mix Irin: nimtlid) Xic uiät*«inge 'Uotitif t'trbc im 3ciiitcu einer littlen B-imrnbtgung. Da- *"tgc ein Blick auf S 11 B 1 n n b , das in
tente» üflfrunflrn von Frankreich unerniüdlich vorwärts ge dcängi Werve. Var- zeigen amli weiter die T e tt i i ch e » g I i I ch e n ^ierltiini incifR, mr nch aui ;t«ntr«((tfrifn und .'Hetnttuen ■csieiie«. Wir haben den üiitfnnrf, io iübite Sjm Baiser««!» veiler aus, tzaßEnglandhieröeiglänzendeGe schäfte macht, während wir i ch I e ch ! abschneiden werde» D«s ist nmio bedauerlicher, als irir alle andern Staaten ihre Beule von bet- großen Länbetaivieilung ttnrtt ,i»nte bringen iebrm Mil Bewieotgung könne die i'lanonailiberale Partei sestftellen, dass ihre BemöHungen bezüglich der besseren Vorbildung und Erweiterung des Krei'es der Tiploituttle »an Enolg gewesen sind,
Sa- die innere Politik betrifft, io Herrscht mal UN zusriedenbeit. Ta- Zentrum ist die ausichlaggeöendc Partei, weil ihm die L««aldem»fralie fiel- zur Beriugung siebt. Allerdings ist auch mit fern Zentrum ein iuibttoe-' Zusammenarbeiten in Oll Lieb, wie ;\v die Xttfittin der Weürvorlage gezeig! lwir, »nd auch in der Kirtichanspolitik meiden mir MI! dem Zentrum Eriprietz liches jaulende bringe,', Aber eines dürfen mir uitl't verkennen: sobald es sich unl nai,anale Fragen handell, utze die rstmarlen rulage, iwiiaiil das Zentrum Ta loerde dre Regierung »nt fülle der Sajialdewokratie abgewiesc», Tmrch die ickioäckiliän" Haltung der Regi-inng. die in den T u r ch l öck e r u n g d e s I ei ult en - aeieuee- ton rag zu Tag sortfchrcitct, wachie natürlich dar, Biachtbenuittseiu de- Zentrums, Ein weiterer Grund zur Ilnzu- s riedenteii sei der Mangel einer zielbcwnß len Leitung durch kne Regierung, Sen» loir aus die Arbeiten des Reichstags blnjen. >o seheil loir ein jiisaminenhangloses Vorgehen der ein zclnen Ressorts, Eine Unmenge von Vorlagen geht dem Reichs- .aa zu, und das Ergrtnis in. oaÜZlichis iertig wird. Auch die Verzögerung der Erledigung der 'S t a t t ha l t e r s r a ge vcr rät wenig von eitler testen Führung, Es fehlt oöllig am Znfanl- menhano »irische» Parlament und Regierung! nur bei ganz kritische» -ltaauonen iuchi die Regierung Fühlung, sonst lägt sie die Dange gehe», nne sic eben gehen. Biel in von cuier Reich-lagsauliöiung geivrocken lvsrden. Es inag eine Zeit gegeben haben, da eine solche drohte. I>eute scheint die Zache über- nmnden za ,ein. leaebdein die bessere Einsicht gesiegt bnl,
Tas Parteileben wigt in allen Parteien stärke Gegen- sär.e. Da- die Nationallibeialc Partei anlangt, io ist es na. 'ürtich. tag bei der wachsenden kahl unserer Anhänger, bei den vielen Kotre>»>ondenzen der einzelnen Organisationen Tisiercnze» ,utage treten. Man möge doch aber bedenken, daß die Ratkanalliberale Partei in allen großen Fragen einig ist. s« ln der Wirt« schaitsvolitik. in den, wi> d«e Meinnnglsverschiedenheiten. die früher zu seien,»ne» geiübrt haben, läng- nbcrnennben haben. Zn der Lazialpolnii haben zwar in einzelnen Tangen verschiedene Aussaiiungen von sehcr lienanden, trotzdem aber habe ich den Ein druck, daß mir zu größerer Einheitlichkeit gekommen lind. Darüber besteht bei keinem »MI IMS ein Zweifel, das; wir letzt untere, Industrie Zeit lassen müssen, sich in die schweren Lasten, die ihr auscrlegt worden ünt, einzuleben. Einig lind wir auch in der schwierigen Frage des Arbeilswilligenichntzesi Reichs- lagsiraknon und LondtagSiraktion sind in ihren, Vorgehen cin- nrütiger Auflassung gewesen. Das sind doch gewiß ersreuliche Dinge
Erneulich sind die Fortschritle unserer Organisation. AnS dem Jahresbericht eiitiiehnien wir, dag unsere Vereine von 240 im Fahre 1907 aus 2007, gestiegen und, und daü die Zahl der organiiietten Mitglieder zurzeit 283 711 beträgt: einige Landes- organiiationen felfien dabei noch mit ihren "Angaben, io da» wir rund 300000 Parteimitglieder haben Daraus blicken wir mit stolzer Freude.
