ben Präsiden len benachrichtigt, bah Ami'nbsen nebei'
einem Vortrage in deutscher auch einen in norwegischer Sprache hatten wurde. Dieser letztere Portrag wurde untersagt und die Erwägungen dafür scheinen mir sehr nahe zu liegen. Der Re- gieruugvprüsidcnt sagte sich, daß Flensburg eine durch und durch deutsche Stadt ist. wo cS kaum einen Menschen gibt, der nicht deutsch spricht, nur sehr wenige, die auch dänisch sprechen. (Unruhe links.) Er konnte sich sagen, da steckt etwas anderes da> hinter, der Wunsch, daß eine Art Heerschau gehalten werde. lGroße Unrubc iind Lärm links.) Das ist mir vollkommen klar, das hat der Regierungspräsident nicht gewollt, er ist von der AuffMung auSgegangen, daß cs sich nicht um einen bloßen Vortrag handelt, sondern daß eine politische Agitation damit ver- dunden werden solle. (Erneute Unruhe.)
Run ist in der öffentlichen Meinung des In- und Auslandes d«e Anordnung so aufgelegt worden, als ob sie sick gegen Arnundsen selbst richte, den ich übrigens als großrn Forscher noch verehre, und als einen der ersten Männer unserer Zeit be- wundere. Ämundsen hat es selbstverständlich vollkoinmen scrnge- legen, die Anordnung so auszulegen, und sich infolgedessen auch gar nicht darüber beschwert. Sr hat dann doch aus die Entscheidung des Ministers norwegisch sprechen dürfen. Der Minister hatte, well die Sache einmal so ausgefaßt worden war. und weil man behauptet hatte, man wolle den großen norwegischen Forscher nicht sprechen lassen, die Genehmigung erteilt. Auch aus dem Grunde, weil man die befreundete norwegische Nation nicht ver- letzten wollte. Einen^ besonderen Verstoß gegen das Vereins- gesch kann maii aber aus diesem Vorgang wirklich nicht herleiten. (Unruhe und Lachen bei den Soz. — Sehr richtig! rechts.) Es bleibt eben dabei, daß der Regierungspräsident einschritt. >oei! er meinte, der dänischen Agitation solle mit dem Vortrag Vorschub geleistet werden, und das sollte verhindert werden. (Un- ruhe und Lachen bei den Soz.) Ja. zuerst verlangen Sie, daß die höheren Behörden eine solche Maßregel aufheben, und jetzt beschweren Sie sich, daß cs wirklich geschehen ist. (Sehr richtig! rechts. — Lochen bei den Soz )
Es ist schwer zu sagen, wie weit die sogenannten freien Gewerkschaften politische Vereine sind, aber es wird doch sogar von sehr linksstehender Seite behauptet, daß diese freien Gewerkschaften sozialdemokratische, also politische Vereine sind, und in der Bevölkerung wird zwischen diesen Gewerkschaften und der sozialdemokratischen Partei kein Unterschied gemacht. (Sehr richtig! rechts.) Es ist unrichtig, daß die Behörden einseitig Vorgehen. Kürzlich ist auch ein Geheimer Kommerzienrat in Strafe genommen worden, weil er bei einem Begräbnis eine Ansprache gehalten hat. Die Frage der Zahlstellen läßt sich generell gar nicht regeln, sic mutz von Fall zu Fall entschieden werden. Es kann sein, daß die Zahlstellen nur die einzelnen Zweige desselben iroßsn Stammes sind. Was dann für den Stamm gilt, muß auch für den einzelnen Zweig gelten. (Lachen der Soz.) Sie for« dern, daß die Teilnahme der Jugendlichen an politischen Versammlungen und Vereinen gestattet werde! Herr Legien hat aber selbst ausgeführt, daß man die Jugendlichen nicht in den politischen Kampf hineinzrehen, sondern sie ihre Jugend genießen Waffen sollte. Diese Ucbcrzeugung haben auch die Verbündeten Regierungen. (Große Heiterkeit.) Die Jugend soll dem politischen Kampfe serngehalten werden.
