das Geld Vor die Füße werfen werde, das viel e Geld. . . Jte wußte baut, ob überhaupt Krieg ausbrach . . . Und wenn wirklich Krieg ansbrach . . . Herrgott . . . dann mußte doch fern Sohn mit . . Kalter Schauder schüttelte ihn . . . erffehts wie Bütt tropfen, und das Mut fließt über die blauen L>cherne . . . .^etzt schleicht er ans der Kammer . . . jetzt schlüpft er dre Speicher-- treppe hinauf . . . jetzt ist er am Tauben schlag ...
-Ms mit anderen Morgen der Lütticher kam, fand er
die Taube erwürgt im Schlag. , ,
Das erzählte mir der Duveköttel, als fern Sahn m der denkwürdigen Angustnacht von Montag auf Dienstag mit den rheinischen Regimentern die belgische Grenze überschritt.
vermischtes.
* Der Kronprinz- im Legendenschatz der Alliierten. Die französische Zeitschrift „Exoelsior", die sich wiederum in allerhand phantastischen Vermutungen über den gegenwärtigen Aufenthalt des Kronprinzen und sein künftiges Schicksal ergeht, gefällt sich darin, ihren Lesern all die phantasievollen Meldungen noch einmal vor Augen zu führen, die im Laufe der ersten Kricgsmcmate über den Kronprinzen in Feindesland »m Umlauf waren und die das brennende Interesse der feindlichen Presse an der Persönlichkeit des deutschen Kronprinzen recht ergötzlich illustrieren. „Am 5. August," beginnt die erfindungsreiche Lügenreihe, „war er das Opfer eines Attentats in Berlin: am 18. August wurde er ernst verwundet in das Lazarett von Acguis- grana gebracht: an: 4. September verübte der Kronprinz Selbstmord Und starb am 13. September im Brüsseler Lazarett. Am
15. September führte er einen Angriff gegen Verdun: am 16. September wurde er in Polen von einem Schrapnell verwundet: am 18. Oktober wurde er an der französischen Front verwundet; am 20. Oktober eilte die Kronprinzessin zu dem Sterbenden; am 25. Oktober Wurde er tot auf dem Schlachtselde gefunden, und am 3. November war die Bestattung. Am 4. desselben Monats wurde er von einer schönen Franz ösm erschossen. Am 18. November Wurde er wahnsinnig. Am 19. übernahm er den Oberbefehl über die Ostarmee, am 17. Dezember wurde er tätlich verwundet. Am
16. Januar 1915 wurde er wieder verwundet und am 3. März seines Amtes enthoben."
* Hausin fchriften aus Kriegszeiten. Wie der Fürst feinen Palast mit Ornamenten und Statuen schmückt und die alten Patrizier ihre herrlichen Fachwerkgebäude mit Sinnsprüchen und künstlerischen Schnitzereien verschönern ließen, so hat auch der niedersächsische Bauer es sich zur Ehre angerechnet, sein strohgedecktes Hans möglichst prächtig aiiszlstchmücken. Solche Inschriften und Zierrate sind kulturhistorisch häufig sehr wichtig, bilden sie doch nicht selten die einzigen Urkunde!» über längst vergangene Zeiten und Geschlechter. Auch on Kriegszeiten erinnern diese Sinn- spräche oftmals; tu derartigen unruhigen Zeitläuften gehen ja nicht nur einzelne Gebäude und Hosstellen, sondern auch ganze Ortschaftei» zugrunde. Wenn dann die Neubauten aus der Asche entstanden, war es naheliegeird, daß der Besitzer von der Angst und Not der Vergangenheit m den Inschriften sprach. Eine Reihe solcher Verse veröffentlicht Theodor Beneke im neuesten Heit der vortrefflichen Heimatzeitschrift „Niedersachsen". Die Nachwehen des Dreißigjährigen Krieges dürfen wir in einer aus dem Jahre 1700 stammenden Inschrift in Fischbeck (Landkreis Harburg) erblicken: „Ach Herr, wir wolen unser Brot In» Schweis ja gern erwerben,
Las aber durch die Kriegesnohd Hiiffort Mts nicht verderben."
Namentlich unter der französischen Schreckensherrschaft vor hundert Jahren hatten die niedersächsischen Lande viel zu leiden. Davon erzähleil so manche Inschriften au§ der Zeit nach den Freiheitskriegen. besonders in der Harbnrger Gegend, die durch den Krieg damals sehr hart betroffen wurde: „Herr Gott, behüt uns für Krieg und Brand, / Segne unser Vaterland." Dies Gebet findet sich mehrfach, ebenfo der folgende Spruch:
„Ein siolzer Feind im langen Krieg braut unsere Hauser nieder,
Doch endlich gab uns Gott den Sieg Und lies uns bauen wieder."
Air eiilenl Halste ii» Harburg, das 1815 auigesührt wurde, heißt es: „Des Krieges Wetter ist Fürbey - Durch Dich, o Gott, Sind Wier Nun frey.
Der Krieg zerstörte ilnsere Ort,
Wir bau'n »hn jetzt wieder auf Dein Wort."
Tiefes Gottvertrauen spricht aus folgender Inschrift »n Sternhagen: „Wir trinken, Herr, den Kelch gelassen,
Den Du llns, Vater, eillgeschellkt.
Du zürnest »licht ewig, kannst nicht hassen,
Dll Gott, der seiner Kinder deilkt.
Ach, segne wieder, was die Glnth Verzehret hat in schneller Wuth."
