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!Am Avfana rannt' ich "ach Als dann bcr Hindcnvurger Wir 8,
JBtn ich mit ihm gelaufen.
Bis b«| er mutzt' wrtoaiifc«.
Gab's FctS ein chnßoS NachtguaitlN/ - -
Sn Zelt und Scheunen sangen wir
Den Dessauer /
ilnd Tvrganer. .-r....
Den Marsch von Hohmsrudberg^
Dvch Beinen Marsch zur See.
Sefct sind mir ivn dein gwtzen Marsch Die Kühe beide wund und harsch.
Der Backzahn brennt mir „n Gericht Und an den Beinen rertzt die Gucht.
Doch lvo's auch juckt und wo s auch druckt.
Daß Herz ist mklxva, der Stiebet zuckt Den Dessauer Und Torgaurr.
DEN Marsch von .^b'nfriedl'er-,
Dock, Veiuen Marsch zur See.
In fern wvU . ... . JumWn ߻dfc ,
Wenn ich mit meinen Kaffee roch,
Tann macht' ich herrlich trauern.
So sollen Nur versteuern.
Ist denn in ganz Enropsi, , .. 0
Keiu Sckrwuna mehr, kern Marschmarsch mehr da?. Kein Des sauer Und Torgauer,
Kein Marsch von HohensrieAera Und auch kein Marsch zur See?
Da h-ult der Draht „Attack', Attack":
Hei! Hochseestblacht im SkagermkN SchueU Kamerad, schlich mir de« Mund.
Die Mrdsec füllt mir Kops und Er,nd.
TaS tnützlt und bäumt sich, rollt und fam E- stürmt und iauchzt und überbraust Dem Dessauer Und Tvrgauer.
Den Marsch von Hohenfr,edberg<
O schöner Marsch zur <See.
Kvm Kaiser, ach ich ditt' Euch sehr.
Scknckt mich mckS Meer, schickt mich ausS Mee(l Verflogen ist die böse glicht,
Möcht' -nieder an tue Weltgcschrcht Macht' von der Kvmmandobruck'^
Hell jubeln in dem deutschen Glück Den Dess«ker Und Torgauer.
Der Marsch van Hohenfrü-dbergl»
Den stolzen Marsils zur See.
wenig Furcht, Und die Marktfrauen haben euren solchen Respekt vor ihnen, daß sie nicht wagen, lange zu feilschen, sondern di, Waren oft 31t halbem Preise übgeb^n, nur um der schwarzen Ge- fahr ohne weiteren Schaden zu entrinnem Wenn man aber di, Senegalesen näher kennen lernt, so erfährt man, dc^ sie Kinder sind, die keiner Fliege etwas zu Leide tun würden. Sre sind verschwiegen und ruhig bis zur Schüchternheit. Zunge, unverdorbene himbcn, die sich unbändig über die Händler turnen. bte in ,hr Laaer fommen, um ihnen nachgeinachle goldene Rmge, bunte Perlen und allerhand farbigen Flitterkram zu verkaufen. Wahrlich, schon für diese Schätze allein würden sie gern ihre Haut zu Vtartte tragen. Aber sie misten, daß es Wichtigeres gilt, daß sie französische Soldaten sind. Und sie können sich kaum bezühmem in ungeduldiger Erwartung der Zeit, da sie auf die „Boches losqeben werden. Wahrhaftig, hieran kann inan sehen, daß sie keine Wilden mehr sind, sondern mit teilnehme,1 an der wahren
Kultur. ^^ ^ schwimmende F a r m. Wae braucht man, um sich eine Farm einzurichten k Weiter nichts als ein alles Fahr' boot, antwortet die amerikanische Zeitschrift „Hospital Managen,ent , und entwirft ein lockendes Bild von der schwimmenden §arm des Belle,n«e-Kranke>,Hauses, die auf den, alten Fährboot »Southsield ins Leben gerufen wurde. Die Decks dieses Fahrzeuges wurden um etwa einen Meter bis unter die Reeling hcrunlergelassen und dann wurde von, Bug zum Heck eine Schicht nach der anderen fetten Lehmbodens aufgetragen. Zn diese Erde pflanzten unter der erfahrenen Leitung einer Krankenschwester lungenkranke k,„der Ge- inüse und Blu'nen. Im ersten Frühjahre nmrde d,e C-rde ,n B^te geteilt und zur Bebauung die Ander hcrgerlchtet. Bon müsearten werden besonders Lattich, Rad,eschen Zwiebeln und Karotten, Tomaten. Kürbisse und Kohlrüben angebaut, und es gal' auch in einer Ecke der alten Fahre wunderhübsche Blumenbrett, bet denen den erholungsbedürHige,, Kinde,-,,, die hier den Land- auttnthalt aus den, Wasser genossen, Naturkundeunterncht eileilt «vurde und sie das Leben der Käfer und Schmetterlinge beobachten konnten. Während der Winttrrnonate aber wird das Farnckand wieder abget,r»gen und auf den Decks stehen die L,egesttchlr der Lungenkranken, die hier eine Frei lustkur durch,nachen.
