Einzelbild herunterladen

2lu»la»v.

Tie italienische K a b i n c t t s I r l j i i. '.Hu« :)> o m wird ge,neidet: Ter König batte heule Marie» eine Besprechung mit >en> Präsidenten des Senates Mansrcdi, dem Präiibcnten der Kammer Rarcora, dem Vizepräsidenten des Senats Blaicrna und de», Vizepräsidenten der Kammer Car cana, in der über eine Lösung der Kriiis und die diaaaaiae des Kabinetts bernle» wurde. Tie römischen Blätter erklären eiuniütia, dar die gegenwärtige Krise immer und von langer Tauer ie>n unrd. Giornale dFtalia" sag», da» die Periönffch feil, die Ministerpräsident lverden und das Kabinett bilden wird, nach dem Urteil und der Erwartung der großen Mehrheit der Kanliner Sonmno sein wird und iügt hinzu, das? man glaube, der amtliche Änitrag zur Bildung deS Kabinetts werde nicht bar Freitag erteilt Iveroe»,

T e i- englische G e » c r a l v o st m e i st e r erklärte im Un- tcrhauie, dal! er wegen des zu erwartenden E i n n a h mea II -! --- Ialles nicht daran denken käiiiic. das Porto »ach Frank- reich aur einen Penn» vceabzuictze».

TreR ü st u n g P b i l i v v S II. Tie s r a II z v i I ! ,b r S a UI wer nabln durch Handaiobcben einen Antrag Emile Ü o n st aIIIs an, dar»' Ivelcheu der Minister des Acußcru ermächtigt wird, der svanifchen Regierung daS Stirn stück und die dazngebäriqcn, Teile der S'fi i» n » g Philipps II, a n z u b i e l e n , die gegen wänin im Armecmusenm auibewahrt werden. Ter Antrag besagt, das.Parlament wünsche, das Land an dem Feugnis der iranzäiiich spaniickicn Freundschait teilnehmen zn lassen.

Ter rnislschc Reich oral nahm in dritter Lesung die (Kcseüesvorlage. betr. die B e k ä m v s u » g der Trunksucht au imo übergab sie infolge der vorgenommencn Aenderungen der Reichsduma ;» erueuicr Prüfung.

Ter Tür fr »an Albanien bat den holländischen Major Thomian zu»! Generalbevollmächtigten iür die beiden Tiftrilte Kor i tz a und A r g » r o k o st r a ernannt, indem er ihm gleichzeitig alle Matbtdeiugnisic zur Turchscpuuq der ihm übertragenen Per trauen-»iriiion über die Auireckterhattnng der Rübe sowie der Or- ganijation der »crichiedenen Perivaltungszweige erteilte.

B u dcsm lieber lall oni d ie Töchter des Mar sch alls Lima» verösientlicht das Kriegr-ministerium iolgendc Motel Einige auswärtige Fettungen bringen ialichc und über lricbcuc Nachrichten über das Erlebnis der Töckiter des Marichalls Linian. Tie amtliche Untersuchung stellte iest. dag es sich nin ge wohnlichen Tiebstabl handelt. Aid die beiden Töchter Lima»» >» Begleitung des Oberstleutnants Perrinet v. Thauvena» am 27. Fe bruar bei Beikos spazieren gingen, wurden iic von drei Arbeitern cincr Militärslieseliabrik. die sich nie Beamte ausgaben, aniqeior dcrt, stehen zu bleiben. Ter CiotftloumaiU, der kein Türkisch »er stand, glaubte, das, man sie im Verdacht habe, non den Beseitigu» gen an, Bosporus 'Aninabrnen niacheu zu wollen. Er loar eben iur Begriffe, den Arbeilern die .Handtaschen der Tamen und den Anhalt inner Taschen zu zeigen. MS die Arbeiter die Port, monnaies an sich rissen und flüchteten. Sie wurden sogleich per iolgt und iestgenommen. Natürlich werden sie iür ihr Pergeben entsprechend b,-straft lve'rden. Tie Rachricht, das; iic bereit» er­schossen seien, iit diirchans ialsch.

