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Vücherttsch. - -
— AuS Alt-Marburg. Federzeichnmigen von Otto Ubbelohde. Vierte, vermehrte Auflage. W. G. Elwertsche Ver- lagsbuchhandlunq, Marburg. Preis 1.30 Mk. Otto Ubbelohdes Federzeichnungen, die das vorliegende Heftchen bringt, werden die Sehnsucht nach künstlerifcheu Bildern erfüllen, die durch das Medium des StiitS entstanden sind. Zwei Freunde, die sich von den hier gebrachten Bildern aus Alt-Marburg fesseln lassen, erörtern in imgekünstettem Zwiegespräch, was ihnen zur Erklärung, zum Verständnis der gebrachten Ansichten zu sagen nötig scheint.
— Der Wieland. Oktobernummer, Preis 1 Alf., Wieland- Verlag, Berlin W. 9, LennHstr. 4, bringt folgende literarische Beiträge: Ein alter König, ein großer Dichter und eingklelneS Dtädchen, von Peter Nansen. An den Himmel, von Hermann Steter. Freundliche Verwandlung, von Robert Zellermayer. AuS dem lit. Nachlaß von Rudolf^Wilke. Siebenbürgen mit 4 Zeichnungen, von G. A. Mathey. Kommunikationen von VteierGraeie und Tabaktöple von Otto Zoff. Bildbeilräge lieferten: Bruno Paul, Rudolf Wille, G. Lebrecht, Emil Orlik und Erich Schilling.
- Deutscher Wille «K u n ft jü a t t). Erstes Novemberheft 1916* (Kriegsausgabe zu ermäßigtem Preis. Vierteljährlich 3,60 Mk. Verlag von Georg D. W. EaUwey, München.) — An der Spitze deS Heftes steht ein Aufruf des Dürerbundes, im kommenden Winter .Schutz- und Trutz-Abende" einzurichten mit Vorträgen, Aussprachen usiv., die unser Volk methodisck) für dieArrfgaben dleser Zeit schulen. Tann folgt em Aufsatz von Dr. Ferdinand Avenarius über den .Mißbrauch der Photographie zur Dölkerverhetzung" mit 14 Abbildungen: ein Kapitel aus der großen Weltlüge, mit der man von England und Frankreich aus alles Deutsche umwebt. — Dr. Friedrich Kuntze schreibt von den Ufern des Stochod aus zu Leibnlzens 200. Todestag über Leibniz und uns Heutige. Ein Bildnis des Philosophen ist dazu dem Hefte beigeqeben. — Hans Herl-er dringt allgemeine Ausführungen .Zu der Fragestellung: Rußland oder England?" — Georg Stolterfoth wirbt ntn Verständnis für die fläinische Dichtung, die uns Deutschen im Original ebenso verständlich ist wie alle niederdeutsche mundartliche Dichtung.
— Wiking-Bücher, Band 23 : K l a u s R i l t l a >i d, Die das Leben lieben. (Verlag der Wcking-Mcher, Leipzig. Gebunden 1 Mark. M
— Die Barke. 15 und 16 der kleinen Satur,»bücher. Preis des Doppelbändcheas 40 Pfg. Saturn ° Verlag Hermann Meister, Heidelberg. — Julius Kuhn, ein talentvoller ginger Künstler, hat hier zum ersten Male eine Reihe Sizllianen zusammen gestellt, jener kleinen geschlossenen Liedform, die durch Rückerl in die deutsche Literatur eingestchrt wurde und der Detlev von Liliencron da? Heimatrecht erwarb. Wie der Herausgeber in einem Nachwort ausführt, hat sie auch durch Liliencron daS iinpressionistifche Gepräge erhalten, das ihr heute iioch anhastet. Sie gibt gern Moment-- bilder aus dem Leben der Gegeiiivart in flotter Kohlefkizze, in flüchtigstem Pastell. Anderen ist sie wegen ihrer epigrainmatijchen Kürze willkommen, die Mannigfaltigkeit der Erscheinungen auf die knappefle Formel zu bringen. Wie reich die Auswahl trotz der kleinen Zeitspanne ist, während der wie in deutscher Literatur die Srziliane ihre Anwendung gefunden hat, beweist ein Verzeichnis der Dichter, die in der Barke zusammengestellt fiild. Es sind dies: Friedrich Rückert, August von Plate», Eonrad vgn Prstltwitz, Gaffron, Detlev von Liliencron, Richard Dehmel, O. I. Bierbaum,
S ugo SaluS,- Wilhelm v. Scholz. Pmst Friedrich, Karl Renihold arrmann, Irene ForbeS-Moffe. Oskar Loerke, Ehrift, GriNiewald, Georg Trakl, Paul Mayer, Friedrich Otto, Paul Zech, Wilhelm Rertz, JnliuS Kühn. Alfred Krüger und Hanns Christoph Ade.