2ln den Vortrag de- Abg. Basserman» schloß sich eine rege Audi brache, die sich giesriizeitig austi aut die vortiegenden 2t n ' träge erstreckte. Falgcnder, auch von drei Vorsitzende» de- ZentralvörstandeS. den Ahgg. Baiiermann, Tn. Friedberg und De Vogel, unterschriebener Antrag nurrve mit übetivottigender Äkehrbeii angenominen.
„Ter Zemralvorstand beauslragl den löeiäniiissüchrenden .Ausichaü. Veedandlungeu ein, niesten, nm die g l e ich, z c i t i g e A u i 1 ö , u 1 t g deS jungtibe raten wie des all nativ» »al live rate» Verbands unverzüglich hcrbei- 1 u s ü h re n."
Beiter wurde soigeidder, von den drei Vorsitzenden des Zen» ttalvoifiandes, den 2lbgg. Balsermann, Dr. Friedberg und Tr. Vogel, emgebrachter "Aul rag eiiiftiimmg angenominen :
..Ter Zentralvorstand der Rotionallicheralen Partei bringt den Beschluß seines Geschäitsfülneiiden Ausschusses vom t. Oktober 1811 gegen das Eingehen bindender Perus k i ch l n n g e n » a l i o n a l l i b e r a l e r Kandidaten gegenüber anderen Parteien in Erinnerung. Er erwartet, das; dieser Beschluß. insbesondere hinsichtlich sozialdemokratischer Stichwahl- bediiiguiigcn ausnahmslos besolgt wird, da ein anderes die Frei heit der varlamentariichen Betätigung ausschließende- Verhalten mit der Reichsversaffung, der Vertrauensstellung der Abgeordneten und den Grundiänen der Ralirmalliberalen Partei nicht vereinbar ist."
Ter iernere Antrag, die nachfolgenden, vom Berbeausichnü der F r a u e » der Rativnaliiberalen Partei am 23. November 1013 in Berlin vkieinbacten Forderungen bei erster Gelegenheit den ..Zielen und Penrechungen der Nationallibevale» Partei" kinzu 'ügen:
..I. Gewährung des akilven und vaiiive» Wahlrechts an die im Erwerbsleben slcknben Frauen zu den Berufsbcrtretun- gen z. B. Äandrlskavimer, KanimannSgerichle. älngcstellicn- veriichernng):
2 Zulassung von Frauen als stimmberechtigte Mitglieder zu städtischen Kommissionen und Deputationen: ihre Verwendung im Tienst der Wohninigsinibeknon, der Polizei und der «lfeinndheitsvilege:
3 Zulassung der Frauen als Zchölsen bei den Fugrndgerichten; i l'Naiiung de- gemeinsame» »nlerrichts inr Knaben und
Mädchen in den Orten, in denen die Mädchen sonst keine Gelegeubeit haben, iich zur Reijeoriiiniig vorzubereiten" wurde an den Geichästsiübrendeii 2luSschust zurückverwiesen.
Beireihin beschästigte den Zentralvorstand die Frage, wie eine b cs s e r e F n h l,ü n g n a h m c ziolschen den Parlamenten tmd den gewerblichen Ztänden herbeiznsübrcn ist. ?ln -Stelle 'v' Antrag- Leidig, der zurückgezogen wurde, wurde sollender stlntrag ist irsch rinninimig angenommen!
„Zur Erörterung der Frage, aui welchcm Wege eine engere bnd Ältere Fühlunanabnie zwischen den Parlamenten und den loirischaitlichen Kreisen im Lande herbeizusülnen ist, wird eine Koiniiiiiiton von 7 77»gliedern eingesetzt, der se 2 Mitglieder des Reichslags und de- Prenhischen Abgeordnetenhauses anqehörcn inanen."
Etnnimmig angeuontme» wurde sodann folgender Antrag deS vehcimen Regterungsrat- Ziadthagen!