Ein Abkommen über M a t o k k o. Aus Pari s wird gcmeidet, das- Frankreich und Spanien in ihren Fönen in Marolko gegenseitig aui die aus den Kapitulationen beruhen den Rechte und Privilegien verzichtet haben, Tazn wird offiziös binzugesngt. da» die sranzöiischc Regierung auch mit mehreren an­deren Mächten Perhandlungen eingeleite: habe, um von ihnen den Pcrzichl aus die Kaoilulationen zu erlangen.

Tie Kämvse in Mexiko. Rach einem Betitln des ,.Rew Bork World" au» EI Paso hat eine Schlacht bei Tot re cu. stattgefunden. Tie Rebellen, die angegriiien hnt' len. wurden geschlagen. Tic Gesamtzahl der Getöteten soll 1 000 Mann betrage». Die Truppen des Generals Huerta bc- ivegen lick in vier getrennten Abteilungen vorwärts und daneben besieht noch eine Kolonne von .">000 Mann: An Beten haben sich RIO Mann, die in das Geiängnis geworfen worden ivarcn, freiwillig in die Armee cinreihcn lassen.

Tie chilenische Kammer loird im April zusammen- treten, um die Frage zur 'Errichtung einer K o n v e r s i o n s -- kasse endgültig zu ordnen. Tie Festsetzung der Valuta am 10 bis 11 Penec in ivahrichcinlich.

Au» Stadt und Land.

Gienen. 12. März 1914.

Feuer in Gießen.

Gestetn abend gegen 7 Uhr ertönte Feucrlärnr. Tie ehe ­malige Pichhallc der Aktienbraucrei. die mit Stroh und Sku gefüllt war. stand in lichterloben Flammen. Tie Feuerwehr wer schnell.zur Stelle, Ter Brandherd lag zum Glück etwas entfernt von der Pvppcschcn Gumiiiifabrik, so dosz keine Gefahr dabei war, auch waren die Arbeiter von Pvpve mit Schläuchen und Löschavparaten zur Stelle und belciligken sich wacker an der Tämpiung der Glut.

Beim 'Anrücken der Feuerwehr blieb die grosze Leiter an der Steigung der Ludwigstraße hängen, die Pferde konn­ten das schwere und plumpe Gerät nicht von der Stelle brin gen, sic war jedoch bei dem niedrigen Bauwerk überflüssig, so daß man auch ohne sie bald des Feuers Herr lverden konnte.

Tie vollständig mit ihrem Inhalt verbrannte Halle >var an den Vieh und Milchhändler Katz vermietet.

« o

**Taaeökolender lür Donnerstag, den 12 . März: Literarischer Abend: Tr. Walter B l o e m. Ilittveriitä!». aula, 80, Uhr.

P « r c I » der 6> a st Iv i r t e : gäjähriges Stistimgs'eii. Stein? Garte», S I!hr. .

** T e r Gr ost Herzog empfing am Mittwoch den Oberst S chiinme l f c n n ig, Kömmandenr des Fs -Rgts. Kaiser Wilhelm (2. Grasth. reit. Rr. HU.

" Ti e schriftliche Zst a a t s p r n f n n g für de n höheren Forst diest beginnt nach einer aintlicheii Bekanntmachung am 15. April d. F, vorm. 8' .< Uhr, zu Darmstadt im PrüfiingSlokal, 'Paradeplatz :>. «üeiuche um Fulaffung zu dieser Prüfung sind unter B'Nvendnng des Eingabcsteinvels von 1.50 Mk. späresteiis bis zun, l. April d, F. bei der Ministeriolabteilnng inr Forst» und Kameras Verwaltung einzureich.n.

C freue Lehr erstelle. Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zn besetzende Lehrerstelle z« sgausen, Kreis Gießen.

" A e » d e r n n g in derRrifeprnf u n g. Tos Grast herzogliche Ministerium de» Fniicrn, Abteilung iür Sch tt aiigelcgenheilen, hat an die ihn, uiiterftelkteii Tirektionen eine Berfügniig erlassen, wonach in Auknnst bei Zchlnst Prüfungen im Auf sah die Bennlz>,ng gedruckter Text avSgaben nicht mehr gestattet ist.

** F l o tt cii s a hr t. Ter Teittsche Flottenverein ver anstaliet vom bis 7. Fnni eine Schüler- und Lehrerfckhrt für das G r o st h e r z o g t u n, io esse ». Tie Fahrt beginnt in Franlsiirt a. M. und geht nach Lübeck, Kiel und Hamburg. Tie .Kosten "für Fahrt. Berpslegnng. lieber- nachten, Trinkgelder usw. betragen l!n Ml. pro Teilnehmer.

** Ehrenzeichen au Ticnstbote i,. Tie iss roß Herzogin hat am Mittwoch, dem Geburtstage der Prin zejfin Elisabeth, das Goldene Kren; für langjährige treu geleistete Dienste in ein und derselben Familie an folgende Tienftbottn verlieben: Anna heust aus Tilds- dors, 2 > Fahre bei Spediteur Lpncker in Gießen Lina H e n st aus Tilsdorf, 25 Fahre bei Frau Julius Roll Wi». iu

Oiiegeu. Katharina W i cke n h v i c r aus Allendorf, 25 Fahre bei Herrn W. Weickhardt in Bußbach. Katharina Weber

aus Storndorf, 25 Fahre bei Herr» Forstmeister Tr. Scktiiz in Nidda. Elise Pusch ans Lber Lliinen, 25 Fahre bei Herrn Johannes Keil Ii. in Ober-Bessingen. Berta B o win cke l ans Tarmstadt, 25 Fahre bei Herr» Theodor Kutlinaiin in Btt bei. Gesuche um Berleibnng desGol­denen Kreuzes" ;um 11. März 1015, welchen eine Be schcinignng der zuständigen Bürgermeisterei oder Polizei­behörde beigrfiigt sein muß, aus der hervorgeht, daß die Bedingungen für die Verleihung desGoldenen Kreuzes" erfülll sind, müssen bis längstens 15. Februar 1015 bei dein Ober Käuiinerherrii eingereicht sein.

,f Stnbttfiratci. Wie schon bekannt gegeben, sindtt am Tienstag, den 17. Mürz, als Beneijzvorstelluug iür Herrn Ober- regifsenr Walter TworkowSki eine Anitührüng von Ibsens ..G-ivenner" statt, in der auch die Gattin des Benefiziantm Frau Schrötter-Tworlolvska als Frau Alwiug mitwirkt. Herr Tworkowsli, der rrsrenlicherweiie unserer Bühne auch in der näch­sten Spielzeit erhalten bleibt, hat in den zwei Fahren seiner »ie- sigeo Tätigkeit sich als überaus ieinsinniger und unermüdlich steiniger Regisseur erwiesen, deni viele »orttiglich gelungene Aui iiidruirgen, namentlich in dieser Saison, z» verdanken sind. Es sei hier nur a» diH, liervorraaenden Einstudierungen von .Fugend", Buch einer Fraie",Geheimnis",Meeres lind der Liebe Wellen", Frau ohne Bedeutung" undSck m.-ilerüiigsichlgän" erinnert.

A ch als cha pi,»rr baue r. Tw. na dr hol Geer »heil i>>«»> zuzrichnen und er hat sich ave» in dieser Brziebmig um unsere Bühne verdieM geniacht. Sicher wird dem vornehm -» Künstler an feinem Ebrenabend »cm einem gut besuchten Hanse die ipohlperdienie 2ln- erken>ing gezollt werden.

En ge lei». Asta Rietfeu, die großeKinoduse", ha> ivieder einen kleinen Abstecher ans ihrer reotistijchen, »insteren Welt in das Reich des Humors geinachr. und das sehr ;»m Vorteil der Besucherzahl im llniontbeater auf dem SelterSweg. ES iit eine feiten.' KalR, mit der Kl st x teilen alle Nuancen des Lebens beherrscht und lviederz-i- geben meist. 'Als Salondaine, als stirliistb-stlerin, als B-irk fischäien, als Weib aus den tiefste» Sa ie! len imnier wirkt sie überzeugend. Hier stellt sie mit überwältigender Komik, doch ebenso natrkrgetren, ein zivolsjähriges Mäd­chen dar.

