Ausgabe 
19.1.1914
 
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$t)iloIofii\ im Kreise der Herren vom Handel das Wort nehme, so sei das doch darin begründet, daß die Universität gleichsam als Kind der Stadt sich suhle und daher von dein gleichen frohen Gefühl durchdrungen sei, das; Gießen einen kräftigen Handelsstand besitze Möge auch die neue Reichs­dankstelle zum .Heil und Segen gereichen!

Im Namen der Obcrpostdireklion Terinstadt und des hiesigen Postamtes wünschte Herr Postdireltor Schäfer der Reichsbantstelle zu der Befreiung aus der bisherigen Enge Glück Gerade wegen der nahen Beziehungen, in denen die Post zii der Reichsbank stehe, besonders durch den Poslfctieckvcrtekr, sei die Anteilnahme der Postverivaltung an der Vergrößerung der Ncichsbaiikstctlc verständlich. Tie Post habe bei dieser Gescliäftsverbindung bisher »nt der Reichsbankstelle stets im besten Einvernehmen gestanden, mögen diese guten Beziehungen auch fernerhin aufrecht erhalten bleiben.

Weitere Glückwünsche wurden von der Handelsrammer der Kreise Büdingen und Schotten, von der Reichsbanknebcn- stelle Wetzlar, von der Stadt Wetzlar und der Recchsbank- nebenstellc Marburg überbracht. .

Dann übernahm der neue Leiter der Reichsbanlstelle, Bankdirettor Müller, das ihm anvcrtraute Gut. Er dankte zunächst den Rednern für ihre Glückwünsche und dankte auch der Mitteldeutschen Kreditbank für ein zur Feier geschenktes Bild des Großherzogs. Er versprach, die guten Beziehungen zwischen Kaufmannschaft Reichs­bank immer besonders zu liegen. Die ihm gestellte Ausgabe erfülle ihn mit tiefer Befriedigung.Und so übernehme ich zusammen mit Herrn Bnnkvorstand Otto das» Amt und dieses Haus. Wir wollen darüber wachen und wirken, daß stets guter Geist hier wohne, zur Ehre der Reichsbank und zum Besten des ganzen Wirtschaftslebens."

Damit war die Einlveihungsseier beendet, und das Haus stand zur Besichtigung osfen.

Das Grundstück ist 1528 Quadratmeter groß. Einem Wunsche der Stadtverwaltung entsprechend, wurde mit Rück ficht auf den Berkehr, weichen die später durchgcführtc Lonystraße bringen wird, eine Umlegung des Bau- koiizerns vorgenommen, dergestalt, daß jetzt der Haupt- cingang an die Bismarckstraßc und die Hauptsront an die Lonystraße gelegt ivurde, eine Maßnahme, deren Berech­tigung, so hofft die Bauleitung, erstach Durchführung der Lonystraße voll gewürdigt werden wird. Als einen be­sonders schönen Bau wird man den zu sehr in die .Höhe geschossenen Koloß nicht wohl bezeichnen können: au einem verkehrsreichen Platze möchte dos Gebäude eine bessere Wirkung haben. Es ist bedauerlich, daß von den« grünen Schmuck" des WiescckuserS infolge des wachsenden und wohl auch notwendigen Ausbaues der inneren Stadt Stück für Stück schwinden mußte, aber in das schöne Bild des Wieseck­tals bei der Löbcrstraße würden kleinere villenarlige Wohn­häuser sich immerhin gefälliger eingesügt haben.

Für die Außcnansichtcn, deren Ausbildung in gemäßig­ten Barocksormcn gehalten sind, wurdc über einem Sockel von Basaltlava aus dem Brohltal Ettriuger Tuffstein für die Architekturteile und Tcrranovapuy für die Flächen gewählt.

Im Erdgeschoß sind die geräumigen Diensträume, ini Zwischengelchoß die Wohnung für den Hausmeister, im ersten und zweiten Stockwerk die Dienstwohnung für den Bankdirektor Müller und den Bankassessvr Otto unter­gebracht worden.

Nach Möglichkeit wurden Gießener Unternehmer bei der Ausführung berücksichtigt, an welcher folgende Firme» beteiligt waren.