» d e r t i a b r i n e Geburtstag Bismarcks am ] 'Jlpnl 1,1 l.i loll durch eine nationale Feier in allen Äahl- treticn des Tcistschen Reiches gcsciert werden- Ter GcschäftS- nhrende Ausichnn der Naiioualiiberalen Partei wird beauilragt, me geeigneten vorbereitenden Zchritte zu einer möglichst ein- d^sttchen Reichs,eie, zu unternebmen."
., , ~* 1 stäs Allgemeinen VertrctertagcS wurde Köln, als
.iNtpunkt der „ 1 . -,-ptrniber bcstimmt-
A»,» Heften.
Tns Pachnprojekt Benshrim—LiuSklifrls
rb. Dar »ist, dt. 20. Marz. Ter jüngsten Erktai
he» /Vutan^ttitm^ry tti bpt HüitintBr
isretbeiii, ist das neue elektrische i« a h „ b a np ro s Senshetm —Stiisteiisels jetzt einen bedeute! «cknntt vorwärts gebracht worden Ans Veraniassunq Mimstrrs sand nämlich gestern nachmittag in Reichen iw O-denivsld eine von Firteressenten jener Gegend nwrk dcsmchte Bersmmtrlung statt, der auch der Fino minister, der Fürst git Er bach.Schonh e rq P Viktor ä» Erst ach-J ch«n b c rg , die Vertreter
Kreis- nnd Gemeiitdevehorden, sowie die Adgeordnereii Kgin- mcrpräskdeiii Köhler, Zusti-rat Dr. Osann, die Vertreter der Odenwaidkreise Abg. Arrler. Mergelt und Wiegand beiwohnten. Kreisrat Eckstein eröffnete nnd begrüstte die Vcrsanimlnng und dann hielt Fänanzininister Tr. Bronn einen einge> enden Vortrag, uwmt er das neue, von den Rheiinicheii schlickert--Werken dem Mitiifteriuiii nnterbrei- telen Bal nbanprojelt einer eingeiienden kritischen '-htfirCii» gnng unterzog und dessen Annaliine empsahl.^tvobei er bemerkte, dast "jetzt alle Zondermimsche bei Zeile gestellt und ein geschlossenes Vorgehen »nd ein einheitlicher Wille zur Tat belnnder iverden müsse, wenn das neue sehr glmstige Projekt zur Tnrchfiihrnng koinmen solle. Herr Baurat s ch ö» berl. der lürzlich ans seiner omtlichen Stellung im Mi- nisterinm in die Dienste der Zchnckcrt-Werke irbergetreten ist, gab daraus sehr eingehende iechnische Erlänterniigen zu dein Bahnbauproickl und leiste u. a. nrit, dasz die Leitung der Tchuckert-Werke fest entschlossen scst^ es zur Anssührung zu bringen: es loerde auch in diesen Tagen bereits ein besonderes Bnubnrcan dafür in Bcnsheim unter Leitung des Ingenieurs Hascniann errichtet werden. Kammerpräsident' Oberbürgermeister Köhler ! Worms), Bürgermeister L ö s - lein lBensheim^, Kreisrat Eckstein, Fürst Erbach- Schönbcrg, Uürgerineister s ch n c l I b ä ch e r sLindeii' sclsl nnd mehrere Landtagsabgeordiiete traten in wärmster Weise für die Durchführung des neuen Projektes ein. Von bcsoiiderein Interesse war die Mitteilung des Kreisrats Eckstein, datz sich siir eine normalspurige elektrische Bahnlinie. die dem Personen und dem vollen lüütervcrkehr zloi- schen Bensheini und LindenfalS dienen soll, die (stemrinden BenSheim, Schönberg, Elmshausen, Gadernheiin, Linden- sels, Reichcnbach und unter Vorbehalt auch Winterkasten und Lautern vervslichtet haben, die ivegen der Geländestel- lung und der Beteiligung an der dlnsbringung deS 2lnlage- kapitalS notwendigen Vervflichtungen zu übernehmen. Für den Gcländcerwerb sind bereits bei der Nationalbank in BenSheim 1,5 Millionen Mark zur Bersügung gestellt.
Die Atzantlrrung -es Naligesetzer.
