JBf 1 r.: (Stow hessische Imvofew und MMvoche.
An die Schulvorstände des Kreises.
Ans Anregung des ReichSbank-D^iroktormms ist in Aussicht ÖCiujimmnt, im Großherzog lum währ«U) der Zeit vom 17. bis önfchließlich 24. ds. MtS. eine Juimlcw und Goldivoche zu veranstalten. Ein entsprechendes Werbelckatt wird ans diesem Anlaß im L<r7rde verbreitet »mrd«:.
Wir urach«: das ßefcpnjsmal auf die Veranstaltung anf- inerksam «mit der Empfehlung, in den Scklulklass«:'durch Aus- kttiruug und Mlehrrkug für die Sache zu wirke,r Es Mächte dabeit sachdienlich sein, im dentsclren Unterricht durch die. Wahl pccigintrrt Aussatzthenms, irr dauci'. die WiMigkeiL u»ä> Nvtrorud:gkeit der Mlieferung vm: Gold- und Edelsttinschmnck zu behandeln iväre. Verständnis zu wecken.
Gießen, den 16. F^brrmr 11)18 .
Großherzogliche Kreisschulkommission Gießen, vr. U s i n g e r.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Auf Anwrisima der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Kriegs- müMerirnns soll ststgefteilt werden, wieviel Streichmasse zur Unterhaltung der mit Dachpappe gedeckter Dächer im Jahre 1918 ettoa erforderlich sein »trieb, damü die. dafür benötigten Mengen bereit gestellt werde»: kdmren. Als Unterlage dafür »vollen Lrie etwa durch eine kurzfristige Aufforderung an die Eigentümer zur Mckdmrg, durch ortsübt tickte Bekanntmachung fest stell«:, wie grast die Jläche der mit Dachpappe gedeckten Dächer in Ihrem Bezirk tmgesähr ist.
Tie Feststellung ist möglichst zu beWennigen, w daß bis zum 05. Februar 1918 das Ergebnis hierher mitgeteilt werden kann. Gießen, den 16. Februar 1919.
Gros-Herzogliches Kreisamt Gießen.
I)r. U s i n a er
Bekariurmachring.
Vetr.: La^idespolizeilich? Abnahme der Grul'eirbahn für die Gewerkschaft Giesterrer Brmmsteinbergiverke, vornurls Feinte zu Meß«:, von den: Haß'scheu Gleis an der Main- Weser-Bahn bei Groß«: Linda u bis zur Landesgrenze. Nachdem die rubr. Mlage fertiggestellt ist, ftnbet deren 1 andespolizeiliche Älbnah,:re an Ort und Stelle am Donnerstag, den »8. Februar, nach:nittags 2 Uhr 40 Minuten (Treffpunkt Bahnhof GroßenÄinde-n) stxrtt. Ettvaige Einsprüche wegen der planmäßigen Ansftthnnrg deS Projekts find von den Beteiligten im Tennül vorzubringeiv.
Gießen, den 9. Februar 1918.
Großherzogliches Kr ei Samt Gießen.
I. B : Lan germann.
Bekanntmachung.
Betr.: Belohiruirg aus Anlaß der Wiederergreiftmg geflüchteter Kriegsgefang« ver.
Den uachgenaintten KrvkSangehvris«: ist aus Anlaß der Aie- derergreiftmg von entivnheiwn Kriegsgefang«ren wegen der dabei von ihnen bewiesenen Umsicht n»rd Energie und der durch die Wiederergreiftmg dem Paterlaird geleisteten Dienste eine Ehrenurkunde vom stellvertrete! rden Wienern! ko mmandv zurr kaum wvi> t>cn: Landwirt Wilhelm Weis in Oppcnivod, Hauptstöße. Lmidnürt Ludwig Baiser II. rn Oppenrod, Hauptstraße.
Gießen, den 9. Februar 1918.
Großher:ogliches Kreisantt Gießen.
_ _ I B,: Langer rn a n n.
Betr.: QuecketNvNrzcln.
An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Unter Bezugnahme auf eine vorn K riegsnmristeriun: ergangene Auftvrdenmg beauftragen wir Sic, bei der bevorfte Herren Früh- tahrsbestellung die Landivirte auf das Einsam mein von Quecken aufmerksam zu machen.
Damit wir über die Airssichten einer Belieferung unterrichtet find, wollen Sie bis »nur 1. 3. 18. berichterr, vb mrd in welchen: Matze Aussichten ans die Gewimnarg twt Qneckeu wurzeln <be*,
stehe::.
Gießen, den 15. Februar 1918.
Großherzvgliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Lange r m a n n. _
Betr.: TetvernngsznMag zu der GrdührenordnmlS für die Helm anrin«:.
An die Großh. Bürgermeisterrirn der Landgemeinden des Kreises.
Wir bringen die GvlÄtigung unseres Ausschreiix'ns vorn J. Septeipbar 1.917 (KreiEalt Nr. 156) wieperhalt in Erinnerung
mit Frist von 14 'Tagen.
Gießen, den 9. Februar 1918.
Großherzoglnpes Kretsontt Gießen.
I. B.: L a u a c v m a n it.
Betr.
Bekanntmachung.
Naämmstenrng Wehrpfftckriiger.