Vermischte».
» Ein srk>n,«H!ch«r C b»rakt«rbild d«r E«n»> a l e s e n. Die neueste Pressemode in Frankreich besteht darin, rß wieder einmal die über daß Meer herb eigeholten »»Ehr ^er .eniger d,mkel gefärbten erotischen HckfÄrupp^, mit vo< Be- umderuna und Phrase,üchwaN erfüllten A,1,ke!n ,m,sch,nerchelt »erden. Scheinbar ist mm, der Ansicht, daß d»e Schwarzen. d,e „ Frankreichs Küste landen um als Fntter deutschen
anonen verwandt zu werden, sich nicht, ,v,e es m Wirkt,chkett de, all ist, für die Opfer ihrer weißen Beherrscher, sondern vielmehr ir die Träger einer edlen Mission halten mühen, wenn man sie ut ordentlich in den großen französischen Blättern mit empfind- „ncn und verlogenen EinpfaugSartikeln beglückt. So enttviNt ein xx Besichtigung der neu eingetroffenen Senegal-Neger nach der llittelmcerküsle entsandter Berichterstatter de? „GaulorS die folgende Schilderung dieser schwarzen Soldaten: »Ein Strandstuck an der lüste detz Mittel,nen-es, breit, langgestreckt, wem glitzernd ui der sonne, und aus dieser von blauen Wellen bespülten Flüche reiht lch Zelt an Zelt, ein Dorf, nein, eine Stadt gleich großer^ runder Zelte, und zwischen diesen Siedeln,,gen erblickt man die Senegal- chühen, schwarz wie Schuhwichse, in blauen Jacken mit gelben lbzeiLen, die Hüften grellrot umgürtet. Sie sehen aus w,e KneyS. pttlzeng. Sie sind meist ungeheuer groß und inager, ungeschickt »ewegen sie ihre zu langen dl,nie, mit denen sie nichts Rechtes an- „sangen wissen, alles in allem aber breten sie ein wunde,saines 9 ild „euer Kraft. Eigentlich sind sie nicht wirklich inager, da man hre Mutzkelstärke errät, sie sind sichtbarlich die VeAreter emer nächtigen, urwüchsigen Raste, Drouzefleisch werden sre von den Heuten an der Südküste genannt. Tiefe Schwarze:, bewundern die Weißen und haben Achtung vor ihnen. Aber auch die weißen Zrauzosen empfinden Bewundermrg für ihre schwarzen Bruder und rerbergen oft nur mühsam eine gewisse Furcht vor deren gezähmter Wildheit. Wem, Senegalesen in der Stad, erscheinen, um ans den, Markt Einkäufe für ihr Lager zu besorgen, erregen sie stets em
Gictzcner Hautzfrauen-Bereltt.
Wochen-Kucken zettet.
Sonntag: rsuppc. SckuvcincSob'letbe mit Kar-
bofse'n und grünem Salx,t. . ^ .
Montag: Kernerbsenmppe mit Weilchvotkloßchen, Stochet' beere oeme
D l e n ö t a g 7 Rinbfleistlmchpk, Pedersiiienkartoffcln tz^nd
^TfuJ oi: Saneoampsersuppc', Erbsen mit Karo Ken und
^ Do^nncrLtag: Gebrannte Mehlsuppe, F-ischpudding mit Kartofs^n und Salat. ^ ^ ..
Freitag: WürsÄsuppe. M^hlpfannInchen mit KurioNrur
und grünem Salat. . ^
SamStag: Hafersuppe, Spiiwt m,t JfcartofffCtt und Eier
in Scheiben..
Aönrgspromenaöe.
Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weste miteinander mrbinden, daß n,an — wie der König auf dem Schach- br-ett — ftete von einen, Feld mt« auf cm benachbartes übergeht.
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schellen
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feine
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treibet
wel
den
um
(Auflösung in nächster Mmmev.l.
Auflösung des ZitatenrätsÄs in voriger Nummerr Des Menschen Wille, da« ist sein Glück.
Echnjtlcitung: Aua. Goetz. - R°t-li°»,druck und Vcrla- d» Brühl',»--, Unio-rsttStt-Buch. u»d St-indruckerei. R. L->a»e. D.em».


