Bekanntmachung.
-uwJÜP ^Eühru.ilg der veMoftn SvittvoNe aller tm wehr- ^^^eu^Alter stehenden Personen wird hiermtt darauf hmgv-
1. die zai Zu(W>ausstrafe Berurbvlllen 2 @ntfernten «a«S dem Heere oder der Manne
^ ^straften ^ bürgerlichen Ehrenrechte auf bestimmte Zeit
soweit sie noch im wehrpflichtigen Alter stehen, Nur Anmeldung jur Stannnrolle verpflichtet sind
. sS,Ä! alle im Kreise Gießen sich ausbaltenden
m Betracht kommenden^Personen, die wir 1. August 1869 und
2|Öfö 6 ^ f’ e! iL^^ rnmilfru f noch ferne Folge §o h spätestens bis »um
80.^d. M. unter Borlage ihrer Militärpapiere anzumelden, und
L)die im ^ Fr4e d«r gedienten^ (ausgebildeten) Mannschaften beim Bezrrkskommarldo Gießen, LandgrafenstvaM Nr. 6, Zintmer 30; b)bie im Frieden nicht gedienten (nnansgebildeten) Mannschaften ^ bem ZwilvorsttzQrden der Cr-satzkommission in (äfcfjm Amts gnichtsgebaude, Ostanlage 13, 2. Strock, Zimmer
Nichtbefvlguiig dieser Aufforderung wird nach den bestehenden Bemmmnngen bestraft.
Gießen, den 18. Juni 1918.
Großh. B^rrksftrmmando Gießen, von Kropff.
Aer Zivilvorsitzende der Ersatzkommission des KreiseS Gießen. __ I V.: H e m m e r de.
Bekanntmachung.
Betr.: Fliegerangriffe.
Es ist langeordnet daß bei Annäherung feindlicher Flieger Alarmsignale zu gKar snü». Für die Stadt Gießen erfolgen dr3e D-rgnate durch lne Furersirenen und Mar wie folgt:
1. Wenn das Herannahen eines feindlichen Fliegers gemeldet wird: Signal: zweimaliges Ertöneft der Feuerstvenen ;e 15 Seftrnden lang.
L. Wenn gemeldet wird, daß die Gefahr vorüber ist: Signal: einmaliges Ertönen der Feuersirenen 15*Se- runoen lang.
, Srotzfevcr ist das Signal: zweima-
Vßf * der Feuorsirenen je drei Minuten lang
Alle Signale werden nach Ablauf von 6 Und 10
inuten miede rholt.
Gießen, den 18. Juni 1918.
Großherzvgliches Polizeiamt Gießen.
Hemmerde.
Verordnung
1916.
Über den Verkehr mit Stroh und Häcksel aus der Ernte Vom 6. Juni 1918.
~ «utthESraf f>oi auf Gnmt, beg 8 3 des Gesetzes über die
Ermächtigung des Bimdesrats zu wirtschÄttichen Matzm-hmen uftu
*rm 4. Shiguft 1914 Meichs-Gesetzb!. ©. 3Ö7) nung erlassen:
der Kriegsanrlschaft sind insgesamt 2 800600 Sn 1918 ' urrd zwar 600000 Tonnen bis
1^*8, 400 000 Tonnen bis 31 Dezember 1918 März 1919 und 400 OM^nen bis 60 ^um 1919 aus»ubrrngen imb o^uliefem. h 4 rT *** Kriegsernährungsamts bestimmt, wie-
der Versorgung^deS Heeres und wieviel sonstigen kriegswirtschaftlichen Zwecken dienen soll. ^
liefernden Mengen »verden voni Staatssekretär «5*6o m bk einzelnen Buntn-sstaaten und Msaß-Lothnngen unter Zugrundelegung der Ernleflächenerhebung
„ft M-S-Lothrmaen-
Ö W V ‘-W Dlf - aiideszcntralbehvrden: dis „S h S ^torcrteifan« auf die Gemeinden uno Guwo. grfe, diese dre Nnterve.tt.luug auf die einzelnen Er- §i^^E»orMnehn»u. Tie Lre en>M.».u • iubc können die llntrmr- Ä?v n 51 / Erzeuger auch unmittelbar vornehmen. Zunächst erfolgt me Unterveitterlung d-er- bis zuni 30. Septmnber 1918 oufL yüwwztenJJbaiot von 600000 Lnircn Diese iiwß bis rum 'Ä ^ISdurchgi-sührt scirr Die Uittervcrleiümq der Resttu enge muß bis zum 1. September 1916 durchgeführt sein. ^
8 3. Tie VorMistan der ZK 6, 7 des Gesetzt über die $h:wa& jungen vom 13. Juni 1873 (Reicks-Gesetzbl. S. 129) stnden auf
^^sbringung und Ablieferung des Strohes entsprechende An-
Bei Wei^rmcg «Ker Säumnis des zur Lieferung Verpflichteten bie ^?ung zwangsweise aufZosten
«ji 1. AaEsekretär des Kriegs-ern Arungsam ts setzt die für Stwh und Häcksel, die Vergütungen an die Liefecungs- U £ b Eeweinden sowie die Zuschläge für den Handel fest: er simptgeii Liefermigsbadingungen. Die Preise lind Höchstpreise rm Snine deS Gesetzes, bettend Höchstpreise.