- A ii s l u n f t st e l l e i ii r ui u i i t st » d i e r e n d e Frauen. Man schreibt uns: Fnm Seincsterichlnst tritt die Frage der Berufswahl auch für die heraoiv ichscnden Töckt- ter in den Vordergrund Ta sei an dieAnsknnststellen iür >usitstudierende Frauen" erinnert, die d>'r Verband der Tentschen Musillehrerimien lMusikseltioi, des All­gemeinen Teittichen Lehrcriiinenvereins in den größeren Slädreii Trittschlands cingeriehiet bat. Tie Auskiinslstellen erteile» Mnsübefligenen, die sich künstlerisch oder für den Lehrberns weiterbttden wollen, iliientgeltlich Rat und Aus lnnft über Ansbildungsgelegenhpft, Studienwege und Woh niiugen, sowie über sonilige Fragen des Miisiklehrerinii.m- beruje. Fiir das G r o st h e rz ogt n in H e > f e n befindet sich eine AuSlunststelle in Tarmstadt, Hochschnlstraste i.

' Li Ideen t Ho ckiz« iI. bl in Frcilag irier» die l' idente Fohannes Gras und Frau, Dlargarcthe, geb. Laub, Lelägeslerner Weg ", ni voller Rüktigkeit da? Fest der ülberneu Hochzeit.

^ 1 Ein Rechenfehler, der na ert h er Freude in acht.

Ter Kreisausiainb des Obcrtaunuskreiirs batte zur Bestreitung der Nicht durch Einnahmrn gedeckten Ausgaben fiir das Rechmings fahr 101 l eine Erböbung der allgemeine» Kreisabgabe von :! auf I Prozent im neuen Haushaltsplan vorgesehen und hie>-von den KreisiagSmilgiledern bereits Keiiiilnis gegeben. Aus Grund dieser Eröiinung nahmen verschiedene iRmreinden bereits entsprechendc Aendcrnngen in ihrem Kommnnalekot vor. Fehl stellt es iich nun heraus, diist bei der Ausstellung des Kreisbanshaltsplanes ein zn geringes Stenerioll von mehreren Tausend Mark eingesetzt ivnrde. Fnioigedelie» ist die KreisireuereeHöhung von '> aui IProz. nicht erforderlich Ten Keeisiagsmilgtiedern und Gemeinden ist durch ein eutivrechcudes Rundschreiben des Landratsamte» bereits Mit­teilung von der erirciilicheil Talinche gemacht worden. 'Auch die Gemeinden könne» ,iuim>evr das erschütterte tbleichgeivicht ihres Etats wieder Herstellen.

'** Wer zuletzt lacht, lacht an, besten. Po» dem Wanderlager des Emaillegeicknres, das dieser Tage in G r ü n b e r g wochenlang glänzende t'teschäite machle, erzählt man eine heitere Epiioüe. Weilt da unter den vielen Frauen, die ans der Umgegend zum Einkauf gekommen sind, eine schöne, blühende Baiicrsirau aus dem Torte R. Nachdem sie ihr- Ausivabl n» tücschirr getrosir» UII» es vor dem Brrkänicr auigetürmi, fragt sie, was sie ichnloig sei. Tas kostet einen Kust," erwidert ihr der BerkSuicr. Eins, zwei! stellt dir Frau ihr Eteschirr hin, naht iich dem Händler und da hat er den Kuh. Nu» vacki sie ihre Ware unter den 'Arm und schickt sich an, mrgzugeben.So war das nicht gemeint!" rnrt ihr der Mann zu.,'Aich huhs owrr io verstahne!" sagt sic und geht weg. Der io süst ttzeküstte soll mit einem nicht gerade geistreichen Gesichte hinterher gesehen habe».

' G ü l e r r e ch l s r e g I st e >-, E r r IIII g e II s (h a s i s g e - in -. i n j ch a i I haben vereinbart: Lehrer Valentin Herb r a n d und Katharina geh. Sieben IN Bürstadt. Gütertrennung haben vereinbart: Händler Karl Friedrich Böhm und dessen Ebeira» Elisabeth,' Katharine 'Marie geborene Eichrodt zu Tarmstadt, Gastwirt Georg Adam F ni h o s und dessen Ehefrau Therese geborene Barth zu Tarmstadt.

G >- u » d st ü ck s v e r l e l> r. Grundstücke zu t: b e r st g d t, die a»t den Namen des Fckkob Kirsch» er zu Ebenadl u. dessen Eheiran Elilabethe geb. Brand, ecngeitggeu ivareii, iotlen Mittwoch, den 22. 2lpril 1511. nachmittags 2- , Uhr, aui dem Nattiauie zu Eberstadi in« Wege der Fn-mugsvoltstreckung t eesteigert werde».