Nun der Erlaß des Herrn bin Iagoto gcg>en bie Berliner Schutzmänner. Wenn die Oberprimaner Berlins eine öffenUiche Versammlung odhalten wollen, so darf die Polizei gegen sie nicht Vorgehen. Daß cwer die Direktoren unter Umständen dafür Karzer geben, halte ich für selbstverständlich. Das ist eine klare Abgrenzung zwischen dem. was polizcilich nicht verhindert werden und dem, wogegen die Disziplinarbehörde einschreiten kann. Wenn in einer Diözese Kleriker sich vereinigen wollen, so muß doch wohl der Bischof das Recht haben, das zu verbieten. Dasselbe Recht, waS Lehrer und Kirche haben, muß, vernünftig gebandhabt, auch den Disziplinarbehörden zustchen. Man toill doch nicht etwa den Beamten allgemein verbieten, sich zu Vereinen zusammenzu- schließen. Gerade in der Beamtenschaft hat sich da§ Vereinswesen ungeheuer entwickelt Die Budgetkommission wird ja mit Gesuchen dieser Beanrtenvereine überschüttet und besbünnt. Bei der Post gibt cs Becnntcnvereine mit 41000 und 100 000 Mitgliedern. DaS sind doch ganz ungeheure Zahlen. Es gibt »vohl keinen Postbeamten, der nicht in einem Verein ist. Da kann doch wohl niemand behaupten. daß den Beamten allgemein da§ Recht geiwmmen wird, sich in Vereinen zusammenzuschließen.
Nun har die Schutzmannschaft die Aufgabe, für die Sicherheit, das Leben und das Eigentum der Bürger einer so großen Stadt wie Berlin zu sorgen. Das sind doch besondere Verhältnisse. Als Herr von Jogow seinen Erlaß veröffentlichte, hat der Polizei- Präsident von Groß-London ebenfalls einen Erlaß herausgegeben. der fast denselben Worllant hat. (Hört! hört! rechts.) Auch er verbietet den Schutzmännern, sich in Vereinen zusammeuzu- schließen und droht ihnen mit Entlastung. Die englische Presse hat diesem Vorgehen zugestimmt. Nun sagt man. in den Statuten des Berliner Vereins sei nichts enthalten, was gegen den Verein spreche. Was die Statuten sagen, das sieht auf dem Papier, das liest sich sehr schön. Was aber später aus so einer Sache wird, das kann kein Mensch wissen. (Sehr richtig! rechts. Lachen links.) Da wird Hebung dek Standesbewußtseins verlangt. Gerade da ist eine schrankenlose Ausdehnung nach allen Nichiun- gen möglich. Derjenige, der die Verantlvortung dafür trägt, daß diese Truppe von 8000 Mann immer fest in der Hand des Staates ist zur Erfüllung ihrer schweren Arbeiten, muß dafür sorgen, daß solche Gefahren nicht entstehen. Wenn Herr Marx Polizeipräsident wäre, dann hätte er ebenso gehandelt. (Beifall rechts. Lachen im Zentrum und links.)
Abg. v. Beit (ß-oin.'):
Ich habe zu erklären, daß wir nicht geneigt sind, ruch nur in einem Punkte der Aufhebung oder Abänderung des keremsgcsctzes zuzustimmen. (Lachen der Soz.) Wir danken dem RegierungSvertretcr für seine Stellungnahme. Der Sprachenparagraph ist durchaus notwendig zur Stärkung und Erhaltung »cs Deutschtums. Er darf nicht fallen. Ohne ihn können wir den uns a u s g e z w n n g c n e n Kamps gegen das Groß- polcntum mit Erfolg nicht führen. (Sehr richtig! rechts.) Die beiden konservativen Fraktionen legen Wert darauf, daß der Jugendparagraph erholten bleibt. Es iit doch ein gewaltiger Unterschied zwischen der sozialdemokratischen Jugendorganisation »mb der nationalen Jngendlvwegung. Dieser treibt keine Politik. (Lärm und Gelackter bei den Soz.) Ihr gehören alle bürgerlichen Parteien an, oder sollten ihr doch angehürcn. Die Jugendbewegung pflegt die Liebe zum Vaterland, zum Herrscherhaus — das ist keine Politik. (Lärm und Widerspruch bei den
Den Anträgen des Zentrums gegenüber, die polizeiliche Aufsicht zu beschränken, müssen wir uns ablehnend verhalten. Auch können wir nicht annehmen, daß Preußen, durch Reichsgesetz ange-- halten wird, die Rechtsprechung über daö Dereinsgesetz dem Kammergericht zu übertragen. Die sozialdemokratischen Anträge lehnen wir sämtlich ab. Was bleibt bei ihrer Annahme vom ganzen Segen des VereinsgescheS? (Heiterkeit.) Höchstens die Bestimmung. Versammlungen unter freiem Himmel müffen angemcldet werden. Die polizeilichen Befugnisse sind dazu da. dem Bürger zu nützen. Das Vereinsgesetz genügt in dieser Beziehung, wir werden deshalb alle Abänderungsanträge ablehnen.