§ b. Die Sdeichsfilttermittelstelle ,kmrn mit Zuftimvtung des Ltaatslekretars des Krregsernährungsamts allgemeine Stumdnuu- gen ütev das Verfahren bei Auchringung und Iblieferiing des Strohes treffen. Sle bestimmt im Einvernehmen mit der Heeresver- wallung unter Zugrundelegung der nach § 1 Abs. 2 getroffenen? a 5?^Si !0 ' * * *r r^ 6t ^ ^ Lieferungssolls eines jeden Bundes-
s®® vre Bersorgittig des ,§weves dienen soll, und welche Normen für die sonstig«: kriegswirtschaftlichen Koecke innerhalb oes Buiidesltaats m verwenden oder in andere Mnrdesstauten M liefern sind.
s 6. Tie LandeszentralbehSrdeu haben für die Auchringung des L-tvohes be,o,lde«, den Licfernugsverbänden übergeordnete Stellen eriiMrrchteii. Die besonderen Stellen sind Behürdc-.i. -
8 7. Tie Laudeszeutralbehördeu, die von ihnen bestimm,wu de- ^oers'^ stellen (8 6) und hie Lieferungsverbäiide haben dor ReichsfuttermiLtelstclle auf Verlangen Auskunft »u erteilen.
m ^ ie Landes^7ttralbehvrden Fdrirun weitere Bestimmnugen
g-cr ben Verkehr mit Stroh und Häcksel treffen. Beschränken-eu des ?>ertehrL mit Ltvoh find bis zur Aufbringung der in ^ 1, 2 be- Vcengen zulässig: sie stich aufzuheben, sobald'das Liefe- iwngsstill erfüllt ist.
8 9. Bei Äleu Streitigkeiten, die stch ans der Lieferung des nach Stoobes ergeben, mtscheide: ein Swiichs- gericht unter Ausschluß des Rechtswegs, und z^var bei den Lirrr- 2* v?* 1 pvn der Heeres Verwaltung für jeden Provurntam^ort eingesetzte Schr^sgericht, im ädrigen das nach $ 7 W:R ^ Vcrordnungüber Futtermittel vom 10. Iänu87 1918 (RerchS-Gesetz-Bl. S. 23) bestellte Schüdsgericht.
~,A i°- Zie Vorschriften bcr §§ 1 bis 9 beziehen sich nur auf Stvoh von kL^g^i W«.zsr, e^% (Tenfel, Fesen). Emer, Einkorn. zA: x ^rste sowie von Gemenge dieser Getreidearten, aueo 6^u ÖTI ^ ^ rlTIT ^iusdreschen dieser Getreidearten entsteh, nde
^^Ä^bkretär des Kriegsernckhrungsamts kann die B.n- 9 ^ 'Dtrvh mrderer- Fruchtarten, mit -?8:s- nähme des nn 8 11 g«iannten Strohes, ausdehnen
^L^inen. ZuckerEu- und Rnnkelrüben- samenstroh auch gehackselt.oder sonst zerkleinert, an einen mbcrn ^ ^ dem Kriegsousschasse für Ersatzsutter, G. m. b
MjjLa£}' h %L ai^iibi^err, auf Verlangen kau flick?, zu
uver^ssen und aus Elbrus zu verladen.
^ bvrnen 14 Tagen nach Eingang des
Anbots dem Verpflichteten ^mitKnfeÄen, ob er die Ueberlas --a r^Aigt,' stzellt er das Berlangm Nicht, so hat er ibm m derselben Fwift eruc Bescheinigung darüber zu erteilen. Ter Sraatssekretar de-o KriegsernährungsamtF kann nähere Bestimm Mmigen für bk llebeickaffung und Verladung treffen
8 12. y^ec Kriegsmisschuß hat die von ihcn in Ansprucb ae- nommenen Miengem binnen «di^ei Wochen nach Stellung des llerer- lassungsverlangen8 abtzunehmen.
Überlassung ^Verpstichtrt« hat die Mengen von >t S tellung deo ^^erlasiungsverlaugens <rn bis zur nähme an .u
. \ Z ~ ' «V «-W« -ouitjuau-uj, uu: inv ^r>.!,.O
'erE.r ^ Kmegscruabrungsamts frfisetzt. Mit diesen: Zeitpunkt geht die Gefahr des zufälligen V. rderbcns und der zufälligen Wett mnieeiung auf den Kriegsausschuß über. T^er zur Ueöcrüii'ung BeitTstichtete hat nach näherer Anweisung des S^atssekretäro des Krlegserrrährungsamts Fettstellungen darüber zu treffen, in welchem
-LÄ a ?r n l tfallV im Bctömuft des Ge'ahrübergan n's befinden, rm Streitfall .hat er den Zustand nachzuweisen.
(Fortsetzung dieser Befeunckmachung in nächster Nr . des Kreisblatts.) Tie „enen Vordrucke:
Aohlen-Vezugscheine für Haushaltungen
foivie
8 »>W s»f BkkilÜPUß «, SnmPAz
stnd fertiggestelll und können sofor^bezogcn rverder. durch den
Kreisblattverlag (Gicfteuer Anreiacr)
Gießen, Schulstraßc 7.
Zn"l!i"g-r^>»^ck dar Brüh Unio.-Ourf,. und S t(i „bn.*«L R . Sau ® 1<6c ,:


