Kreis Lauiersaa,
SH. Dirlammen, 23. März. Tem 13jährigen Schüler Kvnrad Eckstein von hier, der am MV Februar d. Is. den Asäkrigen Knabeit Hrck. Buch Haupt vom Tode best Ertrinkens rettet«, wurde durch das Großh Miuisteriurn eine Geldprämie von 2-> Mark in Anerkennung seiner mit Mut und Lnlschlosjcnhcit bewiesenen Tat verliehen. Auster-- dcm wurde ihm durch fccrrn Kreidrat von Werner aus Lcintcrbach in der Schulklasse eine Urkunde überreicht Das Kasino in Lautcrbach hat dem jungen Lebensretter den Perrag von 21 Marl gespendet.
Kreis Schotten.
Kkeisaneschnd de« Kreises Schotten.
— Schotten. 23. März. In der letzten ösientlickirn Sitzung des Kreisausschuiies des Kreises Schotten kamen unter dem Poriitz des Graph. .Kreisrats Tr. Merck folgende (tagen Hönde zur Verhandlung;
1. F a s e l ha le> u n g Betzenrod; hier Antrag n u l
Aendcrnna der Zil ch t I i ckitn n g. In der Gemeinde Betzenrod nmrdc bisher das Pogelsberger Vieh gezüchtet. CIni Rot ember r. I. schasste die Gemeinde an Stelle eines zncktuntauglich gewordenen Faiels einen solchen der Siuimenttaler Rasse an. um '.ur Züchtung dieser Viehraiie überzugehen und stellte Antrag aut kreisamtlichc Genehmigung hinzu Ta das Kreisamt die Ge-
vehniignng versagte, ch.ind heute mündliche Verhandlung vor dem Kreisausichnp an. Inzwischen wurde der Simmentlmlcr Bulle von r.rivater Seite übernommen Tic Vertreter der ivemeinde zogen roher heule de» Änteag aus dessen Zulassung als Gemeind'bulle zurück. Tie Perhaudluiig ivurde liicraiis gelchloisen. Tie Kosten des Verjähre».- wurden der Gemeinde auterlegt.
2. F a s e l h n l t ii n g in der Ge ui ein de Eickenrod. Für die Gemeinde Eschenrod wurde durch Urteil des Provinzial, ausschlisscs vom l l. Noteniber 11S05 die fcattung von Falellieren der Simmeiithaler Rasse neben solchen der Bogclsberger rlintfc iür zulässig erklärt. Scitdem hält die Gemeinde 2 Pogelsberger und 1 Simmentlialcr Fasel. Ter Gereeiudi'rat hat min aus An trag der Mehrheit der Viehbei'itzrr beschlossen, den zweitcn^Vogcls- berger Bullen abziilckasien und daiür einen zweiten evimiiicii- Ihaker anizuilcilcn. Diesen Beschluß ha! das Kreisamt beanstandet, weshalb heute mündliche Verhandlung vor dem Krcisausschusz ..instand. Bürgermeister Weber No» tiichenrod begründete den 2l»trag der Viehbesitzer bnmit, dar diese gezwungen seien, zur .lüchtung des 2 i m m e » t !> a l e r Viehes überzugehen. weil nach Pogelsberger Vieh gar leine Rachirage mehr fei, während das Simmenthaler sehr gesucht sei. 22a» ici am die Viehzucht angewieien und müsse daher gut Rentabilität sehen. Der Vertreter des Kreisvelsriiiaramis svrach sich gegen die 'Auistillung eines zweiten Simnienthaler Builen NUS, da nach der oorhandcnrn 'Anzahl Multervieli der Vogelsberger Rnsie ein Pogelsberger Bulle zu sehr überlastet in und die Teckung des Pogelsberger Viehs mit Siinmcnivaier Bullen zur Vermeidung einer iür den Viehstand sehr nachteiligen Krcnzungsziick t vermieden Iverdeil müsse. Rach der vorhandenen Zahl von Miitteroieh seien überdies 4 Fasel eciorderltch. Die Landwiilschailslammer sprach sich in einem Gutachten in gleichem Sinile aus.