Für die Erd» und Maurerarbeiten Mcrwann u. Kling, Klinkcr- lieserung Gcilsche Tampsziegelei, Eisenlieserung Heimcr & Co., Trägervcrsckilosscrung Stöhr, Zmrmerarbrucn Nuhn, Tachdcckcr- aibciten Kröck, Kleinpncrarbciten Dörr, Glaserarbciten Schmidt, Stockarbeitcn Ausderinauer & Labercnz, Ansällägerarbeiten Kreiling, Eingangstor und schiniedeeiserne Umwallung Ziegen heim, Tischlerarbeiten Weigel. L. Müller, E. H. Müller, Malcr- aibrilen Groß u. Nicolaus, Linoleumbeiag Täubcrt, Tovclcn Hoch- stätler, Ncnnstiel, Täubert, Herdlieicrung Jung, elektrische Licht anlaac Brinkmann, Gas- und Wasserleitung Mootz, Fliesenbcläge I. Tcrn & Co.

Ter Ä o st e n an s chla g für den Bau ohne Straßen anlagen, innere Einrichtung und Trcsorverschlüssc sckchoß mit 213 000 Mark ab. Tie gesamten Baukosten einschließ­lich Einrichtung und allen Nebenanlagen werden rund 250 000 Mark betragen.

An die akademische Feier und die Besichtigung der Gc- schäftsräunic schloß sich ein gemeinsames Essen im Hotel Großhcrzog an, zu dem sich die meisten Festleilnehmer ein» sandcn, wohl gegen 150 Personen. Während des Festessens, das durch musikalische Genüsse noch bereichert wurde, nah­men die Ansprachen ihre» ungeschwächten Fortgang. Ge» heimcrat Dr. Usingcr brachte das .Hoch auf Kaiser und Großherzog aus, und die Tasesrnnde stimmte dann dem Per- anstaltcr des Essens, dein Vorsitzenden der Handelskammer, Geh. Kommerzienrat.Heichelheim, zn, an die beiden Lan deshcrren sowce an die abwesenden Präsidenten der Reichs­bank, Exz. Havenstein und Herrn von Lumm, Bcgrützungs-- tclegrammc zu senden.

Aus die Begrüßung des Reichsbankpräsidiums durch Kommerzienrat Schirmer antlvortete Herr von Glase- napp cttva folgendes:

Meine.Herren!

Namens dcc Gäste sage ich dem .Herrn Dorrednec für seine freundlichen Begrüßiingsworte herzlichsten Tank und nicht Milcher danke ich ihm namens her Reichsbant aut das würmfte rilr die An erkcnnung. die er der Reichrbanivrcwaltung auszuipreckiei, die Güte halte. Gewiß ist die Reichsbank berufen und bestrebt, allen Kreisen unseres wirtschaftliche» Lebens nach Möglichkeit zu dienen, aber die Eigenart der ihr im Baukgesrtz gestellten Ausgaben bringt es doch mit sich, das; sic in vorzugsweise engen Beziehungen zu den Kreisen des Handels und Gewerbes stcbi, die in der Handelskammer ihre Vertretung stnden. Es liegt au, der Hand, das; es eben des­halb für die R eichsbailkvcrwaltüng von höchstem Werte sei» muß, wenn ihr aus diesen Kreise» bezeugt wird, daß sie ihre Aufgaben in befriedigender Weise gelüst hat

Meine Herren, wenn man die seit Errichtung der Nebenstelle in Gießen vrrslossenc Zeit überschaut, so drängt sich der Gedanke ans: die Stadt Gießen kann stolz sein aus ihre Handels und Ge wcrbctreibenden, die eine so glänzende kommet,ielle und industrielle Entwickelung hier geschasicn haben, aber nicht minder drängt sich der Gedauk auf: die Handels- und Gewerbetreibenden können stolz : fein aut ähre Handelskammer, die in so ausgezeichneter Weise ihre Interessen vertrete» hat.

Wie sich die Handelskammer in Bezug aus die Errichlung, Erhaltung und schließliche Umwandlung der ReickHbankiiebcnslelle betätigte, habe ich vorhin im Bankgcbäude hervorgehoben. Hier möchte ich hinzuiügc», daß die Handelskammer den gleichen wecken Blick, den sie in der Vertretung der lokalen Jnwrcfsen des Handels, und Gewerbestandcs bewies, auch in der Beurteilung der großen grundsätzlichen Fragen bewiesen hat, von deren sachgemäßer- iung die Entwickelung unseres wirlschanlichen Lebens alibäugt Das beieuat insbesondere ihre Haltung in, Währungskamoie, dir ,i.! . 'flr nicht unerwähnt bl-iben dars angesichts der großen

