwendungen erbeten, auch von Lesestoff für einfachere Ansprüche lVolkserzähtungen u. bergt.!. Abzugeben in der Universität zwischen 11 und 1 llhr.

** Sozial-Politik im Kriege. In einem Aussatz mit vorstehender Ucbersckrist behandelt dieSoziale Praxis" die freie Liebestätigkeit n. a. mit folgenden Worten:An Helfern febtl! es nicht: in hellen Haufen strömen sie herbei, Frauen und Mädchen aus allen Ständen und Berufen, die begeistert sich in den Dienst fürs Vaterland cinrciheu wollen, zu leder Arbeit bereit, sei sie wie immer geartet: nur helfen, Helsen! Aber auch hier gcht es, ireben deni lxißen Herzen den kühlen Koch zu be­wahren. Es wäre verfehlt, jetzt, wo die harte Not uns preßt, neue, unerprobtc Organisationen aus dem Stegreif zu schassen. Wer inittun will und kann, der rüge sich in die bewährten, gefestigten Einrichtungen ein. die wieder unter sich planmäßig das gewaltige Ardeitsgebict aufreilen. Und es wäre geradezu ver­hängnisvoll, wemr der hochherzs'gc Eifer oder Uebereiser frei­willigen, unbezahlten Heltens geschulte Arbeitskräfte verdrängte, die um ihres Unterhalts willen verdienen müssen. Wird der gute Wille nicht rechtzeitig in jbeftümnte Kanäle gelenkt, so überschwemmt er den Markt, verstärkt er die Arbeitslosigkeit, die Not und Eiend herausbeschwört.

** Bezirkssparkasse Gießen Wie aus dem Anzeigen­teil ersichtlich, sieht sich die Bezirks! parkasse Gießen nffl Rück­sicht aut die durch die Mobilmachung eingetretene Verringerung chrer Arbeitskräfte genötigt, den Verkehr mit dem Publikum auf die Vormittagsstunden 8 bis 1 Uhr zu beschränken.

Kreis Lautcrbach.

Lauterbach, 14 Aug. Das hiesige Rote Kreuz teilt mit, daß folgende Beträge eingeqangen sind: Bei der Geld­sammlung insgesamt 605),27 Mk., als Spende des Kriegeroereins 500,00 Mk,, das Vermöge» des Zweigvercins vom Roten Kreuz 801,78 Mk., zusammen 8451,05 Mk, Außerdem sind viele Gaben an Stoffen, Gar», Kaffee, Reis, Zucker »sw. cingegaiigeii oder zur Verfügung gesiellt und endlich eine große Anzahl Belten und Bett­wäsche für ein Lazarett angemeldet ivordcii.

Kreis Friedberg,

L. F r i c d b c r g , 16. dlug. Nächsten Mittwoch abend wird das hiesige Lehrerseminar ivieder eröffnet werden. Geschlossen bleibt noch das Predigersemiuar und die Taubstummenanstalt.

Hessen-Nassau.

[] Marburg, 15. Aug. Die sich den gegenwärtigen Zeitverhältnisscn anpassenden Vortrage hiesiger Universi­tätsprofessoren finden jetzt lvegen des außerordentlich zahl­reichen Besuchs in der Anla der Universität statt. So sprach am Mittwoch abend Professor Dr. Köppe überdie Geld- und Kreditverhältnisse während des Kriegs" und gestern abend der bekannte Geschichtslehrer Professor Dr. Busch über das ThemaVon der Mobilmachung bis zu den ersten Entscheidungskämpfen, das Gebot der Geheim­haltung. Erläutert am Beispiel des Krieges von 1870." Die Sammlungen für die durch den Krieg in Not geratenen Familien sollen bereits die Summe von 30000 Mark über­schritten haben. Der Unterricht in sämtlichen hiesigen Schulen und Lehranstalten nimmt am Dienstag seinen Anfang.

h. Bad Hombnrg v. d. H., 16. Ang. Für die heute aus Metz hier eingetrosfenen 350 Frauen und Kinder be­willigte die Stadtverordncten-Versammlung den Qnartier- wirten eine tägliche Verpflegnngsvergütung von 2 Mark für jede Person. Die Stadl Metz erstattet hiervon 1,50 Mark pro K opf und Tag zurück.

