Ausgabe 
20.5.1914
 
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Kreis Schotten

r Laub« ch, 18. Mai. Ein auswäriigcr Unternehmer be­absichtig, am Miste des Ramobergs eine Gastwir,schal- zu errichten urrd ist bereits beim Stadkvorstand wegen Gesändekauss vorstellig geworden. JÄtenfalls bringt man in weiti'rl'n Kreisen denr denen Umerneftnrer Interesse entgegen und wirb die Errich­tung eines Neubaues sicherlich von vielen Einwohnern begrünt weichen. - Der Gemrinderat da! in seiner letzten Sitzung ^den Beschluß gcsastt, für den schönsten Bluinensenstcrichmuck eine Pränrie von 12 Mark zu bewilligen.

Kreis Friedbcrg.

t Vikbel, >20 Mai. Bei der Sammlung zinn Besten des Roten Kreuzes ginge» ein: in Vilbel 297,70 Mf,, in Harheim 31 Mk niid in Petterweil 80 MI.

Starkrnliurg und Nheinhessen,

Ober-Abt st einackl, 17. Mai. Das 8. ^Kebirgs- turnsest des Odenwald-Jahngauc? n>idc am Sonntag gc- seieri. Mit dem Fest ,vor Turngang und Welturnen verbunden. Der diesige Turnverein leierte gleichzeitig lein Fahncnweihlest. Die Festrede dielt der Ortsgeistliche. Trotz des ungünstigen Weiters war die Beteiligung von auswärts gut

Hessen-Nassau.

s ) Marburg. 20. Mai. Wie deute sestgestellt wurde, brachte der Wehr beitrag im streife Marburg ingcsamt etwas iiber 944 000 Mk. ein. Der gröstte Teil dieser Summe entfallt auf die Stadt Marburg. In der gestern abend abgebaltenen Sitzung der Stadtverordneten wurde der außerordentliche Etat der Stadt Marburg auf rund 827 500 Ml. bestimmt. Unter den Aiisgaben befinden sich auch, 18000 Mk. für eine neue Feuermcldeanlagc.

Q Weilbnrq, 19. Mai. Nach dem Berwaltungsbe- richt des Oberlahnkreises ist der Fiäckiengehalt des Kreises mit 390535 Quadratkilometern unverändert gebllebeu. Er umfaßt die beiden Städte Wetkburg und Runkel und 83 Landgemeinden, Die BevöllcrungSzahl des Kreikes beträgt 40 858, davon find 27 001 Personen evangelisch, 8382 katho­lisch, 99 andere Christen, 198 Juden und 5 sonstiger Religion.

Kreis Wetzlar.

X O) b c r a u c ui b a ch , 19. Mai. Bei der wirtschastlichcn Zusammenlegung der hiesigen Grundstücke I,nudelt es sich um eine Gesaintiläckie von 582,2 Hektar, Die Iaht der Bewohner, die sich ausschließlich mit Landwirtschaft beschäftigt, ist in jüngster Zeit sehr zurückgegangen.

Launsbach, 19. Mai. Der Gastwirt W ö r n e r .hielt in seinem Garten ein Paar P s a »c n , die die Bewunde­rung der Besucher und Borbeigehcuden erregten. Besonders der Hahn bot mit seinem bunten Gefieder einen prächtigen Anblick. Bubenhändc haben am Sonntag abend aus dem Schweife 4050 der schönsten Federn geschnitten, wodurch die Schönheit des Tieres au> ein Jahr bin ist. Man niinml an, daß die^Tal ein Racheakt ist. Bielleicht geling! cs um so leichter, de» Täter zu fassen, da er das benutzte Messer am Tatort liegen ließ.

Neue )aqdvorschriftrn für die hegezett.

(Io einem Teil der Auslage wiederholtst

Soeben verössentlichl das hessisibe Regierungsblatt eine Der- rdnniig betr. die Eimührnng neuer Schonzeiten. Es werden folgende Abänderungen getrosscn:

Tie Hegezeit der Ha sei, beginnt ime bisher am l. Februar und endigt statt seither 31. August, jetzt erst am 30. Sipteinber.

Auer-, Rackel-, Dirk-, Hasel-, Fasanen- und Trut H ä b n e: bisherige Hegezeit vom l. Juni bis Ende August, jetzt Rs 15. September.

Enten: bisherige Hegezeit vom l. März bis 30. Juni, jetzt vom 1. Februar bis 15. Juli.

Waldschnepfen: bisher 1. Mai bis Ende Juni, jetzt 1. April bis 15. September.