Hoffnung auf Gottes Segel», aber auch Vertrauen auf die eigene Kraft zeigt sich in eitlem al,dere,l Spruch:
„Gott, schütz unVferner vor dem Krieg, bewahre auch unser Land Gib Fried und Nahrung in dies Haus und Segen jede,»» Stand' Laß uns dann fahr und emsig sein zum Beten und z»lm Singen, Z»lr Arbeit auch nicht schläfrig sein, so wird es uns gelingen
vüchertisch.
— Um seines K ii» d e s Willen ist der Titel des neuesten Romans von Hedda oo>» Schmid, der soeben als 1043. Baild von Kürschners Bücherschatz, der bekamlten vom Geh. Hcstrat Pros. Josef Kürschner begründeter» Roman- unb Novellen-Sammlung — Hermann Hillger Verlag, BerliwLeipzig — erschieneil ist.
- D e u t s ch e r W i l l e (K u n st w a r t). Zweites Januarheft. (Kriegsa»lsgabe z»l ermäßigten» Preis. Vierteljährlich 3 Mk. Verlag von Georg D. W. Eallwey, München.) Das Heft bringt zunächst drei größere politische »urd wirtschaftspolitische Allssätze Der Lertaussatz „Der Diplonrat" beschäftigt sich eingeheird init de Kritik, die an uirserer Diplollratie geübt z»l werden pflegt. Er zeigt, wie wenig im garrzen doch Diplomatenkunst die Lage bestimmen kann, wie die treibenden geschichilichel» Kräfte stärker sind als bloße Kniffe und Künste. Will mm» also die Tätigkeit der Diplomaten beurteilen, so muß man eine ernsthafte Kenntnis jener Kräfte habe»». Weiter erörtert Justizrat Banlberger in einer Studie über „Monopole" die Einführirng von Reichsmouopoleu, besonders im Hülbtlck auf ein etiva in Allssicht zu nehn»eildes Tabaksmonopol. J>n dritten Allssatz behandelt Dr. Hermann Ullmann den »nittel- europäischen Gedanken, lind zwar tu deutsch-österreichischer Auffassung. Er erörtert besonders die n»eist nicht in Betracht gezogene österreichische Nationalitätenfrage, die ja doch für bei» mittel- europälschen Gedanken von größter Wichtigkeit ist. Von den A»»f- sätzei» aus dem Gebiete der Kunst erwähne»» wir einen von Euch Schlaikjer: „Kritik eine Hnnft ?", der sich mit der Art der nelieren Kritiker, in ihrer Arbeit nicht eine wissenschaftliche, sonder»» eine künstlerische Tätigkeit zu sehen, auseiilalldersetzt. Ferner einen Aufsatz voll Paul Bröcker über „Kleineiseuknnsi". Bröckcr zeigt, lvie das Eise»», auf das als Stoff die ftünftlet* heut wegen der Beschlagnahme anderer Metalle besonders angewiesen sind, eine Fülle künstlerischer Möglichkeiten bietet. Die Bitderbeilagen bringe»» die farbige Wiedergabe eines Schnittdrucks von Paul Leschhorn: „Buchen im Nebel", ferner ein Blatt l»ach einen» Steindruck von Karl Schäfer: „Hagen", »ind eine Zeichllnng von Rudolf Sievers: „Marktplatz in Bonziers bei Regen". Die Notenbeilage enthält zwei Lieder vor» I. Rothstem: „Gesang der Tote»»" und „Reiterlied".
— Gärtnerische Diingerlehr e. Eil» praktisches Handbuch für Gärtner unb Pflanzenfreunde, Zierpflanzen im Gewächshaus, Zimmer unb Garten, sowie Obstbäume ui»d Gemüse auf angemessene Art zu düngen. Vo>» H. Gaerdt, »veil. Konigl. Gartenball-Direktor. 5. Auflage, >»en bearbeitet von Map L o b n e r Kgl. Garteilinspcktor. Mit 6 Tafeln. Verlag von Trowitzsch L Sohn,, Frankfurt a. d. O. In Leiilen gebundei» Mk. 3,50. - Die beliebte Düngerlehre des verstorbeilen Garteilbaudirektors Gaerdt, eines alten, erfahrenen Praktikers, hat sich auch in der durch den Kgl. Garteniilspektor Lobner bewirkte»» Nelibearbeituilg schi»ell in der Praxis eingeführt, so daß sie mn» in 5. Auflage erschienen ist. Lobuers Düngerlehre ist zl» einem Lehrbuch geworden, das der Gärtner hellte gar nicht »»»ehr entbehren kann. Allein die Keniltnis des Kapitels über das Pflanzennährsalz, dessen Verwendung in» moderilen Gartenbau gar nicht mehr zu umgehe»» ist, Hilst dem Gärtner Geld sparen und sich durch Erzielung höchster Qualität bessere Einnahmen 31t verschaffen.
5raL-Ausgabe.
Mittelhand spielt Grand auf folgende Karten:
1
i
+
* *J
4>%
V 7
cP&
i
1
Da- Spiel geht verloren. Wie war die Kartenverteilung und der Verla»»f des Spieles?
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Kreuzrätsels in voriger Nummer i H H S
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Helsingör Heliotrop 3 aintJnst g r u ö 0 8 r p t
Vchristleituna: Aug. Goew — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichen Ul»ivers»tüts-Buch- und Steilldruckerei. R. Lange, Gieße»».
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