Die österreichischen Ribisel Heiken im Reiche JohaimeSbeeren, „Hetschepetschen" sind Hagebutten und „Kren" ist Meerrettich. Bemerkenswert ist auch, daß das. was num in Norddeutschland „ftttfleler Rippespeer" nennt, tu Kassel vollkontinen tutbefamtt ist. Die norddeutschen „Pellkartoffeltt" trennt man in Franken geguelUe Grnndbeerstt und in Bayern „g'solUn Erdapi'l mit d'r Schonl'n". Dian steht also, das; es der einheitktchen Speisekarte nicht ganz leicht fein wird, sich durchzusetzen.
* Der Z tt k u n f t s f l n g von RewVor k tt a ch Enrop a. Wem; trotz der außerordentlichen Entwicklung der FIngKUigiechnik noch uicnxanb beit Atlantischen Ozean überflöget; hat, so liegt dies tlicht an tmserent Uttvermögen, sondern lediglich an dctt kriegerischen Verhältnissen, die derlei Atisflüge gegenwärtig nicht sehr er- tvünscht erscheinen lassen. Wenigstens ist dies die Meinung des amerikanischen Fliegers und Flugzeugkonstrukteurs.G. H. Eurtiß, der sich eiuein Mitarbeiter der New Yorker „World" gegenüber über das Problein des Fluges über den Atlantik äussprtcht. Euriist, der, wie inan weiß, sich t er iis tnehrinals zun; Fttig von Amerika nach Europa vorbereitet halte, ist der Ansicht, das; der erste Flug dieser 2U't zivar ein Wellereignis, aber bei den heutigen Mitteln durchaus kein Wunder sein wird: „Weint der Friede tvieder hergeskellk unb das Interesse sür derartige tragen wie e lebendig sein wird, ivird eines TageS der erste Mensch in den L-n'len über den Atlantischen Ozean reisen. Der erste Fliig wird höchstwahrscheinlich von Neiv Port aus veraitstaltet tverden. Er ivird seinen Weg über Neufundland und die Azoren ttehtnen, um im Notfälle eine zweimalige Landung zu gestalten. Der zweite Fl»ig ivird sicherlich bereits ohne Unterbrechung ausgesührt tverdett. Tie Tech- «tik ist iveit genug, alles atidere wird von dee Fähigkeit des Fliegers adbängeu, und die Maschine wird mit Leichtigkeit all das mit'sich tragen können^ ivas man tvährend einer solchen Reise braucht. Zur Uebung für den großen Flug ivird die hierzti gebaute Maschine in aliSgedehuten Flügeu voit Neiv Port entlang' der Küste ans- vrobterk iverde». Wenn der Flieger fähig ist, 750 Meilen ohne Nebermüdung zu dnrchmeffcn, >verden alle Schivierigkeiten überwunden sein/ Die Erfahrung, inetnt Cnrtist, ivird lehren, daß der Hydroplan das schnellste ttitd sicherste Verkehrsmittel über See ist. Ler europäische Krieg habe eine außerordentliche Steigerung der Widersiaiidskähigkeit und Atotoreiikralt der Flugzeuge bewirkt. Alan hrbe gelernt, die Angriffs- und Verteidigtutgsinöglichkeiteu des Flugzeuges in hervorragender Weise auszubeuteit. „Für Amerika", fährt Eurtiß fort, „ist dies von höchster Bedeutung. Wir haben viel zu wenig Aiaschtneit und Flieger, llnsere ganze Küste sollte mit einem Cystein von Flugzengstaktonsn versehet; werden. Der neueste grobe vydroplan kamt sich weit hinaus m die offene See »vagen, auf das Wasser niedergehen und, iventt nötig, tagelang so ausharren. Auch wird er sich als das einzige Mittel zur Bekämpfung von ttitlerseebooteit erweisen. Noch wichtiger als die -Zt,nähme der Ataterialstarke und der Größe ist für den Hydroi la>; der Zukuust dte Mafchinenkraft. Der Apparat, auf dem die Reise von Amerika nach Europa ansgeführt iverden soll, tvird zwei 160 kS-Mororcn habett, also eine Motorstärke voit 320 Pserdekrästen."