S'umvfschncpscn. Trappen, Brachvögel und Kibitze: bisher l. Mai bis Ende Juni, jetzt 18 April bis 15. Jult.

M uisclwili>: Schonzeit und .Heegezeit während des ganzen Jahres.

Das wichtigste bei dicier erfreulichen Neuerung ist die Ausdehnung der Hasenbcgezeii bis Ende September, die Verlängerung der Schonzeit für Enten um 1>,h Monate »nd die der Waldschneptc lim 3>» Monate. Auch die Berlängeruttg der Schonzeit sür die Waldhüdnerarlen, Fasanen und Trutwild bis zum 15. Serstember stellt eine bed.lende Verbesserung dar. Dan die Schnepfen schon vom 1. April ab Schonzeit haben sollen, wird >a manchem Re- vierinhaber in den hohen Lagen des Odenwaldes, Bvgelsberg »sw. nicht gan, angenehm sein, ebenso manchem der frühere Beginn der Schonzeit sür Enten, jeder rechte Weidmann wird sich aber sagen, daN ohne Omer die dringend notwendige Schonung dieser edlen Wildartcn umnöglich erreicht werde» kann und daN es daher sreudig zu begrüßen ist^daß gerade die hessische Regierung hier allen übrigen deulichen Staaten mit guten, Beispiel voran­geht. Der beste Kenner unserer Schnepie Freiherr von Berg- StraNburg schrieb kürzlich:

. daß der Schnepie» z u g in Süddeutschland in der Regel Anfang Avril in der Hauptsache beende! ist, daN die Männchen noch streichen, wenn die Weibchen schon brüten,

. . . daß im April in der Hauptsache Tchncpse» erleg! werden, welche bei uns brüten, also Eier und teilweise schon Junge haben darüber kann nicht der geringste Zweitel be­stehen und deshatb ist es unwcidniänmsch und umnrnschslch, sie dann noch zu schieße» "

Durch die neue Schonzeit wird vor ollem auch verhindert, daß Schnepie» geichossen werden, die ihr zweites Gelege er­brüten. Rach Freiherrn von Bergbrütet dir Waldschncpse in Süddcutschsand i» großer Zahl regelmäßig zweimal, Io daß im Juli und August zahlreiche Gelege und noch mrtrt ausgcwachlcne Iungschnepsen vorhanden sind."

Diesen zweiten Gelegen wird also die verlängerte Schon­zeit besonders zu gute lammen. Es ist zu hassen, daß dadurch der Bestand der Lagerschnepsen sich bei uns in nicht allzulanger Zeit beträchtlich vermehrt. Fast ganz dasselbe gilt sür die Enten, die ja aus zahlreichen hessischen Revieren, wo iik npch vor einer Reihe von Jahren reaelmäßig in größerer Zahl bttltelen, voll­ständig verschwunden sind. Auch hier wird mancher Revierinhaber bedauern, daß er im Februar keine mehr schießen soll, während wohl jeder Jäger mit der Berlängerung der Schonzeit bs, zum 15. Juli ohne weiteres einverstanden ie>» wird, da jeder die Be Ahachlung gemacht hat, daß Anlaiv) Juli sehr viele Junge,itev in den meisten Jahren noch kaum flügge sind, die, wen,, die älie» weageschoiien tverden, meist -ingehen. Tie Zeitschiü, des A D. I. B schreibt am 25. April:

Die Anregung zur absoluten Schonung und Einbürgerung der Wildente ist nnt Freude» zu begrünen. In verschiedenen Städten ist man schon dazu übergegangen, zur Bekümpsung der Mückenplage in Anlagen, Parsen, Sladtsorsten ulw. vorhandene Gewässer mit Wildenten zu besetzen. Tie -ladt Konstanz hat an geregt, eine allgemeine Schonung der Wildente aut dem ganzen Bodenseegebiet in der weiteren Umgebung der Stadt cinzu- sühren,"

Tie Ausrottung der Wildente in viele Revieren, in denen sie früher brütete, soll an de,n Ueberhandnehmen vieler Jnlektcn. lästigen Gewürnis und namentlich auch der Schnalen die tzanvt- schuld tragen Die sür die Jagdlai'e nmnchm -namentlich Ansitz Reviere einschneidende, ne» eingeßibrte Schonzeit des Halen während des ganzen Septembers wird zwelselloS ganz allgemeine Billigung finden, gilt doch dieselbe Schnnzeitbedimmung schon seit langem in allen größeren anderen deutschen Staaten und

wurden auch in Hessen in den IN besseren Händen dusrndtichen Revieren kerne Hasen vor dem 1. Oktober geschossen.

