Ausgabe 
17.1.1914
 
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S-Magsrutze im Ha«-elsgewerbe

Wird fortgesetzt. .

Ztbg. Tr. Quarck-Frailkfurt (Soz.):

SVi der gestrigen Beratung glich der RegierungStisch einer Wüste, nur einige Kommissare erschienen als Beduinen fern im Hintergründe.

Vizepräsident Dr. Pausche:

Dieser Vergleich oer RcgierungSkommissare entspricht nicht der Würde des HauscS.

Abg. Dr. Quarck-FrankfurL (Soz.):

Die Art, wie die Negierung diese Frage behandelt, ist der Bedeutung des Gegenstandes nicht würdig. Die Sonntagsruhe ist der Anfang unserer sozialen Gesetzgebung gewesen. Nur die Sozialdemokraten haben die Interessen der Angestellten wahr- genonlmen. Tie bürgerlichen Parteien haben sic bisher nur an der Rase hcrumgefübrt. Herr Erzberger hält angesichts der wirt­schaftlichen Lage den Zeitpunkt für die Einbringung der Vorlage nicht für günstig. Als ob davon das Wohl und Wehe der Unter­nehmer abhinge.

Tic Beschränkung der Sonnlagsruhe geht heutc^vielfach schon zu weil. Sic müssen doch zugeben, daß der erste Sonntagsruhe- antrag 1866 von den Sozialdemokraten im Norddeutschen Reichs­tag cingebracht worden ist. Nicht wirtschaftliche Gesichtspunkte dürfen maßgebend sein bei der Sonntagsruhe, sondern die der moralischen und physischen Kräftigung der Nation. Es genügt nicht, mit Pharisäcrwortcn für die S^o n n t a g s - ruhe einzutreten. In Sachen Sonntagsruhe passen Zentrum und Hansa-Bund zusammen. Eine möglichst einheitliche und großzügige Regelung, die keine örtlichen Abweichungen kennt, muß eingcführ^ werden. Zur Abstellung der ärgsten Mißstände mutz eine Sonntagsvormittagschlußstunde vorgesehen werden. Kämpfen Sic mit uns für volle Sonntagsruhe.

Abg. Birkenmetzer (Zentr.):

Ter Entwurf muß noch erheblich verbessert werden. ^ Sonst schädigt er den Mittelstand. Tie lokalen Interessen müssen be­achtet werden. Tic kleinen Städte können den Sonntagseinkauf nicht entbehren. Wir müssen dem Mittelstand helfen. Gegen den Fsraelitenparagraphen haben wir nichts. Der Glaube der from- men Juden ist von uns zu respektieren. Warum läuft man so Sturm auf die Kaufläden? Man sollte lieber Sturm auf die Wirtshäuser laufen. (Heiterkeit.) In England, wo die Sonn­tagsruhe herrscht, trinkt man hinter den Türen. (Heiterkeit.) Ausnahmen müssen gemacht werden, nur ganz allgemeine Fragen können einheitlich geregelt lverden. In meincin Wahlkreise würde das Gesetz in dieser Form große Schädigungen verursachen, dafür kann ich als Volksvertreter nicht sein. (Große Heiterkeit.

Abg. Marquardt (Natl.):

