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durch iflj es Bo mann gelungen, seine Finger in die Geschichte zu stecken. Er war der Typus eines gewissenlosen Spekulanten und Jobbers. Ich habe in Erfahrung gebracht, daß er seinerzeit wegen einer skandalösen Wechselgeschichte nach Amerika flüchten mußte. Nach dem Tode seines Vaters kam er wieder zurück. Aber dort, im Lande der großen Möglichkeiten, hat er wahrscheinlich gelernt, welcher Nutzen sich aus solch einer Sammlung von Dokumenten ziehen läßt, die das Wohl und Wehe einer ganzen Familie betreffen.
„Daß ein solcher Schuft nicht hinter Schloß und Riegel gesetzt werden kann wie jeder andere Betrüger!"
„Dazu ist es jetzt jedenfalls zu spät," meinte der Detektiv. „Im Leben trat er sehr geschmeidig auf. Er band sich die Maske der Gewissenhaftigkeit und Gesetzlichkeit vor und fing seme Verhandlungen mit dem Oberst damit an, zu behaupten, nachdem er einmal in den Besitz dieser Papiere gelangt sei, verlange es die Pflicht und seine eigene Sicherheit, sie dem Gericht vorzulegen. So war die Kugel ins Rollen gebracht, der Mann wurde immer dreister in seinem Auftreten, und ich habe ihn stark im Verdacht, daß er die Heirat um sich dadurch die verlorene gesellschaftliche Stellung wiederzugewinnen.
, hat einen Fehler gemacht. Er hätte sich
selbstverständlich sofort an dich wenden müssen. Aber er mifc Mutete dem schweigsames und strenges Wesen und meinte, den Geboten seines Gewissens zu gehorchen, wenn er der Tochter alles erzählte. Das tat er eines Vormittags, und nun weißt du die Ursache ihres plötzliche veränderten Wesens. Das Resultat ihrer Ueberlegungen war, daß vorläufig einmal die Verlobung mit dir rückgängig gemacht werden müsse, ^oensalls bis sich die Sache auf die eine oder andere Weise üEart habe. Nun glaube ich bestimmt, daß es eigentlich gar Nicht io schwer gewesen wäre, die Angelegenheit zu ordnen. Aber da kamen die beiden Ueberfälle. Lieber Freund, kannst du ihr vergeben, daß sie dich einen Augenblick — nur einen einzigen Augenblick — wegen des Ueberfalles auf Bvmann im Verdacht gehabt hat?"
«Ich vergebe dir alles!" erwiderte der Rittmeister. «Sie mutz entsetzlich gelitten haben."
«, . sie twt sehr viel gelitten," sagte Krag. „Aber sie ist jetzt gefaßter, nachdem ich zuletzt mit ihr gesprochen mrd ihr ausemandergesetzt habe, daß die beiben Ueberfälle nichts mit der anderen Angelegenheit zu tun haben."
„Ja, die beiden Ueberfälle!" bemerkte der Rittmeister werden nach dem, was du gesagt hast, immer rätsel- ^'ker. Nun sehe ich überhaupt keine Lösung mehr."
Asbwrn Kraa schaute auf die Uhr.
„Nachdem ich d ich mit diesen Auseinandersetzungen so
duwohl, daß ich noch einige
Minuten zuwarte, ehe ich dir den Mörder zeige," sagte er flüchtet?"*"" md,t bU f ° Wer ' er nicht
„Er flüchtet nicht," erwiderte Krag.
„Worauf wartest du denn noch?"
„Ich warte auf einen Expreßboten vom Bahnhof. Wie £ §"ßt, komüit um halb zwei Uhr ein Schnellzug hierdurch. Er halt zwar für gewöhnlich hier nicht, ich habe aber verlangt, daß er diesmal halten soll."
„Wer kommt mit dem Zug?"
Christian'ia."d'E^r von dcr Detektivabteilung in
«Was will er?" fragte dcr Rittmeister. „Dir bei der Verhaftung des Mörders beistehen?"