* T a s st il r tu r e t ch ft e L a n d der Erd e. Nach den Beobachtungen mtd Auszeichnungen der attstralisehen Südpol- expeottioit, die in den Jahren 1911—1914 ftaüfmiö, soll das sturm, retehste Land der Erde das ttt der Antarktis gelegene Land Adelte sein. Tort beträgt, wie in der „Meteorologischen Zeitschrift" berichtet wird, die mittlere Windgeschwindigkeit nicht weniger als 80 km auf die Stunde während des ganzen Jahres. Die Jnftru-' ntente geinten nicht selten durchschnittliche Slundengeschwiudigkeiten bis zu 160 km und noch mehr. Die Winde kanten aus südlicher Richtung von dem 3350 w und höher liegenden Plateau des antarktischen Festlandes her. Ihre Richtung war so 'beständig, das; das Wehen der Wiitde aitstelle des Kompaßes, der wegett der Nähe des magnetischen Südpols nicht ntehr zuverlässig war, zur Orientierung der Richtmtg bet deit Märschen im arktischen Halbdunkel gewählt tverden konnte. Ein großes Vergnügen muß es aber nicht ntacheit, in solch einem windigen Lande längere Ans- singe ztt uttlernehtnen. -
vüchertlsch.
-- Das literarische Echo. 5)albmonatsschrift für^Ltte- rakunretmde. Verlag: Egon Fleischel nMo., Berlin SB. 9 Das 1. Mctr-Heft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Theodor vcuß: Tie Politisterung des Literalen: Ernst Lissauer: Ina Ina Seidel: Drei Gedichte: Fritz Himzikec: Die Neue O. Walze!: SckFcksale des lyrischen Jchs II; T Eche) der Zeilwngen — Echo der Zeitschris- m"; . v.^ D ^^dlttslandes. — Kurze Atrzeigen. — Notizen. — Nachnchten. — Der Bück-ermarkt.
hlg e ’WonfttSbeft des „Wieland", Nr 42
E.-" lWieland-Verlag, G. in. b. H Berlin W. 9, LennLstr. 4 , V'tni, - 1' bvn i nt - <n ve,d > cc Fistle literarische und ffmff- unb © v hvt?titetter ' tcc Rutscher und österreichischer Künstler
Univerfal-Bibliv-'
JiL- (i ■ rc ° 821- ^ Edtchte. Bon Karl Stieler. Mit
mtd Mreerver-eichnisfm heraus- Otflk ui.t von Fritz Gundlach. 1. Band: Bcrgbleamln. Gedichte in
oberbayrischer Mundart. (80 S.). — Nr. 5623. Dokumente zur Geschichte des Krieges 1914/15. 5>eransaegeberr von Wichelm v. Massow. Band IV: AnS dem englischen Weißbuch. (96 S.). In Leinen 60 Ps. — Nr. 5823. Finale Dra- mattsche Dichtung in einem Aufzug. Bott Albert Geiger Musik von Alfred Lorentz. Dollständiges Buch mit der szenischen Ein-. rtchtung des .Karlsruher Hvftheaters von P. Dumas. Herairs- gegeben und eingeleitet vvu (Rwrg Richard Krirft. (Opernbücher 82. Band). 98 S. — Nr. 5824--Ö827. Kriegsgesetze des Datschen Reiches. 2. ErgänznnMcft. Abgeschlossen am 1. November 1915. Textansgabe mit kurzen Anmerkungen und Sachregister. Herausgegeben von Karl Pannier. (455 S.). Ist Leinen 1.-20 Mk. — Nr. 5828. Der R;t f d e s Vaters. Novelle. Von Maria Brie. (80S.). — Nr. 5829. Kr ieg s ka le n de.r 19 15. Eine überstchkliche Zusammensteltunq der gleichz-eitigen Erelgntsse ans den verschiedenen Kriegsschauplätzen. Bearlteilet vmr Generalleutnant z. T. Metzler. Teil II vom 39. Mai bis zur EiR- nähme von Breft-Litowsk, 26. Ang. (95S.). — Nr. 6890 Feldgraue Humoresken. Bon Gustav Hochftetter. (86 S.). Inhalt: Die Brotkarte. Dev Lebensretter. Der Spion im Speisewagen. Tie Kriegszwillinge. Was heißt Lifnba? Italienisch.- Nacht. Reimt sich was ans Htndenburg? Der Tüchtigste. Meier tvill Urlaub. Die „Goldene Palme der Neittralen". Die Wtederherstellungsanstalt. Berg- und Talgespcnster. Verwundete im Theater. Ein bißst-ett Musik. Reklamiert. Die Kuchen-Gräfin. Kriegsklein.
