btt DfHiittt ittbenblicbfii und ihnen dann salgien, UN, das Rusen wieder nuszunehmett Polizei und Gendarmerie schritt nicht ein — Zeuge Bankbeamter Kahn bekundet, daß er, als aus der Strafte Lärm entstand, mit mehreren Gästen aus der Wirtschaft „Zum Karpfen" heraustrat. De, Lärm war entstanden, weil Leutnant Sckmdt mit einer Patrouille aus und avging Plötzlich kam schabt auf ihn zu und erklärte ihn für verhaltet, wenn er einen Flucht versuch mache, luilrde von der 4t. l aife Wcbraud) gemacht werden Ohne Hut und Mantel wurde er dann aus die Wache gebracht. — Der Zeuge bat dann, den Leutnant Schabt noch einmal sprechen ;» dürfen, den er »ach dem Grunde selber Verballung kragte. Der Oksizicr erwiderte: „In Ihrer Gruppe hat einer gelacht, da habe ich mir einen herausgegrissen. damit basta!"
Der Borsall wird von Leutnant Schadt nicht bestritten Der Zeuge behauptet, das, in seiner Nähe überhaupt nicht ge lacht worden sei. Ter Zeuge beschwert sich, dasi der Oberst v. llieuter meinte, er wolle sich über seine PcrhaktUng lustig machen Diese Verhaftung und FortslihruNg sei ihm durchaus nicht lächerlich vor gekommcti.
Nach Schlug der Bormlttagssihung saUbc» wieder Ansamm luugen vor dem LandgerichtSgebäube statt, die von der Polizei zerstreut wurden.
Nach de» .stundgebuitgen gegen Leutnant von Forstner am gestrigen Abend hat der Straßburger Polizcidräsident dem Gendarmeriekommando mitgetellt, das, dem Leutnant o. Forstner drei strimtnalbeamle und vier Schutzleute nach Beendigung der Bor mittags- und NachmillagSsitzungeti zum persönlichen Schutz zur Be gleituttg angewiesen worden seien.
Ter Kaisers, Erste TtaatSauwalt W i t t in a n n von Zabern hat selbst eine Bertiehmung beantragt, um sich gegen Angriffe auf die StaatSanlvaltschast zu verwapren. Oberst v. Reuter habe gesagt, die Staatsanwaltschgst in Zabern > ättc versagt. DaSInriickzuweisen, überlasse er seinen beiden init hirrhergrlommenen Staatsanwälten. Er habe ober eine persönliche Angelegenheit und schicke voraus, dass seine militärisckie Oualisikativn aus dem »mstande erkenntlich sei, dag er nach 9s>jädriger militärischer Dienstzeit mit der Er laubnick zum Tragen einrr GardeuUiiorm ehrenvoll verabschiedet worden sei. Militörfreundlichkeit könne ihm also nicht abgeiprochen iverben. Ter Zeug« bezieht sich aus einen am 83, Dezember vom Obersten erhaltenen Briet des Inhalts, dag der Erste Kaiser!, (Staatsanwalt seinen jüngeren Kollegen mittcilte, die ln Zabern .'lUriicdgkbltebcncn OskizicrSdamrn hätten sich in provokatorischer Weise aus der Straße bewegt. Ter Oberst bat ferner um AusküUit, ob und inwieweit eine solche ?leuster»ng des Ersten TtaatSainvaltS „rtrefse; «r möchte aber von der AuSknnst seinen dienstlichen Gebrauch machen. Eine solche Angelegeuheit» so erklärt der Erste StaatSäMvalt, betrachte er als Ehrensache, er wunderte sich daher über die Form, in »reicher sie der Oberst behandelte. Stall von .Kavalier zu Kavalier die Sache durch eine Mittelsperson