Abg. Merliv^Oels (Rp.):
Dir halten an der Zuständigkeit der Gerichte, wie sie bisher geregelt war, fest. Die Polizeibefugnisse sind nicht gar so groß. Die Polizeibeamten drängen sich gar nickt dazu. Versammlungen zu beaufsichtigen. Die Bestimmungen über die fremden Sprachen stellen das Aeußerfte dar, was wir an Konzessionen machen konnten. Ist cs doch passiert, daß ein deutscher Offizier von einem deutschen Postbeamten keine deutsche Antwort erhalten konnte. Hs liegt das Bestreben vor. die' deutsche Sprache ganz allmählich zu verdrängen. (Widerspruch.) Das kommt alle Tage vor. Tie richtige Jugendpflege besteht darin, daß man der Jugend in Walt» und Feld die Schönheiten der Natur zeigt, nicht darin, daß man sic in politische Versammlungen führt. Man kann überhaupt fragen, ob die Politik günstig auf den Eharatter wirkt. Die «ffentliche Autorität wollen wir fördern, nickt schwächen. wir wollen einheitliches Recht und wollen die Jugend gesund erhallen. Deshalb dehnen wir die Anträge ab.
Lolwerst«. 1 U&t; Aeiterbnatung.
7iui Kta-t stiifc CanÄk
Ließen, o. Februar 1014.
"Von den Manövern des 18. Armee!»""314. Fnsolqe der diesjährigen K a i j c r m a n ö v e r , an denen D 18 Armeekorps tcilnimmf, imoen dir Brigade und Livinon - Manöver >m 18. Armeekorps, die sich sonst aut zehn Ucbungstage erstrecken, nur n» sechs Uebnngstagen statt. Von diesen tino D UebungStagc für die Brigademanüvcr und drei UebungStagc » die Tivisionsmaiiöver beftim'mt. Diese Manöver linden IN dein Terrainabschnitt der Provinz Kcssen-Natsau und des i>>rvnher,zo^- tilms Hessen statt, der begrenzt ivird im bilden von der r.,nie Mainz—Langentcktwalbach, im Norden von der Lime Tangen- scktwalbach—Idstein—Fricdbcrg—Nidda und IM Dsteu von der Linie Ni >da—Ns. enhcim— Groh-tlsrdcn — Frank urt aUi
** Verband hessischer Berkehr»v-r-ine. Dieser Doge traten, >oie unS der Verband schreibt, oie Migueder des Arbeitsausschusses in Frankfurt a. M. zu einer eoihnng zu- s-nimen. Ter «vr itztn.-e. Herr Renttier sieben-Auerbach, begrüßte die erschienenen Herren aus den 3 Provinzen, die Herren Helm-Gießen, Stahl un.' Waliniami-Bad-Nanh im, HeriP- ii’otm*, Wolis-Tmtmst» t. Weidtmann-Nen-. sei barg. Dl tneff- Oise,ibach, v. Scha.-Bcnshcim. Tü.ck Sctfrnm I«: reichha.ttge Tage,oranung galt in der Haup.s.gche inneren, organi al rilchen Fragen. Es wurde sesteeilellt. das; die Finanz age dev Beroanbes l>c, Sem Ende M r, abliiisenden G'schästsjahrc giinsttg tein wird. Von einer Beteiligung an der Bug ra-Leipzig 1914 (AuS- sicllung sür Buchgrwerb? und Grat).,äs sali mit Rücklicht aui den zur Verfügung stehenden bcich änkten Raum a'gesehen werdani, nlgegcn wurde angeregt, daß die einzelnen B.'reine zu den Ausstellungen in Köln und Düsseldor, 1915 in ihren hcimattickzen Kreisen heute schon Stellung „chmcn möchtcn. Eine nächste Ar- beitSausschußiitzung Ivird sich mit dieser Frage bereits beschästtgen, ebenso auch mit der Frage der zei ige» Wi 'derer- s inng der D io - ramen-Ausstellung d«r Hs. S äd c uid der Bergstraße in Ba>-Naulieim in, Filch alir dieses Jgh es. Die G.ündung emcS VcrkebrS-VeebandeS im Odenwald, Ncckartal und der südlichen Bergstraße wurde symrathisch begrüßt.