Der Kceisausichuß kam zu dem Ergebnis, das; in^Anbctracht der gegebenen Verbal cniiie (Grundbeiitzverteilnng, Stand des Futtcrbaues lind Viehhaliungl auch alles getan werden müsse. Ui» die Pogelsberger Vieuraise weiter zu vllcgen. Rach d e 'Anzahl der 'Muttertiere erscheine» weiiigitciis 2 Pogelsberger Bullen eriorder lick. Tie doovelle Zuchlricktung ivurde daher unter der Bedingung ioerter zugeialien. das; 2 Pogelsberger Bullen dauernd gcbolten ln-wden. Ter Gemeinde wurde aller überlassen, als vierten Bullen .inen solchen der Timmentbaler Raste cinziisiellen. 'Mil den Sa* ilai des PeriahreiiS wurde die Gemeinde belaste!.
3. G e s u ch d k S W i I h. P e v v e l III, z ll O b e r - 2 c e Ul eil u in Erlaubnis zum Betrieb einer G a ft w i r t i ch a i t, Gesiickfteller hat in dei' Babnhoiüraßc zu Ober ->eemc» ein Haus gebaut, in dem er eine Gastnnrtschait belreiben Ivili, Ter Gemeinde rat hat sich hierzu dahin ausgesvrochen, daß zwar iür das Tors Ober-Jecmcn ein Bedürfnis iür rine weitere Wirtsctas; nicht vorhanden sei, daß ober in 'Anbetracht Leise», das; die Wirtschaft als B a hn h o >'swirtichait gedacht ici, die Erlaubnis zu erteilen »ei. Hierbei mackste der Geuicindcrat den Vorschlag, das; die »tameinde IM Falte der Erteilung der Erlaubnis nicht vcroilichter werde, eine Zufabrlsftraße zu der Wirtschaft. die noch iehll, bcrzustellc» Ta. das Kreisamt Bedenkeri lrug, die nachgcsnchlc Erlaubnis zu erteilen/ kam die Sacke heute zur mündlichen Verliandlung vor dem Kreisausschuß Ter Vertreter der Gemeinde verneinte heute die Frage des Bedürsuisies für eine Bahndviswirtschatt i» Ober- Acenleii. To auch iengesiellt wurde, daß IN Ober-Seemen bei !ß>2 Einwohneni t> Gnstlvirstch-ritcn bestellen, wovon 2 in eiiic, Eutier nung von nur IM und 3M Metern von der gevtauten Wirtschait gelegen sind, sür das Haus des Gesiickstellcrs keine Zuiahrtsmög- lichkeit beklebt, der ?lnichl»k; an die Wasserleitung sehlr »nd der Bahnhoisverkehr nicht derart ist, das; bei dem Bahnboi eine bci'on Here Wirtschait nötig wäre, wurde die nachgesuchle Erlaubnis versagt „nd dem Gksuchstcller die .Koste» des Verfahrens auterlegt.
Sessen-Rossau,
[1 Marburg, 23. März. In der heutigen Stadt-- verordneten-Sil'ung wurden die Verträge, die Stadt und den Landkreis Marburg mit elektrischer Energie zu versorgen, soivie der Ausbau der Hochspannungsleitung von der hessischen Landesgrenze bis, zur Stadt Marburg und die erforderlichen Unibaiitii im städtische» EI e kt r i z i t ä t s-- iverk genehmigt.
45c?idvt»?<mL.
th Gießen, 21. März. (Kriegsgericht der 23. Division.) Wie schon kurz gemeldet, verhandelte Vas Kriegsgericht in der alte» Kaserne über eine gemeinsame Eingabe des Reservisten Job, Keil von Alicudori an der Lumda sowie H Genossen, Er hatte an den Feldwebel des Bezirksivmmandos Gieße» mit der Bitte um Weitergabe an den Bezirksossizier eine Eingabe gerichtet, worin er die "Mitteilung mackste, dag die Söhne vou Besitzern IN Allcnoori, um sich vou der aliivcu Ticnstvillcht >.u drücken, häusig reklamierten und dabei mit Scheingründen ihre Beficiung vom Heere durchsetzten. Keil halte die Eingabe von acht Reier- uiüen von 'Allendori nntcrichreiben lassen. Er mit feinen Ge nassen lallte sich nach der Anklage dadurch strafbar gegen 8 101 und 113 des MSlG. gcmachc taben, und zivar der Hauvtangellagle, weil er Ilnterschriileii geiammclt hat, zu einer gemeinsamen Be- lchwerde oder Poriiellung unter Angehörigen des Beurlaubten- üandcs. wegen militärischer Angelegenheiten aber Einiichtlingcn Uich weil er diele Eingabe an eine militärjlchc Behörde gerichtet hat. Tic 8 Genossen, welche ihre Ilnlcrichrist hergegcbcn hadcii,