zuui Aus- Irag zu bringe», wählte der Oberst den Dienstweg, aus welchem er ihm mit einer versteckten Drohung begcgnrle. Aber Drohungen beeiuslussen mich nicht, meint« der Zeuge, er habe daher den Porsall an seine Vorgesetzte Behörde berichtet. In Wirklichkeit habe sich die Sache so abgespielt: Eines Tages »ln die Mittagszeit, wenn die 'Fabriken sich leeren, bew'gten sich acht, der Zaberner Offiziers Hamen zusammen übrr die Slraste». Das sei seiner Frau ans- gesallcn. Er habe ihr erwidert: lvie unvorsichtig von den Damen, »vie lescht setzen sie sich der Gefahr aut, von einem Teil der gemeinen Zaberner Bevölkerung beleidigt aii werden. Das sei «ine Ausfassung, die ouszulvrecheN er in keiner Weise siir beleidigend anschr, eä war das der Ausdruck riner BeiürchiitNg, Den Brrel deS Obersten behandelie der iseuge in der Folge ebe»- salls für dienstjich und sandle ihn nach KenntniSnahnre dem Öftersten zurück. Durch dirje dienstliche Behandlung sühltk sich iwr Oberst verletzt und schickte dann selbst zur kavoliermählgen Erltckigung eine Mittelsperson Bor drm Regiinent sich ztt vet- antwoiten, lchnte der Elaatsannialt ab, er versicherte aber der Mittelsperson, dast ihm bei der Bemerkung über die OssizierS- ldrrmrn jebri' SulhjcktlvttzmnS serngklegen habe Damit »>ar die lAngekegenhelt aus bas Gleis der Ehr-Nsache geschoben und korrekt erledigt, Trvtzdem habe der Oberst sie vor daS Forum einrr össenlliche» GerichvSverbandiung grlnackt
Bert, R-A, Grvisaril, erklSrl dem Zeuge», auS welcher harmlosen Brranlassung beratls der Oberst dieses Thema zu seine, Berleidignng herangezogen Hab«, Im übrigen stehe sein Maildoiit auch jetzt noch aus dem Standpunkt, dass nichts Provozierend«-:. darin erlsticki werden könne, wenn acht ihrer Männer beraubte Frauen zusammen einen AnSilüg nach dem Hobarr unle, nehmen, — Das Gericht lehnie es ab, aul diese rein persönliche Angelegenheit weiter elnzugehen.
Die beiden weiteren Perircier der sich beleidigt sühlende» Etaalsanwallschast setzte» tick mit dem Obersten über die Fälle aiwklnandcr, die kr im Auge hatte, als er erwähnte, dast der Schutz militärischer Interelseu durch die Ltaatsanwollschast versagt habe. Die AuSeinantzeiietzungen eNbeleit damit, dast der Verteidiger drs Obersten der SiaatSanwollichast eine Art Ehrctt- elklämng ausstellte,
Zeuge Staaisaulvali Klcinbähmer schtloerle seine in Dentschland berühmt gelüükdene Berhastung und Wlederentlailung tu der Pandurennacht. Der Zeuge wurde ohne weitere-, als er a„S einer Gerichtssitzung kam Und toegest der BrthaftuNg des Land richlers Kaltlch sonsternirr! stehen blieb, von einen, Leutnant und mehreren GendarMeN festgruommeii. Er wandte ,'rch zu dkl» Leut uant und sagte, Ich werde Mick, doch nickt von meinen eigenen »nlerqkbenen sorisühren lassen, Ick bin Staatsanwalt Kleinböhmer Der Leutnant enlschuldigtr tick und erklärte, WrnN Sie sich gleich vorgestcllt hällen, hätte ich Stk nicht verhallen lassen. Der Zeuge mathie dann einige Bemerkungen über da- llugesetzmästige des Mikilär? tmb sragle auch, ob der Leutnant alle Personen verhalte, die sich nicht vorstellen? «««roste Heiterkeit « Der Staatsanwalt jckil- derle dann die weiieren Berhäriungcn und seine Erlebnisse, als er den vcrhaklelen Landrichter K'alsick nach der Kaserne begleiteie