**■ Fürsorge für schulentlassene M ä dchen. Zu Ostcin werden wieder viele junge Mädchen aus der Schule entlassen. Nur wenige Wochen trennen uns von jenen Dagen. wo Tausende von Kindern in den Lcbonslampi eintreten. Die Sorge der Berussivahl besch stigt Eltern und Kinder seit Monaten. Ta kommen viklleich! diese Zei cn zu spät. Und doch soll cs zum Dohle der Familie in letzter Stunde Eltern und Vormündern gesagt sein eindringlich und ernst; ..Führt Eure Kindrr den, Dicnst- bo.'enstande zu. Der Tienstbotcnbarui weist so viele Vorleilc aus, die sür das ganze Leben der jungen Mädchen nutzbringend Ivirkcn. Sieht man, wie selten eine tüchtige Köchin, ein sauberes Hanso Mädchen ist. wie tadellos sie in einem ordentlichen Haushalt behandelt ivird, und welche Erivarni se sie bei Seiie legen, io kann man nicht crjasicn, iimrum man sich nicht so sehr diesem Berufe zuwendet. Ttolistisch nachgcwicsen ist nicht nur. daß die Ticnst- bo en die grüßten Spareinlagen, sondern auch die günstigsten hcirotsaussichtcn haben. Um aber eine teistungssähige Kraft zu werden, muß sich das schulentlassene Mädchen einer Lehre unterziehen. Der Frankiurtcr tzaussraueiibaud gibt sich die größte Mühe, diese jungen Mädchen b.st tüchtigen Öaussrauen untcrzu- bringcn. Ter Ersolg ist auch nicht ausgcblicben. Ta sich schon eine sehr große Anzahl lnnger Mädchen angcmeldet haben, so bittet der Frankiurler Haussrauenbund, daß sich noch mehr Haus- srauen so bald wie möglich aus seinem Büro, Gr. Eschenheimer- straße 8 melden.
** Eisenbahn und Vogelschutz. Alle deutsche Eisen- bahnverwaltungcn haben jetzt eine Erweiterung der Vogelschutz- bcstrcbungen vorgcnommen. Diese besteht vor allem darin, daß die beteiligten Tienststellen angewiesen sind, die W i n t e r j ü t - terung der Vögel nach Möglichkeit zu sördern. Es lind von einzelnen Direktionen Flugbtätier über „jpatzensichere Winter- süttcrung" verteilt worden und die Gencraldireltion der bayerischen rolaatsbadnen hat entsprechende Apparate, sogcnanirie „Antispatz"-- Meisendosen versuchsweise zur Verwendung verteilen lassen. Auch die Generaldirektion der sächsischen StaatSbahncn bat eine gleiche Fürsorge bekundet, und eine ganze Reihe von Eiscnbohndirekti»- ncn hat die aus den Strecken verteilten Bahnwärter mit Fütte- rungsavparaten und Anweisungen versehen, die einen praktischen Vogelickilltz gewährleisten. Aus die Schassung von Nistgelegenhcitcn an Hochbauten, die Einrichtung von Hecken und kleinen Gehölzen aus bahnsiskalischem Gelände wird besonders Bedacht p-nommen. Bei Neubauten soll nach einem Erlaß des preußischen Elsenbahn- ministcrs besonders darauf geachtet werden, daß Schwalben Plätze sür ihren Nestbau geschaffen werden.
