frttfludje cu’ittöeU' Hosrnl Prof. Tr. Edler (Lena), der dar The,na .^Deutsche Normen für den Handel mit Zuckerrüben^ ' amc n und Fu t t e r r u n k e l s a in en" herausgegrisseu hatte Mit dilir aller inlcresiierten «reise find Normen ausgestellt worden, die nach Zustimntung des Deutschen Landwirtschattsratcs für den einschlägigen Handel iciit sollen Vor allem soll eine bestimmte Bewahr für die Oualitäl des Samens geboten werden und zu diesem Zwecke Probenahmen und Untersuchungen statthaft sein. Falls sich Lärlen ergeben sollten, io könnte inan, nieint der Referent, Wüter Abänderungen tressen. Tic Annahme der Normen durch den Drut- schcn LandwirtichaitSrat erfolgte einstimmig.
Tomünenrat Brödcrmann sprach dann über „Tie Bewegung der LebenSmittelvreisc seit 19 00". Tie Preissteigerung. die sich nanientlich im testen Jahrzehnt benierkbar gemacht habe. sei ganz allgemein gewesen und über die ganze Erde verbreitet. Zurückzusühren sei diese Preissteigerung zum Teil aus vermindctte Produktion, zum Teil auch aus ein starkes Anwachsen der Bcvölkerungszissern. sicherlich seien aber die Lebensansprüche der meisten Massen, namentlich aber der Arbeiter gewachsen. In ähnlichem Sinne ioricht sich Oekonomierat Kaumann (Berlini aus, der einen Ueberblick über die wirtschaftliche Entwicklung der amerikanischen Landwirte >rab. Amerika, so meinte der Vortragende, habe eine schwere Krisis durchzumachcn, die sich noch verstärken werde. Morgen gehen die Beratungen zu Ende.
Lanöwirtscbdft.
— Scheintote Bienen. Im Frühjahre kann es Vorkommen, daß ein Polk heute noch lustig 'liegt und am kolgenden Tage wie abgestorben crscheini. Bei», Oellnen des Stockes findet mg» die Bienen au> de,» Boden oder zwilchen den Waben sitzen, als ob sie erstarrt seien. Dieter Zustand lann durch Hunger n»d Kälte herbcigcl ,hrt werden; meist ko»i,»e» beide ltrsochen zu- saminen. Bringt man »»» die Biene» in ein warmes Zimmer oder legt einen warmen Stei» in dc,i Stock, so erbeleii sich die Bienen wieder und ziehen sich znlaiiime». Es n»ig aber seht regelmäßig gciüttert werben An Helten, kalten Tage,! soll >»ai> üder- hauvt die Fluglöcher blende,', damit die Tierchen nicht j» vorzeitigen Ausflügen gereizt werde».
(RcriditffaaL
rb. Tarin stad1, 11. Febr. In dem bekannten Heppenh-i- mcr Erpressungssall sond heute vor der Straikammer Verhandlung gegen den 30 Jahre alten Kaufmann Wilhelm Höhn von da nnd den 45 Jahre alten Masseur Friedrich Alerander Schneider von Erejeld statt Beide wurden wegen gemeinichgstlich verübten Erpressungsversuchs in zwei Fällen schuldig befunden nnd Höhn zncincmJahredrci Monaten Gesa ii gn iS, Schneider zu einem I a h r v i c r M o » a I e » 0> c s ä n g n i s und je drei- lährigem Ehrverlust verurteilt. Ter Angeklagte Höhn haue nach der Flucht seines Brnoe... der tut Jahre 11)12 »ach groben Unter schlagungen zum Nachteil des §var- nnd Krcditvcrcins ilüchtig ging, in dessen zurückgelaiscnen Sachen Liebesbriefe zweier Heppen heimer Tamrn der (Sesellschast gesunden. Er lernte im August, als er in Monlc-Carlu au der Spielbank spielte, den Schneider kennen. Beide planten den ErpressiiNgsversuch i'»d sührten ihn teils von Franksurt und teils persönlich in Heppenheim aus.
Lniticl'iifnkrt.
W. Strasburg i. Elsas, ir. Febr. Das preußilcki« Kriegs- ministeriui» dal snr die »osten des P r > n z - H e i» r i ch - Fluges Iltis eine» Zuschub von eiiva 20000 Mark in Aussicht gestellt und wird außerdem einen Ehrenpreis sür den Flug sti'ten Auch das bäuerische »riegsinimsierium hat jetzt eine Beteiligung von bäuerischen Offiziers» zugesagt.
's Berlin, I>. Febr. Ter Flieger Bruno Langer, der beule morgen 7 Uhr -U Ai», auf den» Jlnaplatz in Johannistal stattete, NM einen neuen 7 »nerweltrekord auszuslellen, landete NN, II Uhr 44 Min. nachts bei »rein; >oeacn Benzinmangels glatt. Den (Wellrekorü hall Ingold um 16 Stunden 2V Minuten. Langer war nur 16 Stunde» i» der Lust.
W n 0 II ft a n I i n o u 0 1. 12 . Febr. Ten, M.litärstleger Fethi, der einen Flug von Konsllwli lovel nach Kairo unternommen hat, iit es gelungen, die Höhen des T a n r n s - Gebirges zu überstiegen, weiche die sranzösilchen Flieger nicht überquere» konnten. Er landete gestern abend in Tarsus.
vermischte«.