Ich kann nicht im Namen nwincr Fraktion sprcHcn. Die zahlreichen Unierschriften unter den cingcgangcncn Petitionen für volle Sonntagsruhe sollten doch zu denken geben. Jedenfalls werden sie ein gutes Material geben. An die volle Sonntagsruhe tann man sich rascher gewöhnen, als wir bisher angenommen haben. Man sollte zu den Vorschlägen von 1907 znrückgchcn. Die Ortsstatute, die die Sonntagsruhe regeln, sollen möglichst einheitlich sein. Namentlich wären die zahlreichen Aus­nahmen zu verringern. Jetzt werden sic unter den nichtigsten Vorwänden gestattet. Dabei ermöglichen sie durchaus keine be­sondere Erhöhung der Einnahmen. Als in der sächsischen Schweiz während der Baumblüte ein Ausnahinesonntag an­geordnet wurde. war der einzige Erfolg, daß Prinzipale und Angencllte sich die Baumblüte nicht anschcn tonnten. Die Gc- schäftsinbabcr müßten Einfluß auf solche Anordnungen haben.' Die ländliche Bevölkerung kauft gar nicht so oft wie die städtische, sie kauft nur in größeren Posten. Die Bestimmung über die jj ü d i s ch e n Angestellten ist bedenklich. Vor allem würde die Ueberwackung dieser Geschäfte sehr schwer sein. Wenn in ihnen christliche mit jüdischen Angestellten zusammen arbeiten, so werden die erstcren leicht benachteiligt. Geteilte Sonn* i agsarbeit ist ans jeden Fall zu verwerfen, erst recht, wenn sie drei, oder vierfach geteilt werden soll. Das ist aber tatsÄhlich schon vorgekommen. Die Sonntagsruhe soll der Erbauung diene,!, eine Sonntagsfeier sein, wenn sie dem Volke zum Segen werden soll.

Abg. Thumann (Elf.)' spricht sich für Ausgestaltung der Sonntagsruhe durch Orts- sl a t it t aus.

Abg. Tr. Gras Posadowskn (b. k. P.):

Rur eine ganz kurze Bemerkung. Tie Vorlage scheint nicht so freundlich ausgenommen zu sein, wie man nach den vielfachen

Anträgen unb Anregungen dec kehlen Jahrzehnte batte erwarten sollen. Ich begrüße die Vorlage aber dankl>ar für den guten Willen, den die Negierung zeigte, um dem idealen o."ic

einer vollständigen Sonntagsruhe allmählich nähcrzukommcn. Jetzt allerdings, wo sie das Schiff zu Wapev gelassen hat, scheint sie cs dem Spiel v o n W i n d u n o Wellen überlassen zu wollen. (In: Saal smd kerne Negie- rungsvertrcter anwesend.) Die Anhänger der vollständigen Sonn­tagsruhe stellen allerdings eine weitgehende Forderung auf, die sehr viele alte Gewohnheiten brechen soll. Sie werden gelchen haben, daß sie sich bescheiden lernen müssen. Dieser Geietzent. wurf ist aber ein Schritt zu einer Besserung der Ver> hältnisic. Man hat so oft gesagt, man bleibe uns m,t der Sonn- tagsruhc wie in England vom Halse.

Man bedenke aber: Trotz der vollkommenen Sonntag-ruye ist das englische Volk noch immer das reichste Volk der Welt, das den größten Teil der bekannten Welt beherrscht und cmcn tiefgehenden Einfluß auf andere Völker äusübt. Der Fehler der englischen Sonntagsruhe besteht darin, daß sie auf einer puritanischen Gesetzgebung und überlebten puri­tanischen Auffassung beruht. Man gibt der Bevölkerung wohl den freien Sonntag, nimmt ihr aber jede Gelegenheit zu einem fröhlichen Lebensgenuß. Deshalb macht der englische Sonn­tag auf den Fremden einen so betrübenden Eindruck. Immerhin, diese Sonntagsruhe ist für das englische Voll und das englische Familienleben eine Quelle reichsten Segens geworden.

Ter Handlungsgehilfe sitzt das ganze Jahr in licht losen und sonnenlosen Räumen. Sehen Sie sich dieses Per­sonal einmal an! Wieviel Elend ist da! Wieviel verkümmerte Menschen, besonders Frauen! Zum Glück eines Volkes gehört nicht nur der Reichtuin. sondern auch die körperliche Gesundheit, und damit die sittliche Gesundheit. Aus diesem Grunde fördern wir doch auch die Jugendbewegung. Das ist eine Frage der Landesverteidigung, des Glücks unseres Volks. Das Gesetz ist ein Gesetz der Ausnahmen. Tie kleinen Schikanen der Vorlage rollen den Leuten auf die Nerven. Klare Bestimmungen brauchen wir. die der Willkür der Behörden entzogen sind. (Beifalls TaS Gesetz muß aufgcbaut werden auf dem Unterschied zwischen großen und kleinen Städten. (Sehr richtig!) Weite Volkskreise leben mürrisch dahin, ohne Freude am Leben, als Feinde der bürgerlichen Gesellschaft und des Staates, weil sic nicht hinauskommen in Gottes Natur. Lassen Sie diese Leute hinaustreten aus dem Laden, aus der Werk­statt, in Gottes freie Natur, geben Sie ihnen wenigstens einen Tag in der Woche für die Familie. Geben Sie ihnen wieder den Glauben an ein glückliches Familienleben und das Vertrauen zur ausgleichenden Gerechtigkeit des Himmels. (Beifall.)