Der BerhandlungSIührer stellte die Frage an den Zeuge», aus welcher Rechtserkennlnis er dazu gekommen sei, dem Oisizier zu bemerken, Tie haben mir nicklS zu sagen, ich gehe nickt weiter. Der Zeuge erwiderte, AuS der Erwägung heraus, hast daS Militär »ubeiugterweisc iich die Errkutivgewalt aumastle. Et habe gewustt, dast voll der Berhäugung drS Belagerungszustandes nicht die Rede war, er wustie anM, dast das Militär von der Zivilgewalt nicht reouirieit war. Somit konnte sein Widerstand gegen di« bewaiinekc Macht nicht nngksctzlich sein, denn der Widerstand sei »nr strafbar, wenn das Militär sich in rechlmästigkr Ausübung seines DrensteS beiinbc. DaS sei seine juristische Ausfassillig der Sachlage
Landrichter Bermel Mann gab eine Därstellnna des militärische» Vorgehens, das an K rastheil fast nichts zu wünschen übrig gelassen habe. AIS er vom Gericht kam, waren die BerhailuNgeft in vollem Gange, ohne dast daS Leben in den Straste» ein anderes Bild bot, wie an Sonntagen. Der Marltvlatz war menschenleer. Seine Erlebuisse versetzten ihn in lurcktbare Angst, da ein KonsUkI feit längerer Zeit in der Lust lag und Man schon von der B e r e i t - stell» ng der M a s ch i n e n g e w e d r e gesprochen dolle. Bald criölqte die Berhgstung der GerickNSperlonen, und als rr dieie ernste Wendung der Dinge lab, iürchtele er ritte inrchtbare Gesalir Wenn in den enge» Straßen von Zabern gescholten worden wäre, io mnstte ein namenloses Unglück Uber Zabern und das ganze Paterland heceindreibeii. Um dieses drm Oberste» mitzuteiicn, eilte der Zeuge in die Kaserne, damit kein Blut flieste. Er stellte dem Oberst alles vor, ohne aber aui Verständnis zu stosteu. Dkl Oberst war änsterst auigeregt. Dem Zeugen schien k«, als ob der Oberst, den er nie so gesehen, NUler dem Einslust einer Idee stände, i» Zabern komme ein lang vorbereiteter Putsch oder eine Revolution »um AiGbrnch Davon konnte keine Rede sein. Der Zeuge dal mit guten Eliäisern die Zaberner BorsällS belvrochen, die erklärten, hler kann nur der Kaiser Helsen Das beule aus keine revolutionäre Gesinnung.
Zeuge Landrichter K a l i s ch bekundete, ftoft_bie ganz ungesetzliche Festnahme eines junge» Mannes ihn zum Stehenbleiben veranlaßt habe Ein Offizier in der Nähe von Soldaten befahl laut, weiter zu gehen, niemand dürfe stehen bleiben. Diesem Bcschl wider setzte sich der Zeuge in der Aussassung, dast das Militär unrecht,nästi qerweise die Straßenpolizei auSübte. Er erwiderte dem Oiiizier, das un^fetzlich, die Exekutive haben Sic nicht. Der Ossizier crflärlc:
Wenn aber die Polizei nichts tut? — Der Zeuge weigerte sich, weiter zu gehen, woraus er verhastet wurde.
