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Niels Grote fuhr Herum, so gut er konnte. Er hörte nur Twft», was der andere sprach. Hörte etwas, daß der deutsche Offizier jetzt nn Bord war und die Schiffspapicre einsah. Sobald er toieder auf das Unterseeboot stieg, wollte nran es in Grund schieben. Jetzt Uig's ungünstig, im Kielwasser. Während sie den Offizier hinüberruderten, konnte mait den „Old King John" langsam drehen. Tem deutschen Matrosen flimmerte es vor den Augen.
_ Herrgott, das war wieder dasselbe Spiel. Er hörte etwas vom otentbauncr, und der Engländer kicherte dazu. Schon öffnete er den Mtcnd. um m schreien. ?Wer rechtzeitig besann er sich. Ter Ossi, ztec konnte ihn kaum hören. S^we Gedanken überstürzten sich Was konnte er nun tun, um den Meuchelmord zu verhindern?
Da öffnete sich die.Luke zum zweiten Male. Vier, fünf Mann llefetr herap. Niels Grote war halb von Sinnen. Er hörte das Krachen des splitternden Holzes, die Matrosen brachen den Schiffsboden aich Einer beugte sich üsbisr das Loch und hob Granaten heraus. Wie durch einen Schleier sah der Deutsche, wie sie dicht neben chm ein Geichost neben das andere legten, trne Fred Kold- ioev eines nahm, et« anderer ein zweites, um damlit die Treppe emporznlaufeii. ^
drehen^ ^ ber " 0Ö> King John", sich langsam! zu
In das Gesicht dos Mannes aus Husum! kam plötzlich ein eiserner Zug. Dicht an seiner Seite lagen die Granaten. Er hob dw gefesselten Hände und drehte sich etwas zur Seite. Seine Fmger griffen tastand nach^einem Zünder. Jetzt hatte er ihn. Er attuete auf ^Em kräftiger schlag mit dem Eisenreif, der um sein .Handgelenk lag, mutzte genügen:, um die Granate zur Explosion zu brmgeu.
Kapitchi Lund war noch ein Dutzend Meter von seinem Unter- seeboot entfernt, als er einen furchtbaren Krach hörte. Jäh wandte er sich iimj. M sah eine hohe Fvu1ergla.rbe und einen Hjagel von - 2 plitteiil und Schiffstrümmein, die weithin in den Ozean her nuterprasleltetr. „Old King John" aber war verschwunden.
K >J {? 1 L rorai ? c Akffz-ior erklären, wie es kam, datz der
^^'dner m die Luft flog, denn eine Minute später überzeugte ^ckte ' ÖU f ^luem Unterseeboot das Torpedo noch im Rohr
fühlen, sondern auch sehen bann. Wichtig wird düI
Verfahren zur Feststcllnna von Banchfellverwachsunaen wie
ÄMiA«r StI ^ utt 0 ett AuKstülpunAm orientieren. Schließlich aber bann inan vermittels des Elektromagneten
r unb Verwachsungen lockewi und
schließlich losen. W liegt der Gedanke nahe, derartige Eleb-
a "t: ve „ S^ecBc zu benutzen, die durch den Krieg besonders aktuell geworden sind, nämlich zur
W^"L^"-r/^^rungeuen Geschossen und Gra^tt.
^ immer möglich, gwnt'at wenn
. 6)raTwtfi)Htier in einer dichten bindegewebigen Hülle sich ^ew Möglicher.veise aber toirt S H ®tetn8 1 T£ ^ Hirnverletzungen «rnwenden können. mU LS ^ fwgebtungenen Granatsplitter erzeugen leibet häuflg tödliche Hrrncrterimgen, Hirnabszesse^ N^Mnbrlde srnd die Spittler zwar zu sehen, aber iÄ i >nchi «enau zu besttmmen, und es empfiehlt sich ^ suchen. Hier ist es dalA am Platze, mtt dem Elektromagneten den ©ikttter zu suchen w. er uicht unter gesund«!Hirnrinde ruht'
^durch 5as blltzarttge Äustreten des magnetisch , Ä zogeilen Splitters verletzt werden würde. Dr. S. T
Magneten ln der Chirurgie.