Klei n e M i. t t e i l ii i! g e n. Fu der Rödelheinu-r Land si-eahe zu F-raukiurk a M. wurde iu der Rächt aus Mittwoch der Muiiler K i st i » g e r von uiibekannlen Personen übersatten und durch Messerstiche stlnver verl-. Ter >7 Favre alte Georg Bhlmöhr von H oiioii liat sich >m Abork des Anbniu'iibnrger'Bahn Hots erschösse» Nervöse tlkverreizung Val dem iniigen '.Raun den Reosiver iu die Hand gedrückt. Bei Arbeiten in einem .Hanfe in T v r e n d l i n g , il >o»rd>- im Fnnei» des Hauies und einer seitv, rige» erhöbt liegenden Wohnstube ein noch gut ervattenes nu-njcbuätesFBei» gusgeinndezi. Tas Bein ist aui ein Tritte! der Länge des Obericheiikels über dp» Knie ggn.z glalt durchschnitten und iunstg,-recht einstmals amvutierl Ta niöü nnr die .Knochen, sondern auch in den Gelenk,m des K'-.iies und des Fustes auch ein­zelne Haut und Sehnen,e-ie, ivelch- »- Bein >,och fest zusammen batten, in dein trockene» Boden anfsällig gut erhalten sind, wird dos Alter des sonderbaren Fnndes Itiit Fahre kaum übersteiaen.

Aoukneie i» Hoffen, lieber da? Perniöge» des Ernst Riiutwld Ltertzilü, Set-utonbrikaul i» ckt ie be», ist am 7, Mär; dal Kovknisz'e mbreu erössnet worden. Kau-'iiianii Looi- Al! holt tir Gienen iu z.ni ckonkure-veriz-atter ernauut. .tkoirkrirSiorderzinaeii sind bis zu», 27. iliärz ltzlg bei dem Gerichte «nizninelde». Da? Konknrsverkaäreu über das Peruv'.gen der Heinrich Friedrich ckt e eitle zu v >i m m c t, o t Ii in eingeiiellt. da eine den Kosten de? Ver-nhreus eutivre »ende Konti,zöiiloüe nicht oorbauden ist. , 1,1 »ein Konti»ie über da? Permöqei! der Firma Th. Fuhrmann tzlaebi. in Bi» gen betrügt die Summe 2er bei der Berteilnng zu berücksichtige,>d<m Fo-der>>ge tz.ltti -Rk. Pig.z der zur P«r- teilung ueriiigoare Mastebeiiand IN, Mk. *8 Piq. F» dem Konkurs venu!,re-, über das Permögen des Kaspar Balthasar s chiu e tz, Dackdeckrr»,erster in Al a i » z, ist De-min z»r Gla»l->gerve> iaiuiulung a»' DieuSlog. 2,1. März 1811, vormiltag? II Uhr, vor Amtsgericht Mainz bestimmt.

Landkreis Gießen.

kl. Lollar, 10 . März. Gemein deratsiitzung An- iveiend: Bürgermeister Schmidt als Vorsitzender. Beigeordneter Gerlnch und sämtliche Gemeinderatsmitglieder. Mit der Errich

tung der neuen achten- Schulklasse zu Oster» erklärt sich der Ge­meinderat einverstanden, ;!» Mitgliedern zur Einkommen und

Vermögenssteuer 2. 'Abterlnna werden gewählt: Gemeiuderat H o s - in a n n, Bauuniernebmer Hch. T >: i b ,-1II. imd Vorarbeiter August Mat lern: zn Stellvertretern: Geineinderat Forbach und Schuhmachrrmeister Ludwig P taff. - Die Beschlußiaiiung über die Neberngbme der Brückeiilvage an der alten Bavnhoistraste wird vcrickoben. Es sollen vorerst nähere Erkundigungen eingcholi ivcr den. Ter bisherige Spritzenmeister Best er l,at seinen Vertrag mit der Gemeinde gekündigt. Von per sreiioilligen Feuerwehr wurd,- als Rachioiger Gevrg Schioarz oorgeschlagc». Ter Gemeiuderat ist liirrmit einverstanden und genehmigt den vom Piirgermcister Schmidr ausgearbeileten und vorgeleqten Vertrag mit Schwarz. Metzger Karl Voll in a n n beabiickägt 0t emcindegelnnd« vor seine ni H a n i e v i t a st e r n zu t a s s e n. Er ersucht um Genehmigung und k o st e u i r c i e N e b e r I g s s u n g d e r c r i o r d e r t i ch e Ii 2 t c i n r ouä dem hiesigen Gemeindewatd. Ter 01c- meinderat erteilt die Gene h m i g u n g und beichiiestt, daß jedem Bürger, der den Fußsteig vor seinem .Hanse vitastern lassen will, die Steine gratis gestellt iocrden sollen. 'Außerdem erhält er von der 0-emcinde für den Kubitmrter für Breche» »nd '.Auisetzeii der Steine l Mark.