Verdienste, die sich ein Sohn des Großherzogtums Hesten und ehe­maliger Student der Universität Gießen, Ludwig Bamberger, um die Eiilsütrruilg und Turchiührung der Goldwährung in Dcutlchland erworben Oat. Sic erinnern sich der gegen Ende der siebziger Jahre einsegenben und stark anschwcllcnden Bewegung, welche die Wicdcrbcseiligung der Goldwährung und den Uchergang zum Bimctallisiims ansticbte. Daß diese Bcivegung crg-bmslos miep, hat unser Vaterland vor allem dem damaligen -Staatss. kreme des Reichsschatzamts und späteren Preußischen Finanzmimster Herrn von Scholz zu danken, der jetzt INI Alter von 80 Jahren stehend auf jene Zeit mit dem Bcwußtsein zurückblickcii darf, duoch seine kraftvolle, entschlossene und erfolgreiche Bertcrdigung der Goldwährung dem deutschen Wirtschaststebcn die scste Grniidlage erhalten zu haben, aus der sich die, wir dürfen sagen beispiellos« Entwickelung ausbauen konnte, die sich seither vollzogen hat. Mit viele» anderen Vertretungen von Handel und Gewerbe kampne auch die Gießener Handelskammer in diesem Kampfe nachdrücklich an seiner Seite mit. Daß sic cs lat, gereicht ihr zum Ruhme und ist ein schönes Zeugnis sür ihre wirtschaslliche Einsicht.

Aber, meine Herren, im Grunde ist es ja nur natürlich, daß diese wirtschaftliche Einsicht sich gerade hiev findet, wo an einer altberühmten Stätte gelehrter Forschung ein tatkräftiger Handels­stand emporblühte, wo Wissenschaft und praktische Lebenserfahrung sich seil langen Jahren berühren, ergänzen Mid fördern. Wie be­fruchtend diese gegenseitige Durchdringung von Theorie und Praxis wirkt, hat die Reichsbankverwaltung ost genug ersahrcn, sie ist glücklich, in dem Gießener Bankbezirk einen Bezirk zu besitzen, der sich vor allen anderen Bankbezirken dadurch auszeichnct, daß sein Gebiet zwei berühmte Hochschulen umfaßt.

Nebenbei bemerkt, die von der hiesigen Handelskammer jeder­zeit bewährte geistige Schwungkraft iindet gewissermaßen einen flmt« kolischcn Ausdruck in der Firmenunterschrist ihres verehrten Vor­sitzenden, die mit ihrem eigenartigen Schwung, wie ich verraten kann, überall in der Reichsbank vom Norden bis zum Süden und vom Osten bis zum Westen unseres Vaterlandes als ein Unikum wohl bekannt ist.

Meine Herren, an der Fassade des neuen Reichsbankgcbäudcs findet sich eine Anzahl allegorischer Tarstellnngen, welche die Tat­kraft, die Beharrlichkeit, die Wachsamkeit, die Treue, den Fleiß, die Fülle und den Reichtum versinnbildlichen. Tatkraft, Beharrlich­keit. Wachsamkeit, Treue und Fleiß sind die Hgupteigenschasten, deren der Kaufmann und Gewerbetreibende zu einem erfolgreichen Wirken bedarf. Hier in dem Handelsstandc Gießens sind sie in besonderem Maße verireten. Die Früchte ersolgreichcr, treuer und sleißiger Arbeit, Fülle und Reichtum, sind nicht ausgcbliebcn. Mögen diese Eigenschaften auch in Zukunft den Gießener Handcls- stand schmücken, dann wird auch fernerhin reicher Loh» nicht fehlen.

Aus das Wohl des Handels- und Gewerbestandes und qps das Wohl ihrer ausgezeichneten Bertretcrin, der Handelskammer, leere ich mein Glas, Die .Handelskammer und ihr.verehrter Vorsitzender lebe hoch!

Ministerialrat S ch l i c P h a k e crössnete den Reigen der inofsiziellen Reden mit einem Hoch ans die Bürgerschaft Gießens. Beigeordneter H i e p e (Wetzlars begrüßte den neu­ernannten Direktor Müller als alten Bekannlcn früheren Vorstand der Reichsbanknebenstelle Wetzlar.

So folgte noch manche mehr oder minder geglückte An- ivrache, wie das bei stundenlangen Essen wohl meistens der Fall ist. Allmählich leerten sich die Reihen, die auswärtigen Gäste strebten der Heimat zu.

