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Lächeln spielte um jefatöt schtnülerl, herüsn Mpild. „Nehmen «m die Meldungen und die Films an sich, Graf. Man wird -Lie dringend erwarten. Ich steige noch einmal auf."
Poppenhusen packte die Laichen rusanrnl-en ,md verlies den Weobachlerfitz. Unerrtschlvssen blieb er vor dem Apparat stehen. Bernd Weloff legte die Hand unwillig an den Sturzhelm. „Taille."
Kurz und hart Lang das. Poppenhusen fühlte: er mußte gehen. Er verneigte sich stumm und schritt über den huldigen Flugplatz derr Häusern zu. Hinter ihnr ratterte der Motor von neuem auf. Er blickte fick), nicht um. Das Gurren des Adotors klang ferner und ferner. Tie Maschine mußte schon hoch sein. Ern« Gestalt kr-m über den Platz und wiükte ihm zu. Es war der Ulaueurittmeister. Er lachte.
„Heil und Tieg, Graf.' Hatten Tie Erfolg —"
Ter Beobachter reichte ihm die Meldung. Plötzlich fuhr er er- , bleichend herum und folgte dem Karren Mick des Ulanen. Ter ' wies mit der Rechten zum Horizont in der Richtung, in welcher Bernd Adeloff aufgestisgen lvar.
Poppenhnsen schrie auf. Gellend. Markerschütternd. Haltlos griff er mrch dein Arme des Rittmeisters.
Am tiefblauen Abondhiurmel sarlste ein Flugzeug wie «in lahmgeschossener Vogel zu Boden. '
Bernd Weloff. . .
Büchertisch.
— Deutsche Sprachlehre. IM Verlag vmt Emil Roth in Gießen ist eine von Prof. Dr. Friedrich Schmidt in Tarmstadt ausgearbeitete deutsche Sprachlehre für die höheren Schulen erschieu-en, die wvhl auch manchem, der der Schute ferner steht, willkommen sein wird. Bei allem Bestreben, auch ivissenschast- lichen Ansprüchen zu genügen, berücksichttgt diese deutsche Sprachlehre vor allem die Fassungskraft des jugendlichen Geistes und dre praktischen Bedürfnisse der höheren Schäle. Uebungsaufgaben, wie sie die VvMschnlgramimtttiTen bieten, fallen hier weg, tveil in der höheren Schule der Uebungsstvsf dem Unterricht und dem Lesebuch entnommen werdet: muß. Paradigmen, Konstruktionsaufgaben, Ein- zelbe-obachtungeu und Unregelmäßigkeiten, die in der fremdsprachlichen Grammatik im Vvrdergrund stehen, treten hier zurück. Der SchwerpuE der Behandlung liegt vielmehr aus den Eigentümlichkeiten der deutschen Sprache, den Schwierigksitön und Schwarrkungen des Sprachgebrauchs und artf der Erziehung des Schülers zur Sprachrichttgkeit und Sprachschö-nheit. Daß dabei die sprachgeschicht- liche Entwicklmlg gebührende Beachtimg finden mußte, ist selbst- verstärchlich Althochdeutsche und mitteNwchdeutsche Sprachformen haben freilich nur in Llusnahmefällen Aufnahme gestruden, da auf 'den höheren Schicken bis heute das Althochdeutsche überhaupt nicht, das Mittelhochdeutsche nur in beschränktem Maße gepflegt wird. Eine, den neuzeitlichen Forderungen entsprechende krcktnr- geschichtliche • (Betrachtungsweise .kommt besonders in den. Ab- schmtten: Wortbedeutung und Zusammensetzung unseres Wortschatzes zur Geltung. Aber diese Grammatik beschränkt sich nicht lediglich auf die EigentümlichLeiten der deutschen Sprache, sondern sie tvill zugleich, ausgehend vom Deutschen, eine Einführung in das sprachliche ^Denken überhaupt bieten, die grammatischen, GrmÄbegriffe erklären, einen grundlegenden grammatischen Unterrichts gang schaffen, der das enthält, was die fremdsprachlichen! Gramumtikerl voraus setzen. Auf diese Weise will sie dazu beitragen, eine einheitliche sprachliche Schulung zu fördern, die von der Muttersprache ausgeht, durch die vergleichende Behaudllurg dev freniden Sprachen erweitert und vertieft wird und in ihvs>.n> Ergebnis wieder der Muttersprache zugute kommt. Besonders eingehend wird aus diesem Grnrnde die Satzlehre behandelt, die in. der renr wissenschaftlichen Grammatik noch immer htttter der Lautlehre und Formerckehre zurückzutreten pflegt. Für die unteren !nnd mittleren Massen der höheren Schulen will diese Sprachlehre ein Lernbuch sein. Die am Rand beigedruckten Massenbezeichmmgen; geben einen Vorschlag, wie etwa nach den Lchrpläuen der Lehrstoff auf die einzelnen Klassen, verteilt tverden kann. Den Oberklassep soll diese Grammatik hauptsächlich als Nachschlagebnch dienen. Ein« ausführliche Inhaltsangabe und ein alphabetisches Wort- und Sachverzeichnis soll diesen Gebrauch erleichtern. Tie Anfänge dieses Baches liegen zwölf Jahre zurück. Es ist erwachsen aus den grammatischen dlnhängen des in demselben Verlag bereits in zweiter Auflage erschienenen „Deutschen Lesebuchs für die höheren Schulen des Groß Herzogtums Hessen" und stellt also gleichsam die dri tte, völlig umgenrbeitete und vielfach erweiterte Auflage dieser im praktischer Unterricht an vielen Schulen durch lange Jahve hindurch berichten und erprobten. Anhänge dar. Tie Zahl der deutsche Grammatiken, die in die höheren Schulen EinAcmg gefunden! haben, ist nicht gwß. So möge derm diese neue Sprachlehre, di« von vornherein für die prakttschen Bedürfnisse der höheren, schulen berechrret ist, nicht für überflüssig gehalten werderr! Möge sie sich im unterricht der höheren Schicken brauchbar erweisen in einer Zeit, wo infolge des Krieges überall in deutschen Landen der Sinn für deutsches Wesen und deutsche Eigenart neu 'erwacht ist ruck) wo an den deutscher. Unterricht mrd den deutschen Sprachunterricht neue und Miere Anforderungen ^stellt werden! 'Tie Sprachlehre kostet broschiert 2 Wlark imb gebunden 2,60 Mark.