Kreis Alsfel».

Merlau, 11. Marz. Bei den jüngst hier abgeßalte - neu B x e n n b v 1 z ver st e i g e x n n g e n ans den T rftriften Burgwald und Äcilsjichte der Oberjörsterci Niedcr-Obmen hielten sich die Preise aui gewöhnlicher Stufe. Während die Preise im Distrikt Bnrgwaltz durch seine Lage immer hoch sind, waren sie im Tistrikt Keilstichte niedrig. Fm Burg wald galten i?,m Buchensckteit !>ü bis .05 Mk., 4 Rm Buche» Prügel 22 bis 28 Mk., 4 Rm Bnchenstäbe 17 bis 22 Mk.^ 0 Rm Buchen reisig 0 bis 10 M k. Fn der Keiksfichtc IRvi Buchenscheit 22 bis 28 Mk., -I Rn: Bnchenprügcl 18 bis 22 Mark, 4 Rm Bmln-nstöckc 12 bis 1,5 Mk., 6Rm Bnchcnreisig .4 bis 4 Mk.

Kreis Laukerbach.

Tie Eiienbahustrecke Nieder-AulaScktitz Vezw. Alsfeld.

R. Schlitz, II. März. Wegen Festlegung des Fahrplanes für die Ne»baustrecken Nieder- A II 1 >1 S ch t i 0 lind Nieder- Au 1 n A Isfeld fand- geüern in> Eilenbahnvcrtehrsamt zu Fickda eine Besprech »ng von Vertretern der Eiieitbachndii-cktion Frantiurt a. M. sowie der Kreise Heesfeld. Alsfeld und Lauterbach statt. Es bandelte iich bauvtiäelitich um die iür beide Bahnen günstigsten Aiifchlüsfe an die Hauptstrecke» der Bebrabahu bcgiv. der Bahn FuldaGieße» ,;ü erbattcn. Auch waren verschiedene Wünsche bezüglich des Haltens der auf letzter Strecke verletzrenden Eilzuge für einzelne Ztaiionen vvr- grbrachi worden, die aber ivegen der letzt schon über zwei Stiindeu betragenden Fahrzeit ui,iit berücksichtigt werde» könnten,

Tazn wird uns izock, geschrieben:

Ein gutes Gesckstiit machte ein Einiuohner i» Weg- iurth durch den Bau der iienen Eiieiibahustreckc Schlitz Nieder 'Aula Tie projettierte Bahnlinie dnrchschneidet nüni Iich die Ecke seiner Scheuer. Ter zsteläudeerwerbsausschtU; bot ihm 6000 Mk., damit er die Scheuer niederlegr» und außerhalb des Bahnbereichs wieder aiifbauen könne''Nach sachverständigem ttzntachten war dieses 2ingebot weit über den eigentlichen Wert der ganzen Scheuer beniesfen, aber der Etgentümer gab sich hiermit nicht zufrieden, er ver­langte 8000 Mk. Tiefer Pr ei war aber dem 'Ausschuß zn hock, und er beantragte Enteignung des Grnndftticks. Bcvor inan jedoch dazu schritt, hatte man einen anderen Plan er­sonnen, der auch eine Einigung auf gütlimeiil Wege herb.n- sührte. Ter Besitzer erhält für die Scheuerecke *5000 Ml., der übrige Teil kann stehen bleiben. Ta dem Besitzer die Scheuer für seine» landivirlschaftlichcii Betrieb nach Ent fcriiung de-.-- in den Bahnban fallenden Teils noch groß genug ist, wird er von einem Anbau an der anderen Seite Abstand nehmen. Er hat somit einige 1000 Mt. durch den Babnbau geivonne».

Kreis Schotten.