Die hessische Jägerei hat also allen Grund, sür diese nenctt schanzen Vorschriften dankbar zu jein. _

vereinsnachrichte».

Der Evang. Arbeiterverein Gießen unternimmt am Himmelialirltaq einen nröheren Familienaustlun über Krofdvri, Waldbaus, Fell.r 1 rnsh 2 u.sen, Crumbach, Dünsbercr nach der Redmühle, wobei unterwegs abgekochr werden sotl. Die Rückfahrt erfolgt von Bieber. ^ ...

tt. Langsdorf, 17 Mai. Der hiesige, 130 Rditgliedcr zah­lende, dem Gan Heise» angchörende Turnverein ist letzt auch dem Jungdeutjchland Bund als Mitglied beigetreien. Er hat wah­rend seines 10 jährigen Bestehens, dank der guten Führung leines Turnwarte? Georg Rc > tz, schon auf den verschiedenen Turmciten über 30 Preise errungen

Grünit, gen , 18. Mai. An, Donnerstag unternimmt der Gesangverein der Adam Jstieimischen Stiftung bei günstiger Witterung einen Waldausslug,

R. L a u t c r b a ch , 18 Mai. Der R e ch n e r v c r b a » d des Kreise? Lauterbach unternahm am Samstag mit einer Teilnehmer- zahl »>: 37 Mitglieder» einer, gemeinsamen Ausflug in das Schlitze, land und zwar zunächst nach der Stadt Schlitz selbst mit dem Endziel Bad-Salzschliri. Mit dem Zug 11.82 Uhr vormittags ,n Schlitz oukommeud, tourdc nach einer kurzen Besichttguug der Gräilich Görtzichen Parkanlagen in der Gastwirtschait Reinhardt am Marktplatz da? Mittagessen eingenommen. Hieran schloß sich, ein Spaziergang über die östliche» Bergrücken an dem ForstlmtlS Willing vorbei nach dem Sängersbera und herab nach Bad-Salzschlirj, wo man im Kurgarlen einige Zeit den Klängen der Kurkapelle zu­hörte. Die kalte Ostluit machte den Ausenthalt im Freien nicht an­genehm und so verlies sich einer nach dem andern in das nahege- legcnc Hotel Paradies, tvo eigentlich der schönste Teil des Tages erst ansing, leider aber auch zu spät, denn die Kollegen aus dem südlichsten Teile des Kreises mußten schon frühzeitig aufbrcchcn, um noch ihre Heimat zu erreichen.

r. La Ubach, 17. Mai. Bom schönsten Maiwetter begünstigt konnten heute die beiden hiesigen GesangvereineH a r m o n i e" undEintracht" sowie der Turnverciu die vorgesehene Wald- vartie zur Ausführung bringen. Unter Porantritt der KapelleHis- chen"-Llch bewegte sich ei» Zug durch vettchiedeue Straßen der Stadt aus den Ramsberg Dort herrschte bald fröhliches Treiben. Musik Gesang und Tanz wechselten miteinander ab und rasch ver­flossen die Rachmittagsstunden. Die beiden Gastwirte Böhne und Hechler hatten in ausreichendster Weise für gute Speisen und Ge­tränke gesorgt.

W e i t e r s h a i » , 18. Mai Gestern sand hier im Saale des Wirts Schwöbel ein Probesingen des B u >, d c s l i c d e s , sür das im Juli hier stattsindcnde Bundcsseft des Obm Lumdatal- Sängerbundes statt. Es hatten sich sechs Vereine mit über 200 Sängern cingesunden. Die zum Bund gehörenden Vereine aus dem Vogelsbcrg probten vor 14 Tagen aus der Mücke. Die Leitung hatte Lehrer I u d e r t h a l - WeiterShai».

-- OberBreiben hoch, 18. Mai. Gestern hielt hier die Schwaben - Antritt - Sängervereinigung ihren diesjährigen S ä n - gertagab. Lehrer Jung, Ober-Breidenbach, erössnete den Sän­gertag mtt einem Hoch aus den Kaiser Die erschienenen sieben Vereine trugen den porgeschriebenen BnndeschorJetzt gang ich ans Brünnele" einzeln vor. Hiernach hielt der zweite Vorsitzende des Bundes, Lehrer Walter, Hopsgarren, einen Vortrag über das deutsche Volkslied Er zeigte, ivic das Volkslied entstanden ist, was sür Stosse cs enthält und wie es im Volke verbreitet tvnrbe. Zum Schlüsse ermahnte er die länger, dem deutschen Volksliedc treu zu bleiben. Sodann brachten die Vereine ihre sclbstgcwählten Chöre zu Gebär. Das Schlußwort sprach der Bundesdirigent, Leh­rer Fink, Zell.

