Ausgabe 
22.10.1917
 
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ovgxvmat# acht durch, die Menge, imb alles schließt sich Mum d^üNen mit ihren 9roten mrd vliMau'keü

^ Mit ckner Ouvertüre beginnt dre^e -stunde Musr7 zwischen Nachmittag und Abcnddammcrnng, mit rrgendemem hubsckxnim JS n ~ t ü v -f oa£, man fct>on von Kindertagen, ix.ni ailersrnhesten Hlavi-'-stunden der kennt. 'Aber natürlich kann ich mich nicht ülnch ^r i5"n eigentlich ist.. Und als mir bcr

q' ' uc Tichtcr und Bauer' einiällt, i,t das fröhliche stuck schon _ '' " . 5^ ii+» , 7 x> nicht einmal, oj e.' gut oder schlecht

war ÄrÄen'^ll». sttatzienden Rana der dSriier l^-c x m l- Lbrn. und i<frweift, baft ich fcte üöW.d> fm

ih, liim »Slbftcn Stück, bei riu«m wunbctKtwmen Walzer m« Wm ^>.6 fl'bc ich miü. <ymj der fflM? w. d.e lock, undlckrneithelt, und mir eine Liebvosung «t. Jetzt,ehe,,* auck. »

-a oon den Musikern ganz und gar bei der. aa » u ti- tun ii n nick»! nuv ihre P'ticht imb das, >«is ihres ^ien»en t Lern e n Zer st in ein Künstler, nnd ein K.nd dazu und ein Ar ist in die schönen Klänge seines Instrumentes «n wenig

ein ttvnder Trompeter, rmd es ist eine, Freude, znsehenr \ '\& einer nmudervollen Bewegung er leine Trompete an (k h ajin kleines Mädchen ststht Mit serwi M- r^' dich' ne'^n ichm ',md ist ganz beglückt und b^anbert und

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^"'Ä^Em Avichundchch^ in den Pausen zwischen d«- »in«

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S Iftct-unb ein Lächeln immer «oft *3«t rfiT»ren V£r steht da und tvartet aas das Zeichen, und

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ISIS gMnden haben, nickt er ein wenig. läßt lerne S.ugen strah- tcu und lächelt mit weist m Zahnen. nrofien

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Hxirh das Leben in einer Umwelt, wo niemand nch brnter cngm Mcuern verschließc nnd verbirgt, wo vielmehr auf freien <ahna. Mmsck und Mansch sich finden können Sn «S auch nur^um raar Worte, um einen Grün. um ein Kacheln zu tauschen ...

Wi' sckuell solch eine Stunde vorüber geht ? Biel zu schnell^ 2te ilottert vorbei wie ein schöner, bunter Vogel, wie em Schmett i*

1 nS ' 9 ta* C ein X m Ttück und ein andercs. -in ganz Nein-s, in dem 'die Flöten Mi kicherten, und als S^nutf rat »elfe frftMirfer schmetternder Marsch. Tann gell-n die -«Idal.n nach W und Lir aichercn auch. Ter Wntz. neben demi gelben Bi vil^o i wird leer, die Wege sind einsam, die )llleen verladet., und die Necken aus den Beeten treiben ihre^ BerschwendtMg mit Tust und Farbe für sich allein und für detl Abend, bei schnell von

^ 1 B^aUickemde' Shinden, die schnell vorüber e.cheri. ,

Und bleiben doch ewig, tveil sie sich zu Smnrernn^

wandeln, die man gern beschaitt, wie alten. scann ick m- e.nem Schrein, wie Blumen und blasse Serdenbander in erner Truhe.

Vücherttsch.

Der eiserne Mann, Roman von Rudolph Str a tz, (Vertag von Ullstein L Eo., Berlin.) Imputsche,i Wunder lüui -Rudolph stratz ein dichterisch^ Gesamtbild unfuer ZeU^ wende. TerEiserne.Mann" stellt Frankreich dar, das deutsche Grenz land zwischen Vogesen ^md Rhein, de5l letzten^ Waffen kam pf deutscher imd gallischer Kultur. Nach Anis führt LÄtcatz., m das wilde Toben der TeputiertQ,Kammer, die vom Freber der Revanche crraür ist, nach Berlin, vr die Gaue desGsast und Badens, uach .T^ahburg, der vom biuiUen Bau des Münsters überraget, von Beraangmihert umnwbcnen Stadt. Tort, wo auf Mittelalterlichen Giebel.. derGlanz des Mondes ruht, ttelch rm Ritterharmsch dec Bserne flla", nach dem der Roman.genannt ich, der stemeriilg W«auSden Tagen der Fischer uw> Bicüdung. Er wird mit dem auige rechten Lck-vert in seiner RechtenMN^ahrze^^r^ Kriege dröhnenden Welt. Tos tragische Schicksal des elsainschm Redc-gsabgeordnetmi Jean Bvllm, der nach Uesmnerenl Zw^ soait stch für Teutschchmd entscheidet, aber ferne fcauj vertiert und seinen Sohn, gibt dem Werke das erfchürterrrde .Hauptmotiv.

Gereifte Frucht, eftt Wardafo-^Roman von Berta Freifrau von Naivendvick. Verlag G-ebr. Paetel, Berlin. So an-, spruck^slos und eiitfcd» die Handlung auch i-t, so gerade und.glatt der F<ü>cn, an dem die .WnfliLe cnLlanchlcruien, anck> oalnnrieht, so spannend ist doch die Schilderung di'cker El-etrcrgö-die, die int bcutfdjcn Hövrden ihren Lüifang nimmt und im sonnigen süden am Gardasee nirt einer Frage an das Schicksal endigt. Psvawlogisch fein durchdacht und gezeichnet, bietot dieser Roman alle Borterle fließender, anregender Erzählung.

