c) bei -Verkäufen gemäß 8 2 Ziffer 2 die I nachweisbaren und nolwendiavu Kvftor der Lagerung, nach dem Wegfall der Haftung deö Verkäufers ge-nüß ß 5 Ziffer 3 bis -»« Abfuhr.
8 7 -
Lagfr-uchführuug.
Jeder Käufer von Eichen- und Fichtcirgerbrirrde ist zur Führung eures Lagerbuchs verpflichte-, aus welchem der Tag des Einkaufs', Rankt und Wochttitz des Verläufers, Art. bei Eichenrinde Alterst Lasse, Menge und Einkaufspreis, bei Weiterverkauf der Tag des Verkaufs, Name und Wohnsitz des Käufers, Mt, bei'Eichenrinde Altersklasse, Menge und Verkaufspreis ersichtlich sein muß.
Wer Eichen- oder Frästen gerbrinde für fremde Rechnung ein* lagert oder verarbeitet, ist ebe-rfalls zur Führung eines Lagern L-llcheS verpflicht. AuS den: Lagerbuch must Name und Wohnsitz des Eigentümers der Ware sonne deren Menge imd Art und der 8tag ihres Eir'gangs ersichtlich sein.
8 6 .
Zmückhalten von Vorräten.
Beim Zurückhalten von BorvSten ist sofortige Enteignung m Gewärtigen.
§ V.
Ausnahme.i.
Tie Kriegs--Rohstvff-Abteklnng des Königlich Preußischen Mriegsinnüsteriums Krim die Kriegsletav-Akttengesellschaft ermtah-- Eichen* und Fichterrgerbrinden »n höheren Preise,: als den
stpreisen W verkaufen.
8 10 .
Anfragen und Anträge.
Alle Anfragen und Anträge, die diese Bekanntmachung betreffen, such an die Kriegs.-Mohst»ff*Aibdeilnng (Sektion^) deS königlich Preußischen Kriegsminifteriums in Berlin SW 48, Verl. Lebemannstr. 10, z-n richten.
§ 11 .
Inkrafttreten.
Diese Bekainrtmachuirg tritt mit dem 26. Februar 1918 M »rast. Gleichzeitig wird die Bekanntmachung Nr. L. 1/3.17. ft, R. A. betreffend Höchstpreise für Eichenrinde, Fichtenrinde und tzur Gerbstostzewinmmg geeignetes Kaslanienholz, vom 20. Mörz 1917 außer Mast gesetzt.
Frankfurt (Main), tan 28. Febrrmr 1918.
Der Stellv. Kommandierende General
Riedel, General der Infanterie.
Nt atu», tau 28. Februar 1918.
Der Gouverneur der Festung Mainz
Bausch, Generalleutwmt.
Dln den Oberbürgernreister zu Gießen, das Großh. Polizei-
«nt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Indern wir auf vorstehende Bekanntrnachflmg des stellvertrete,v- hen Gew rat komm andos von heute verweisen, beauftragen wir. Sie, von dem Inhalt tarsell>en der: Interessenten alsbald Kenntnis zu «tan und die BekanntmaMmg in Ihren: AnttszincMer *ur etwaigen Einsicht offen zu legen.
Gießen, tan 28. Februar 1918.
Großherwgllches Kreisavtt Gießen.
I. V.: Lang er,na nn.
Bekanntmachung
betreffend Schlachitverbot. Bon: 22. Februar 1918.
Das zur Zeit bestehende Verbot des Schlachtend Wnb des IBetUaufS zum SclstackM: weiblicher uitb kastrierter männlicher ftunarinöcr von zwei Döonaten bis anderthalb Jahre,: (Bekannt- machuug vom 14. ?lpril 1917, Reg.-Bl. S. 94) wird hiermit bis Lus weiteres attsgehoben.
Darm stabt, tan 22. Februar 1918.
Großherzogliches Ministerium des Innern, v. Homberg k.
Bekanntmachung
tn Aibiintanma der Bekamtt,nach,Mg in: Kreisblatt Nr. 192 ittU 21. November 1917.
Betr.^ Spionage.
Unsere Fencke versuchen aus Flugzeugen Spione in Deutschland ab-iusetzen. Es muß daran: der Landung von FlnOaugen die schärfste Nlustncrkfamkeit vugelvarä)! werden. Sobald Verdacht besteht, daß es sich um ein landendes feindliäi-es Flugzeug handelt, ist es Pflicht jedes Deutschen, ein Enttveiche» der Beanflraaten nnserev Feinde ,mch Kräften zu verhindern und bei der Festnahme der Feinde mstz-uwirst,,.