—- WallenfteinS.Antlitz, Gesichte Urrd GssMchttN vom SOjährigen Krieg von Walter Flex: C. H. Beck'fche VMagsbuM Handlung, Osttrr Beck, München: Preis geh. 8 MaÄ. — Ein Vers mächtnis von bleibendem! Wert hat Malter M«x, den 'nm so manclSA junge Talent die feindliche Ksuge'l HÖckveMaffte, hier HLrrttrlassM, Dltt psychologischer Schärfe .schall der Verfasser, der HistoriLH genug ist> um den historischen Hintergrund nicht allzuse^ dmM Uusschmücklmgen zu belasten, reine Charakter Marls. FesfelrrS in packender Sprache sind di« Bilder entivorfen, niemals ernM>«M aber weitschweifig werdend. Das Bändchen wttd sein« Liebhab-Z firrden.
— Tie n«»eftiC Nurnnter der Leipziger Jllustri«ri«N Z ei tun g (Nr. 9808, Verlag I. I. Webers, die dem WirrbrmÄ gewidmet ist, erbringt in Wort und Bild den Gegenbeweis gsgen \M Behauptungen unserer Feinde, der Bierbund stelle ein-e unnatüv- liche MHaaatenbildung dar. Llutoven wie Friedrich N-aumaml» Prof. K. Jäckh, Oberst Egli, FeldmarfchÄl-Leutnartt von Lve^, PlA-fessor Tode, Professor Krnsch, die Atinisterialdirektoven Gold« kühle und Synrpher, Reichsrat von Miller u. a. Autoritäten cutt ihren Gerieten zeigen in einer Reihe von Artikeln, daß es sich beim Vierbund um kerne willkürlich: Mmstrullion, smrdern ML ein organisches Gebilde hcmdell, das gemsinsanre JrrterHen und gemeiniame Bestrebungen Ul einem lna-Ävvllen Ganzen znmmmerr- gefchmeitzt haben. Das geschriebene Wort wird durch eine Reihe wiickungsvoller Jll'ustrationeu Mtterstützt und belebt. Von besmlder^r Wirkung sttrd das Stuck'sch: Genrälde „Feinde ringsum", die ©e* mälde von Garttnann „In der Gegeiw von Tviransee" und von
bei Milchen" von Obvouski. Tie graphisch: Kimst ist ausgezeichnet vertreten durch Minger, Jsselmann, Giese und Kasimir.
Gießener Hausfraueu-Berein. Kochamveisungen.
Graupenpudding. Am AL«nld weM miau 250 Granvn Graupen ein, kocht sie anl anderen Tag in leicht gesüßtem, rwch Geschmack gewürztem Wasser zu dickem Brei, der erkalten lnnß. Man rührt dann durch den Brei 1 Löffel lauwarnre Butter, zwei Eigelb, Zitronensaft, 109 Grni>nn Z.ncker, 3 Eßlöffel Brokkrum«l und den Schnee der Eier. Tie Masse wird in Mlsgesttichener Plck- dingsorm iVs Dtnirde im Wasserbade g<K>cht und bevor rnan sie stürzt, Vs Stunde stehen gelasserr.
Spinatpudding. 2 Kriegsweckml toerderl in Wasser oder
abgekochten Spinat oder übriggebliebenes Spmatgemüse, Salz Muskat 1—2 Eier, das Weiße zu Schnee leicht wtter die Masse gerührt, diese in eirre bestwichene Puddingchnn gestillt und 1 Stlmde im Wasserbad gekocU. Ter Pudding wird zu Salat oder zu einer Mlttersoße gegeben.
S p i n a t a u f l a u f. 1 Pst uw SpiuatbreL, Aius von Vc. Md. Kartosscln mit V-i Ltter Mibch durchgerührt, werden lagerrwerse ül ein« Auflau fforrn getan, zuerst Kartoffelbrei, der, rvenn rmur Käse hat, mit demselben bestreut wird, dann Spinat, zuletzt Kartoffel-- brei-. Tie Oberfläche wird mit Butter bestricheu, Brosamen, auch Käse dariibergestreut lind im Ofen lichtbrarm gebacken..
Vexierbild.
Sieh, Kamerad, da drüben ... Ja! wo steckst du denn? (Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Rätsels in voriger Nummer:
Pinsel — Insel.
Schristleuung: W. Meyer. — Zwillingsrunddruck der Brckhl'schen Uuw.-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.


