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I. Erd-und Maurerarbeit, veranschlagt zn 142 Mk.

II. Schlvsicrarbeit (Drahteinsriedigung),

veranschlagt zu 600 Ml.

Der Voranschlag liegt aus Kroßh. Bürgermeisterei Eberstadt offen und sind Angebote bis Lamotag, den 28. März, vormittags 1»'/.- U$r, daselbst einzureichen. Freie Wahl uorbehallen.

Lich, den 18. März 1914.

Der Kreisstraßenmiister:

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Abschrift.

2t. 95. 117/13. Peglanbigte Abschrift

In der Privatklagesache

des Lehrers Georg Kling in Giehen

vertreten durch Rechtsanwalt Fischer in Giehen

Privalrlägers,

gegen den verantwortlichen Redakteur Heinrich Roll in Giehen

vertreteit durch Rechtöanmälte Au'tizrat Grünewald und Schneider, Giehen

Angeklagten

wegen Beleidigung

hat datz Grostherzogliche Schöisengericht in Giehen am 11». Dezember 1913 für Recht erkannt:

Der Aligcklagie Heinrich Noll, geboren am 17. Juli 1877 zu .HerSield. evangelisch. Redakteur m Giehen, ist schuldig der Beleidigung 183, 186, 209 St. G B und § 2V des Prestgesctzes und rvird in eine Geldstrafe von dreißig Mark, eventuell sechs Tage Gefängnis. und in die Kosten des Verfahrens einschließlich der dem Privatkläger er ivachsenen notwendigen Auslagen verurteilt.

Ungleich wird dem Privatllaaer die Bcsuguis zuge­sprochen, den entscheidenden Teil des Urteils aus Kosten des Angeklagten innerhalb einer Woclte von Zustellung ! egner Anssertignng dcS UrterlStenorS an gerechnet einmal > im Giesrener Anzeiger und der Oberhessischen BoltSzeitung öffentlich bekannt zu machen.

Vorstehende Abschrift der Urteilssormel wird beglau lügt, die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt und dem Privatkläger zum Zwecke der Veröffentlichung erteilt.

Giehen. den 16. März 1911.

(L. S.) gcz. Seltzer.

Gerichtsschreiber des Grosth. Amtsgerichts, bür die Abschrift und Veröfsentlichnng des Urteils. Giehen, den 23. Mär; 1914.

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Montag, den 30. März, vormittags s / 4 10 ehr, werden bei Herrn Gastwirt Oestretch. Beltershain «früher Mar Becker», aus den Difrrikien Beltcrshainerwald, Laubachs kovs, Kaultiain, Sreinweg, S einknute, Ochsenstall. Alter Haag, Hain und Graucrberg versteigert: Stämme:

14 Eichen « 7,28 Fstm., 1 Buchen 0,99 Film., 14 sichten = 3.17 Fstm.; Rm. Sdntiter: 81 Buchen. 61 Hainbuchen. 21 Eichen lrund und gefoalteu». 34 Kiefern. 16 sichten, Knüppel: 171 Buchen. 113 Hainbuchen, 82 Eichen. 1 Birken. 2 Erlen. 23 Aspen. 79,N Kiefern, 109 Richten; Knüppel- reisig: 6 Buchen. 17 Eichen, 1 Kiefern, l Fichten: Reisig gewöhnlich: 603 Bucken. Hainbuche. ,c» Eichen. 182 Aspen. 2 Fichten: Stöcke: 90 Buchen, Hainbuchen, 5 Eichen. 11,4 Kiefern. 37 Ftchien. Siciglicbhaber belieben das Holz vorher einzuiehen. Die unterstrichenen Nummern kommen nickt zum AnSgebot. auch erteilt Forstwart Eichenauer Reinbardshain liäbere Auskunft 3M»V

Grünberg. den 18. März 1914.

Grohberzoglickc Obe rs örstcrei Grüuberg.

Bilaffz per 31 . Tczcmber 1913 .

Aktiva.