In der Zeit vom 3. bi§ 15. Mär- d. I. findÄ bi» N a ch m n ft e r n n g aller bei früheren Mnsterm^en als zeitig kriegSnnbranchbar beftkndc'u«: ,nnd aller bis zur nächsten Mnstenridg zun'tckgestAlten Wehrpflichtigen statt. Es ergehen an die rinn ErMeftren Berpflickiteten besondere Ladavrgen. Dvese »:-erd«: m der Weise beivirkt, daß sie in den Lar^gemeinda: von den Bürgermeistereien ersteigen; in der Stadt Gießen werden be- svrrdcre Gestellungsbefehle durch die Post zugestellt. Wer bei früheren Muster,nrgen als z«tt'g kriegs-un.brauchbar befunden oder zurück- gestellt worden ist, aber keine Vorladung erhält, hat dies rmver- »üglich unter Erläge seines MÜitch Papiers zu melden.
Unterlassene Anmeldungen zur Ste.mmwlle sind bei Meidrnig der )8estrafung sofort irackHuholcn.
Wer sich der Gestellnng entzieht, ivird nach den benetzenden Grfttzen bestraft, es kam: auch in: Falle der Tauglichkeit sofortig« Einstellung als mrsicherrr Heeres- r>der Lnndftnrmpflichtige:' erfolgen.
Die Pflick)tigen Hader: in vrdeirtlichem Anzüge mü> reüüick- am Körper zu erscheine!:. Die vor: den Erfatzbel>örden erteilten Mnsts- rungsaüsl^'ise sind mitzubringcn. Wer Brille rstrer Kueifcr trägt, hat diese im Ternriir mitzubringe:: und auf Verlangen bei der Untersuchung vorzuzeigen.
Wer durch Krankheit ober körperlich: Gebrechen am Erschein«: in: Mtsterrmgslokal verhindert ish hat lr-oglaubigteS ärztliches ZeugnrS bei der Büraerndeifterei fernes Wohnort- abzugeben.
Gieß cit, den 18. Februar 1918.
Der Zivilvorsitzende der Ersatzkonimission des Kb'ckses Gießen.
__ I. V.: D em m erde. _
Bekarirrtrnachrrng.
Betr.: ^tufruf 6er jüngsten JahrcSklaisr dos nichtgedienten Laschsturms I. Aufgebots (Geburtsjahr 1901).
Nach den Bestinnnungey der Wehrordmrng rtterbeu alle bit deutsche Reichs angeh ürig keit besitzetch«: nvünnlichen Personen mit dem volleicheten 17. Lebensjahre lvehrpftichtig.
Ich fordere daher alle in Betracht kommenden Wehrpflichtigeiü aus, sich bei der Bsirgermersterei ihretz Aufenthaltsortes zur Land-- sturnr rolle anzumelden.
Wer bis zum 28. dS. MitS. 17 Jahre alt »mrd, hat sich am 15. März, im- nach dieser Zeit 17 Jahre alt tvird, an: 15. des <mf den Geburtsmonat folgend«: Mvnats anzunrekd«:.
Mchtaunreldimg hat Bestrafung zur Folge.
Der Oberbürgermeister zu Gießen und Grvßh. Bürgermeistereien der Landgem-irlden des Kreise 8 loerdn: ersucht, obige Bekanntinachmtg in stolicher Weise veröftentlicken zu lasse:: und lpennrckil die ?lnu:eldnngen ent- gege::zunehn:en. GS ist eine besondere Stammrolle nach dem Dtuller des Laichst urrnwllcnfvrmulars mifzicheslan mch vis 1. April d. I. ein z:ckenden.
Die nachfolgenden Auiuetdungeü: sind nach den: 15. eirws jeden Monats mir mitznteilen, damit diese in die Sdrmnrrolle tr. .getragen werden kö-nnen. (
Gießen, den 16. Februar 1918.
Der Zivilvorsitzende der Ersatzkon:Mission deS Kreises Gießen.
I. V.: D e m m e r b c.
Betr.: HerstelftriW von G:reß, Grütz-e, Gra'.rpe:: m:v Flock«:.
An die Grotzh. Bürgrrmeifti'rl'ien der Landgemeinden des
Kreises.
Uitter BezugnalMe auf A3 'Matz III unserer Bekauittnrachrulg von: 14. 9lugu.st 1917 (Kr.-Bl. Nr. 141) tvollen Sie alsbald berlrfi* tan. welche Müller zur .Hrrstckluivg von Grieß» Grütze. Graupe:: und Flocken in der Lage sind.
Gießen, de:: 14. Februar 1918.
Grvßherzogliches KreiSamt Gießen.
I. V.: H e m m t r b e.
Bekanntmachung.
Betr.: Feldberriuiginrg S^SiMlsen: hier- AuSschlag der Kvstei:.
In der Zeit von: 23. Februar bis ernftÄreßlich 2. März 1918 liegt Werktags auf den: ANrtszinrr:rer Gr. Büraenneisterki Geilshausen der ÄuSschlag der ungedeckten Feldber^migungSkvste»: zur Einsicht der Beteiligten offen.
Enavendungrn hierge^m sirch bei Bleidung des AussckLusses irn Ter»nin Montag, 4. März 1918, nachmittags 2 —3 Uhr, sch:iftlich eiuzureicheu.
Friedber g. den 4. Februar 1918.
Der Großherzogliche Feldbercimgungskolumissär:
S ch n i t t s p a h u , Regieruugsrat.
Dicnstnachrjchtc'r des Grk'ßh. Kreiöamts Girtzcn.
Der Vertrieb der Lose I. .st lasse dv'r 12. Preußisch-Süd deutsche:: (238 KSniglkch. Preußrschen) Klass«:bvtterie mrd am 4. Inn: 1918 bogtm«: und die Ziehung der I. Z?lasse dieser Lotterie an: 9. Jiü: stattfiudeu.
ZwiNingsrunddruck der Brüht'schen Umv. Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Dießen.


