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An dir Crt$au$Miüf?t für 3 fcatrr> &vtus tt'-ch Kriesshilfe fo» tuif die Zsi r isoerrtm &e$ Alice 8 ^ uenvc reüts für Kranker;- Pfütze in de« Larckgernrinde» des Kreises.
Trotz wifer« 4fftc&«fu3fte*i Vrnrchen. fkl^t noch immer ans weit mehr als der Wlste all« - Gemein Herr drs Be«MhnWe über das
L'anrnvÄkergeknns ftqvie dü' WSschefendmlNcrr selbst an^. Wir bitten unter Hinweis mrf urrssr ?,ttvrdsüxveiban vom 23. Jruruar l. I. r»rm-e«d «m um gehende Einsendung der Verzeichnisse f ^vie der Wüschesa?mM^c;rg.
Gießen, de» 16. Z^nmr 1618.
Grvhher-sgticheS st^reisamt Gießen. vr. U s i u a e r.
Bekanntmachung
über Bewirtschaftung von rmd den Berkehr mit Milch.
Bom 8. Februar 1913.
Ans Grund der Verordnung des Staatssekretärs des Kriegs» ernShrungsaE Wer die BewirkschLftmrg von Milch und den Verkehr mit Milch, vom 3. November 1917 (RGBl. S. I00ö) r sowie in ErgLnzuna unserer Bekanntmachung vom 19. Dezenrber 1917 (Req.-Dl. D.294) wird folgendes bestimmt:
§ 1. Lelbswcrsvrger sowie -lrrgehörige eines Haushalts, in Irclch. m Ziegenonlrh gS vmr n sr n-rrd, erholten keine Fettkarten, o4vett und solange im eigermm Betrieb Butter in Höhe von 109 Gramm für den Kvvf und die Woche genommen n>erde-r rann oder der Betrieb unter Zugrunde^e^nmg dieses Satzes in der Lage v.-ar, Vorräte zu sannneln.
8 3. AnzehSngen eures Haushalts, in dem Fett <ut3 Haus» sch-a-chümgen zur Verfügung steht, kann die AuSstetllrng von Fetttarte« versagt werden.
§ 3. Diese Bestimnunrgen treten mit dem Tag der Verkündi- Hlmg in Kraft.
Darmstabt, den 8. Februar 1918.
GroßherzoglicheS Ministerium deS Innern, o. Homberg k.
Dem Oberbürgermeister zu Gießen und derr Gr. Bürgermeistereien der Landgememden des Kreises wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachurrg ortsüblich zn veröffeullicherr
Gießen. d«n 16. Februar 1918.
Großl)er^wlird»'I Kreisamt Gie^n.
I. B.: H e m m e r d e.
Bekanntmachung.
Betr.: StvvhbarEe-evmrgÄr.
Der »um Pressen öset Stroh für b« ÄkLreL^vtvattraig erforderliche Bindedraht ist, soweit ec nicht von den Kommiss io- närrn geliefert wird, bei demjenigen Proviantamt Lnrnforder^ M! welches das Stroh zu liefern ist. 1009 Kilogramm Vinvedral-r reichen durchsclmittlich jnm Pressen von 309 Dnrnen Stroh. Dür Kosten ziehen die Proviantcinrtor ein.
Gießen, den 18. Febrimr 1918.
Grovherzogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Langermann.
Betr.: MiSführmrs des MUenstouersesetzeS.
Kn den Osterbür-ermeifter zu Gießen und die GrotzH. Bürger- meistercren der Landgemeinden des Kreises.
Im Anschluß an unser früheres Ausschrskben vom 27. Juli v. IS. (Kreisblatt Nr. 181) machen wir darauf aufmerksam, daß durch Reichsgesetz fcotu 38. Dezember 1917, Abänderung des Kohlen» st^lergesetzes vom 8. April 1917 betretend (RGBl. 1918 S. 9),
8 6 Ws. 3 des KvWmsteuergeßches aufgehoben ist. Hiernach ist- die BekmnrtmachmdA des Bimdesrats vom 14. Juni 1917 über bic Ai^sührrmg des 8 6 Abs. 2 des KMelrstsuergH'e tzeS (Zentralblatt für das Deutsche Reich S. 134, Kreisblatt Nr. 119) gegen» standslos gewo^err.
Gießen, den Id. F-Lbrusr 1918.
Großherzogliches KreiZamt Gießen.
I. D.: L a n g e r m a u n.
Bekanntmachung.
Bet r.: 9lachmusteruug Wehrpftichttger.
In der Zeit vom 2. bis 15. März & I. findet bU Nachmuster ung aller bei chrüheverr Musterungen alS zeitig k ri e g Sun branchba r befundenen und aller bis zur nächsten Musterung zurückgestellten Wehrpflichtigen statt. ES erschnr an die zum Erscherucn Verpflichteten besonoere Ladungen. Diese werden in der Weise bewirkt, daß fie*in den Landgemeurden vvrr den Bürgermeistereien erfolg«! : in der Stadt Gießen werdeir besondere Gestellungsbefehle durch die Post zugestellt. Wer bei frühe, reu Musterungen als zeitig krielMmbnrnckchar befunden ober zurück- gestellt Word» ist. aber kerne Vorladung erhält, hat dies nnver- zügsich unter BÜk^e settres MlitLrpaPÄrs zu ineToöt.