Viarcnvorrätc

Inventar

Auhenstände

Kastenbestand

£ 3268.57 400.- 796.- 78.95

155535

Passiva. -M

Schulden 247A55

WcfdtdrtSnmeilc d <ü. 1500. Sicferoefonbf. 105.08

Reinvermögen 432.91

400252

Die Haftsumme betrögt M. 3000.. MitgUedertuhl am 1. Januar 1813 .... 10

Zugang feine, Abgang feine ......

SHitglteberaohl am 31. Dezember 1B13 ...... 10

Die Keichäsisanteile sowie die Haftsumme der Mitglieder haben llch weder vermehrt noch vermindert. 38070 BeftattungSgenoffenschast der freien Schreioer- vereiuigung, eingetrag. 8enoffe»>chait m. b.H. W- Weigel, Georg Haubach, sbritz Roienhaum Ausllchtörat. 1. Borllvender. Mngazmoerwalier.

(Medizinische Klinik, Kliniksteaße).

Tprechstimde: Jcdm Mittwoch abend von 5 1 / a 7 Uhr.

Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken Ungehörigen von Lungenkranken. 858V

AnSgabe von Attesten für Ausnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur leidung von Ansteckung. Volt

Älmtliche Bekanfftmachungen der Ltadt Gieste».

Mii!,W-L!imi>ikll-MlN<izu6liM!i>tt25jilhr. Rklsirruii!, hkb bötfiftteliqeu droRltriid Lii-iviq III

Aus obiger Stiftung, die bezwedt. doll nuk- den ttavital ...inien drei junge Feme imd sroar ans jeder der drei Provinzen einer, eine gleldimtiütgeSJelmlie zu den Koftert ihrer Aur-hiidiing »ui einer höheren «ildiingsanftnli er ftnltcit sollen, sind für das Aahr 1914 drei Stipendien von ie 400 Binrk zu vergeben.

Das Sltpeudntm kann auf drei öobre aiiögeLebm werdeti: es können jedoch nur Angeliörige solcher Ge meiiiden herülkllchiigt werden, .die BeiträgeI dieser Stss- tung geleistet haben.

Hiernach berechtigte tmd beiähigte itmge Männer, die ztttttwecke ihrer Anshildtttig eine höhere BtldungSnnllalt hesttchett oder beiticheti wollen und sich UNI das Stipendium zu hewerheu beabsichtigen, sind eiiigelnden, ihre Gesuche durch Ihre betrosseitde Bllrgermeilleret nn den Oberbllrger metller der Hanvtstadt ihrer Prouinz, also au» Orten der 'Vrovtitz Starkeitbttrg an den Oberhürgermettter der Stadt Dartnsladt. aus Rheinhessen an den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, auf, Oherheisen rnt den CbetbürgermeiOet der Stadt (Stehen

bis längstens zum 20. Avril d. I. gelangen zu Innen. . . .

An Zeugnissen sind den Gesuchen beizulegen:

1. ein behbrdltch beglnttbigres RermögendzeugniS.

2. eine behbrduche Bescheinigung, dnst und wo Geiitch- steller studiert,

2 dak- Matnrttals- bezw, SchttlabgnngSzengnis,

4. ein Juhrttngs- (SenmimdS-s Zeugnis.

Attsterdem ist der Nachweis zu erbringen, dav dkr Gesttchsteller tu Hessen geboren nnd hessischer StaatS- angeböriger ist.

. Mainz, Dnrmftadt, Gietzen, den 12 März 1314.

Das K it v g t o r t tt nt:

De. Otättelmcuut, Dr. Gläising.

Oberbürgermeister. Oberbürgermeister,

(keller.