ivarcn der Mitläterkchilit angeklagl. Keil erklärte, er habe es als ehemaliger Soldat für unrecht gekalteli, das; die Beiitzeriöhnc,im Ort alle durch slieflaniatioii vom Militär frei zu lammen suchen, lediglich damit der Pater während per Ticniizeit leinen Käiecht befahlen müsse. Er luibe nur einen Mihstand in der Gemeinde zur Kenntnis des Bezirkskommandos bringen wallen; cs habe ilun ser» gelegen, etwa das Bezirkskommando zu ^aerdächiigen, datz es de» Miüstnnd begünstige aber gar mit de» Drückebergern einverstanden sei Er habe auch nicht geglaubt, da» er sich einer straibarc» Halldlung schuldig mache, indem er noch andere che malige Soldaten, die auch au den Iuständen Aergcriiis genommen, veranlatzi bat, den Nameu uiiter die Unterschrift zu setzen. Tic Gkuoiien erklärten, sie Iiärten da» Sckiriilstück geleie» »nd ieitit dkl Ansicht gewesen, man könne die Eingabe unterschreiben. Das; malt damit eine strafbare Handlung begehe» könne, sei keinem Bugesallen. Bürgerincistcr Ehr Rein erklärte, ihm sei kein Fall bekanni, wie ihn die Eingabe bebauvtet. Ter ?l»klagcver!reter, Kriegsgcrichtsrat Tr. H c ä, glaubt den Angcllagten, das; sie bei der Tat sich der Tragweite ihrer Handlung nichs beluutzt gewesen sind. Als gtbienk Leute mußten sie aber wissen, das; es ai;cki iiu Beurlaubleiistaiide verboten ist, au eine militärische Behörde eine von inchreren Leuten Uliterichriebenc Belchloerdc z» ichilkeu. Tr, Heß beantragt sür den Hauptangcllagten 3 Tage, iür die 22 ii - toter ie l Tag Mittelarrest, Geh. Illffizrat Metz, der die Ali geklagten vertrat, erklärte, es handle sich im vorliegenden Fall gar nicht nrt eine militärische Aiigetegenlieit, wie sie das Gesetz mein!, und bat lim Freiivrechung. Ter Geriilitshoi ivracki, loie bereits aemstdel, sämtliche Angeklagte frei, weil er der Ansicht war, daß die Leute sich die Sache nicht genau Überlegt liötten, Ihre Absicht war, einen sstlißstand animdeckc», der nick ihrer Ansicht gegeben war, Tie Eingabe emhält nur Nen na.kteu Tatbestand, ohne jffcc Krilik oder ein Urteil, Es ist d>.» Angeklagten, die fast durchgängig gute Soldaten waren, zu glauben, daß >ie »ich! etwa da-. Bezirlslommaudo oder eine andere Behörde be- schuldigeu lvoUieu, die Trüljä'bergrr begünstigt Zll haben.
Uni»crntcits»N«ckät'ichtcn.
'Als 'Rachivlger des nach Flensburg beratenen Prouiiors Tr. Ernst Baum ist der erste Aiiiftenzarzt an der chirurgischen Klinik der Universität Kiel, Prj»a,d»,ent Tr. mcd. Lieiiieich Zoepvritz zum Oberarzt dieser Klinik ernannt ivorden. Tr. Zoeppritz, ein geborener Gießenc r, ist an der Kieler Klinik seit Februar 1903 tätig linier Pros. Alischst» Im Februar 1312 erhielt er coenoa die Iuliii'sung als Prir.itdvzent iür Chirurgie. Vorher bekleidete er 'Aiiistcntciistclleii in Königsberg lenter Geb. Rat Lichthcii» und in Breslau unter Geh. !l!at Gurre und Pros. Küttner.
- Proiessor Tr, theol, et pbil Heinrich Boehmcr in M a r b n r g Hai den Ru» au die llniaeriität Erlangen als Rachfolger des verstorbenen Kirchrnhistorikers Geh, Hasrats Pros, Th, v, Kolbe abgclehnt.
Lusticivinokrt.
lv. Franks urt a, M„ 23 März, Tie Zeppelin-Lnjt- schisse werden jetzt ihre Wiiiterchuartierc verlassen und die gewohnten Passagiersahrten wieder ausnehme». Den Anfang
mach, das Lnstschiss „Hansa" in Berlin-Potsdam, dar- heute ziiin ersten Male wieder ans der Halle geholt wird und täglich „ehen den übliche» rlcineren sltiindlahrtcn bei gii»- sligcr Witterung weite ..Ziel- nnd Fernsahrlelt" von 130 und mehr Kilometern Ausdehnung nnternimmt.
vermisch »e».