* GütcrrechlSregister. Errungcnschastsge« me, nschalt haben vereiubrri: Hilssschas ner Philipp schäser zwei,er und dtlicn Eheirau Auguste geh. Sauer zu Dorheim: Lanb- wiri Ludwig Falob Äi ü l l e r der ^rstc und leine Elirlrau Katharine geh. Werlo zu Lampertheim; Schlosser Georg Adam Evpcl elfter und sciiic nunmehrige Eheirau Katharine gcb. Marlin zu Bieiuheim. — G ü i er i r e n n u u g haben vereinbart: August Zeihcr, Gärtner zu isticßcn, und dessen Eheirau Hermine gcl. Skip: Landwirt Friedrich Schulz in Osthofen und dessen Ebesrau Mariarelha ged. Beienstcin: Georg Husnage» und Eheirau Korollne geb. Günther in Bieber: Robert Christoph Fcr- dinand Müntz und Eheirau Johanna Maria Therese gcb. Macs in Osiendach a. M.
** Grund st ückSverleh r.^Ein Grundstück in Neubau- s e n, das aus den Namen des a) Schwalb. Iolzann der Vierte, Bauunrernchmer III'Worms, b Schwalb . ChriAne Karoline Katharina Mathilde gcb. Dörner, dessen Ehefrau, eingetragen war, ioil Mittwoch, den 25. März 1914, vonniltags 10*/» Uhr, im AmrSgcrichiSgebäudc zu Worms im Wege der Zwangsooll- streckung versteigert werden. — Grundstücke zu Westhofen, die aus den Namen des Georg B a u m a n n Häsnecmeister in Westhosen, eingetragen waren, sollen Dienstag, den 2 t. März 1914, nachmittags 1>/r Uhr, aus dem Gcmcindcbauic zu Westhosen im Wege der Zwaiigsoolistteckung verstrigert werden. — Grundstücke zu E i n st hole n, die aui den Nomen bes Wilhelm Maul, Landwirt, eingetragen waren, sollen Donnerstag, den 16. April 1914. vormittags IO 1 » Uhr, aus dem Dicnstzimmer des Grvßh. Ortsgcrichts Ernsthosen im Wege der Zwangsvollstreckung ver- sleigcrl werden. — Grundstücke zu Bürstadt, die aus den Namen des Johannes Brecheuser II. und dessen Ehefrau Barbara ged. Wagner zu Bürstadt, cinactraaen waren, sollen 'Donnerstag, den 26. Mär, 1914, nachmittags 2 Uhr. aut dem Rat- fiauK' III Bütstadi im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. tkrundstücke zu O b er - B c e r b a ch, die aui den Namen der 1 Bernhard. Ludwig in Schmal-Beerbach. 2. a Bcrnhar", Ludwig, b) Bernhard, Johannes, ol Bernhard, Phi- l>VV, ckl Bernhard, Pelcr, e) Bernhard, Franz, k Bernhard, Anna, g) Bernhard, Margarethe, h) Bernhard, Eliiabelhe, säntt- lich in « ch mal - B ec r bach, eingetragen waren, tollen Mor., tag, den 9 t. Mär, 1914. nachmittags 8 Uhr. aut dem Ralhaug. zu Ober-Becrbach ,m Wege der Zwangsvollstreckung versteigetl m ^ T Mn Ud o Ernsthofen, die aus den Naniei: i J ’ S?" bm £! mErnsthosen und der cslitabeib: .N u l h, EheIrau „ e? Peter Muth III ,n Balkhausen, eingetragen d«« 23. April 1914, vormittags 10>/, • ; mn dem Dienstzimmer des Grvsch. OrtSgerichts Ernsthosen
im Kege der Zwangspollstreckung versteigert weiden.