Oberbtirgernteisier. 2055L

Frühjahrs-Kontrollversammlung.

tSö haben ans der Stadt Gietzen aus dem Hose der Zeitghatisfaicrne am Landaras PhiliUV Platz zu erscheinen: ,

1. Offiziere. SanttätSomZtere, Betermärotsiziere und Beamte der Reserve und der Landwehr I.RusgehotS (tletner Dtenstaitzttg. Mstbei:

2. Die Rkniinschasten der Reserve und Landwehr s. rIut'aeboK- alter Wagen, einschlietzltch nur Garns snndienstsähigen und zeitig Feld- und Garnison- dienftunlähiaen:

2 Die zur Disposition der TritvoetNetle und Ersatz behörden eitllassenen Motinschasteu aller Dasicn

4. Die Eriavreiervitten, geübte und nicht geübte: und zwar:

,',ahrgänae 1913, 1912 1909 und 1908 aller Soffen, ein icklietzlichtFrsavt eier ve und die zur Disposition der T ruvoen teile und Ersatzbehörden enliasienen Mannschaften aller Jahrgänge »nd 'Waffen am 2. Avril, :> Uhr nachmittags.

.Vahrgänge 1911 und 1910 aller Waffen einschh Ersatz Reserve am 3. Slvrtl. 9 Uhr vormittag«.

Jahrgänge 1907 und 1906 aller Waffen etnidjL Ersatz- reierne am 3 Aoell. 3 Uhr nachmittag«.

Vabtgättge 1905 ttttb 1904 aller 'Waffen einschk. Eriatz- reserve am 4. Avril. 9 Uhr vormittags.

.Jahrgänge 1902 19v2 und 1901 aller Waffen einichl Eriatzreierve, iotuie die oben unter Nr. 1 Ausgenlhrten tOitz ziere usw.i aller Fahrgönge und 29affen der Reierne und Landtoehr 1. Ansgeboiö am 4. April. 3Uhr nachmittag«.

Für die aus Bahnhot Gietzen heschäiligten Beamten nnd Slrbeiier ans Bahnhas Gietzen. Bedienstete der Bahnmeisteret I. Nehenwerkstätle und Werkstätten Nehenmagazin. Sämtliche Mannschnsten. so­weit iie nicht von der Babtt als nnahfömmiich bezeichnet werden, am 2 Vtpril. 9 Uhr oarmiltag«.

Für die ausBahnho'Gietzen beschSitigten Be- amten nnd Arbeiter ans Bahnhas Gietzen. Be- dienstete des Bahnholö. Betriebsam! 1. Bahnmeisterei 4. Glllerablerttguitg. Eilgntabtertigttng. Fahrfartenank-gabe. Betricbsweirstätie. BetriebS-Rebenmagazine. Sämtlidie Aiattnsckaiten. soweit sie nickt von der Bahn als ttnab- Itltnudid! bezeichnet werden, am 22 April. 9 Uhr vormittags

(To wird ioloendes erinnert:

1 Besreinngsgesudie sind ttnler ©eifiigung der Militär- oäffe bis spätestens acht Tage vor dem Appell durch den Bezirksseldioebel des HauvtmeldeamtS em«u- reichen und mfljien durch die Bürgermeisterei bezw. hei Beamien durch die Vorgesetzte Behörde be­glaubigt sein.

2. .Zeder ütouirollvstichttge ersteht die FahroSflaffe. zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärvaffes.

2 Die Mtliiörväffe mit vorgeklehler roter Kriegs, beordernng bezw. Patznotiz nnd Führungszeugnis sind mitzubringen.

4. Die Leute twben in bürgerlicher Kleidung zu er scheinen, Slöcke. schirme, Pseisen und Zigarren sind vorher wegzulegen.

5. Sämtliche Mannichatten stehen während des ganzeu .«onirolltages bis einscht. Mltternnchl unter dem MUitnrgesetz.

Unvünftlichfett und Bersäunnn« der Kontroll nersammlung werden mit Arrest bestraft. 13956 B

Sonntag, den 29. März, von vormittags ll bis nachmittags 3 Ildr, soll in dem Schttihauie der Knaben schule in der Nord Anlage eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unterrtchtskuritto für er° ziehttche flngbenbanbarbeit gefeettgten (ffenenftanbe ftatt sinden, zu deren Bestich mir hierniit srenndlschst eiuladeu 1M8»!