Lari »Wirtschaft.

-z. Aus dem oberen Vogelsberg, 12. Aug. Durch Vas in letzter Zeit eingetretenc Rcgenwettcr ist man auf unseren Bergen mit der Heuernte noch nicht zu Ende gekommen. Da seil Sonntag sich das Metier gebessert hat, sicht inan täglich, daß anschauliche Wagen Heu eingefahreu werden. Eine so reiche und gute Ernte haben wir lange Zeit nicht erlebt. Nach Wieder­aufnahme des Güterverkehrs wird man mit dem Verladen be- ainnen. Tie Getreideernte wird noch einige Tage auf sich warten lassen. Die Aussichten auf die Sommerfrüchie sind

günstig. Die ersten Kartosiel» sind zur Zufriedenheit au»-

gesallen.

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Meteor^oglsche Beobachtungen der Station Gietzen.

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Bed. Himmel

Höchste Temperatur am 15.-16. August 1011 = -f- 19,0c. Niedrigste » 15,-16. 1011 + 11,8°.

Niederfehlaa 1,2 mm. _

Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Ang. Goetz.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Einstellung von Kriegsfreiwilligen.

Junge Leute, die das wehrpflichtige Alter das vollendete 17. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, haben bei etwaiger Meldung als Kriegs jreiwilliger zwar kein Recht aus Einstel­lung, tonnen ober, da gesetzliche Bestimmungen nicht cntgegenstehen, dennoch eingestellt werden, wenn ihre unbedingte Tauglich­keit sestgestcllt wird. Bei der Meldung ist deizubringen:

die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters der Ellern oder des Vormundes und ein obrigkeitliches Führungs­zeugnis.

Gießen, den 15, August 1914.

Großhcrzogliches Rrcisamt Gießen, _ Dir. Usinge r.

Bekanntmachung.

Betr.: Sicherung der Ernte; hier: das Dreschgeschäft.

.Wir sind zur Vcrmitllnng von Dreschmaschinen und von Per­sonal zu deren Bedienung bereit. Anträge sind durch die Großh. Bürgermeistereien unter genauer Angabe der Zahl der Tage, für welche Maschinen oder Personal gewünscht werden, bei uiis ein­zureichen. Es wird empfohlen, Anträge schnellstens zu stelle», da Dreschmaschinen und Personal hier nicht lange zur Versügung ge- halten weichen kann.

Gießen, den 15. August 1911.

.Großhcrzogliches Kreisamt Gießen. _ Dr. Usinger.

Bekanntmachung.

Bet r.': Proviantlieserungen.

Auf Ersuchen des Königl. Proviantamts Frankfurt a. M. bringen wir zur öffentlichen Ke nn t n is, daß nunmehr auf den Eisen­bahnlinien Gießen-Fulda und Gießen Gcjukausc» genügend Güter­wagen zum Transport von Naturalien nach Frankfurt a. M. zur Verfügung stehen. Tic Vermittllmg der Linicn-Kommmidmlttir ist zur Beschaffung der Wagen nicht mehr erforderlich. Das Proviant­amt kann an Ort und Stelle zum Aufläufen Abgesandte nicht schicken.

Tie Landlcutc wollen daher, wie in: Frieden, dem Proviantr- amt Frankfurt a. M.-Bockenbcim ihre Erzeugnisse anbietcn.

Zunächst legt das Proviantamt aus Hafer, Gerste, siöoggcn, Weizen und Heu Wert.

Gießen, den 15 . August 1914

Großherzoqliches Kreisamt Gießen. _ I.' B.: Wclcke r.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Errichtung von Prüfungskommissionen zur Abnahme der Meisterprüfungen.

Unter Hinweis auf unsere Bekanntmachung vom 9. Juni d. I. wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Bestel­lung der nachgcnannten Gewerbetreibenden zu Mitgliedern den Prüfungskommissionen für Abnahme der Meisterprüfmrgen vom Großh Ministerium znrückgenommcn ist:

1. Wilhelm Weißbäcker, Bürst,enmachermeister, Gießen,

2. Rudolf Rüdiger, Jnstallationsmeister, Gießen,

An deren Stelle sind bestellt:

für das Gürtler, und Bürstenmachergewerbe: Wilhelm L eff cht-z weiß, Bürstcnmachermeister, Gießen, für das Jnstallalenrgewerbe: Heinrich Blum, Jnstallations­meister, Gießen.