Abg. Feuerstein (Soz.):'

Die Forderung Lee völligen Sonntagsruhe ist völlig gerecht­fertigt und zwar aus kulturellen Gründen.

Abg. Paul»,-Cochem (Zentr.):

Mit den sogenannten Nährständcn geht cS immer mehr zu­rück. Wird aber dieser Entwurf Gesetz, dann geben tausende von MittclstandSeristcnzcn zugrunde. Tic Geschäfte auf den, platten Lande haben mit der e-onntagSrubc der Angestellten fast nichts zu tun, da die meisten kein Personal haben.

Abg. Gicsbcrts (Zentr.):

Der durch die ungewisse Geschäftslage und die schwierigen Gcldoerhältnijsc etwas nervös gewordene Mittelstand steht die Vorlage etwas zu schwarz an. Im Prinzip muß die SonntagS- arbcit auf ein geringstes Maß beschränkt werden.

Die Vorlage geht an eine Kommission von 28 Mitgliedern. Sonnabend, 11 Uhr: Zweite Lesung des Etats (Rcichsamt des Innern).

st 6 Uhr.

Schluß:

Büchertisch.

Textbuch su Richard Wagners ,.P a r s r f al".

Eine dankenswerte Neuerscheinung ist die erste billige Parsifal- Ausgabe, die soeben im Berlage von Hesse und Becker in Leipzig erschienen ist und nur 20 Pfennige kostet. Umso dankenswerter ist das Textbuch gerade setzt zu begrüben, wo alle Well den ersten sielen" Parsisal-Aussührungcn zustzrömt. Das Büchlein dürste daher wohl bald in seiner ersten inattage vergrisfen sein. Das Buch ist von dem Wagncrsorscher Tr. Julius Ka vV hcrausgcgcben und von ihm mit einer Einleitung versehen. Tie Ausstattung ist vorzüglich, Truck und Papier gleich gut. Eine Nachbildung des ersten Theaterzettels ist bngcgeben. _ B.

Vom Leutnant zum Major (Militär-Humoresken von Hans von Dcntzcl) ist die neueste Erscheinung von Kürschners Büchcrschatz iNr. 929>. Hermann hillgers Verlag «Preis 20 Psg.).

Märttt.

«siehe», 17. Ja». Marktbericht. Nus beutigem Wacken»

markte kostete: Butter da? Bfnnd ',701.V5 2'!?., hühnereiei

1 Stück 1,2-00 Big., 2 Stück 0 P'g., Käs, leg Stück 6E

'osg., Kasematte 2 Stück ö6 Big.. Tauben daö Paar

0,801,00PT-, Hühner p-r Stück 1,001,80 Alk., Hahne» tu-, Stück 1,502,50 tsute» IN. St. 2,008,00 Mk

Ganse das Bid. 75L5 P!g Ocklensteisck vr. 'Lid. 82100 big., ibindkleisch ur. Plund 0091 st iu Knvfleüch 80 ükg^ Schweine­fleisch rr. Pstmd 80I0G stckg., Kalbstetsch vr. Pld. 9«-98 big.. hannneOleisch vr. stckd. 7096 Big., Kartaliel» vr, INO Og. 5.00 bis 5/0 Dlk., Weibkraut das Stück 10 bis 20 Pig. Zwiebel» »er Ztr. 9,00IN.OO Alk.. Blilch das Liter 22 st!sg ülüste 100 Stück 500 Big, vcr Ztr, 000 ffllf. Birnen das stUuiid 15 bis 20 Psg., Aepscl der Zentner 15 bis 22 Ml. Marklzeit van 8 bis

2 »br.

b6. Wiesbaden. V ic bh o!-Ma rk t b e ri cht vom 16. Jan Austrieb: Rinder 28 Mcklen 9, Lullen 7, Kühe und Rärsen 221,

Kälber 86. Schale 22, Schweine 187. Preile sür IVO Md'

Geschäst mittel Lebend. Schlacht-

Ochsen. gewicht

Volifleilcklqe, ansqemästete. höchsten Schlacht» iverteS im 'Alter von 47 Jabren ....