— e r Lö l kerkri egE. Eine reich illustrierte Chronik seit dem 1. Juli 1914. Herausgegeben von Dr. C. H. Baer, Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart. Preis des Heiles 30 Pfg. — Jeder, dem ,Der Völkerkrieg'" näher bekannt geworden ist, weiß, daß die Hefte, die unter dein bescheidenen Namen „Eine Chronik der Ereignisse seit dein 1. Juli 1914" ihren Anfang genommen haben, zu nichts Geringerem geworden sind als zu einer Zeitgeschichte, die an Vollständigkeit, Gründlichkeit und Ziiverlässigkeit ihresgleichen sucht, und die heute auf tausenden von Schreibtischen »md Lesepulten ein unentbehrliches Hilfsmittel ist. Nicht nur eine Kriegs-, eine Zeitgeschichte: gerade die legten Hefte, 99 und 100, verdienen wieder diese Bezeichnung; sie beschäftigen sich ausführlich nnt den inneren Berhältnlssen Belgiens und Frankreichs während des dritten Kriegshalbjahrs. — Reicher Bilderschmuck erhöht den Retz auch dieser neuesten Hefte. *
— Das praktische Flickb u ch, das von der Schnitt- manufaktur, DreSden-N., zum Preise von 7b Pfg. soeben herans- gegeben worden ist,) darf als ein sehr nützliches Buch, zur rechten Zeit erscheinend, bezeichnet werden. Noch nie war im deutschen Hause die Notwendigkeit, der Abnutzung den Kleidungsstücke durch verständiges Flicken »md Aiisbessern entgegenzntreten, größer, und noch nie war der Wunsch, getragene Garderobeslücke für den Wettergebrauch zu erhalten, dringender, als jetzt in der Zeit der Stoffknappheit und der allgemeinen pflichtgemäßen Sparsamkeit.
. ® n neues schönes Buch für Handarbeiten
ist mU dem in Fravenkrelsen weitbekannten Favorit-Hand- arbertsalbum für 1917 (Preis 80 Pfg.) im Verlage der Schnitt- Manufaktur, Dresden-N. 6, soeben erschienen.
- Neue Frauenkleidung und Frauenkultu» Organ des VerbaiideS für Deutsche Frauenkleidung und Fraue»- kultur. Verlag der G. Braunschen Hofbuchdruckere: in Karlsruhe. Jäh»» uch 10 Hefte in Hoch-Quart mit zahlreichen Abbildungen und Zeichnungen auf Kunsldruckpapier, sowie Schnittmusterbogen. Preis fürs Jahr 6 Mk., fürs Halbjahr 3 Mk. Probehefte unberechnet und portofrei.