Gießen, den 16,August 1914.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B.: Hemm erde.

Ktaiiöesaentskrachrichteii.

Gicßcn.

Aufgebote: August l. Taumel Teller, Kaufmann, mit Frime Ehrenbrod, beide in Gießen. Philipp Heinrich Rahn, Hochbauauffeher, mit Henriette Ladude, beide in Gießen. 5. He- noch Baß, Kausmann, mit Biene Kalfus, beide in Gießen.

Eheschließungen: August 8. Johann Jakob Möller, Zu­schneider in Pforzheim, mit Katharina Schneider ffr Gießen. 1l. Johannes Georg Karl Sebwindt, Bahnarbeiter in Grüningen, mit Luise Sophie Henriette Suer in Gießen.

Geborene: Juli 26. Dem Zuschneider Karl Joseph Nike! ein Sohn, Hans August. 29. Dem Taglöhner Konrad Eller eine Tochter, Else Marie Luise. 30. Dem Bnchbindermeister Johann Georg Leopold Louis Häuser eine Tochter, Grete. 31. Deor Metzger Joseph Käilmann Zwillinge. Karl Joseph und Lina. August 1. Dem Schneider Karl Rinker Zwillinge, Wil­helm und Hermann, 2. Dem Schneider Heinrich Kaspar Winn- ecker eine Tochter, Minna. Dem Kutscher Grcgorius Robertus Linde eine Tochter, Martha. Dem Kaufmann Heinrich Hahn Zwillinge, Erika und Gcrtrudc. Dem prakt, Arzt Dr. Wilhelm Emil Goetz eine Tochter, Wilhelmine Dorothea. - Dem Taglöhncr Wilhelm Zecher eine Tochter, Franziska. 4. Dein Shlosser Karl Friedrich Hermann Storger ein Sohn, Wilhelm Karl. Dem Assistent an der Handelskammer Dr. Arnffn Karl Reinhard Viktor Heinrich Budcrus ein ^>vlm, Arnim Georg Heinrich Anton Peter Viktor. 5. Dem Kellner Fritz Beilecke eine Tochter, Jo­hanna Maria Angela Emilie. Dem Kutscher Heinrich Schmidt ein Show Heinrich Konrad 2ldvls Wilhelm. 7. Den, Schneider Johann Theodor Klinger ein Sohn, Kurt Hans. 8. Dem Bu­reauvorsteher Artur Münch eine Tochter, Frreda. 9. Dem Maler Ernst Friedrich Pctzold ein Sohn, Willi Hans. Dem Eisendreher Johann Heinrich Kühl eine Tochter. Eiertrnde Luise. Dem Fuhr­mann Heinrich Erb eine Tochter, Anna. Dem Lokomotivführer Philipp Jakob Schneider eine Tochter, Viktoria Germania. 13. Dem Schneider Johannes Schmidt eine Tochter, Dora Anna.

Sterbesälle: Juli 30. Ferdinand Schott, Wcinhändler, 63 Jahre alt, Wolkengassc 27. 31. Louis Heilbrunn, Rentner, 72 Jahre alt, Wilhelmstr. 6. 30. Lina Katharine Elise Grüne­wald. 23 Jahre alt, Schiffenbergcr Weg 71. - August 6. Heinrich Kaiser, 74 Jahre alt, Licher str. 74. 8. Elise Rabenau, 28 Jahre alt, Tainmstr. 9. Marie Stock geh. Habermehl, 60 Jahre alt, Licher Str. 74. Peter Martin Müller, Dachdecker, 49 Jahre alt, Rodheimer Str. 2. Elisabeth« Nicolai geb. Merker, 69 Jahre alt, Dämmst«. 25. 9. Emma Schneider, 4 Monate alt. Brand- gassc 4. Tr. Georg Wilhelm Koch, Zahnarzt, 77 Jahre alt, Äest-Anlage l. 10. Lina Schreiber geb. Wagner, 68 Jahre alt, Wagengaffe 5.

