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Sie mriften sind itirr Matvoftm an Bord ihres
- mtb Wtm doch R«der und Steuermcmn L». "“SS'to Weisheit: die Meilen, zu nehmen. wre tte s:^-. Gevol der Klugheit: sie zu nehmÄir, wie sie gitroninieii fern iwÜcn, Mache dich nicht Tein vor den Leuten. <P#ta o»M
^Ä^Shtaf&gdtt müssen Wir Urnen, di- aufiritewn am WiMn s«g« Wfr frnfl« «ut bta*n mt Angss rmö auf
der Stamm bait.Srffc, das . Q t f Mt. Aber der einzelne soll
X M'ÄÄ«« l-i'-m wollen. Er i,t ^ Sowisc nnd Vmrn nur m der Leiter wrrkem.. . .
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Welt,Walt! Ä, Me verlieren,
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auillt der lernen Menschen Sollen.
Leidenschaft ist wie Dampf: » sie bcktampft, gepreßt, unter-
^ ^»sSÄ« erreicht« Ziel« spricht,
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vn«itt seine Diele voller Mettwürste hangt. .
^eu ersten Dienst, uns aus die Well zu bringen, lerst^r.^r^ cmdtte, cbenj© den letzten, uns ll: den Sarg zu legen: dazwckichan
Leb« nicht verlange« noch oerbreite«: m
^1“' toTwunt. des Weibes will Ä !«?--- nM> -ms sein«
«ÄÄ& toir noch Bungen, reim Meister
n«ch FrPlcrn. ^ mehr als der Sarg.
NichtO ioas eurer werden will, was einer werden Sann, das
^^Was ich verachte»: will, das muß ich — H^En!
Diele Freude schlläft in ur:s — und wrr rvecken sve nicht. Nichts ist unerträglicher als ein häßliches Weib mit den übi* sprücken und Launen eines .schönen
Alle Freihütslieder 'Kommen aus dem Werter a
ytttes belächeln 'kann und mag der Mensch: ferne 2\£be$jafjfTe, seine Lehrzeit sein Dichten und handeln! Aber «ns nn.rd er nuht bE^lli: seine Kindheit. Tie kann er um oder bewemen
oder verfluchen: belächeln nicht . «wtw mir
Wer mir Freude geben tarnt, gibt nur das Beite, gibt nur mrf>v att Geld - denn mehr als Freude konnte ch nur auch für
^Lw^dechen^Kampf mll der Well und deinen Freden änll dir:
^ ^in"llnte/die Arme gegriffen wird, der hat gut ^hem
Freudlose Menschen stehen im Leben wie entlaubte Bäume
Ter König öffnete seine Schatzkammer und erlaubte seiiven Knechten, Gold zu nehmen, so viel sie tragen könnten — alle
,chu Men nch^dttrr Schwäche kann sich in Kraft wettieben? Wir haben keine Zeit, weil andere uns ihre Znt schenken.
Sei klug und scherze:rur mll deinesgleickstm. ,
Wer auszicht, Gott zu suchen, tclyrt mll sich selbst henn. . Ter Kanrps ums Dasein ist kein Veldengefecht, sondern erne erbärmliche Rauferei um den Groschen
Wenn dir einer sein Haus zetzgt, so hör zu und sprich nicht immer von dem, Ms du hast: schick nicht immer.emen Falken los, wenn er euren Reiher- steigen läßt. ' «. - ,
Tie Vorkämpfer werdest zu Krüppeln geschossen, dre Nach-, Kämpfer zu Rittern geschlagen. , - ltu .
Tse Menschen mit der Wahrheit gewinnen wollen, herßt eure Festung an ihrer stärkst«: Seite berennen.
Das al>er sage rlle m einem Menschen: Bilerb, wie du bist! Vs heiße: Werde, was du werden kannst!
Gesteh es dir geruhig ein, daß du 1 -etz.t glrullrch bist, damll du nachher weißt, daß du eirmral glücklich lwwefen bist. .
Bezähmte Leidenschaften: aut mich mackst ihr denselben trüb* seligen Eindruck, wie ihn Wüstenkönige machen, dre Hüller Erjen^ MMgmr sitzen.
Tie Kllrder sind mehr als hie Eltern! Wir sehen es schon daran, daß sie Sein Gottesgebot zu ihrem Sckstrtzss brauchten, loährenhi Vater und Mutter dieses Halls bedursden.
Vüchertilch.
— Hessische Lesestube. Unter diesem Titel erscheinen ber der E1 w e r t' scheu Verlagsbuckcharvdlung in Viarbürg zu dem billigen Preis von 1 Mark für den Band eine Reche von Heften, die bei hübscher Aufmachung mll der Erzählungsrunst heisischer VvlLsfchr tftstÄler vertraut machen. Ernstes wechselt mll Heiterem, und man darf wohl sagen, daß G. Zitzer und H. Schwalm es verstanden haben, mll diesen Erzählungen, die den warmen, er*, frischenden Heimatton treffen, eine echte Heimatgabe zu schaffen, die sicherlich,: eiche Anerkennungintb freudige Äufnahme finden wird. Bisher ersckstenen: „Peter Seipels Glück und andere Erzähl illuingen aus dem Hinterland", von G. Zitzer, „Ter Polizeihund rurd andere Erzählungen aus dem Hinterland", ebenfalls von G. Zitzer, „Ons Ellervotersch Eppelkist Heitere Gefickstchten und Gestalten ver^ schwuudener Tage der Schvalm", von Johann H. Schwalm, „Fall- eppel on Läsreiser. Heiteres und Ernstes aus dem Schwälnrer- leben versunkener Tage", von Johann H. Schwalm.