<? i ch film ch , 11. März Hier starb in hohem Alter der langjährige Polizeidiener Konrad DaiUbmann.

Kreis Frirdlierg.

L. Friedberg, II. März Für den Bau der elek­trischen Bahn F r i e d b e r g R a n ft a d t ivarcn in sänit- licknn intereiiierten «Kemeinden Veriainiitteengeir anberaumt, in denen man sich einmütig i ü r den Ban anssvrach. 2o- ivohl der Kreisrat des Kreises Büdingen irne der des Kreises Friedberg haben ihre lliiterstützuiig zngesagt. Ter Betrieb niii Elektrizität für Güter rentiert ebenso wie der Tamps beirieb. Tas- Bahnprojekt Friedbcrg-Ranstadt ist fetzt schon 45 Fahre im Gang.

L. Friedberg, 10. März. Bei sämtlichen Ochsc»- inetzgerii findet von heute an ein Preisabschlag von 45 Psg. statt.

L. Bad- N a n h e i m, 10. März. Auch in unscrcr Siadt rührt inan sich znin Ban der Bahn durch das » j a I al Bad «Rau he im lls in g c n. Bersammluiigen lverden abgehalten und eifrig ist man bestrebt, das Bahn» pi-oiclr zu fördern. Tie Versammlung war von 'Abgeord­neten, Bürgermeistern und Handclskaninlermitgliedcrii bc- sncht.

Starkrnbnrg und Rhrinhessen.

,!>. B i » g ,-» , 11. März. Tas W a s s e r i m R H e i il ist auch Ivt-iierbiil in die Höbe aeganaeu, die Fiinabnie bctrua 0,1 '5 Meter in de» letzten 24 Stunden. 2,'ocki iveiteres Steiami de-.- 'Wasierstande.- ist fürs erste zu ernarte». wen,; es auch keine erhebliche Fimavme mehr aebc» dürfte, denn daiür ist die Witterung zu kühl geworden. Ter hohe 'Äassetstaiid des Rheines und der Nabe bat jedoch genügt, um sämtliche Keller des »nteren Stadtteiles und in der Gerbha»-.- stirai: - mit Waist-r bis z» 80 Finztimeter zu füllen. Aus weste Strecken ist oberhalb von Bing,'» das ',» beiden Seiten angrenzenbi Land n»tcr Wasser gesetzt.

Hrssrn Nassau, ü sin g en, 11. März. Tie Fahl der vor kurzcin vom hie iigcn Lchrcriemmac enilassenen Föglinge rcick.t bei weitem nicht ans, um alle ostenen Lehrerllellen im Regierungsbezirk Wiesbaden zn besetzen. Eine große 'Anzahl, namentlich oon Landlcbrerstcllcn, bleibt auch in Fnknnst undeietzt.

E s ch b a ck-, I I. März. Fm Januar machte Landnnrz Rechner, der Rechner der Spar und Tarlehnskaiie, seinem Lebe» durcki Erbangen ein Ende. Tie Revision hat letzt ergeben, d g ß 0 6 5 0 0 M k. i n d o >- K affe schien. R. soll ein solid r Wann geweien sein.

b. F- r g n_t i »r t n. M., 11. März. Ter ehemalige F-ü>->örge zöaknig Orio Dch aa i, der am 27. Februar bei Seulberg i. T. den Bilbeler Knecht Simanowski Übeniel und beraublr und um d!eier Tat willen, wie bereits gemeldet, von der hiesigen Polizei vcrbastei wutde, ba! ijeute ein u in fassendes Geständnis abgelegt. Lchaai rührte die Tat mit voller llcb.'rlegiiiig ans, UNI in de» Beiitz des Geldes, da« Simanowski bei iich führte, z» gelangen Er svrang zwischen Seulberg uud Obrrerleubgch a»> den Wagen nnd schlug aui den balbangctriiiikenen Kutscher mir einer Flasche so lange ei», bis dieser lebensgefährlich verletzt vom Wagen siel. Tann begab er iicki »ach Fräntr-,n zurück, Ivo er i» einer Attstadtherberge wohnte. Als der Friedrichsdorier Büraer melster am Schani den Verdacht als den mucmaßlick»-n Täte, lenkte,^ iovroc dieser ans offener Straße verhaftet. Fn seinem Onartrer fand man noch die blutbcsleckten Kleiber vor, die er bei