So hat auch dieser festliche Weiheakt seinen würdigen Abschluß zu allgemeiner Zufriedenheit gesunden, und wir schließen uns den mehrfach geäußerten Wünschen an, daß die neue Reichsbankstelle Gießen in ihrem neuen Heim weiter zur vollen Zufriedenheit unserer Geschäftswelt arbeiten und einen neuen Ausstieg in Gießens Handel und Wandel be­deuten möge.

Im Verlaufe des Festessens traf ein Telegramm von itzeh. Käbinettsrrt v. Valentins ein, der im Aufträge des Kaisers sür die Begrüßung der Festteilnehmer dankte. Ein gleiches Tanktelegramm lief von Herrn von Lumm, Mitglied des Direktoriums der Reichsbank, ein.

Au» Ktavt und Lc»nv.

Gießen, 19. Januar 1914.

Der Großhcrzog empfing am 17. Januar u. a. den Generalleutnant Frhrn. v. Lüttwitz, Kommandeur der Großh. Hess. (26.) Division, den Professor Geyer von Gießen.

"Die Maul- und Klauenseuche herrscht zurzeit in Rumpenheim, Kreis Offenbach, in Nieder-Wöll- stadt, Kreis Friedberq, und aus dem Mühlheim er Hos bei Osthofen. Kreis Worms.

"Im ll » i o n-T h e a t e r ist in dieser Wockie ein äußerst reichhaltiges Programm zu lebe». Asta N teilen und Toni Sylva beherrschen d e Vorsiellinig, in dem Drama ..S. I, einem Dreiakter, Asta Nielsen, in dem DramaTer Schatte» ihres Glückes" Toni Eplva Beide Dramen kesseln das Publikum vom Wiiang bis znm Ende. Komische Szenen bieien die Etnakier rei kleine Nagabmidcn" und .Er kann das Kind nickst lo; werden'. Großes Interesse weckt das 'Bild .Fabrikation von chweizerkäse '. Daneben ist noch die Wochenüberstcht des Union ihealers zn nenne». Ein voi'züg'iehes Programm, das auch hoch gcstcliten Aiisvrüchc» genügen dürste.

** Mi t schiv eren Brandwunden ivurde am Freitag nachmittag der Ausseher K. Knöß aus Weickartshain in die Gießener Klinik gebracht, Ter Aui'ehcr, der ans der Grube Luisa beschäftigt ist, war dabei, den zngefrorenen WasterleiliingShahn anftanen zn lasse». Er verwandte dazu Putzwolle und Bensol: beim Rachschüticn auf die wahrschein­lich noch glimmende Putzwolle ervlodicrlc der Benfolbehälter und Knöß stand im Augenblick in Flammen. Tie Geistesgegenwart berbeieilender Arbeiter, ivelche durch Um­schlagen von Tüchern die Flammen erstickten, rettete Knöß. Er hatte schwere Brandwunden an den Beinen und im Ge­sicht erlitten.

Esu II d stückSverkeb r. Grundstücke in Neumühle und cm lAcker im Otterteil, die aus den Namen der: Rheinische Stroh- hülsensabrik und Aylomb-Mühlcnwerke Karl Strauch, Gesell- ichau mit beschränkter Haftuna zu West Hose» IRHeinheiseni, eingetragen waren, sollen Mm,tag, den 9. März 1914, nachmittags l -. uhr, im Wege der Zwangsvollstreckung auf dem Gcmrindc- nauie zu Westhofen versteigert werden. Eine .Hosreite in Hepyen- helm, dir am den Namen des Wilhelm August Heinrich Höhn IN v> cp u tu hei m im Grundbucki eingetragen war, soll am Mon- lag, den 9. März 1994, nachmittags 2% Uhr, in dem Rat- hamc zu Heyvenheim im Wege der Zwangsvollstreckung verstei­gert werde». Grundstücke zu Niedcr-Beerbach, die auf den Na mcn des H außer, Johann Georg, zu Niedcr-Beerbach eingetragen waren, sollen am Montag, den 30. März 1914, nach­mittags .! k Uhr, au> dem Rathai,sc in Nieder-Bcerbach im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert weiden. Ein Grabgarten und eine Hosreite die auf den Namen des Chnstian Mohr, Kcll- dLsi" Ehefrau Emilie geb. 'Neuser, >/?, eingetraacn waren, ,ollen Mittwoch, den 4. März 1914, nachmittags 3 Uhr.

cm l m & V u, f r» B r e tz c n h e i m in, Wege der Ztvangs- f ! , 0r mJ ü , et ~ Grundstücke, die auf den Ra- m n des Landwirts Phillpy Maul V. in Ernsthofen ein- aclroqen woren, tollen am Freitag, den 6. Mär, 1914, vormfttaqs