Jnnae. steilchige, nicht auSgemäslete und ältere

onSgcniästete............5054

Mäbia genährte sunsse und gut ge.

genährte allere ...........

Bullen»

Bostsleischige, auSgew., höchsten Schlachlw. . .

Pollfleischige, jüngere..........

Färsen. K >i l, e.

Bolllleisckiae anSgemästese Färsen höchsten

Schlachtwertes...........49-53

Voll fleischige ausgemästete Kühe höchsten

Schlachttvertes bis zu 7 Fahren.....4245

st eilere ausaemällete Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe.........

Mastig genährte Kühe und Färsen.....

Gering genährte Kühe und Färse».....

Kälber.

Feinste Mastkälber...........

Mittlere Malt- und beste Saugkälber....

Geringere stilast- und gute Saugkälber - . .

Geringe Saugkälber...... . . .

Schafe.

Weidemastschale:

Maslläuiiner und Masthammel .... 43,0 Schweine.

Lollfieischlge Schweine von 80100 kg Lebend­gewicht .........* . . . .

Vollfleischige Schweine unter 80 hg Lebendgewicht 55-57 VoUfleischige Schweine von 100120 hg Lebend»

, Tiewtchl........... .

Bollfleischige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht .............. 56-56V, 7071

Fetlschweme über 150 lig Lebendgewicht . . 5152V, 6466

it, Franksurt o. TO., 16. Jan. Heu- und St rohmar't-

Angelahren waren t Wagen Heu. 0 Wagen Stroh. 'Man notierte Heu >. ln3, n -Ulf., Stroh lKorulangstrohl 0.00 - .00 Mk., Wirr­stroh 0,000,00 stük. stilles je 50 Kilo. Geschält nütteluiästig. Tw Zufuhren wäre» ans dem Obertaunuskreis, sowie aus der

Kreisen -..anan und Dieburg.

Mk.

51-55

Mk.

91-98

5054

89-96

46-49

82-37

4649

42-45

7883

70-75

49-53

86-95

4245

7680

HI

7785

6876

60-65

7073

6470

5762

5055

117122 10711* 9510:1 85-93

>-44.00

9092

.76-58

55-57

72-74

7173

57'/--59

72-74

Meteorologische Beobachtungen der 5ta ion Gietzen

Jan.

1914

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Höchste '_____^_____________

Niedrigste 15.

Niederschlag: 0,0 mm.

16.

1314 = 9,9 (

°C.

Stanvesaintsttachrichten.

(Siegen.

Auigebotc: Jaliuai 10. Adolf Heinrich Tiebcl, Bergmann in Günterod, mit stliina Margarete Käthe in Sterkelshausen. jkoiuob Lippert, Bizcscldwcbrl, mit Auguste Fraiiziska Weichsel, Leide in Gicsten. Ludwig Emil Gurt Schreiber, stiahrungsmitte!- jGhcmiler und Apotheker in Erfurt, mit Elise Margarete Spuck in Eicsten. 12. Fiidor Roscnbaum, Kaufmann, mit Tora iSternl erg, beide in Gießen. 13. Johannes Nutz. Fabrikarbeiter, dnit Minna Müller, geh. Slaubcr, beide in Biickwssheim. Friedrich Nazavcnuc-, Buicaugehilie. mit Anna Katharina Grün, beide in Gicsten. 14. August Poll, Bahnarbeiter in Klein- Linden, mit Eltiabeth Heck in Fronhauieii. Heinrich Friedrich Tading, Landwirt, mit Katharina Nikolai, beide in Bernsce. Heinrich hcrrmanu. Maurer in Alsfeld, mit Eliiabctha Fink in Leuicl. Julius Rühl, Schreiner in Giestcn, mit Elise Schmitt nn Elpenrod.