“ 3 n der Nr. 3828 der Leipziger »Jllustr. Z t g. findet Deutschlands Meisterflieger, Hauptmann Oswald Boelcke, der nach Bezwingung des 49. Gegners am 28. Oktober in Nordfrankreich als Opfer eines Unfalls sein Leben aushauchte, eme eingehende Würdigung. Der Lebensgang des jungen Helden rvird von FreimdeShand in warmherziger Weise geschildert. Wir erfahren daraus so manchen intimen Zug ans dem durch SchicksalS- tlicke so kurzen Leben. Die erhebende Aelsetzungsseier aus dem Friedhof in Boelckes Heimatstadt Dessau hat der Sonderzeichner des Blattes Waller Hammer in einer wirkungsvollen Zeichnung festgehalten. Dem Andenken Boelckes huldigt ein Gedicht JuliuS HonkeS, zu dein der betmmte Leipziger Graphiker Professor Herouz eme packende Umrandung geschaffen hat. Photographische Aufnahmen von der Tranerseier in Cambrai, ein bisher noch unveröffentlichtes Porträt Boelckes, sowie vier Bilder von Lnstkämpfen, pon Fliegerleutnant Oberhoffer aus Grtind eigenen Erlebens gezeichnet, vervollständigen den Inhalt dieser Publikation. Auch sonst enthält das vorliegende Heft iioch viele interessante illustrative und textliche Beiträge. Aiis der Fülle des Gebotelien sei vor allem auf die farbigen Reproduktionen iiach Gemälden von W. Starcke und Wilhelm Bnddenberg hingewiesen. Beide Künstler stehen als Kriegsteilnehnier vor dein Feind. Siarcke führt anläßlich eine# Wassereinbrnches in einen deutschen Schützengraben vor Smorgon, während Buddenberg zwei packeiide Momembilder auS den schweren Kämpfen in der Champagne im Herbst 1915 gibt. Die Besatzung von .U68-, das mt der amerikanischen Küste tätig war und nach vierzigtägiger Abwesenheit glücklich znrückgekehrt ist, veranschaulicht ein am 30. Oktober in Wilhelmshaven aufgenomineneS Gruppenbild. Zahlreiche weitere Bilder führen an alle Fronten Deutschlands uiid feiner Verbündeten. Im textlichen Teil, der nicht minder interessant gehalten ist, interessieren in erster Linie die Artikel ,Die großpolitischen Pläne eines deiitschen Philosophen (zur zweihundertsten Wiederkehr des Todestages von Gottfried Wilhelm Leibniz)" von Professor Dr. Otto Gramzow und',Die Volksvertretung und die auswärtige Politik" von Wilhelm von Mafsow.
Gietzener Hausfrauen-Bereirr.
W o ch e n - Kü ch e n.z e t 1 1 1.
. Sonntag: Grünkernsuppe, Rehbraten, Sal-kartoffeln unZ Apfelmus.
Montag: Gemüsesuppe, kalten Graten, Kartoffelbrei.
Dienstag: Brotsuppe, GrießmuK, Pflaumen.
Mittwoch: Sagosuppe, Weißkraut, Salzkartoffelrr.
Donnerstag: Selleriesuppe, KartoffelgemUe.
Freitag: Tomatensuppe, Muschelragout *), Äärtoffelklöße.
Samstag: Mpschelsuppe **), Pfannkuchen, Salat und Kar^ tofseln. . <
*) Muschelragout: Tic gereinigten Muscheln werden ntit zwei «Eßlöffel Wiaffer gekocht, aus den Schalen genommen, der Bart entfernt; dann bereitet man von der Mlufchelbrühe mit einer Mehl- schwitze «inen samiigen Beiguß, fügt einige Tropfen Essig dazu.
**) Muschelsuppe: Man reinigt die gekochter! VTufcheln! auö der Schale, entfernt den Blavt, füllt die Brlühe zu einer fertig gekochten dicken Suppe, Bohnen-, Gersten- oder Kartoffelsuppe, ung gibt die Muscheln ebenfalls hinein. Nahrhaft und sättigend.
5lat-Aufgade.
Vorhand wird von Mittelhand bis Pique-Solo gereizt und pielt nun Null ouvert mit folgender Karte:
+
+ +
+ + +
+ +
+ +
+ + * +
V**
♦ #
♦ ♦
*
V
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V .<► <>]
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O^O
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m
Das Spiel geht verloren. — Wie saßen die Karlen und wti wurde gespielt?
(Mflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Telegraphenrätjels in voriger Nummer:
Der Mensch hat nichts so eigen,
So wohl steht ihm nichts an,
Als daß er Treu erzeigen
Und Freundschaft halten kann. Simon Dach.
Schnulettun»: Fr. R. ijeru. — 3roiUmaätuni>Dtucf und Berla, de- Brüdl'Icken Unioc-fitätS-Buch- und Sletndruckeret. R. Lang«, Gtcb-n.