Der Deutsche Wissenschafter-Be rband hält sei­nen Verbarrdstag während der Pfinqftlcjertage in Frankfurt am Main ab.

x Eisenach, 15. Mai. Der von der Deutschen B«ur- s ch c n s ch a f t beschlossene Bau eines B ,, r s ch e n s cha f t s ha - se? unterhalb des B u rschrn scha s t sdc n knra l ? ans derGö- pelskuppc ist jetzt in Angrifj genommen worden. Die B a u s u m m e beträgt 120 000 Mark. Der Bau soll am 1. April 1915 sertig- gestrllt sein.

Als Privatdozeuten habilitierten sich an der Akademie sür Sozial- und Hirndclswissenschasten in Frankfurt a. M. Proiessor Dr. med. et. vhil. Moritz Bauer. Dozent an Dr, Hochs Konservatorium, sür da? Gebiet der Mniikwijseitschajt und Tr. pbil. Allred Brill, Assistent an der Sternwarte de? Phn sikaltschci, Verein?, jür das Gebiet der Astronomie, Beide be­ginnen ihre Lehrtätigkeit bereits im lausenden Semester.

Professor Dr. Eduard Hermann an der Universität Kiel hat einen Ruf als ordentlicher Proiessor sür vergleichende Sbrachsorschung an die F r a n k f u r t c r Universität erhalten.

Der Proiessor am Mvhammadan Anglo Oriental Eollege in Aligarh l Indien Dr. Joseph H v r o w i tz hat einen Ru> aus den Lehrstuhl der scmittlchen Sprache» an die llniverjttät Franksuri a. M. erhalten. Prot. Horowitz, der zugleich den, Lehrkörper der Berliner philosophischen Fakultät als Privat- dozent angkhörtt in >874 zu Lanenbnrg in Ponimcrn geboren

Der Visionler, ordentlicher Honorarvroscssor an her Uni- vkttitöt Königsberg ,. Pr., Dr. Phil. Rudolph Schubert begebt am 21. Mai seinen 70. Geburtstag.

Bon der Kaiserlichen Leopoldimsch-Carollnischen deutschen Akademie der Naturtor,cher in .Halle a. S. wurden als Mit­glieder ausgenommen. Geheimrat Pros. Dr. Friedttch Mar­ti u s, Direktor der nredizintschcn Klinik in Rostock, der Phhsiker Prosessor Tr. Friedrich Paschen an der Universität Tübingen, der Dozent an der Technischen Hochschule zu Danzig und Ober- lelwer am donigen Kgl. Gdmnaslum Dr. Walther Wange- r i n »nd der zz. ». Prosessor sür Neurologie an der Wiener Universität Tr. Otto Marburg.

verntzischte»,

* Eisenbahn Unfall. Ans Elberfeld, 19. Mai, wird amtlich gemeldet: Heute früh 8.40 Uhr fuhr der von Langenberg kommende Personenzug 1516 auf den im Bahnhof Vohwinkel haltenden Perjonenzug 830 auf. Der Lokomotivjiihrer des Zuges ll>18, ein Postbeamter und zwei Reisende wurden leicht verletzt. Beide Lokomotiven sind beschädigt Der Packwagen und ein Personenwagen der vierten Klasse wurden zertrümmert. Die Schuld trifft anscheinend den Fahrdienstleiter.

* Berhastetc Schmuggler. Aus Dresden wird ge­meldet: Zwei Holländer, die bei Neukirch 80 Pfund Saccharin über die österreichische Grenze ichmuggclten, wurden von österreichijckwn Beamten vcrioigt und sestgenommen.

*Da in pser unglÜck. Aus Melbourne 17. Mai sReu- lerl, wird gemeldet: Aus dem DampferE a i r i ch i l l", der sich aul der Fahrt von R a II r » nach Stettin bciand, brach am 31. März b-i Reruckland die Schwanzwelle. Die Mannichast blieb acht Tage auj dem -chikl, aber als man keinem anderen Schii, begegnete^ verließen 15 Weihe und 19 Chinesen das Schiss. Rach einem bei dem Rorddcutjchc» Llohd aus Rabaul iNeuglllnea eingegaugenen Telkgranim sandte die Agentur des Norddeutschen Llond den DampferSumatra" aus, um nach dem Damvter Cairichill" zu suchen An Bord befinden sich Kapitän und Ojii ziere, sowie ein Teil der Mannschast.