Rechtsanwalt Schaufler «Zabernl hat sich als Zeuge an geboten, um im Interesse seiner Mitbürger zur Aulilarung te, zuiragen. Der Zeuge wohnt neben dem Tchlostplatz. Am ,lbend der Pandurennacht um 7 Uhr machte er feinen gewohnten Spaziergang Unterwegs wurde ihm erzählt, dast ein junger Mann zu unr> verhasiet worden sei. Als er zu seiner Bohnung zurucklehrle, m er einen Zug in Begleitung des Obersten aiisrücken Trommelwirve ertönte und eine Ahnung sagte ihm, jetzt wirb grlckolien, obne o I, er eine Vermutung hatte, weshalb. ES war kein Ausiaul »ul «e Straste, lein Lachen und kein Johlen. Er wich vor den auslmi mrnben Soldaten zurück und ging zur Bahn. Später härte er der Perhastung der GerichtSpcrlonen. Das,Borgehe» gegen d> l habe ihn am meiste» empört. Er habe srriindschailltch mit den z. n zieren verkehrt »nd drei Tage vorher »öck mit dem L Herst * *“1 zusammengesessrn Er urteile also lehr objektiv. Aber er >nm c - klären, die Zeugen, die von einem Lärm oder von einem Aull berichten, der das Eingreilen des Militärs lechtskrtige, die l g
die Wahrheit nicht. Er habe die Zaberner Einwohner,chatt bewun
dert, jede andere deutsche Ltadt hätte sich das nickt gesallcN lall Bon irüheren Auiläuien um die Oitizierc Ivisse er. aber die leien gewiß hllimloscr Natur gewesen. Frauen atniifierten ficö hat £* dem Abbrcnnen von Fröschen. Die ganze -ache wäre m ^°nk>e perlanien, wenn man den Leutnant p. Forstncr enttxrnt Hatl,. t >ewt» hatte er ein RerG, ans her Straße »» promenieren, aber daa»atte nicht in provozierender Weise geschehen sollen, wie der Zeuge e->
^"^Z?üge Recktsamvalt Fetter gab eine ähnlickze Darstellung Zeuge Rkierendar Bergkops hat eine Reihe von Verbal- tnngen beobachtet, iür die er absolut keine Erklärung Zeuge hatte den Eindruck, als ob die Leutnants als llgeitls provo- eateurS vorgeschickt würben, um die Bevölkerung zu reize»
Einige als Zeugen vernommene Musketiere berichten von w lcldlgiingcN und Bedrohungen des Militärs Es wurde gerulen Der Leu tu aut soll per, ecke», der Sämpreuh. die 19-Mürk-Soldatc», Es ist dabe, auch zu Tallichletten gekommen, weil die Angreiser, deren Beleidigungen aus der Stelle envidert wurden, eine bedrohliche Haltung cinnahmen, als tvurden sie zum Messer greifen, , , .
Zeuge Arbeiter W r iS » er friickt ,» seiner »lusmgr Ertnne- rungr» aui, nn seine Dienstzeit vor 89 Jahren in Köln, lvo Oberst p, Reuter Oberleutnant i» seiner Kompagnie nmr Er trat Ihn in Zabern wieder und sprach ihn an. ce eit hem Hobe ihm der oberst nur Freundlichkeiten erwiesen, ^ ,
Der Zritgr Scknibmackrr D o r n l a n d will von Leutnant .chabt ohne Veranlassung einen Schlag in- Gesicht erhalten haben, wobei ihm rin Eck,ahn nbbrach. Der Schlag sei nnt der ilacken 5-and rriolgt und der Zeuge hat gegen den Lentnant Strotantrag gestellt Bo» dem Bvrsall hgtte der Zeuge zunächst niemandru, Mitteilung gemacht, Leutnant Schadt bestreitet dnrchmis diesen Vorgang ,!
Gendarmerienachtmeister Lohst gibt an, Oberwackinictttki Kaicker habe zu ihm gesagt, daß der »reiSBirektvr Mahl mit Gendarmen eine Zusammentunst gehabt babe, uul über den Pra- zest zu sprechen, — Ein anderer Gendarm habe ihm erklärt, sie hätten vom Kreisdirektor Anweisung erhalten, in dem Prozeß auszusagen, Die Heranziehung von Gendarmen hätte nach ihrer A n l s äh t genügt.
Kreisdirektor Mahl bestreitet entschieden, eine solche Aeu ßcrung getan ,n baben, er habe die Gendarmen nur irmahnt bet bet Wahrheit zn bleiben.