— Zum 400jährigen Jubiläum der Reformation hat die Leipziger „JllustrierteZeitung" (Verlag I. I. Weber) eine Sondernummer erscheinen lassen. Schon die vierfarbige Pracht-, volle Reproduktion des von Felix Schoo rmstädt nach historischen Quellen und auf .Grund authentischen Materials geschaffenen Gemäldes „Luther auf dem Reichstag zu Worms" ist die Anschaffung des Heftes wert. Das Tllelblld, der ausgeze ichnete Luther- köpf von dem Altarbild Lukas Eranachs d. I. in der Stadtkrrche zu Weimar, ist in der größeren OeffientlichLell so gut nüe unbekannt. Eine Neuschöpfmrg auf Grund einwandfterer ^historrscher Unterlagen blldel dre Zeichnung „Luther als Junker Jörg auf der Wartburg" von Pwfessor *H<rns W. Schmidt. Ter textliche Test ist überaus reickchaltig und gediegen. Theobald Ziegler behandelt im einleitenden Auftatz das Thema „Reformation, Kultur, Teutsch- tum". Geh. Oberckonsistorialrat D. Kawerau Luthers BibellMr- setzung, Prof. Tr. Hans W. Singer „Die Iiesormatrou im Spiegel der Kunst", Geheimrat Prof. Dr. Seeberg „Reformation und Gckzule", Studiendirektor T. Jordan „Das Lutherbild im Wechsel der Zeiten", Dr. Karl Storck „Die Reformatton mrd die Mufrhb Prof. I). 9iade ,Luther im FamiLienkreise", Gehermrat Tr. Pick „Luther-Medaillen". Fast alle diese Bellräge sind reich illustriert.
— Friede v. Aristophales, ein burleskes Spiel nach den „Acharuern" und der „Eirene" des AristophaneS v. Lion Feucht» wange r. Verlag Georg Müller, München. Fauchtwanger versuchst auf glücklichste Weise die „Acharner" und die „(Sirene" aus dem Geiste des Aristophanes heraus zu einem wirksamen, lesbaren und sprechbaren Bühnenwerk »ufammenzuschweißen, ohne daß für das Publikimr phllobogistl^ Borbereitung oder kommentierende Randglossen erforderlich find. Bieles ist im Aristo phänischen Text verändert, gestrichen, verdeutlicht oder umschrieben, aber ivas auch rmternomnien ist, erscheint bei der geschickten, genialen Art der Verarbeitung weder Posenhaft noch gewaltsam aktualisiert, trotzdem viele antike Begriffe nickst nur übertragen, sondern sogar durch moderne ersetzt sind. Auch die aus den deutschen Klassikern entnommenen und über das ganze Stück zerstreuten Zitate stören. Nicht; zumal wenn man den Grund ihrer Verwendung kennt, näNr- lich, die Zitate des Gnripides zu ersetzen.
— Der Türmer, (Kriegsausgabe) Herausgeber: I. E. Frhr- v. Gvotthuß, Viertckljälirlrch (6 Hefte) 5 Vtark, ErnAelheft 90 Pfennig. Probeheft .portofrei (Stuttgart, Gretner L Pfeifer). Aus dem Inhalt des ersten dLovembecheftes: Luther. Bon Hans Frecherrn von Wvlzogen. — Wirrnis und Weg. Von Karl Frank. — Offener Brief an den Reichstagsabgeordneten Gothein. Bon Otto Grund. — Feldgraue Ketzereien. Bon Reinhard Weer. — Unser Freund a. T>. Gerard. — Valuta und WarenoerSehr.! Von I. A. F. Engel. — Rußland vor dem Staatsbankervtt. Bon Paul Dehn. — Wie China gekauft wurde. Bon Paul Dehn. — Die Triebkräfte Unseres öffentlichen KunshebcnS. Bon Karl Storck. r- Die Musik der ResormationSzeit. Bon Karl Storck. — Türmers Tagebuch: Der Krieg. — Auf der Wart« — Kunstbellagen — Notenbeilage.
Scherzfragen.
(Die Antwort ist in der Frage enthalten.)
1. Wie heißt das Kind, das dem Bettler nachlief?
2. Was warst du, eh' dich das Unglück traf,, armer Mann?
3. Wer it eS, der dort schwingt den Degen?
Er allein hält noch dem Feinde Stand.
4. Der Verfolgte sprach: Etwas will ich noch nehmen, aber was? (Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Vexierbildes in voriger Nummer:
Etwas schräg von links wird der Kult sichtbar.
Kopf im Hinterteil des Löwen.
Schrilllritung: W. Meyer. - Zwillmgirunddrucl der Brühl'Ich« Uno.-Buch- und S'rindruckerei. R. Lange. Aieben.