. Durchaus nicht," antwortete Krag. „Er soll mir nur letzte GNeVin berÖ.""' M " b biefeä ®° tmncnt > ft bn§ 26. Kapitel.
Ietztkoui inte r.
Der Rittmeister war von Asbjörn Krags Auseinander- s-tzungen ganz w,rr ,m Köpft aber so viel sah er doch e n daß seine Sache nutzt meh^ so völlig hoffnungslos war.
Wieder sah der Detektiv auf die Uhr.
„Der Zug ist vor fünfundzwanzig Minuten einaerab- blick eLrtem"'^'' Ma,: 9 n jetzt j°Ln'WeL
der Ferne "lang 3enfht U " b ^^e. Aus
„Wem: ich nicht irre, so kommt er eben."
rf. 911 t r tmet J t ? r war jetzt ebenfalls sehr gespannt und
steifte sich neben feilten Freund ans Fenster.
stehst?"friste*ci* U n,cnn du hier so im Hellen Lichte
"U?s meinst du?" entgegnete der Detektiv.
'.!>!.beide von außen ganz deutliche sichtbar." rin L t9, ' Erwiderte Krag. „Wenn dort draußen
cm präch«ge?Z b el"°" ftl " be ' fo lüä,:en *° ir für ,&n Der Rittmeister schauderte. ,
Rah ™bist du verwegen dreist, oder du hältst alle Hrf! 1 v ^ Hand, jagte er. „Du hast doch soeben gesagt, treibe geheimnisvolle Mörder ums Haus herum
"Das habe ich nicht gesagt."
zu verhaften" ^och nur aus den Beainten, um ihn
cv rri "? a ^ ^ abe H Ech nicht gesagt," widersprach Krag.
uur gesagt, ivenn der Beamte hier sei, daun wolle ich drr den Mörder zeigen"
„Und er ist in solcher Nähe?"
„Ja, er ist in solcher Nähe."
starrte in bie Finsternis hinaus mb schauderte abermals. Das Räder rollen Satn irmn'ex näher.
^t , es erlig," bemerkte der Rittmeister. „Ich kann Horen, wie er das Pferd antreibt." ° '
^ ^bich daraus konnten sie auf der Straße unter den
SJEL wL ^- e f M bie ? un ! en aufstieben sehen, und im nächsten Augenblick schwenkte der Wagen in den Hof. Eine mtt Mantel bekleidete Gestalt stieg «rs. T
Asbnfrn Krag und der Rittmeister gingen hinaus und m Empfang. Das Pferd war schweif
schaute auf^7uhf°Lsagtc " * b ’ C ^
eher."?lfiFb"Mt^atte." ^ ^ Minuten
(Fortsetzung folgt.)
An der mexikanischen Grenze.
^Skizze von Lene Haase.
Zju Fort Sam Houston bei San Antonio in 2>raä schmetterten dre Hörner Reveifte. Tie Dinrna-Room-L?r^^^ ^ verschlafen E den Kaseniatten hervor mw hotten dA
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^rnte. Uniform und ein freies, lustiges ^eben hn 3 lackte schon! Und wie ging's einem nachher? Arsten mußt ,n an tzlß. dre Lchmar-te ftmckte, und wnrde auch .roch grob beln „del?' r^?wnel das Gartenland umgraben, für die Miftreü
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Deutsche puffte ihn in die Seite. „Hallo Pat' Äen ^ das Neueste? Der Edwards van der
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,.®k!" meinte Patrick neidisch, „wer das auch könnte'" „Wart man noch n bißchen," grinste der andere Tentswc „Nur alle haben die Plackerei hier satt. Sobald bre n kleines m* gSrüito ÄJ5 NorÜ-MeWo, dann rücke ich auch aus Wckver m riechen!" ^nsmomten! Ta trugt man loenigsleW