Kreis Lauterbach,
*' S J!,* b C T f,n i 3 - Arvr Die hiesige Genre,nde. lagd, welche seither zu dem Preise von 590 Mark an die Freiherren .stttteiel zu Epcnbach verpachtet war. wurde aus iveitere 8 ^iahre durch cinstiinm,gen Gemeinderatsbeschluß zu dem dop- pelte» Preise, alw 1000 Mark, an die srühcren Fagd- pach:er irerhandig vergehn. ^ J
z ? cö ^ au L e n '. ?■ 8e8r. Einen angenehmen Mehr
erlös machte unsere Gemeinde bei der heutigen Wi-dcrverpachtung En einer bisherigen jährlichen Pacht von 499 Mark kann man heute mit 1909 Mark rechnen Pächter lind Obersörstcr Mcttcnheimcr von Windhauscn und ein Herr laus Alsield, ^
Starleubiirg und Rlieinhtsftnt.
-^Ossenbach.3. Jebc. Fm Bogelsberster Höhen» Club hielt Lehrer R a u t e n b u s ch gestern abrard im Hotel „Kaiser Friedrich" vor sehr zahlreicher Zulsörcrschast einen Vortrag „Ueber die Pyrenäen nach Spanien".
Uuii>crti4ät£«nrtfl>ricbteiL.
— Goldenes itoktorsnbtläti Ni. Tie vsähiige Doktor» iubel'eier beacht atit 6. aebruar der enierit. Tirellor der König' l'chen ülsenlliche» Diblottek zu Dresden, Gey. Hosrai Prolcsior vr. phil Fianz schnorr von E n r o l s i e t d
— Ter »>u erordemtichc Pros fior der Botanik Tr. Ludwig T t e I s in M a > b u r g iit in gleicher Emenstvait in die vbilo- (au 1 iflie Fakultät der Univernlät Berlin verteil und zuat llnier- urekto, des kön alickten Bolonttchen Gartens t»id riseums in Ber.in-Tnhletn „».»int ivorden.
GcriciatssaatU
w Berlin, 3. Fed>. F„ dem Prozeß gegen den Korvctten- kavtlän a. T. Rüdtqer Freiherr von der G o l Iz ist heute ugch- mittat der Angella ge der iitltklung zum Vergeben gegen den Pgiatrnvben -3 des Mtlnärnra! eiet; ncktcS (d l v lo in o t i i ch t sp > onage> liir Ichnldig beiimde» 1111 ., zu drei Monate» Fcitungs. b li unter nrecktnung vott eitlem 'Mogot der eilittenen Unlrr- lnchtinqsbast vcrur ent worden. Ein Ve>geltet, geaen den Pgro< groob n des Ge eye-, bet elend den Verrat tiiilitaris ber Gkbcint- ntlie, nach dem -vtogageaciel; hielt das Gericht nicht lür iestgeuelll
IobanniStbal, 3. Febr. Ter Flieger Braino L a n a e r. der beute Irüb um 8 Ubr 8 Miuuleu aus Roland-Tovveldecker der Lultsabr eug-Geselllchait zu einem Tauerftug auittiea, ist »IN lu Ubr 15 M'nuten glatt gelandet. Er hat den 'Weltrekord des Franzosen Fonriin bcliächilich iib rboten.
Dvrtniidne».
* 2 4 00 0 Mark erschwindelt. Aus München, 3. Febr.. ivird ae'ueldet: Am lei,len Samstaq er chien in der bancnldicn Vereinstzank ein jnnqer Alaun mit einem Scheck über -4 0 0 ‘IWnrf ,md fünf Wechseln. Der Betrag von 24 000 Dlark wurde ilim sofort ausae^atzlt. Eine Stunde sväler erschien ein a>'deier Aiann bei der Bank mit einem Scheck über 9000 Mark, der aleichfalls cinqelö’i wurde. Ale- dieser Manu dann seinen Auftraqaeber suchte, war dieser bereits ivurlos verschnnmden, so dair er die 9 -'00 ))iark an die Bank zurückaab. Inzwischen lief von einer Firma bei der Bank die Nachricht ein, daß Wechsel und Scheck qe Lischt seien. Der Tater ist unbekanm. doch iil er vermutlich de, selbe, der im Mar 1 91 -3 von der tziesiaen Filiale der Bfälziscl en Bank 180 OMark erschwindelte und im November 1913 in Äluqslmrg einen älmlichen Beiruq versuchte.