E h e s ch^l i e st u n g e n: Januar 10. Johann Wilhelm Heinrich sKlemhan-s. Schlviicr. mit Marie Katharine hcnn, beide in Gic- lsten. Eduard Wilhelm Martin Konrad Appel, Taglöhner, mit 'Anna Pfciser, beide in Gicsten.

Oicbvrciiel .Januar t>. Dem Taglöhncr Georg Baiser eine Tochter, Klara Katharine Margarete. Tcm Bauaspiranten Leonhard Treusch eine Tochter. Klara Margarete Sophie. 7. Dem hilisheizcr Konrad Wilhelm herget eine Tochter, Mathilde.

18. Tcm Kanzlcigchilien Chiistoph Banse eine Tochter, Rein­hilde Margarete.

Ttcrbcsällc. Januar 0. Marie Nievlai. geb. Mitze, 67 Jahre alt, Tammstr. 34. 11. Jakob Friedrich Gustav Lehr. Kaustnanu, 77 Jahre alt, Gocthcstr. 36. Heinrich Biolct, 69 lJahrc alt, Liäier Str. 74. - 13. Katharine Ttcih, 31 Jahre alt.

Steinstr. 61. > Jcltchcn Roicnthol, geh. Marxsohn, 72 Jahre alt. Lichigstr. 13, Julie Magdalcnc Oucntell, geb. Euler, 62 Jahre alt, Käiscr-Allec 1. - Eltiabeth heirkel. geb. Meise. 56

Jahre alt. Schilienberger Weg 65. 14. Ludwig Spahr, Taglöhncr <>3 Jahre alt, Wetzstcingasse 18.

Vad-Nauhtini.

A u i g c b o t c l Teicmbcr 2. Heinrich Bernhard Will, Tchuh- niachcr, mit Mathilde Auguste -ralzmann. beide IN Bad-Nauhcini.

19. Julius Knipp, Kaufmann, mit Elisabeths Mohr, beide in Bad-Nauheim. - - 23. Heinrich Hartmann VII., Schreibgekstlie, »ntt Katharina Maria Ziegler, beide in. Bad-Nauheim. Fritz Papendick, Fuhrniann, mit Emma Karl, hansmädchcii, beide in Bad-Nauheim. 3t. Joset Hombach, Hausdiener in Bad-Nau- lheim. mit Emma Schneider in Bellmuth. Kr. Büdingen.

E h c s ck l i e st u n g e n: Dezember 4. Iran, Absmann, (Kast- stvirt, inii Wilhelminc Sophie Henriette Eva Austgen. beide in Bad-Naukcrm. 5. Gustav Langner. Direktor in Berlin, mit .-Margarethe Elara Wattn von Trotha in Bad-Nauheim. 10. Fliedrich Kurt Friedrich, Kellner, mit Elisabetha Christine Anna Schulnicyci, beide in Bad-Naulicim. 24. Johannes Gries, lSchloiser, iirit Katharina Margaretha Reich, beide in Bad-Nan- lheim. 30. Gmtao Wilhelm Adolt Weniger. Tiplom-Jngcnieur In Berlin, mit Anna Eltiabcthe Wilhelminc Alcttee in Bad- Navhenn.

Geturten: Dezember 21. Dem Metzger Jakob Grüne­wald ein Sohn. Paul. 28. Dem Installateur Leopold Schumann eine Tochter, Frieda Johanna.

Tterbesälle: Tezeniber 6. Maximilian Nill, Kausmann, 76 Jahre alt. 21. Konrad Austgen, Trogist, 25 Jahre alt.

22. Leonhard Ebcrlcin, 11 Jahre alt. Maria Tbcreiia Knieriem, geh. Petith, 61 Jabrc alt. Lina Roos. Tienstm chrn, 18 Jahie alt. 28, Christiane Elisabeth Seibcrt, 15 Jahre alt.

29. Elise Wörner, Privatin, 73 Jahre alt.

Beuern.