U r k n n d e u i ä l s ch ii n g e n. d i k d a s u l t r a v i o l c 1 le L i di t c ii 1 1 a t u i. Tie Strahlen des »ltravialettcii Lichtes dienen »euerdings auch dazu, Urkiiiideniälichungcn zu enilarven. Wie die ,,'.2at»rwiiienschaitcn" iiacki dem „Seientine 2lmerican" Mitteilen, deckt das ultraviolette Licht llrlundeniälschmigeii in Schrilistücken auch da aus, »w die Luve die aeichicklen chcmstcheu Fälschungen nicht unchwcisen kan». Wird nanilich ein gefälschtes Schrmitück mit uliraviolettei» Lichte vhologravhiert, so erscheint an der Stelle, die mit chemischen^ 22ittkln behandelt ist, ein Schuiutzilech, der verrät, daß hier die Schristzüge kl i» in ich entüim: Mid durch andere crictz: worden sind,
- A me r i k a » i i ch e >1 n t e r n c h m c r, 22 r. tzHovtgomerh Waid von Edicago, der vor kurzem starb, ist ein Beiipiet jener rasi lose» llmernchmllngsluft. die die amerikanischen Vermögen aui- häuit. Er sing als Backsteinaröciter an nnd verdiente I Mark pro Tag, Als er achtzehn Jahre al! war, erschien ihm sein Verdienst von 740U 22t. allzu ärmlich, lind er gab seine Stellung an>, um sein Glück in Ehicago zu veriuchcn. Als er schon aus einem grünen Zweig war, vcrbrgni»,' alles, was er batte, i» dem großen Brand und ließ ,l»„ 260 2'»l, Er sing an, in einem Holzverschlage einen Warcnhaiidel zu treiben '.Ans dielciu Anfang schul er sein !2icsen veriaiidliaus, das ihn in de» ganzen Verciiiigtc» Staaten bekannt werden ließ. Tie Firma tat 7000 Angestellte und 3 Millionen Kunden Ihre Knlaloge umsassen 1200 Seite», und an SRarken allein verbraucht sie I 22illioncn Mark Sie gibt keinen Kredit und veikonil nur durch die Post. So lommi es, daß da. IM ont- gomerh-Ward Gebäude, eines der stattlichsten in Ehicago. doch iür feinen Teilt Waren an Ehicago verkaust. Seine Einwohner er- halteii nichts fiir Gold.und gute Worte sie müssen sckrvil auis Land ziehen, wenn sie 'Moutgomerh Wards Kunden iverdeil wollen.
EingesanSt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stchei Arük-I übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber ,einerlei Vcrantworlililg.)
-- Gießen, '20. März, Sie schreiben in der Mittlvoch-Rr. vom 18. März Rr. 65 im Artikel; Pumpgeut««, Es gab, als ick vor 13 Jahren in der Frauksurtcr Slraße mein Olefehart ansing, mehr PumvgenieS als heute, aber Nick! aus dem iüd- deuii'chcn Königreich, iondern aus anderen Staaten. Ich habe, solange ich mein Geschäft habe, »ur an einem einzigen '.'Mg- dcmilei aus dem iüddcuticku'n Königreich etwas verloren, aber ans anderen Staaten, was auch nicht Akademiker imd, demi Ricktaladcmiker können es auch, habe ich verloren. Will Ihnen »ur mitteile», daß die Gießener Geschäitsleut: selbst an if»ein Verluste schuld sind, denn sic zwingen den jiingki, Studenten ihre Ware vollständig auf, loenn er auch nickst borge» will. Ich habe selbst dabei gestanden, Iinc eine hiesige Geschäsrssrall einem Herrn, der nickst borgen lvollte, Eoleuriachen mit (Kewalt in die Tasche steckte mit dem Bemerken; „Rehmen Sie nur Mit, wir ickrcidcn aus!" 'Auch in einer Wirtschast IN der Frankiiirter Straße erklärte die Frau, als ein Galt lim verabschieden wollte:
„Warum ichvn fortV" „Ich gäbe kein Eicld llirhr!" „Bleiben sie nur. wir schreibe» auf." Ter Herr blieb und borgte weiter Wen Iriiit denn da die Schuld? Es gibt noch mshr iKeickiöüe, die nur mit Vorliebe aufschreibcu. 'Man wird also zugeben, daß nicht der tAkadcmikcr, sondern der Geschästsmann schuld ist, wenn er verliert,