Die häusliche Krankenpflege und das Ver­halten bei ansteckenden Krankheiten von Hofrat Dr.

A>. Toll Karlsruhe. 21 Abbildungen. Max hesse's Verlag. Ber­lin W15 Ter auf diesem Gebiete seit langem bewahrte Ver­fasser hat cs in meisterlxifter Leise verstanden, auf engem Raum hier alles zusammenzubringen, was malt über dte Pflege Erirantwr im lstause wissen must, ob cs sich nun um die lv wichtige Bevo- achtung der Kranken oder um Berrichtlingen aller Art am Kran­kenbett'. wie Einpackungen, Lagerung, Waschungen utw. handelt. Aare Abbildungen, wie es zu nrachcn \\t, zeigen, wre oft hier tetver schwere Fehler begangen werden. ^ ... ..

Als beste deutsche illustrierte Familren-eitung für die weitesten Kreise enipfchlen wirDas Buch für Alle". Uuwu, Deiüsr - Perlagsgesellschaft, Stuttgart.) Seit länger als etnem halben JckhehuirdeA hat es Mltimten von Lesern durch reichen und sorgfältig' gewählten Unterhattungsstvsf die Misteflunde.i verlä-ont ; es ist ein nützlicher, stets freudig erwarteter Gast rm Hanse und in der Familie geuwrden nnd lfat alt und fuug Erholuirg und Befriedigung .grbracht. Den soeben begiwieiiden 53 Jahrgang eröffne ii n'oci scannende RomaneDas Tejtpamsirt des >eligeu Eusebius" von BUor Helling undDia Jungfer Nauett vom Goldeneu Straußen". Ihnen reichm fich M den Abteilung«,. Was die Frau angeht",Voiksimrtschast und l^suudhit.swslege' Nottittv!ss'enschaft und Techm«" interepante Beiträge an a.i§ allen Gebieten des Wisions nird der praÄt,ai^u Erfahrung, ern, lm»iioristisr>r Teil mit Rätsel- und Spielecke sorgt^fur Erchnterturg. Besonders hervorgehoben sei der reiche, zum -r<nl melTrsarvig^, den guten Geschmack befriedigende Büderschninck m dem auch der Ereignisse der grosten Zeit gedacht wird, so ytDas Buch filr Alle" ein IviMickner HonSschatz.

Der Krieg 1914/17 in Wort und Brld . Wasserbomben gehören zu den tt'ickisckLten Abwehrnntteln der Feinde gegen unsere U Boote. Ein Marine-Osftzrer gibt m bni vorlusl^ den Heften 147150 von Bongs Illustrierter Krtego-uickichte Der Krieg 1914/17 in Wort nnd Bild" (Dnttsches.Verragvlstms Bong S- (5o., Berlin W57, wöchentlich ein Heft zuni Prnft von 35 Pfennig) eine eingehende und s^eniasre. scknLeanng^der Ver- wendung dieser Morvinstrumente und die Art und Werse, wie du U-Boote sich gegen dieselben schützen. Wir finden austirdcm noch interessante Artikel in den gleichen Heften, wre Hoifstche ^kxt Soldat als Baunreister" ,^-m Artillertcfeuer m Mandern ,Zie­len und Schiesten auf Lee',Russenfang ,^re Bcrntckrtting nner U-Boot Falle".Die neuen Angrifssschlachtcn rm Zimbernland . rmd andere m:\yx. S ie sind alle reich mit BÄdecn geschntintt, dw-rem Text zum leichten uiid schnellen Verständnis verhelfen. Du Krieg.' geschickt.' bringt die Fortsetzung der englrfchen und sranzofttchen Offensive vonr April dieses Jahres, aus der Feder des bekannten Militärschriftstellers Wilhelm von Massow.

Der Kunstfreund, Zeitschrift der BvreintMNg der Kmistfreunde, Berlin--Lck-öneberg 4. Jah rgMiH,^ Hest 11 Wil­helm RaaLe. Weltkrieg imd Bücl^r;mcl)em England und Mttel- europa, Tie alten Mauen, von Konstanttno^b 4. FahrgLNH, Heft 12- Ter Havelberger Dom, Eure neue Erklärung des Kunst­schaffens Im Lande der Bachtiaren.

- Hecker, Prof. T-r. R, Und Schw. Bernd Woer-. ncr Das Kind und seine Pflege. H^fsbuch^für Mütter. 2. Ausl. ( 428 Lru.s«M 64 s. 8 mt 6- bimgen. München 1917. Fran^ Hanfftaengl. PreiS 1 Mark.

Dramaturgische Berichte, herausgegeben von De. E L. Stahl, Heidelberg, 3. Matt, Sept. 1917. Inhalt: Datsche Märchen <rus der Bühne, Tie GlüEümo, Der Sandmann, Peteri chens Mondfahrt, usiv.

Ergünzungsralsel.

-Lv^, 8te, 8vv, -ob, -no, I.S-S, 8-xk.

Statt der Striche sind passende Buchstaben und zwar überall die gleiche Anzahl, zu sehen, sodast bekannte Hauptwörter entstehen. Die eingesügten Bnchstabengruppen müssen m smngemüstenZnsammen- hana gelesen einen Sinnspruch ergeben.

J u (Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Königszugs in voriger Nummer r

Welch hohe Künstlerinnen sind die Frauen.

Ten Himmel uns auf Erden ausznbauen.

Und welche Meisterinnen, und um Bagatellen

Dte schönsten Lebensstunden zu vergällen.

(W,lh. JensenX

Vchr,stle»u»ttg: W. Mey«r. Zwillingsrunddruck der Brühl'sch.

Unv.-Buch- und Steindruckerei. N. Lange, Diesten.