* Sic Staatskasse für Unfallversicherung , n Neapel wurde von Advokaten, Aerzten und Kontoristen UN, vier Millionen Lire geprellt. In über !090 Fällen wurden Versicherungssummen erschwindelt. 23 Personen wurden verhaltet.

* Qneckkilberlicht und Eierle gen. Einen merkwür digen Zusamnienhang zwischen den, Lichte der Quecksilberlampe und dem Eierlegen der Hühner hat nach einem Berichte derNature" ein englischer Landmann durch Zufall herausgesunden: er beleuch­

tet seit kurzem sein Hühnerhous Nkit^ einer Quecksilberlampe, die 2>/> Meter über dem Boden hing. Seine 10 Hennen begannen daraushin außerordentlich eifrig Eier zu legen. Während er im Februar durchschnittlich nur ein oder zwei Eier am Tage bekommen hatte, stieg eine Woche nach Anbringung der Lampe die Eicrerzcu- gung aus 15 bis 20. Der Einwand, daß im März die .Hühner über­haupt wieder mehr zu legen beginnen, kann zur Erklärung nicht herangezogen werden, denn als durch einen Zuiatl die Lampe zer­brach, siel die Eiererzeugung sofort wieder auf den srühcren tiesen Stand.

' Si| dem Bureau A.:Warum ist der Herr Qber- sckrctär heute so süchtig?" B.:Dem lmbcu die Kollegen,

wie er eben ein bißchen cingenickt war, heimlich statt der Alben . . ein Traumbuch hingclcgt!"

Mnrtte.

eb. Ricder-Iugeihcim, 19. Mat. Ob st markt. Spargel I. Sorte 5957 Mk., 2. Sorte 3035 Mk., Rhabarber 85 Mk., Stachelbeeren 20 Mk. der Zentner.

le. Frankfurt a. M. Schwei nemarktberkebt »am 20. Mai. Antactrieben waren >37! Schweine. Pollsteischige Schweine von 80 bis 100 lrg Lebendgewicht 47.0050.00 Mk Schlachtgewicht 6-.0004.00 Mk., vollsteifchige Schweine unter 80 lrg Lebendgewicht 47.00-40.0N Mk Schlachtgewicht «0.00-82.00 Mk.: vollNetschiq- Schweine pon 100120 lu- Lebendgewicht 47.8050.00 Mk., Schlachtgewicht 60.0063 Mk.: vollsteifchige Schweine von 120

bis lbO Lg Lebendgewicht 47.5050.00 Mk., Schlachtgewicht 6063.00 Mk. Geschalt langsam, bleibt Ueberstand,

lc. Frankfurt a. M., 20. Mai. lOriq.-Telegr. de?Gieß. Anz,"t Amtliche Notierungen der heniigeit Friichtmarktpreile. Weizen ihieligerl Mk. 21.5022.00, Knrdejnicher Mk. 21.50r2.00, Wslteraner Mk. 00.00-00.00. Roggen khieligeri Mk. 17.50-17.75, lKerste lWetteraueri Mk. 16,75-17.77, lsterste. Franken, Mälzer, Ried Alk. 17.5018.00, Haler Mk. 17.50-18.25, Mais Mk..0015.75, Weizeninebl 0 Mk. 00.00-00.00, Weizenmehl I Mk. 00.00-00.00, Weizenmehl M Alk. 00 00-00.00, Roggcnniehl 0 Mk. 00.0000,00, Roggenmchl O l Mk. 00.0000.00, Röggenmehl l Mk. 00.00-00.00, Weizenklsie Mk. 0.00 0.00, Weizsnschalcn Olik. 0.000.00, Roggen- lleie Mk. 00.09 - 00.00, Alalzkeime Mk, NO.ON-00,00, Biertreber 00.00-00.0», Futtergerste Alk. 00.00-00.00. Alles per 100 Lg ab hier.

le. Fraukilirt a. M., 20. Mai. (Orig.-Telegr. desGießcner Anzeigers".) Kartossclmarkt. Ma» nolierte: Kartoffeln in Wag­gons Mk. 8.50 0.00, int Kleinhandel Mk. 7.600.00 sür je 100 Lg.