Alsfeld.

Eheschließungen: August 3. Arthur Gustav Paul Bau- mairn, Lokomotivführer, mit Juliane Katharina Maria Röth, beide in Alsfeld. Richard Philipp Rudolph Mädel, Schrcibgehckse, mit Marra bLargaretha Hcioelbach, berde in Alsfeld. 4. Ludwig Wollrab, Gärtner, mit Margaretha Katharina Manns, beide in

Alsfeld. Adam Dechert, Aufseher, mit (Asse Diel, beide in

Alsfeld.

Geborene: Juli 18. Dem Rollensnhrcr Georg Heuser ein Sobn, Georg Karl. 20. Dem Kaufmann Leopold Spier ein Sohn, Kiirt. 21. Dem Bauunternehmer Heinrich Knie­rim III. ein Sohn, Hans Heinrich. Dem Schreinermeister Karl Jalob 2Nüllcr ein Sohn,^Wilhelm. 26. Dem Daglöhner Wil­helm Krömmelbein ein Sohn, Johannes. Dem Postschaffner Jakob fflorwig eine Tochter, Hedwig. 30. Dem Friedhossanf- seher Johann Georg Stein eine Tochter, Hedwig Marie. August 2. Dem Fabrikarbeiter Johann Peter Reul ein Sohn, Johann Peter. 6. Dem Feuermann Ernst Friedrich Schmucker aus Düsseldorf eine Tochter, Marie Ernestine Wilhelmine.

Sterbesälle: August 3. Johann Peter Reut, ll stunden alt. 11. Jeanette Strauß, geb. Reis, 51 Fahre alt.

Bad-Nauheim. _

Aufgebote: Juli 24. Karl Otto Paul Gleim, Kinemato- graphenbesitzer, mit Älagdalene Schäfer, beide in Baü-Ranhcim.

Geborene: Juli 2. Dem Parkausseher Christian Steuler eine Tochter, 2lnna Johanna Margarete. 8. Dem Kutscher Anton Grießer ein Sohn, Leonhard. 12. Dem Hvteldirektor Hilmar Böttner ein Sohn, Karl Friedrich Hans. 17. Dem Kutscher Julius Klee ein Sohn, Friedrich Wilhelm. Dem Maler Friedrich Wilhelm Brandt ein Sohn, Georg Adolf. 27. Dem Badewärter Georg Karl Groth eine Tochter, Anna Lina.

Stcrbefäjle: Juli 3. Katharina Stamm, geb. Spahn, 37 Jahre alt. 4. Anna Maria Stoll, geb. «inner, Rcnlnerin, 69 Jahre alt. 12. Christian Langsdorf I., Postschaffner i. P 75 Jahre alt. 16. sfottrab van Baßhuhsen II., Wcißbinder- ineister, 74 Jahre alt. 18. Maria van Baßhuhsen, geb. Heß, Privatin, 75 Jahre alt. 30. Juliane Schulmeyer, geb. Steuer­nagel, 53 Jahre alt.

Butzbach.

Aufgebote: Juli 22. Karl Engelhardt, Bahnarbeiter in Butzbach, mit Katharina Weil in Rockcnberg.

Eheschließungen: Juli 18. Heinrich Ludwig Otto Hahn, Oberlehrer in Golha, mit Emma Sckiweitzer in Butzbach. August 5. Leonhard Britting, Metzger von Niederweisel, mit Elise Zulauf in Butzbach. Wilhelm Rnpp, Schriftsetzer von Groß­karben. zurzeit Gefreiter in der 4. Komp, Jns.-Regts. Nr. 168 in Butzbach, mit Elisabetlw Katharina Ihrig, Schneiderin von Groß­karben. Jvlwnn Wilhelm Dcbus, Fabrikarbeiter von Schwan­heim, Kreis Höchst a. M., zurzeit Gefreiter in der 2. Kvmv. In- santerie-Regiments Nr. 168 in Butzbach, mit Elisabetbe Safran, Nälterin in «cknoanheim a. M, Jakob Mauer, Schneider in Ober-Erlciibach, Kr. Friedberg, zurzeit Musketier in der 2. Komp. Jnf.-Regts. Nr, 168 in Butzbach, mit Katharina Eugenic Pfjaum in Ober-Erlenbach. Karl Josef Kömpel, Weißbindcr in BUbel, zurzeit Musketier in der 2. Komp, des Jns.-Rqts. Nr. 168, mit Margarete Elisabetbe Walles, Weberin in Klesnkarben. Äonrad Philipp Leonhard Haßmann, Unterofffzier in Butzbach, mit Luise Bahlinger in Butzbach. 7. Gustav. Herrmanu, Volksschul- lehrrr in Oberstedten, Odcr-Taunuskreis, zurzell Unteroffizier