T i e Kriegsfahrten unserer Zeppeline, die Minen Taten der deutschen Luftschiffe und ihre Erfolge hat ein Leipziger Redakteur, Arnold Jünke, in einem Buche „Zeppelin, tm Weltkriege" zusammengestellt, das soeben im Umfange von 226 Seiten zum Preise von 1 Mark iin Verlage von Abel und Vcüller in Leipzig erschienen ist.
. ^ Historisch-politische Jahresübersicht für 1915. Bon Gottlob Egelhaaf. Gelieflet Mk. 2.75, in Leinen gebunden Mk. 9 50. — Carl Krabbe Verlag Erich Gustmann in Stttttgart. — Dieses kleine Jahrbuch, welches jetzt in seiirem 8. Jahrgang vorliegt, hat sich als ein überaus brauchbares Hilfsmittel zur Orientierung in der allerneuesten OHschichte bewährt. In kurzer, aber doch klarer und erschöpfender Weise reiht der Der- fasjLr alle bemerkenswerte Vorgänge des abgelausencn Jahres aneinander tntd läßt uns noch einmal im Fluge eine drangvoll bewegte Zeit durchleben. Der vorliegende Jahrgang ist besonders auch dadurch inertvoll, daß er eine zusammenhängende Schilderung des bisherigen Verlaufs des Weltkrieges bietet. Den Schluß des Buches bilden wie immer eine AttKahl für die
wichtige Tokumoirte.
Anzahl für die Zeitgeschichte
, - A tt b n tt und D ü n g u n g der K a r4 o i s e l n wahrend des Krieqes. Unter diesem Titel ist soeben als Flngblatt^ Nr. 17 der Gesellschaft zur Förderung des Baues -tuid der wirtschaftlich zweckmäßigen Verwendung der Kartoffeln etne Arbeit des Vorstehers des Kaiser Wilgelm-Jnstilnls für Landwirtschaft tn Bromborg, Prot. Dr. G o r l a ch erschieiten, die in allen landivirtschaitlichen Kreisen mit großer Frettde begrüßt tverden wird. Tie Bedenktmg der Kartoffeln für die Ernährung des dentscheit Volkes ist ja während des Krieges so klar hervorgelretcn, daß das Bestreben, ihren Anbatt in diesem Frühjahr mit allen Mitteln zu fördern, allgenteines Verstäitdnis finden wird. Das erwähnte Flugblatt behandelt nun in leicht verständlicher Weise alle Fragen, dte für die diesjährige Kartoffelbestellmtq in Betracht kmNinen, tvie Bodenbestellung ttnd -Düngung, Sorteitattswahl, Pstanzzeit und -?lrt unter besonderer Berürkstchtignng der durch den Krieg gegebenen wirtschastlichen Verhältnisse. Die beste Düngnngsart ii'lr die Kartoffel,; ist, tvie in dem Flugblatt hervorgehoben, die Stallinistdüngung. Da aber in diesem Frühahr in manchett Wirtschaften der anintalische Düttger sehr knapp stn tvird. so tvird vielerorts die animalische Düngung durch die koinetttriert«; künstlichen Düngemittel ersetzt oder ergänzt werden müssen.^ Ergibt daher auch das Flugblatt sicherlich wiltkontntens Ratschlag« für die verschiedensten Bodenarten, für Ergättzung der Stallntisldüngtmg, für Ersatz der Stallmlskdüngtmg und bet Grün- )nngtmg. Schließlich gibt das Flugblatt noch eine Zusmmnen- teNnng derjenige, Karlosselsörten, die als sehr erkragSreich gelten, an Stärkegehalt besriedigteit und die in den letzten Jahren eine gute Haltbarkeit aufwieseit. Das Flugblatt ist gegett Einsendtmg einer 10 Pfennigittarke bei der Geschäftsstelle der vorher erwähntet; Gesellschaft, Berlin IV. 9, Eichhornstrabe 6 II, erhältlich.
palindrom.
Als Wurzel dien' ich zmn Verspeisen, Rückwärts bin ich eilt Netz von Eiset^ (Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Tiamant-MtscH in voriger Nummer,
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©cov.mdtima; Aug, (So, 8 . - SKotano.Hötuc* und üetlaa der Brüyl'Ich-,, Unioerfttms-Buch. u»d Sieu.druÄe»,. R. Lanae. ..v«r,.e.u


