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26. Kapitel.

Bei Tagesgrauen.

Hast du den Mörder gefunden?' fragte der Rittmeister. Lr war erstaunt und ungeduldig wegen Asbjörn Kraas sonderbarem Auftreten.

,,^a, ich habe den Mörder gefunden," antwortete Krag. Ich habe ihn gesehen."

Vielleicht auch mit ihm gesprochen?' fragte der Ver­walter lächelnd.

Nein, gesprochen habe ich nicht mit ihm."

Wo ist er denn?' *

Asbjörn Krag machte eine großartige Handbewegung, die alle Eeböude auf dem Hofe urnfaßre, sagte aber nichts. Las^ konnte ebensogut bedeuten, der Mörder sei im Wohro- yaus, wie, er sei rm Stall. Der Rittmeister wandte sich halb verzweifelt an den jungen Beamten ans Christiania Und fragte:

Können Sie das begreifen?'

Der junge Beamte hatte sich seither aus Bescheiden- Hintergründe gehalten und kein Wort gesprochen.

,_Wenn fax ein Mensch totgeschlagen worden ist, dann

weiß ich wer es getan hat/' sagte er.

Wirttich?' fragte der Verwalter.Aber Sie haben von den Vorgängen hier doch nicht halb so viel gesehen als wrr, und uns ist die ganze Sache ein Rätsel."

Der Beamte deutete auf die Dokumentenmappe, die er unter dem Arme trug.Wer ich habe diese Schriftstücke gelesen," sagte er.

Dn Rittmeister schüttelte bloß den Kopf. Er verstand aar nichts mehr. Asbjörn Kraa ging eine Weile auf und ab. Minn sah er nach dein östlicl-en Himmel, von wo ein MvackM? goldener Schimmer über die Baumwipfel drang. 3^er Tag begann zu grauen.

Löscht die Laternen aus!" befahl er.Es ist hell genug." '

Sternen wurden ausgelöscht und in der Dämme­rung sahen die Menschen aus wie graue Schatten.

Es ist noch ein wenig zu früh," sagte der Detektiv. «Wrr müssen warten, bis es heller geworden ist. Lieber Mennd, mernst du nicht, es könnte gegen Morgen Regen- ^b^^Seben? wandte er sich an den Rittmeister.

DerJrttmelster sah seinen Freund verwundert an.Das glaube rch nicht," sagte er.

tzucht"^ ^ ^>er sch"" ganz naß, und die Luft ist

Das ist der Tau."

Asbjörn Krag lächelte.

Ich glaube dennoch, daß Regen kommt," sagte er.Und N/ann es nicht ertragen, naß zu werden, lieber Freund. Ich bin vorher schon erkältet genug."

/ärmst ja ins Haus gehen, dort ist es warm."

' «v ^ oenkst, ich will den Mörder dock; auch sehen'" Kommt er vielleicht hier des WeM daher?'

J; 0- ex ^?ld. Aber dii mußt mir noch J ^nen Gnmmimantel leihen. Ich will mich nicht auch noch einer Erkaltung anssetzen."

^r^^meister macht« seinem Verwalter ein Zeichen, ^ Haus und hotte den Regenmantel

h*ß° a*?* 0 lf)t l 9et . a|feit Ss war nirgends ein Zeul>en, daß Regen,vetter rm Anzug sei, aber der Detektiv

trotzdem in der Luft wie ein Jagdhund und sagte

^ ÄS*! 6 gbwiß, daß Regenwetter kommt, ich lveiß es ganz gewiß!" ' u

Der Rittmeister fing nun an zu begreifen, daß Asbjörn

wLf nen **-dabei hatte, sich diesen Regen- Mantel anzuzrehen. Der junge Beanite hatte, da er sich auf Nliige Augenblicke entfernte, dem Vorgang nicht beigewohnt

fragte-* UrUCfFam ' ^ 6jörn ^ag ein Zeichen und

Ist das so ähnlich?"

Nach der Beschreiburig vollkommen," antwortete dieser Ich begreife nur nicht, wo Sie ihn so rasch hernehmen."

Krag deutete auf den Rittmeister und saate Es ist sein Mantel."