' Tie Erdbebenwarte D a r m st a d t - I u q e n h c i m meldet: Das aus Württemberq gestern nachmittaq gemeldete Erd- beben »vurde bier nur als aerinqfüaige -Störung ausgezeichnet. Blau darf aus diesem Erdüos; vom 2 . Februar keines alls die Walnscheiuiichkeit der Wiede'kebr der s>>ddeulschen Bebenkatastrovhe von 1911 solqern, vielmebr läßt die abuetzmende Stä»ke der Be- weauuqen vonr 31. I!ai 1912 bis 2. Februar 1914 eine allmähliche Beruhigung der tektonischen Umlagecuttg in der Schwäbiscyen 'Alp vermllten.
Kleine Tagrrchronik.
In Rendsburg erfolate am geüriaen Dienstag auf dem -Diililänriedbofe die feierliche Einweihung des Denkmals zum Andenken au die am 3. Februar 1804 bei Rendsburg im Kampfe aegen die Dänen gefallenen öslerrcichischen Offiziere und Mann- s.baften.
Kandel»
i+ T iskon t ermä st i g u » g. Tie Bank von England hat den Tiskout um ein volles Prozent, von 4 aui 3 Proz„ berab- geietzt. - Tie Bank von Frankreich ermäßigte den Diskoutsay von 4 aus 3K Prozent.
# Vermehrung der Eisenbah»-Transvorl» mittel IN Bayern. Ter Bayeritche Staat bat die Attsnayme einer Etiendabn-Attleive von lb Biillionen beschlostcn. »tu deta Fab'vatk der bayeritche» Staatsbaltn zu vermehren, um citUretenden vochkonjunkinreti gegenüber gerüstet zu sein.
Kircblicbc Nacdrict)ten«
Lvangclische Äemrin-r.
ToimerStag. den 5. Fevrnar, abends 8 Ubr, im MatthäuSsaal: Didelstunde. <l. Bios, 16 und 4. Mos, 12.)
Piarrer v. Schlosser
Zrraeütische Ne!itzionrgrmein-e. Goltegdienft in der Synugoge (Süd-Anlagej,
S a m i t a g, den 7. F e b r n a r 1 i> l 4: Vorabend 5.15 Uhr.
Si er fl eit i: 9.00 Uhr.
Nachmittags 3.15 !lhr. I„gc>i»gottcsdie»ft. Labbatausgang 6.15 Uhr.
JrraelUische fteligiouLgcsellschast.
Kottcrbieiisi.
'Sabbatieier am 7. Februar 18 11 :' Freitag abend 5.00 Uhr.
Lantelag vormittag 8.33 Ubr.
Samstag nachmittag 3.35 Ugr.
Saddat-Ausgang 6.15 Ubr, llvochengotlesoiensl: ÄlorgenS 7.00, abends 7.30.
Warnung!
Ein so begehrtes KräftigmigSmftrel, wie Scott« Emulsion, ist begreiflicherweise Nachahmungm besonders ausgcsctzt. Mancher Händler wird sich auf Len Berlauf dieser natürlich „eben- sogutm" (!), s-doch billigcrm Ersatzpräparal» vemühm, denn sein Verdienst au ihnen ist viellcicht ein höherer. ES kann aber nicht genug vor minderwertigen Lebertran-Emulsionai gewann werden, sie kausm heißt Geld wcgwerfm.
? 8 <rotts
Ernulfion
hingegen ist ihr Geld wert, sie leistet wehr, als sie verspricht. Man laste sich deshalb durch die billigeren Angebote nicht täuschm und kaufe nur Scott- Emulsion.