Wachtniristec Schmidt 'bestreitet, von dem Kreisdirektor bceintlnßt worden zu sein, rr häbe seinen Kollegen auch nichts detglkichen gesagt.
ES werden hierzu noch eine Reihe von 'Zeugen vernommen, ohne daß eine völlige Klärung drr Sache rintritt.
Nach Schluß der Sitzung wurdrn au? dem abgesperrten und von einem Massenousgebo! von Polizisten heivochten LandgrrichtS-- gebäude Oberst v, Reuter und Leutnant v, Forstner zu einer Hintertür hinausgclassen Unter polizeilich» Bewachung bestiegen sie einen Wagen und fuhren davon,
»
?lnt Prcssetisch wurde nachträglich bekanni, daß bei dem Aüfiaul am gestrigen Abend et» Istjähriger Lehrling Linhaii, der sich an den Ruien i» hervorragender Weise beteiligt haben soll, durch einen Ossizier sestgcnommen wurde, Ter Junge tvnrde bald wieder ani freien Fnst gesetzt, — Ter Vorgang wurde als BeiretS daillr angrseben, daß auch ein größeres Schutzmanns ausgebot nicht itnstande ist, bei feer Bevölkerung mißliebige Per tonen gegen alle Zwischenfälle und Zurufe zu schützen.
Zum Untkkgang der GNahama.
Ne>»-?jork, t>, Jan, Kapitän Aspinall von dem Dampfer „Gregorn" berichtet, er habe, nachdem das stiel tnngsbool de? , Oklahaina" gesichtet worden war, sei» Schiss an die Leeseite de? sticttungSbootes gebracht in der.Hossnung, die riesigen Welle» möchlen es auf da? Deck des „Gregor»" werfen und so die Insassen retten. Er schätzt die Gcschwinbig- keil des Windes auf 70 MiileN in der Stunde, Als das Rettungsboot nahe lani, bemerlte inan, daß sich sechs Man» an ihm sesihieltcNt sie waren aber durch das wiederholte Kentern des Bootes so crschöpst, daß sic nicht mehr in das Boa! Iletiern konnten. Dieses lvnrdc immer wieder itinge- stürzt und i» die wütende See geschleudert. Der dritte Maat, der erste und zweite Offizier, sprangen in die See und schwainme» gegen das Boot und sicherten es mit Seilen, die ihnen »Ugewöifen wurden. Zwei Stunden dauerte es, bis sie die Schisshriichigcil gerettet baltrn. Wiederholt wtirdcn sie von den Wellen gegen da? Schiss geschleudert. Einer der Schissbrüchigcn ivar erfroren. Das Befinden de? dritten Maates und des ztveiien Lssizicrs de? „Gregory" ist heute schlechter als das der Geretteteil,
vermischte».
* E T v l o s i o n c n, Wie die französische» Blätter melde», sind in der staäilichen Pulversabrik B o » g c s bei Dijon zwei ?l r b e i t e t durch eine Explosion getötet und mehrere verwulidet worden. Ein Deik des Gebäude? wurde zerstört. Rach einer Meldung dös Kriegs,ninisterinms sollen vier Arbeiter verwundet, jedoch nikmond gelötet worden sein, — Nach einer Meldung aus Toulon wurden durch eine Explosion des Kesselroykes auf dem Panzerschiff „Gaulot?" Pier Matkojen durch ansstiömende» Dampf schwer verbrüht
' Bitt Kinder tvtgktreten Im Siabtlhealer zu Sansuan «Puerto Rico) sollte eine WkihnaawSbesckp-rung armer Kinder stotlsinhen AIS die Türe» geöffnet mürbe», entstand ein Gedränge, wobei vier Kinder lvtgetreten uns 18 schwer verletzt wurden,
* Entkommene Mörder, Aus Flensburq i, Jan, wird gemeldet: Der bei den Ekweiterungsarbeitön des Kaiser-Wilhelm Kanäls angestelltc Wächler Ltbvrra überraschte heute früh zwei Einbrecher, Es gelang ihm zu nächst, sie in eine Baubude eilizusperren. Sie brachen aber aus und schlugen dem Wächter den Schädel ein. Die Mörder sind enlkommeit,
* Selbflfrltif. Herr im Restaurant : „Sagen Sie, Kellner
gibt'? denn heute keine Suppe?" — Kellner« „Es gab, Herr aber ich habe sie weggtgolstN," '
'Naiv. „Mein Gott, die Menschen sind hoch,u zerstreu,! ra ^t'chon wieder einer mdH». nnm, Ueberzieher genommen!" _ ^ 11 ke Ausrede „Ich habe Walter einen schönen Schlips tuten geichenkt, den ich selb» gemacht habe," sagte M-bel,
u Wei Nun, nr
a sckiön.