* Die Tücke des Eises. Aus Speyer, 12. Febr., meldet an PrivaHelcgramm; Ein schweres Unglück ereignete sich gestern in der Nähe ins Angelwaldes, wo die Frau des Braucrei» arbriters Uhrig mit chren beiden Kindern, einem Mädchen von 9 und einem Knoden von II Jahren, Holz holte. Um den Weg abzukürzen, versuchten sie, ein mit Er» bedecktes Altwasser zu überschreiten, brachen aber alle drei ein. Die beiden Kinder ertranken, während die Mutter von herbrigeeiltcn Leuten mit knapper Not gerettet werden konnte.
* Ein tapferer Kapitän. London, 12. Fiebr. Die „Dailv Chrontele" meldet aus Ncwyork vom II. Febr.; Nach einer Meldung aus New-Orleans wurde aut dem kleinen Küsten- dampser „Gom", der den Handel mit dem Mexikanischen Bolt vermittelt, am Dienstag früh Feuer entdeckt. Die zwanzig Mann starke Besatzung arbeitete oerzweiselt, doch grissen die Flammen so schnell um sich, daß man bald die Unmöstichkeu einsah, das Schiss zu retten. Der 65 Jahre alte Kapitän B r a r r y steuerte ivsort aus den nächsten Buirkt der Küste von Louisiana zu und blieb während des ganzen verzweifelten Ringens mit dem Tode am Steuerruder. Das Feuer wurde immer heitiHer und es wurde fast unmöglich, auf dem Hinterteil des Schisses zu bleiben. Der Kapitän sandte daher die Mannschaft nach dem Vorderteil des Schisses und blieb allein aus der Brücke. Als Land gesichtet wurde, waren der Rauch und das Feuer so heftig, daß der Kapitän das Steuerruder scstband für den Fall, daß er zusammcnbrcchen sollte. Er blieb aber au» seinem Posten. Als jedoch das Schilf aufgclausen war, lag der Kapitän bereits im Sterben. Die Mannschaft wurde gerettet. ! Theodor Fontane bat in seinen Balladen einnral denselben «tofs behandelt; Herr Hakol hat sic aus seinem lustigen Abend vorgctragen und eine sehr tiefe Wirkung damit erzielt Und kaum 24 Stunden vorher ereignete sich genau derselbe erschütternde Vorgang !
* I m Eisstro r» Aus 5 t. John Neufundland', 12. Febr.. wird gcimldet: Der Schlepper „Potomac" von der amerikanischen Flotte ist mit 36 Mann aus der Heimreise von der Bai ot Island am Schluß der Heringsfischerer an der Westküste in einen Eis ström geraten. Der Zollkutter „Andraschoqyn" hat Besehl erhalten, von Osten aus 1>cm Schlepper zu Hilfe zu eilen, doch wird er schwerlich das Packeis durckHringen können und der „Povomac" dürfte bis zum Fruhiahre im Eise fcstgehaltcil werde».
Kleine Cagezchronik.
— Die Einlvohnerzabl desgrößteu preußischen Dorfes Steglitz betrug nach den amtlichen Feststellungen vom 1. Februar irs' Js. 86 380 Seelen.
Märkte.
(In einem Teil der 'Auslage ivicdcrholt.) le. Frankfurt a. M. B ' e h h o l ina rk t b e r, y r vom 12. Febr. Austrieb: Rinder >69, Ochse» 2-, Bullen 3, Kühe und Färse» 98. Kälber 983, Schale 122, Schweine 98», Ziegen 6.
Tendenz: Kälber, gedrückt, Schale ruhig, Schwein» reae - der Markt wird geräumt. Preis für 188 Pf».
^ebeird»
Schlarh:«
gr,vicht.
Kälber.
Mk.
Mk.
Feinde Masikälber.......
66 68
110 113
Mittlere Malt- und beste Snuqkalber. . .
58 60
75 102
Geringere Platt- und gute Saugkälber . . .
r 2 -55
8-4—93
Geringere Saugkälber.........
48-51
81-86
Schaie.
Ctallmastschale:
Mostlämmer und lüngere Mafthainmel . . .
43 44
94-08
Aelterc Maftbammel, gut genährte junge Schale
und geringere Mastläminer......
39-00
92-00
Sch w eine.
Vollfleffchig, Schweine von 68- 103 kt*
Lebendqewicht....... 52.50—55.08 68.00—00.88
Bollsleischig« Schweins unter 88 kg
Lebendgewicht ........ 53.00—54.00 66.00— 672 W
Dollfleischige Schweine von 100—120 kg
Lebendqewicht ........ 53,01—55,00 67.00—6810
Voll fleischige Schweine von 120—150 lc;
Lebendgewicht ....... 53.0)—55.01 67.01—65.00
le. Wiesbaden, 12. Febr. He», nnd Strohmarkt. Angesahren waren 25 Wagen mit He» nnd Stroh. Bezahlt wurde
für Heu 6,00-7,40 Mb, Stroh (Richtstroh) 3, 89—4,00 Mk., Krumm, stroh • ',00—0,00 Mk. — Frucht markt. Haler 16,30-16,80 Mk. Alles je 100 Kilo.
Meteorologische
veobachtungen der Station Giessen.
Febr. y 1914 ||§|
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7.0
6.1 5,7
91
97
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2 1 9 2 10 2 10
Nebel
Höchste Temperatur am ll. bis 12. Februar 1914 --- q. 76>c Niedrigste . , 11. , 12. . 1914 — + 2^3«
Niederschlag: 2,5 mm.
Nachdem;
IMncr L JL/
erwarten ihre Gaste nuf Be- sämnrfheif daß ihnen eine mstcl duffine SalemGoLd i /-Mi'EsRK
müd duföge Salem Gold
oder eine wümge arornafisdie SalcmAle LKum Ggareffe
präsenter! wird
Salem Gold
(Goldmundst ück .oval)
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(Hohimur»±sfLick..nmd)
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