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dürfen mtt nach StüMrhl verkauft .verdeu. *2? Kbewsn «rsen durch bcn Züchter oder ^ ^ ^Mivde Preise für das Stück nicht überschritten)
luj-itn die Lieferung erfolgt:
im Juli 1917 .... . lg Mark
u.l August 1917 17 Murk'
^ch dem 31. August 1917 I j 19 ME
^uch für die Verkäufe, die vor dem Jstkrafttretest AeserVewrduiing abgeschloKr sind. ^.marnrerm-
Ä',n ^'Ä^oeUeu ab Stall i>o3 Züchters oder MäfterS.
barf msgesanit ein Zuschlag von 2 Mark euitchueschch der Mförderungskvsten nicht überschatten iverden.
Preise SÄÄ^'tl'"
frei
m*!? % L '^ U,C barch ibeu Züchter oder Master cm Händler fi m-i n MAvder SM 3,60 Mk. Ar 1/2 Kilogramm;
2i? < ,'Tv iai, l c **'£?> Händler an den Kleinhändler ftei Lager ^ Empfängers 3,75 Mk. für y, Mlogramm: lu\^& ^J^^^^ tcc r ,au btn Verbraucher tu (Äemci.r- ^ > 1 , i>tt bu> zu 100 000 Ermvohner zählen, 4 Mk. für Va Kilo-
4 yfef tt fÄ/ n e»f M " W " m aU ^00 000 Einwohner zählen, 4 ,-) Mk. tut Va Mvgramm.
5h^W«§2^ abe - r IW^,l lt y?. ,itte % a ) : an den Verbraucher, ft darf der Preis brS auf 3,7o Mk. für y* Kilogramm^ beim Ber-
als 100 000 Einwohner zählen, biis ttuf 4 Dfoirf für y 2 ^krlvgramn: erhöht tverdetr.
DiZe Preise gelten für utAeöffnebe, gevupfte Gänse (ohne. ^ch.^!tä,eoern): fie schlreszen die Mften der Verpackung ein Die ^.vcntdnng von Stvoh bei der Verpackung (SwohbAdung) ist
<« , 8,3. Die LattdeSzentvalbehörden oder die von ihnen bestnnmtei: Mbördelt können für den Verkauf durch den Züchter oder Master W cv durch den $XmM nwdrigere Preise ftstsetzer: als die in dieser Verordnung oder <mif Grnnd dieser Verordnung festgesetzten Preise, ^te kvitnen auch für lebettde Gänse dei: Verkauf ttach Genstcht vvr- schretben.
^ . $ * * * 4 Die Landeszentralbehörden oder die m>u ihnen bestttumten BehaMm können für den Verkauf von Gänsefleisch in Teilet: und wu aus Gänsen herbste!lten Erzengnissen Höchstpreis seftsetzetr.
^vivett incht in dwse: Vewrdruing oder ans O)nmd dieser Beo- ^uung Höchstpreise festgesetzt inÄx, ist der Verkauf von Gcnrfen oi>'r von Gänse, lersch in Teilen, sowie die gelverbSmästigc Herstellung und der geüverbsm ästige Verkauf von daraus ftergestellten Erzeug, nssen Unzulässig.
. iA Die entgeltliche Abmchm-e von geschlachteten Grinsen durch den. Zlichter oder Mäste:- ist vom 25. November 1917 ab bis auf iveideres verböte::.
ä 6. Vom 1 August 1917 ab hat hei jeder Berüunerung von lebenden oder geschlachteten Gänsen oder von Mnsesleisch in Teilen rn mrmr, an Zlchter oder MLster und an Ingber von Gast-, Scs»a:rk^und Spelsetvirtschafte:: oickr bei der Uebergabc an diese zum der Beräusterung der Beräuszerer einen Sdjcin nach dem an- lwgei^den*) Muster (GchlnAchein) in ztvet Ausfertigungen anszn- fMen n:S> zu unterzeichn,:. Je eine Ausfertigung des Schlich-. Hfyim'tf um st der B-eräustener' und der Erwerber bis zum Sckstllsse des Kalenderjahres, nrindestens aber drei Monate ausbe.vahren Und auf Verlangen Iben Polizeibomtiten oder den Beauftragten des Kvmnttv- nalverbaiGcs, der PreiSprüfmtgsstelle, der Genreinde oder der OrtS- polizei 1*orlsgen
Die Mssteldmg eines Schlnstscheines bedarf es tlicht bei der Veräustemng m Abnahme oder Berttituitgsstellen, die von der Ll:>:deszei:tvalbehörde oder in deren ?lustrag w»\ Kommunalver- bänden oder sonstigen Stellen errichtet sind, oder an derm Veanf- tragde.
^ 7. Der Präsideitt des .striegsernäht'ungsaintes kann Ans- imst.net: von den Vorschriftei: dieser Verordmmg zulassen.
r, 3. Die Landes zei: t r al Cvct^ö rdea \ oder die von ihn er: bestimmten Be'lÜrden können iveitergeheude.Bestinimurtgen übv-r de,: Verkehr nnt (sänsen erlassen, insbesondere den Handel mit Gänsen von einer besondere:: Erlaubnis abhängig maclten oder bestimmten Stellet übertragen.
Die Lai^eszcntralbelOrden können mit Zuftiminung des Vräsi- dentt n des Eriegft'rnästrungsmnies aluvEtchende Regelungen treffen.