vic bat er ihm g?,'allen?" sehr: er sagte, er sei
N-. inriM(* Auge cmes anderen Lterblicki^n sehen ^rie, alo das iciNL. War dac- nicht reizend von ihm."
vanvel.
— Preisbewegung Tie Bereinialen Elsässijchsn Baum- wottivlnner habe«, lNarne au? ägyptischer Baut»,volle »,U 4 Plg, dir das Kg, i»> Preise heravgeiegt, — Ter Oderrheinische Hobel- «wlz-Verband hat sich aulgelöst.
-- .. ' "
Märkte.
tl Gieße», 7, Jan, Ter gesteige R i n d v i e h »> a r k t Halle einen Vorrat von bsv Ltück (Nrostvieh, sowie Löt, Stück Jungvieh und Kälbern, Durch den Beschlltsi der Stadtveroednelen-Berla«nni- lnna, de» Montag schon als Plarttlag anztlerkennen, hatte der Bortandel bieSntal ein anbereS Gesicht, Tie veterinärvollzeili? e Kontrolle des Marklauktriedes tn»d teilivcile lchon be««n Borhanbel ' att! auch entwickelte sich der Handel in den Ställen viel freier »nd geregelter, so hast ein Einkäuler ang Thüringen eilte» gröbere» Transport vlilchware kanie» kvtinle, ebenso wurde da? Geschält in Schlochlkühen nach dem Rheine adgetvickelt, Ter vanptttwrkl, der dem dieStnal gute Qualitäten, llttster in Kälbern, lveder angedoten itoch geiuchl waren, ivickelte sich flott ad. Bei de»> nicht starken Andrange der Käuier langt« der auch nicht grobe Vorrat in Gron- vieh volilomtncn aitS, Für den Imigviehbandel ist jetzt keine nahe«,de Zeit, Am Kätberninrtte zahltet, die Einkäit>cr siir die Großstädte siir gnle Ware, waS veitaitat wurde, uitb bemirfteil dadurch ein ltästigeS Steigen der Preise iür gute und mittlere Kälber, so daß die Gjrbr„«r Blehger, vo» denen inehrere getomme» waren, in» ihren Bedari zn decken, kovsichütielnv »»- »erricksteier Sache den Plarlt verliebe». Gehandelt wurde» daS Stück: Kühe srisctnnelkend imb tragend I. Qualität Nicht
vorhanden, 2. Qual, Mk, 475 —550, 3. Qual, Mt. 350—450; junge Stiere und Rinder Mk. 160— 2?0, je nach Alter und Form, Bezahlt wurde filr den Zentner Schlachtgewicht: Fetts Rinder kehlten Ntn 'Markt gätizllcd, irltc Kühe I. Qualität ivare» nicht vorlwtiden, 2, Qualität Mt. 7>i bis 30, 3, Qualität Mk 70—7«; Kälber I, Qualität Mk, 83— 100 «einzelne extra gute Stücke bis 104 'Mk ), 2. Qualität Mk, 94—96, geringere Ware irhltc. — Nächster 'Moitt 20, ,ntd 21 Ianttnr d, I.