Auigebotc: Januar 13. Heinrich Kumps II., Wcißbindcr, mit Elisabetha Ranft, beide in Bcuern.

Büdingen.

Ausgcbotc: Januar 12. Leopold Fuld, Kausmann in Fraittiurt a. M., mit Elise Stern in Büdingen.

Geborene: Januar 10. Dem Kauimann Karl Gläser ein Sohn, Alexander Jakob.

Stcrbetällc: Januar 7. Michael Bernhardt von Rim- born, 29 Jahre alt.

Zriedberg.

Aufgebote: Januar 8. Johann Georg Karl Ott, Chaui- scur in Bad-Homburg v. d. h mit Katharina Bolv in Fried­berg. 13. Wilhelm Zeitz, Briefträger, mit Hedwig Hulda Mauier, beide in Friedberg. Carl Rudolph Max Küstcrmann, Bizeseldwebel in Friedberg, mit Hedwig Helene Jahnsnn Hötens­leben.

Geborene: Januar 11. Tcm Bäcker Karl Albin Gunder­mann ein Sohn, Karl Albin.

Grotzen-Linden.

^ Geborene: Januar 6. Tcm llntcrassisteittcn Konrad -chneider ein ^-ohn. Walter. 7. Tcm' Prediger Franz Kreutz- kamp eine Tochter, Elfricde. ,

Grünberg.

Geborene: Januar 10. Dem Schreiner Hermann Le eine Tochter, Mathilde Anna.

Langrdors.

. Auigebotc: Karl hosmann, Eisenbahner in Lich, mit Lii hosmann in Langsdorf.

Lauterboch.

.. -/.u'acbotc: Januar 10. Wilhelm hampc. Fuhrkncck mit Anna Marie Otteibcin, beide in Lautcrbach. 14. Wilhel Ko-rlsr. Sandler Lauterbach. mit Christine Franzi nn Ticbur in Lauttrbach fRtmnn ' mit Katharina Teachert. bei

(S-tS 01 c c Dem Kappcnmackicr Leonhard Ti ein Sohn. 8 cm Bichbandlcr Vogel Werthciui eine Dochte V I V n°l^^c,tcr Jolmmics Keller eine Tochter. Elisabeth !>. ~c»t Zigarrcnmacher Bolprccht hedrich ein Sohn, Friedrii

rich.

. Aufgebote: Jaiwar 15. Karl hosmann, Bahnboi-iarbcitc '» L'ch. mtt Lrna hosmann rn Langsdori, - Wilhelm Schös -attlcr in Muschenhcim, mit Auguste Wolf in Berstadt,

Eheschliestungen: Januar 11, Wibhclv, Gräs, Bürger- mcistercigehilse in Gicsten, mit Margareta Schmidt, Modistin in Lich.

Geborene: Jaiiuar. Dem Landwirt Karl Christian Al» bohn^in Lich eine -rochier, Marie.

Sterbefällc: Januar 8. Wilhelm Albach. Fürstl. Garten- arbeitcr in Lick, Löwengaisc, 20 Jahre alt. 13. Philipp Kaspar Dörmcr, Fürstl. Forstwart i. P. in Lich, Mittlcrcck, 82 Jahre alt.

Nidda.

'Aufgebote: Januar 13. Gustav Mantel, Holzbildhauer in Giestcn, mit Julianna Keller, Modistin in Nidda.

Geborene: Januar 8. Tem hilssschaisiter Friedrich Ernst Zube eine Tochter. Berta Luise. 13. Dem Photograph August Wilhelm Bölien ein Sohn, Heinrich Willictt».

Schotten.

Olcborene: Januar 13. Tem Wasenmeister Wilhelm Merz ein Sohn. Heinrich.

Stcrbetällc: Januar 11. 51arl Schütz, 4 Jahre alt.

MotzenborN'Stcindcry.

Geborene: Januar 5. Dem Bergmann Johann Georg Brücke! ein Sohn, Karl.

Sterbciälle: Januar 5. Philivvine Hirz, geb. Finl. 74 Jahre alt. 12. Katharina Bcückel, geb. Bnr i->, 63 Jahre alt.