Für die Festnahnve mit feindlichen Flugzeugen lan tantav Spione oder Saboteure tm Gebiet des ^om^ogtmns wnv hiermit eine Belohnung bis zu,u Betrage von 1000 Mark ansgefetzt- Die Belohnung soll tanjeniae:: Mtell werden, tae du rch I W Tätigkeit oder durch sach!die,rl:che Angaben die oesbaahme Flugzeuginsassen errn-glichen. Die betreffenden Mitteilungen frno bei der nächsten Militär- oder Polizeibehörde zu machen.
Me Entscheidung, sowohl über die Bewillrguirg tar BeloW mttg als auch di? Verteilung imter nrehrere Bebelligst, «eita mttev Ausschluß des Reä)tSweges uns Vorbehalten, llnstre BekanM^ machnng vom 7. November 1917 in glerchei Saäie werd chermiH aufgehoben. ^ ^
Darmstadt, tan 15. Februar 1918.
Großherzogliches Ministerium des Innern.
J.B.: Hölzinger.
AuHführnugSbestrmmungeu
»u 8 70 der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1917 vom 21. Arni 1917. Vom 1b. Februar 1918.
Zur Ausführung des §70 der Reichs getreidsordnung für die Ernte 1917 wird das Nachstehende bestimmt: , . .
Tie Kvmmunalverbände haben chre UebettvachungstaLnttett sowie diejenigen der Rnchsgetreitasstlle M ermächttgen Borr^e, tae riner m'dnungsmühig ergaiWM«, Äuffordn-mg n ch
«-zeigt oder bei bc^örfelidjer X JiSS
der Slusnohnie entzogen werden. »Pec die der ^"bernehin« «neq landwirtschaftlichen Betriebs entgegcn den zur »eberwachnng d« Scwstversorger ergangenen.Borschrrstc» W veir»-^-n! suHt oder d^ unbefugt her gestellt ^er in den Verkehr gebracht mel den, dur ch nnlndliche Erllärmrg gegeniü« dern »eter, oder dessen Vertreter für den KüMmmlLloerbaich m>rlLufig in Anspruch zu irehnim und bis zur endgültigen En^che^mg inunalverbandes jede fachliche, und rmlmlrche Vkeü-chemngm> betreffenden VorrÄen zu verbiet^. Dre Berlevnns «fcnrrbwrtiffeni Anordnung der Ueberto achungs benntcn wird r^ch^ 78 Abs^b, Ziffer 12 der AiMgetcerdeordming mrt GefüngrÄs Wju w* Geldstrafe bis zu MOO0 Marl oder nrrt «uer dieser Strafe,,
^^DarnislaLt, tan (Lb. Februar 1918.
Großherzogliches Ministerium des Innern.
v. D o m b e r g k. __
Polizei-Verordnung
betrefstnd das Feilhalten ^nd tan BerLrns von Weitan^tzche^ Auf Grund tas Artikels 64 tar .Kveisimchnnng vom^J^ 1911 wird unter ZnsLinunim-7 des KrersansschusfoS mck w mhlnigung GwßtarzoMhen WtntffcenMn^
F«brnar 1918 für tan Kreis GttHen das Folgende brsttnrntt.
s 1 -
Tas Feilbieten md> der Berkmrf von Weitaillähchen :st verboten.
8 2 .
Zwoitartxrudlrcngen iverder: n:it GÄdstraft bis zu 3H Rtark bestraft. ^ g
Diese P-Äizeivorordnnng tritt nrit dem Doge ihrer Ber^m:d<> gnng m Kraft. >
Gießen, tan-27. Februar 1918.
Gwßhcrzogliches Krersamt Gießen.
Betr.: Das Feilbietsn der Wieideirkätzcheu.
An den Oberbürgermeister zu Gießen, die Großh. Vürtkrr- meistereien der Landgemeinden deS Kreises Großh. Polrzei- amt Gießen und die Großh. Gendarmerie des Kreifev. Vorstehende Poli^eivervrdmmg ist alsbald zu öffentl iclxr Kemchß nis durch vrtsübliche Bekannttnachung %n brrnge,^ Ber Znwd>ertan^
llrngcn I>at Ai^eige jai erft^lgen. ft^^lchtae Gärtq
wer, welche Kräirze und targl. hersteLstn, ans dst PottzeävrvoMnttrg hrnKM^isen.
Gießen, tan 27. Februar 1918.
GroßherzoglicheS 5breiSamt Gieße«.
_ I D: Lonaerman«. _
Betr.: Beförderung^scheine ftir Obst.
An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreises.
Bezilguehineird auf unsere Berftlgmig :wn: 6. Tezernber 1917 fordern uni* die iroch rückstäudigen Bürgarmerstere:«: w:«xnhoU auk, die unbenutzten grünen Beförderuugsfcheine sofort an nnS znrückzusenden.
Gießen, den 22. Februar 1918.
GrobherzogliltaZ Kreisamt Gießen.
I. V.: L a n g e r m a n n.
Zwilkingdruaddrnck der B rü h l'scheu Nn!v.-»uch- und Steindruckerei. N. Lange, Gießen.