», , , ----"1 enges, dessen Ehefrau, von

S o b e ii hauten I. Gesamigut der Erluiigen- 'chaNugtinclnschait cmgetragen waren svllcn am Montag, den

2. März 191 l, nachmittag-? 3 Uhr, tm Wege der Zwangsvoll­streckung aus dcni Ortsgerichtszimmer zu Utphe versteigert wc>- den. Grundstücke, die au» den Namen deratSterzenmayer. Elisabethe Ehristine geb. Lenz, Witwe des Georg Peter Sterzen, mayer zu G a in iti e i s ba ch , b> Kern, Elise Atargarete geb. Sterzenmayer daselbst, cl Sterzenmaner, Jobann Peter da­selbst, ckl Rührig Marie geb. Sterzenmaver in T a r ni ft a b t. e) Sterzenmayer, Will», in G a m m e l s b a ch, kl S ck> ü r a. Margarete, gl Schürg, Helene, ff u. g) in Berge», als Gesani» gut einer sortgesetztc» Gütergemeinschaft eingetragen waren, tol­len am Montag, den 9. März 1914, vormittags 9Vs Uhr, aus dem Ortsgerichtsbureau zu Gauftiietsbach im Wege der Ztvangsvoll- streckuug versteigert werden. Die Hoircite an der Hauptstraßc zu Erfelden, die aus den Namen des l. Johannes Wenner 2. dessen Ebcsrau Margarete geb. Rückeis, eingetragen war, soll soll Mittwoch, den 4. März, vormittags 9 Uhr. auf dem Rathaus in Erfelden im Wege der Zwangsvollstrcckunb versteigert wer­den. Eine Hosreite KaplanSgasse 12 zu Gießen, die aus den Namen von 1. Johann .Heinrich Ende rs. III. in Gießen, 2. Juliane Enders geb. Schön, dessen Ehefrau daselbst, einge­tragen war, soll Freitag, den 27. März, vormittags 10 Uhr, durch das Amtsgericht Gießen, Zimmer Nr. 18, im Wege der Zwangs­vollstreckung versteigert werden.

** Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß de? ver­storbenen Kinistwoll abrikomen Jnkei Nckoliu? Wirtz von N c ek a r ü e i >i a cki ist das Konkursverkahreti eröffnet worden 'er («nftinrt Jolek SIerk in Neckarfteiiwcki ist zu», Konkurs­verwalter ernamu. KotikitrSkordermiae» stnd bis znm 31, Januar 1914 bei dem Amtsgerichi zn virsckiliorii anzumeldeti. - In dem Konkursverkapien ud.r das Vermögen des Tiele- Steiger, Zigairenmacber in Weisenau, der Schtiißterinin auf Samcnaa, 14. Februar 1914, vorminaas ln Uhr, vor dem Kroß- herzogl Amtsgeiicht in Mainz, Zimmer 349, betiimint.

Landkreis Gieße».

-ebt. T r e i s a. d. Lda., 16. Jan. Die F e I d b e r c i it i fl ii n flö- arbeiten sür den bieuge» Bezirk iverdeu vorausürbtlich im rawe dieses Jatnes ihren Än<ang nehmen. Die Grriizneiiie ü»t bereits eingetrossen. so daß demnächst mit dein Absieckcn der Wegc begonnen werden kann.

II. Langsdorl, 16. Jan Trotz de-s sehr kallen Wetters war die henlige Holzverüeiiernnq im hiesigen Gemei deivald von ebr vielen Känser» besnckit. Jinolaedessen ivaien die Preise so bockt, daß man sie gutemien kann. Bezablt wurden >nr je einen Rin. Bilckienlckiei Holz 910 Bit., Knüppel 67 Mk., Stöcke 4,2 i4 Alk., Reisig I1.20 Mk. Vor einigen Tagen ivurde die Frau des Laiidwiits Falob F a>> bei dein 'Melkeii einer Kuh der- orl von einer anderen Kuh geschlagen, daß sie schwere Lcrletzimgei, eililt.

Betten Hansen, 17. Jan. Der gegen die Wahl des zniii Bürgermeister gewählten Heinr. Roth von einer Anzahl hiesiger Einwohner erhobene Einspruch wurde in der Sitzung des KreiS-Ansschiisses vom 17. d. Alts, als un° begründet ab ge wiesen. Die Kosten fallen der Gemeinde zur Last.

SalemÄldkum

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