Unterlassene Anmelomrgen zur Stammrolle sind bei Meidmrg der Bestrafmig sofort nachzuholÄr.
, f&n sich der (l^ställnug Ärtziehl. >mcd nach deri besteheudeDß Gesetzen bestraft, es kann auch im Falle der Dau-glichkeir sosortigU Ernstelluug als imsi4> r> - Heeres- oder LmrdsturnrPflichtiaer erfolgen.
Die Pflichtig«! haben iit ordcnUrch m AnMlgv und remlich am Körper zir erschei i. Di' von d«r Ersatzöehörden erteilten Muste- rmrgsansweise sind initzubringen. -Mer Brille oder Kneifer trägt,
diese im Dermnr mitznbrmgen uwh auf Verlangen bei der llnl «csuchmrg vorzuzeigen.
Ätzer durch Krankheit oder körperliäM Gebrechen am Erscheinen im ü^rrsterirngskoral vrrhp.idert ist, hat bögtanbigtcs ärztliche- Zeugnis bin der Bürgermeisterei seiries Wohnorts abzugeben.
Gießen, d«: 18. Februar 1918.
Der Zivilvorsihende der Ersatzkouunisston des Kreises Gießen.
I. B.: D em m erde.
Bekanntmachung.
Betr.: Meldepflicht für gewerbliche Verbraucher: von Kohlen usw.
Nach Mittellung des Reichskommissars für die Kohlenvev« teillnrs rn Mmurbeinr find die erforderlichen Meldekartell nach S 5 9ws. II der Bekanntmachung vom 20. Dezember 1917, KretS« Aatt Nr. 2 vom 3. Januar 1918, nicht vollzählig ebraeaairgen.
Wir fordern die gewerblichen Brrbrancher von Kohlen, Äok- uud Briketts über 10 Tonnen monatlich nochmals unter LtinweiS cmf obige Bekamttnrachung auf, die Meldepflicht zu erfüllen. Gießen, den 28. Januar 1918.
Großhcrzogliches Kreisamt Gießen. l
I. B : £> em m erbe.
Betr.' Oberverdvdmg her Zulagen für Schworst- mch Schwerarbeiter,
An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Die durch Amtsblatt ohne MUnrmLr vom 3. Oktober 1917 bis zum 8. jedes MonatS geforderten Nachwechmgen über dis in jeder Gan«Mde befmdl.icho Anzahl Schnürst-, Schwer-- und MchderschSveraroeiter sind von dm meisten Bürgenncksherrieu de- Kreises noch nichK einher eicht. ^
Wr emvsthl«, drrng^ch fi-sortigr Einsendung dies« Astr«, spätestens bis Krm 15. FÄ>nurr k I., soweit es rwch nicht geschshen ist.
$>;«&« ist zu bsachten, daß dis ?Lmusldmrgen genau nach dent in der SSerfÜKiRtg vom 3. Oktober vvrgeschrikHenen Muster-, läge 6, aUMrstellerr sind
Gießrn. den 11. Februar 1918.
Grvßhersogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Äe mm erde.
BekauntAachurrg.
Betr.: 28. Ausgabe von Süßstoff (Saccharin).
In der Zell vom 16. bis 28. Februar wirb W ba\ Landg« Ur«nden i^S KrsiseS gegen den Lreferungssbschnitt 13 der SüßstvffSarten (blau) iznb gegxn den Lieferungs- abschuitt 4 der SüßstLffkarten „G" (gelb) von d«r Süßstoff- akgabestellen Süßstoff abgegeben. Es gllaugt ein Brieschey bezw. eineSchochtel auf den Albftbnitt zur Ausgabe. Mit dem 28. Februar 1913 vertiert der Abschnitt 13 bezw. 4 jemq Gülttskeit. Nach diesem Zeitpunkt rück-t abgerufene Süßstoffm engen dürfen von den ALgabestellen frei verkmlst werden.
Gießen, den 19. Februar 1918.
Großheräo.stiches Kreisamt Gießen.
I. $ : Hemmerde.
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 1. vis 15. Februar wurden irr hieffgLr Stadt Ge sundeu: 1 .Kneifer, 3 PorteuMmaies mit Inhalt, 1 gestrickter FingerhanLschrch, 1 gold. Kneifer mit Frktttral, ein Metallring mit Stein.
Beclo reu: 1 Paar schwarz Damürstrümpfe, 1 Brieftasche mit Mark nnd Brreßm. 1 Po-rttmirmnaie mit 25 Mark und Karte, Namen cvegerl. 1 Paket rrit schmutziger Wäsche (Schur- -on pp.). 1 BrNÄUdchrriM 1 Portemsrnwie mit 17 Mark, 1 Portemonaaie mit 30 Mark inib Mmratskartr-W. Schäfer, 1 Portemonnaie mit 14 Atark, I M. Tamennbr und ein Porte v w m mie mit 2 5-MarkScheinen.
f üge flogen: 1 Lachtaube .und- 1 Nster. ugelanseu: 1 Drrnd (Foxterrier^ ,
Die Empfangsberecküiöten der tjenmbenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei rmS seltend zu machen.
Die Abhottmg der gefundenen Gegenstände kanrr an jedem Woch-ontag von 11—13 Uhr vormittags iwb 4—5 Uhr nactumttagS bcn der zmterzeich.nLten Behörde. Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gießen, ten 15. Februar 1918.
Großherzogliches Bvlizoiamt Gießen.
L %i Lf^fser.