FC. Wiesbaden. Diehhoi-Marktberlcht vom 7. Iati, Anstrleb: Rinder t«0 lOidie«, 12, Artklen 6, Kühe und Färlen 42)
Kälber l7<«, Schake 3tz, Schweine 379. Preilc kür 100Pld.
Geschält mittet. Lebend- Schlacht-
Ochs «n. aeivicht^
Boststesschsge, ausqemästete, höchsten Schlacht» Dlk,
inertes im Alker vo» 4—7 Jahren .... 56— Ü8
Junge, fleischige, nicht auSgeniästete und ältere
«uSgeinäslete...... 49—51
Mastig genährte junge «l>d gut gegenährte ältere . . . ........45—49
Bullen»
Bollsteilchige, ausgew,, höchste» Echlachtw. . . 45—4?
Bollflelschige, jüngere. 42—45
Färie», Kühe.
Bollsteischige ouSgenlästete Färsen höchsten
Echlachttverles.......... . 50—54
Bollflelschige auSgeniästete Kühe höchsten
SchiackittverleS bis ,» 7 Iahreti.....42—45
5'eltere auSgeniästete Kühe und ivenig gut entwickelte jüngere Kühe......... 45—49
Mäßig genährte Kühe »nd Färirn.....35—41
. . . 31—35
Mk.
89-98
87—96
81-87
78—82
10-78
89-96
76-80
85—30
66—70
62-63
Erring genährte Kuh« und Färse»
Kälber,
Feinste Mastkälber..... 63—71
Miniere Plast- Und beste Saugkälber.... 82—88 Gektngere Blast- und gute Saugkälber , . . 58—80
Gering« Saugkälber...... 49—64
Schake.
Weldemastlchase:
Mosllämmer und Masthamtnel .... 43,00 -44.00 Aeliere Blastha»Ui>el. ain genährte junge Schal«
«nd geringere Mastlämmer......34-38
Schweine.
Bollsieischlge Schweine van 80-100 hg Lebend-
_ gewicht.........• , . . . 58-59V,
Bollflelschige Schweine unter 80 h» Lebendgewicht 58-58 V, Bollfletschlge Schweine von 100—120 Irz Lebend-
getvlcht.....-........ 60-89*/,
Bollsteischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ..............58-59
Ietlsckiwet»» über 150 kg Lebendgewlch! . . 51—520, 64—68 Limburg a. ». Lah», 7. Ja». Frucht markt, Durch- schniltSprelS vra Dlalter, Raler Welzen (Rassautscher) 15,70 Blk., weißer Weizen (attgebante Fremdsorieli) 15,20 »l(, Korn 11,50 Mk,, Gerste Futter) 9,00 'Mk., Braugerste 10,60 Mk„ Haler 7,75—0,00 Bck. Erbse» 0,00 Mk, Karsoffelti 0,00—0,00 Mk,
113-118 103->10 94-100 83-92
90—92
75-85
75-76
74— 75
75- 76 73-74
Meteorolog sche veobachtungen der Station tSiehcn.
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Niedrigste üf Niederichlag
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jluf der ganzen Ulelt bekannt«
Qn bejug auf Nährwert, Schmackhaftigkeit unb leichte Berdaulichkeit steht Scvtis Ein ul- fion dieses feit Jahrzehnte» rühmlichst bk- »anntc KräftlaunaS- und Stärkungsmittel.
Kcoids
^Emulsion
-weifellos an erster Stelle. Wer sich die Verteile dieses Präpa. rales sichern will, bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion zu crhastcn Der Erfolg wird dann Nicht fehlen,und Enttäuschungm, d >< stk Mm Gebrauche minder- , . . F’ 1 -" tif.cr stiachahmungen imver-
-nndlich sind, bleidci, erspart
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