»le nach. A p t> <7 f a s ' n, l v011 l2 Uhr mittags bis 12 Ohr stehende» fiel iilXj nachts nur für dringende Fälle sicher anzutreffen : D ^

Am Himmelfahrttas; <2l. Hai):

Itr. Heyerlioff, Süd-Anlage (neben der .Tohanneskirche). I>r. Ploch, Asterwen 31.

Für dringende Fälle Ist sicher anzutreffen: - D 5 ®/,

Am Himmi'ltahrttaK (21. Hai):

Hetz, Seltersweg 81.

XlUUU&l LI Fernsprecher 608.

TLirchlicds Hadbriditcn.

Lvangelijche Semeinöe.

Sottkidicnjt.

dl IN H1 m IN e l > a l, r t s I n g e, den 21. 33! a t:

3n der Lladtkirche.

Vormittags ltz/, Uhr: Pfarrer I'. Schlosser, der Johannerkirche.

Vormittags »'/, Uhr: Pkarrer A » s i e l d.

Vormittags ll Uhr: Kinderkirche sür sie Johnmiesgeineinde.

Psarrer Aus selb.

3» der alten Zriedhosskapellc.

Nachmittags 2 Uhr : Psarrer Bechtolsh eim er.

ttatholische Gemeinde.

Sottesdienst.

Mittwoch, den 20. Mail Nochntittagr »m 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit

zur heil. Beichte.

Donnerstag, den 21. Mai:

Fest Christi Himmelfahrt.

Vormittags von 67, Uhr an: Mekegenhei! zur hl. Beicht«.

, um 7 Uhr: Tie erste hl. Mess«.

um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommuniom

um 0 Uhr: Hochamt mit Predigt.

um 11 Uhr: Hl. Melle mit Predigt.

Militärgotlesdienst.

Nachmittags um 2 Uhr: Fest-dlndacht mit Segen.

viaspsra-Gottertzienst.

In Hungen um 97, Uhr.

I» Pich UN, 9'/, Uhr.

Müllcrsche Badeanstalt.

27 a l l e , w ä rtn e der Lahn an: 19. Mailö'Il.

Meteorologische Scobachtungen der Station Sirtzen.

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Höchste Temveralur am 18.19. Mai 1914 = + 23,9 .

Niedrigste , 18.19. 1314 = 115,

Niederschlag: 0,0 mm.

D r. Oetker'stz c l l k o v s" ist die Schutzmarke für das echteBackin"-Backpulver und die übrigen FabrikateTr. Oet- ketts", die wohl in jeder Küche Verwendung linden. Ter heutigen Nummer liegt eine Beilage mit Back- und Einmachrrezepten bei aut deren erster Seite unten auch zwei helle Köpfe abgrbildrt sind, deren Namen oft genannt werden. Wer dir Namen dieser beiden hellen Kövie aus einer Postkarte der Firma Dr. Kl. Oetker, in Bielefeld mitlellt, erhält postsrei Dr. Oetker's Schulkochbuch ein praktisches bürgerliches Kochbuch mit über 200 Rezepten zn- gesondt hv 6324

Eine reizende Nenbett, welche dir Kinder spielend Geschick lichkei, erlange» läß,nd gleichzcitta Anregima verlchasi, erhalt aus Wunsch jeder Leser dieser Zeilen koste,lirrl von tlkritle'? Kinder- mrhl-Gesrltsdial'. Berlin IV. 57. Es ist dies eine Aiisschneidevnvve Mi, drei »eridnedenen, aderliebsten Gewänder». Ivomi, die Kinder lebr aern und lange spielen. Aul Wunsch wird mich e,ne Probedose des berühmwn Kinderniehls umsonst betgesügl. 850sz

Daß man Wohltaten nicht ausdränqen soll,

das ist eine uralte Weisheit. unserer schneälebiaen Zeit

die 2^clt eine Wodltat

aber muh man das Gute, das

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veoeulet. immer wieder in (jrrinncrima Drinnen. Darum bnrt man auch immer wieder darauf hiuweiseu dah Fans achte Sodener, die in ihren wirlsnmeu Bestandteilen eiir reines Produkt der Kur;ivecken ärztlich veroidneten Bad Lodener ^emeinde-Heilauellen:i und 1K sind, sich üet alten

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".".'sterben der AlmungSorgaiw, bei Husten, Heiserkeit, Ber- :e. glänzend bewährt haben. Die Lchnchttt kostet > ist überall erbäliltch. 542»»

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83 Psg. und ist überall erbäliltch.