in der 4. Kompagnie des Jnf.-Regts. Nr. >68 in Butzbach, mll Hedwig Ernestine .haser in Dillenburg. Dillkreis. Valentin Schneid iw, Tüncher in Kostheim, znrzeii Musketier in der 4. Komp, des Jnf.-Rgts. Nr. 168 in Butzbach, wir Margareta Katharina Sophia Bitz, Aufschcrin in Kostheim 8. Otto Wilhelm Mtcu- dorf, Professor, Oberlehrer, in Gießen, mit Anna Marie Karo- line Bogt in Butzbach.

Geborene: Juli 18. Dem Oberlehrer Tr. Wilhelm Wagner ein «ohn, Heinrich Volker Armin. 27. Den: Oberbahuassistent Wilhelm Josef Kais eine Tochter, Hilda Katharine. 30. Dem ,J

Eisendreher Wilhelm Georg Otto Leidig ein Sohn, Erwin Karl. ij Aug. 2. Dem Dachdecker Wilhelm Krikau eine Tochter, Barbara j Ella. Teni Rechtsanwalt Wilhelm Heinrich Hill eine Tochter. i 4. Dem Vizefeldtoebcl Heinrich Konrad Sann ein Sohn, Heinrich Otto^ I,

Sterbesälle: Juli 10. Marie Eliiabethe Errgelhardt, geb. f Kilian, 37 Jahre alt. 29. Ottilie Koch, 25 Jahre all.

Fricdbrrg.

Eheschließungen: August 6. Friedrich Wllhelm Böhm. Gefreiter in Friedberg, mit Katharina Luise Engel in Mainz. 7. Richard, Ernst Hartmann, Lehrer in Darheim, mit Katharina Karoline Kern in Groß Karben. 9. Heinrich Wießäier, Ser­geant in Friedberg, mit Elisabeth« Olange in Londorf.

Geborene: August 3. Dem Großh. Oberlehrer Dr. Wll­helm Schäfer eine Tochter. Anna Hcrminc Hildegund. 8. Dem Schreiner Karl Heinrich Strauch eine Tochter, Luise Marie. 9. Dem Lokomotivheizer Otto Meist eine Tochter. Luise Babette.'

Sterbesälle: August 7. Heinrich Eduard Map, Kamm­macher, 48 Jahre alt.

Grünbcrg.

Geborene: Anglist 6. Dem Kaufmann Justns Karl Hcll- wig ein Sohn, Fritz Wilhelm Jarob. '

Sterbesälle: August 7. Rentner Wilhelm Duchard,

12. Rentenempfänger Martin Fisch, ,78-J. alt.

60

alt.

Oppenrod.

, Gebotene: August 10. Dem Pflasterer Johann Hcrnrllh- vahn ein «ohn, Otto.

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Hungen.

Geborene: August. Dem Bahnarbeiler August Leinweber ein Sohn, Mlhelm.

Klein-Linden.

Eheschließungen: August l. Bergmann Friedrich Witz Helm Jung in Lützellinden mll Maria Säniler in .Klein-Linden -- 8. Eisenbahn-Hilssschasfner Louis Steinmütter in Wein-Linden^ mir Luve Christiane Gottlieb in Bleidenstadt.

Geborene: Juli 27. Dem Lagecarbeller WShelm Ger­mer III, an Sohn, Rudolf. August 7. Dem HMtzciMr Friedrich Jlge ein Sohn, Ernst Ludwig. 8. Dem Schreiw-c Julius Jung «in Sohn, Ernlst Hugo.

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