— Lich, 19. März. Schi bebenflidte Eigeuichastcu l»cirres Leit nngs was fers und die 22 ißständc seiner O u e l l c n Fassung sollten nun doch ciidlich die Gemeindevvwallnng be wegen, baldmöglichst zweckmäßige '.Abhilfe zu schaisen. Vom h»gie nilchei! Standvnnkt aus ist es unbedingt erforderlich, daß die Be wohncr reines Wasser der Leitung entnehmen 'tönnai. Oder will man etwa gegenüber den Tatsachen, daß allzu oir unser LritunAs lktaflcr st a r k g e t r >! b t ist und daß man schon hier lind da Frölche lind andere Fremdkörper aus Leitnngsröbren cn Wohnhäusern ent lernte, behauvten, daß unsere Leitung kein unreines und gesund heitsschädlichks Wasser enthalte? Tic Geiiicindetierwaltllng weiß dock', daß die beiden Quellen-Fassungen veriehl! sind und einer gründlichen Berbejisernng bedürfen. Waaim sucht man nicht zu der meiden, daß io große Mengen Tagwasser in die Qnellen-Fassnngeir cindringen, und daß die Rohre, die das Wcrzser ans den Quelle»; abiückre», allen möglichen Unrat mit ansncbmcn, weil sie nicht mit den notwendigsten Lieboorrichlungen versehen sind? 'Warum wird das Leitungsnetz nickst von Zeit zu Zcü von den dazu ta stimmten Installateuren gereinigt? Mehrere Bürge r.
Momttl. Ucbersicht der LsdrssäLe in der Stadt Sietzcn.
Monat Fcbrrrar !9!4.
(5imvohi'er^r)l: cmqe>io>'.t.ne'r M 1600 Main; Militär).
SterbtichkeikSzister: 24,8 nach klbzng von 34 Orttsreurden' 12,4 a ,'„.
Hi ;ias
6 S ravte» an; Zulauv.ueu: Eriuachsene. int
von
Tivhtberie 5 (4>
1 . Leoea-i-rie;
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-la. Jahr. 4 (1)
Tilberkulojs « ( 6 )
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anderen Limgen- kranklieiten 6
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anderen Kraakb. der Berdanmiasoraane t
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Blinddarinent,',nndnna - ( 2 )
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Bösartigen 2 ie.> lnldunaeit 8 (.'>)
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Selbstmord 2 (!)
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Alord .3
1 —
4
anderen llraiikvcitei, 11 (7s
6 lo) 3 (1)
2 (1)
cumina; bv (3i)
ij >-) 11(2)
12 (.5)
Anm.: Die in Klammern gejetzlell Zisseru geben an, wie viel icr Todesfälle i» der betretreuDen Krankheit aus von auswärts
nach Eließen aebrachte Kranke kommen.
Märkte.
t«, Frauliurt 1. 2>..r-.'. Sen- und kt ro k> »» arkt.
NnzeKihrei! waren ~ Wagen Heu »gcu Stroh. Bezahlt louree
lin F-en .-n- >.tU, Pik.. Strolf l!!or»la>igstvo :> 0.69— .'MH, Mrr* stroh 6 , 00 — 0,00 Mark. Alles : 90 Kilo. 6-cfchä'i ruhig. —
Qie Znsuhren waren aus oeiu OberlaiiiiuskreiS und den Kreisen Hanoi! und Tievurjs.
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bilden liebe, schöne Kinderchen. Wie bekümmert aber ist ein Mutterherz, wenn der Meine Liebling kaum trinken oder essen, mit dem Laufen nicht ansaiigen will, sein Gewicht nicht zuniinmt, kurz die ganze Enrivickelung zu stocken scheint. I» solchem Falle lzeixt es zur rechten Zeit mit Scotts Emulsion ansangen, die wohl jedes Kind joiort frcildig nehmen ivird. Da stellt sich bald Eßlnst ein, da kräftigen sich Knochen »nd Beinchen, das Fleisch wird fester und die Gewichts-nnahmc stetig. Bald hat die Mutier ihr fröhliches Kind wieder, das mit Eifer und Erfolg an die Kunst des Lausciis gehl. Scott« Emulsion ist ganz leicht verdaulich und läßi sich auch in der Milch oder in dem Breichcn geben. Man ^ verlange und kaufe nur die echle Scotts Emuluov, ^ die Fischcrmarkc. < ,, J
Ter Fischer mit dem Torjch!
Eröffnung: Samstag, 16 . SYlai j
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