Tie Hauvtbcstinimilngen des Gesetzentivurfs, betresfend Abänderung des Kaligesetzes vom 25. Mai 1010, wie sie zurzeit den zuständigen Ausschüssen des Bundesrats vorliegcn, sind folgende: ES sollen als Abgabe vom Jahre 1916 ab 0.90 Ml. gegen 0,60 Mk. bisher pro Doppelzentner abge- setzten reinen Kalis cntrichict werden: hiervon soll, falls drei Viertel der fördernden Werke sich zu einer Shnditais-, organisation zusaniitienschließeii, dieser Organisation 0,45 Mark für die Hebung des "Absatzes überwiesen werden, indessen ist der Reichskanzler in der Lage, die Ileberweisnng abzuandern oder auszuheben, falls nicht seinen Bestimmungen entsprechend versahreii ivird. Tie restlichen 0.45 Ms. sollen deni Reiche als direkle Reichsstener auf Kalisalze zilsliesten, ivährend bisher die "Abgabe nur für "Absatzzwecke Verwendung finden durste. Der nach dem bisherigen Eiesetz vorhandene Reservefonds von etwa 8 Millionen Mark soll ebenfalls nach den Bestiminnngen des Reichskanzlers „zum Besten der Kaliindnstric" verwendet iverden.
Gegen eine u » w i r t s ch as t l i ckl c W e r k s v c r m e h - rung sind folgende Bestlniinnngen gedacht: 2)>it dem In- krajttreten des lüesetzes soll das Vorreckü der Bundesstaaten auf die Ko een zs reiheil für die Werke im gänzliäien :K>ei anteiligen staatlichen Besitz fortsallcn. dagegen soll den Bundesstaaten jolgendes Reservat bleibe»! Tie bisherige fünfjährige Karenzzeit bleiht vorzugsweise erhalten für solche Werke, die als erste Kaliwerke in einem Bundesstaat entstehen; ferner können die Bundesstaaten, ivo bisher Kaliwerke nicht errichtet sind, auf 3000 Quadratmeter ihrer Landesgröße insgesamt je ein Katiwerk errichte», siir die gleichfalls eine fünfjährige Karenzzeit gilt. Das Herzog» tunt Braunschweiq allein erzielte die Ausnahme, ob» wohl es eine geringere Landesgröße hat, zinei Borzugswerke zu erhalten. Dagegen soll für alle Werte, die nach dein >5. Januar 1913 mit ernstlichem Zchachiabieusen begonnen tabeil, eine zehnjährige Karenzzeit eintretcn derart, daß zwar nach zweijähriger dlusschlußzeit unter der provisorischen Quote die definitive Quote erteilt wird, aber unter Abzug von 40, 30, 20 nnd 10 Prozent sür je zwei dem Provisorium folgende Jahre. Ferner sollen von dem Inkrafttreten der Kalinovelle an die Anforderungen für di« Erteilung der provisorischen und definitiven Quote ivesent» lich erhöht werden. Kaliwerke, welche durch die Abtrennnnig gedildei werden, sollen nur dann eine selbständige Quote erhalten, ivenn durch taljächlickn" dlusschlüssc nachzuivcisen ist, daß inindestens 100 000 Doppelzentner reines Kali hundert Jahre hindurch geliefert werden, können (anstatt bisher 50000 Doppelzentner für 50 Jahre. Weiter enthält der Entivurf eine 2lnzahl «rjchlverender Bestiminnngen in Bezug auf Quolenüberiragung, Frachten njw.
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Sport.
F u ßb a l l. Gerinania B o ck e n h e i in I gegen Verein sür Rasenspielc Gießen I. 0:1, Halbzeit 5:1. Bockenhcim trat vollständig, Gießen mit vier Mann Eriatz an, was zu ber Niederlage der Gießcner beiqeirageil bat- Bocke »heim war überlegen, daher kam Gießen nur zeitweise vor das feindliche Tor.
Luftschiftahrt.
^ h a nt bürg, 28. März. lPrivaltelegranim.) Ter Hamburger Fliege,' Kapitän Ehriftianjen, der vorgestern sein Fluzzeugnis erwarb, war heute kurz vor 8 llhr vormittags ans dem Flugplatz Fuhlsbüttel zu einem großen Fernstnge anigestiegni, der ihn über Neu Münster nach Kiel und Dresden führte, wo er um' ist/» Uhr »achniiltags glatt landeie. Der Flieger ltzttte beständig Zchnee- nnd Regenböen zu überftrhen. -
Parts, 28. März. Ter Flieger Garair Hai aus dem Flug- selb von Chartres mit acht Fltiggästen an Bord seines Toppeldeckers eine Höhe von i.580 Metern erreicht nnd damit eine neue Höchstleistung ausgestellt-
w M n it b t ii g e, 28. Mär:. Das wegen Havarie abgetriebene Luitjchin „Montgoltiet" kehrte mit eigener Kt all nach der Halle zurück. Tie Geschwindigkeii belrng I» Kilonteler« Das Ltistjchifi landete unter normaleit. Umständen. Außer der Einbuße eines Viertels der Gasvorräle scheint es nicht gelitten zu baben.