E^^^licher Mitarbeiter schreibt uns: Die Versuche, venmttelst Magneten metallische Fremdkörper aus den inneren Organen zu entfernen, sind schon alten Datums. Schon } tn 17 c« benutzte man natürliche Magneten
dazn. Natürlich waren deren Mrksamkeit enge Grenzen gesetzt, und erst mit der Entwicklung der Elektrotechnik ent- standeir starke elektrische Magneten, die zur Entfernung von Frenidkorpern verwendet werden konnten. Im Jahre 1877 konstruierte der Berliner Augenarzt Prof. Dr. Hirschbera einen Elektromagneten, der Metallsplitter aus dem Auge ki^aft seiner anziehenden Wirkutig herausziehen sollte. Außer diesen Augenmagneten sind aber bisher keine weiteren Elektromagneten zu therapeutischen Zweckeri angewandt worden. Neuerdings aber hat der Leipziger Chirurg Generalarzt Prof. Dr. Payr derartige Studien wieder au.fi- ge nommen und sich insbesondere me Frage vorgelegt, wie inan mit starken Elektromagneten die inneren Organe therapeutisch beeinflussen oder jenen zu diagnostischen Zwecken verwerten konne^ Die angestellten Untersuchungen galten dem Magendarmkanal. Cs wurde, wie der Gelehrte in „Die Naturwissenschaften" aussührt, der Magendarmkaual mit geeigneten unschädlichen Eisenverbindungen, deni Eisenoxyduloxyd, gefüllt und auf ihn ein starker Elektromagnet wirken gelassen Letzterer rührt aus einer Konstruktion des ^ Vois von der Allgemeinen Elektrizitäts^
r rtcjr pl ■ m S, mujjuhuiiui ViiciU,
gchellschaft tn Berlin her. Das Eigentümliche an diesen „Darinnmgneten" ist, daß er seine Wirkung erst über eine
Sücherttsch.
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„Drautzen", sechs Stimmungsbilder für Ma- üicr, smd die neuen Kompositionen S. K. H. des GrobberLoaS brfchrenen und in jeder Buch- oder Musikalienhandluna
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0 . , “ ® m*?.. 6 er Ailderatlas des WeltkrieaeS Erste Lieferung. München, F. Bruckmann, A.-G. Foltoformat. Preis ^ (li. ■ ^ nt J c ö,c i cm Titel beginnt soeben ein Krieasöildeeiverk das sich in Anlage und Ausbau wlse.ttl.ch imter. a F en veröffentlichten illustrierten Kriegsgeschichten it m b ils a T Ttde c! Q n öc§ Hric 0 c ^ baden sich auch die Mittel ihn , . ii e darzustellen, zu grober Bollkommeuheit entwickelt. 'Das zeigt sich an diesem Briderbericht. der. nach den eiinelnen Krieas- und innerhalb derselben chronologisch ^ geordnet dst gewaltigen Vorgänge so deutlich und so erschöpiend wie möali ü vor Angen fuhrt. In der ersten Lieferung sieht man aus aroken Se ft ®. ,l ^ eru die ungeheure Begeisterung der Mobilinacbnngs. tage voruberziehen, die letzt. gerade ein Jahr Himer uns lieaen- ^v^bbt die unerreichte Fürsorge für die Ovfer deö Krieges ^lind r^!^'iorbeit des ganzen Volkes hinter der Front. Cs inerden Bolen die Kriegserelgnisse in Belgien, Frankreich, Osivrentzen
Poleii, Galizien, Serbien, ln der Türkei und an den Daidanellen' Im Kaukasus und Ui Aegypten! die Kample zur See und in de» ^ e r ? a§ bringt nur Wirklichketisbtlder- Phantasiedarstellungen sind auSgelch,offen. Das von Hermou!, Konshrt ck beatbeitete Werk verzichtet — abgejehe» von bald kürzeren bald
m zu d-u einzelnen Bildern -
Pl» voller Absicht auf umfangreiche Textbeigaben, die dem Wesen des Bilderwerkes widersprechen würden. Außer den Bildern werden wichtige Urkunden im Faksimile gegebeii. Dem unerhörten IdiJnfl - unserer Gegner wirb die gebührende Beachtung ge° schenkt; Ltimniungslilder ans dem Lager der Feinde evaänmiin i^vmmener Weise das Gesamtbild. Der erste Band des Werk!«
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• S. CC L s-\ r * ' ' M -wittuim CUi UUt.L eine
riibrfferente Zwrschenzvne von 3—jlO Ztm. Stärke, die Bauch- decke, entfalten darst Erst hinter dieser soll eine krästtae Lnzrehung auf die Bauchorgane ausgeübi werden Wenn man den Magendarmbanal eines Versuchstieres mit diesen magnetischen Substtmzen füllt, so kann man durch Anlagen des Elektromagneten wcklkllrliche Lageveräuderun- gen der Darme erzielen, je nachdem man den Magneten hm- und herbewegl. Um diese Berlagerungserscheiliunqen sestynhatten, ninrmt man von ihnen Röntgenp.hotoaranlme- anf, wav dadurch möglich wird, baß das ein geführte Eisen ein ausgezeichnetes Röntgenkontrastmittel ist. Wenn das Eiseii rn den Magen.eistgeführt ist, dienen schwächere Ströme von u 6 Ampere m seiner Samnilung; stärkere bis 18 Anr- p^dwnen dazu die Arbeiten zu verrichten. Die anziehende Kraft des magnetischen Feldes auf die Eisenteile im Innern rst so stark, daß man die etuporgeKogenen Magendarmteile
vkat Aufgabe.
Mittelhand spielt Grand auf folgende Karte
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Da« Spiel geht verloren wie muß gespielt werden?
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Wie sind die Karten verteilt und
Auflösimg in nächster Nllnimer.
b , eä Silbenrätsels in voriger Nummer, Teutonen - «oangho - Oc^s — Ifloroni — Armband — HvtoUn- Thomas Edison.