Der Rittmeister nickte. Es wird ihm klar, daß die beiden Poirzeibeamten zusammen eine Konrüdie aussührten aber daneben hatte er das Gefühl, daß das große Rätsel vor je-irrer Lösung stehe, und er tat keine Frage, um keine Zeit zu

nu ü ^3 mit cinem Vorschlag heraus, ssreund, den Rittmeister u,ch dessen Lütte aufs Uf waren jetzt auf dem Hofe acht bis zehn

ch'<s"i^ 57 ""elt, Krag, der Rittmeister, der Verwalter, der Ifrff te Ur fa ei T 9e BBn m Ritttneisters Menstlenten.

"eben dem großen Hauptemgaug. Der Ritt- fröstelnd auf der untersten Stufe der Frei, mitten ,et 2f. n Rock zugeknöpft. Asbjörn Krug stand

oelösween a Dlenstleuten. dre immer n»ch die aus- Sft Laternen tn den Sünden hielten. Etwas weiter Verwalter neben dem Polizeibeamten. As-

üstau.V?BorschL7au?ü5'""'"^ ^wändt. und sein nehmmr^ Freund, ich habe Lust, einen Ritt zu unter-

. , Rittmeister zog die Augenbrauen in die Höhe und -ah den Detektiv verwundert an. Einer von den Dienst-

&e ä^r m nnfl brach in ein schallend^

»r aus, das erst aufhorte, als der Verwalter den L-unoer hart am Arme faßte.

auszürkiten.^" ® pa6/ ' f Ste ^ ,.34 habe wirklich Lust.

m>,mr ttg £S&£- 6 ta * «"*

Ja."

M dauert vielleicht noch eine Weile, bis du uns den kannst, und da möchtest du dir inzwischen die Zeit durch einen Rttt vertreiben. Verhält es sich so?'

Kcag schüttelte ungeduldig mit dem Kopf.

ckch konnte ja auch bange sein, der Mörder laufe mir

iKKKxs.'S- - -«- r«

h m, eirt Pferd bekommen. Aber du hast "SÄftefieSr Gummimantel, Möchtest

on - b** Regenmantel ist mir aut aenua

Aber du hast vielleicht eine Reitpeische?' 9

du haben. Willst du auch Sporen?' das wAfütrenV' % ^"^tsche genügt mir. Laß ^ltttneifter nickte dem Stallburschen zu, der sofort d?e Luft Sern Peme ^ ^ «iv tieß sie'Lj

Pferd^bekommL^^," ^ ** " Sfann id > ein muti ^

^rfo? en cS aunen! Z/* a9te der Rittmeister zll seinem Ver> Bringen -sie den Braunen, der Herr Detektiv mochte ein Pferd haben." '

asbjörn Krag hielt den Verwalter aus.

OTwVr ro ^ bltden gwßen dicken Braunen, der in dem Abteil Nummer 3 stand?' fragte er den Rittnleister Ja, den merne rch."

PferdTeL-^'"' ausdrücklich um cin mutiges

ist gut genug," meinte der Verwalter un- wrllrg. Aber Krag schallte seinen Freund fragend an

Krag nickte ^ xextcn? " ^kündigte sich der Rittmeister.

ob du zuin Beispiel Nlein neues Reitvferd "^""^bNtcrn konntest? Bis jetzt konnte nur ich es reiten."

Heraus mrt derEva", rief Krag erfreitt Die ist gerade das richtige PfW) für mich." "

Der Rittmeister sah den Verwalter an Dürfen wir es wagend"

ue dieEva", Herr

Dann soll er sie haben. Holen Verwalter."

^^?/ X ^rwalter ging auf die Ställe zu, und die andern Dienstleute gingen hinter ihm her. Krag, der Rittmeister und der Beamte aus Christiania blieben allein zurück

Krag schlug ungeduldig mit der Peitsche aeaen Die -Lonne war inzwischen über den ^raufgesttegcn ba$ nächtliche Dunkel war den: Morgenttcht gewichen. Auf dem Bache lag der Nebel l ^ Staub über emer Landstraße. Die Luft war kalt und der .Norgenwind drang eisig durch die Kleider. Aber der ^M^lwar wolkenlos. Augenscheinlich sollte der Rittmeister recht behatten; der Tag btteb ssther klar und ohne Regen

^vßte Nicht recht, was er saaen sollte S«ner Meinung noch batte Krag sich sehr wunderttch