9. Die Vorschriften, die in dieser Verordnung oder auf Estund dieser Verordnung erlasset, sind, gelten auch für l^änse, stlänie ! isch in Testen oder daraus ege stellte strzengnifse. die ans den: Kl-i'slatvde oder den besetzten Gebieten eingefütR-t norden.
^ 10^ Die in dieser Vervvdlmng vsttr atls Grund dieser Ver- m-ounng festgesetzten Preise sind HückstMeise in: Si,tne des «iMcfeßß, betrZteird Höchstpreise, vom 4. Mgnst 1914 in der Fassung der Be- kannttnachnng vom 17. Dezember 1914 (Reichs-Gesetzbl.' S. 518)
*} Mm Al»drnck des Schl-nßscheininusters wird abgesehen
«ÄS. ®. iss, ,m» s®„ ,»a
bis bis ru einem Jahre und mit Geldstrafe
b:s zn zcl-nta„,md Mark rtder mrt emer dieser Strafe:: wird bestraft» l.wer den Vorschnften tm 8 2 Abs. 3 Satz 2, § 4 Abs. 2 3 5 oder 9 1 * * S? ) ii 8 t3?ff eTpe,! -lnordnuimen zuwiderhandelt: ’
2 'KrÄ^ r Ä lf S! M r v Me Orvflichtung zur 'Ausstellung, Aufbewahrung und Vorlegung von Scl^snstsck^- wen (8 6) zuimderstrudelt.
Einziehung der Gegenstände erkmurk ^^k^eftchdve strafbare Handlung bezieht, ohne Unterschied, ov s:e dein Tater gehören oder nicht
in.Käxrs 2 ' ***** Vwndmmg tritt nulteem Tage der VerAndnnD
Berlin, derr 3. Juli 1917.
Der Stellvertreter des Reichskanzlers.
Dr. Helfferich.
Bckatttttmachnttß
übci- den Handel mit Gänsen. Vom 27. September 1917
»StSSSÄjSBS ÄSäSÄSr"" »»«*» 85
Ms Behörden, welclie berechtigt sind 1. gemäß 83 der Verordtmug vom 3. Juli 1917 Ar den von Gänsen dlirch den Züchter oder Mäster oder durch d?n HaikÄ ststzufttzen, als die in der erwähnten Vrordtmna ^ Ie6ttti * Gönse den BerkMj I
3 Vervcknnng vom 3. Juli 1917 füx den Berknuf
. «LLALE'K.L.x'""" -»*— *•
‘gKMarÄTÄtt
nt ^ von einer besonderen Erlanbnis
abhängtg pÄt oder bestiininten Stellen zu übertragen.
:verden die Grvtzh. stvetsäinter bestiinint
bCr ^rEähnstn Art ist unsere Znstimmm:«
emzu!
Da rm st adt, der: 27. September 1917.
Grostherzogliches Ministerium des Innern. ' v. Hombergk.
Bekamttnrnchung
zur Abünt^rung der Änssührungsbestimmungen vom 21. Septernder ^Lnung WÄ und Tranbenkeme von: 3 Ang.
1916 (Reich?-Gesetzbl. S. 887). Vom 28. Septentber 1917
Ans Grund der §§ 2, 3 der Verordnung über Trester :urd
Tvanben^::e von, 3. August 1916 (Reichs-GeseM. S. 887 nnd des
z 1 der Bekmuttmachuna über die Errichtung eines Krirasernäh- rungSantts tzvn' 22. Ma: 1916 (Reicks Gesetz^ 3. 402 wird be-
A l A l A e 1 *’ m ^ tc Anssührungsbestiinmungen vom 31 Sev-
191ki znr^Verordnung Mer Trester und Traubenkerne vom ändertt" (Re:chs-Gesetzbl. S. 887> iverden tvie folgt astze-
8 3 Ms. 1 erhält folgende Fassung: '
W« bei der Weinkelterung Trester geivonnen l>rt. darf mts :hiren Brannttvein für kn-u eigenen Wirtschastsbedars Herstellen so- wert nach den zur Verordnung über den Verkehr init Branntwein aus Klein- und Oöstbrennerev-n vom 24. Februar '1917 i Reichs- Gesetzbl. S. 179) ergangenen An-.ssü) rungsbestimnulngen von: 26 Jun: 1917 (Zeutralblatt für das Deutsche Reich S. 141) den Bren- u-eru das eigem Erzeugnis zum Verbrauch in: eigenen HanslE be- lassen iverden kann.
Arti kel II. 8 4 Ms. 1 erhält folgende Fassung:
Wer aus Weintrestern Branntinein über die nack 8 3 Abs. 1 zn- ge lasse ne Menge ivrschllen null, bedarf hierzu der Erlaubnis des Krregsansschusses für Ersapftttter oder der vo:: ihn: bez eich neben stelle. Er ist verpflulstet. den in der flüssigen Schlempe entlalteMN Weinstein nach näl^-er Klnotdnnng dee Kri^sausschusses zn ge- nnnnen.
Artikel TU. § 7 erlM sohrende Fassung:
Das Aussondern der Tranbenkrrne aus den der Uebet !assungs- Pflicht nnterliegeilden Wein Western ist mrtersagt.
Diese Bestin:mnn«zen treten mit dem Tage der Berkitndunq in Kraft. "
B e r l in , den 28. Septeinber 1917.
Der Staatssekretär des Kriegs-ernährungsantts.
.. von Waldow.
Zwill'ng«r:mddn:ck der Brühl'scken Univ.-Bnch- und Steindrückerei. R. Lange, Giegen.