Utt»ver§itäts«Na«hrichte>».
Der Privatdozenl in der Berliner juristischen F-aknliät Professor Tr. für. Ernst Delaguis ltzit einen Ruf als aiißerordeiillichcr Professor des Strafrechts und Strasprozesses an die Fra n k j n r t e r Universität erhalten nnd angenumme,,. Delaguis ist 1878 zu Alexandrien iAegnp. tcn) geboren.
— Professor Tr. Walter Otto, Ordinarius für lateinische Sprache und Literatur in Basel, hat den Ruf an die -Frankfurter Universität angenommen.
— Der Privaldozent in der vhiloloobiichen Fakultät der Uni- versitat Ai ar bürg Prozessor Tr. Georg Thiele Hai erneu Ruf als Nach'olger bes auberordenUichen Proicssors in der philo- sophijchcit Fakultät der Universiiäi Greijswald Tr. I. Mewaldi angenommen.
«eei«ht»saa<.
Paris, 28. März Ta« Schwurgericht ueruiteilte die
Anarchisten ?! o u r y und B b a n e z, die das Postbureau in Bezon« bei Paris überfielen und den Ehe»,a»n der Posihalicrin löteten, zu lebenslänglicher Iivangsarbeii,
vermischte».
* Dreifacher Mord. Ans G e n f ivird gemcldel: Ter serbifche Jwgenienr N i k i t j dt vrnviindete feine Schwä» get ili Bon tix lebensgefähritckt, weil sic ihm 5000 Franks verweigert hatte, nild lötete sodann seine Schlbieger- m litte r nnd sein 18 M o n a l c altes Tüchtercheir mit seinem Rasiermesser. Der Mörder wurde vcrhastet.
* E i n Sprung vom K! r ch t u r m. Aus ?1i a dr i d wird getneldet! Einer der detanntesten Großkanfbeute von Madrid, Salvator Lopes, stieg aus die Nöcktzlie Sprtze des Turmes der Kalhedralr und sprang von dort herab. Ter Körper siel aus einen Leitungsdraht der elektrischen Straßen» tat n, ivvdnrcki ihm der Kops abgerissen wilrde. (Krnnd zur Tat sind verfehlte Spekulationen.
* Ein Arzt al« Fälscher. In Paris verltzlftele die Polizei eine» "Arzt Dr. Th illement, der nrit Hilfe Von Arbeilcrii mittelst gefälschter Zeugnisse über "Arbeits- nnsällc zahlreichen Ilpotlseken eine große Menge von Medika- menten entlockt hatte. Zwei "Arbeiter wurden als Kompfizen des Tottors sestgenominen.
* Unter 6 r Verdachte der Brandstiftung und der Ermordung seiner Frau wurde in Ulrichtal im Kreise üNogilno der Grundbesitzer M a e i c j e tu s I i verhailel. Man fand die halb berkohlte Leiche in dem Keller des niedergebrannten Hauies.
* Tie Braut erschossen. "Aus i8_aruth iMark- wird gemeldet! In Linow wurde die 20jährige Tochter des Schmiede- Meisters K rüge r von ihrem Bräutigam, dem 35jährigen Häusler Schultz- erschösse n. Der Täler beging dann Selbstmord.
* A u t »in o b il u ns al l. "Ans Grottkau wird gemeldet: Der hiesige Kaufmann Kolbe fuhr mit seinem ?lutomobil infolge eines Reiienbrnch- gegen einen Ehausseestein. Das Geiährt über- schlng sich. Ter mitsahrenbe Fabrikbesitzer Klinge aus Halbers- dors wurde getötet, Kolbe unbedeutend verletzt.
* A n > der Zeche Q b e r h a n s e n Ivnrde durch abfallendes Gestein zwei Bergleuten.der Ausweg abgefchnitten. Der eine wurde lebend geborgen, der andere ist noch in der Erde eingefchlosscn. Er gibt zeitweise Lebenszeichen nach außen.
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