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Hessische LMches-Gettttjsesrelle Mainz, 30. Juni 1917
Mainz S./Z.
Bekanntmachling.
Betrifft Höchstpreise für GeMise. jEic Brcickkomniissio n hat in teiüvciser Abaudeeung ihrer srül)e- ren Vcrössentlrchungen die nachfolgenden Höchstpreise für Gemüse festgesetzt, die der Bollftäuidchkeit lzalber auch insoweit wieder l)ott velanntge^even werden, als sie mit den bisherigen Beröfseutlichuu- gen üvereinstimmen:
1. Spargel (Erste Sorte) . .
„ (Zweite Sorte) .
L. Rhabarber.
8. Erbsen .......
4. Zuckererbsen .....
6 Stangenbohnen . . . '
Busä-bohneu bis 3. Juli „ £r , „ ad 4. Mi . Puffbohnen
6. Marrübien
7. Kv.rotten ab 15. Juli ohne <h»ut
„ ad l.'Aug bis 31.Aug.
«. gelb,' Rüben, MohrrMen, Möhren (phrre Kraut) ab 15. 7. bis 31. 6
9. Kohlrabi vom 20. Juni ab .
vom 20. Juli ab. .
10. Früchvechkoh! bis 15 Juli . .
„ m 31. Mi. .
„ bis 15. August.
„ Äs 81. August .
„ bis 19. September
11. Winter kopfsalat Sommerkopfsalat
Erzeuger-
Höchst
preis
nebst
Unkosten
perPsd.
Mk.
-M
-,32
-io
—, 2 b —,90 -,25
—M —,20 —/20 —,07 ,24 ,15
Groß- Kleinhandels' Handels-
Höchstpreis per Pld. Mk. —,77 —,42 —,13 -27 -.32 -£8 -,33 —,23 -,23
-12 —,20 —',15 —,15 "— ,12 —,09 ,07 .05
-26
-17
-13 —,22 —,17 —,17
-,14 -,11 --V 9 —,07
höchst- preis perPsd. Mk. —,85 —,50 -18 —,35 ^,40 —/ 3 o -,40 —,30 —,30 —,12 —,30 —.20
p- <2>tiicf p Stück -,w —,05 per Pfd.
-.15 -.15
—,20 —,15 —,25 —,20 -.15
-12 -.06 Per Pst» -17
—.17 -L 3 —.27 -L 2 -.17 —,27 —22 —,17
,12
,22
-18 -26 —,20 —,30 -17 -14 —,12 -,10 p. Stück -.16 —,08 Per Pfd. -20 -,20 — 38 —.30 -25 -20 ,-,30 -.25 -.20 AS 1,20 -.15 26
21. Römischkoht .... ,
19. Spinat
14. Toinaten ab 1.,August
15. Frühwirsrng Pis 91. Juli .
^ ab 1. 8. m 31. 8
_ ,, ah 1. 9. bis 20. 9
16. Frührotkiaut bis 31 IM
„ ah 1 8. bis 31.' 6
^ ^ ab 1. 9. bis 10. 9
17. Blumenkohl je nach Größe
18. Endivien ... per Stück -,10 rd. Steckzwiebeln ... per Pfund —20
O ?T e V c Erstehen sich nur für marktfähiae Ware erster Güte. Zuwiderhandlungen gegen Me Höchstpreise werden nach den M4 bestraft" ^ Osefebcs betreffend Höächpreise vom 4. August
Der Vorsitzende der Preisbim Mission für das Groß Herzog tum Hessen, (gez.): Or. Schreiber.
«n t*n Oberbürgermeister zu Gießen, an die Grotzh. Bürger- mc,sterc,eu der Landgemeinden des Kreises.
Vorstehende Bekanntmachung ist ortsüblich zu vn-ffeutlick^n. Gießen. den 6. Juli 1917.
Großherzoaliches Kreisamt Gießen.
_ I V : Lan g er mann.
Vekauittmachttng.
Vetr.: Einrichtung von Trocknungsanlagen
Die Förderung der Errichtung von Tcocknungsanlagen ent- spricht einem drrngeirden volksrorrtscl-aftlicheu Bedüiftrrs. Es wird da^r den Laichwirten uub GeuosseusäXifteu bei der Planung und Airsführung sicher- Anlagen mit allen Kräfte,r an die Harrd geaan- gen wechen. Infolge der- Kuapplxik an Baustoffen bedarf es jedoch ^ -«dem Emzelfalle der Prüfung der Dringlichkeitsfrage durch da« KrieGw r r t s cha s t sa m t.
... ES «fr ^ÄHuirg ein«r Trockuuugsaulage beabsichtigt, .nutz sich deGalb zunächst an das Krregsloirtschastsamt welchen, und zwar mttei Eiurerckiuug eines Fragebogms, d<-r von der KHegS-Rohstvff- Abteilung, Sektton L 1. Berlin K-öniggrätzer Straße 26. zu be- rtchen und von dem Antragsteller unter Hinzuziehung von auS^ Firmeu der Trockiiungsüchustne auSznsüUen ist. Ankunft über letztere sonne «ber die verschiedenen Verfahren ^ Torung erteilt kre Zentralstelle für Trocknungswesen", iet, lvr. Klöthener Straße 38. '
Gießen, bei, 10. Juli 1917
^^scherzagliches Krcisaml Gießen.
9 B: Langer manu.
Bekanntmachung.
Belr,: Beratiurgsstelle für ländlichen Grundbesitzwechsel ^ - Amtsgerichte, Notare und Ortsgerichte sind von
5er Justiz durch Berftigung vom 20. November 1916 zu Nr. 15154 als Beratungsstellen für länd- lichen Grundbesitzwechsel bestellt ,vordem Sie erteile» alicn Grunde,genttimeni, die vor der Notwendigkeit der Veräuße- ü-ung ihres Grundbesitzes zu stehen glauben, gebührenfrei Met unb mxbcu sich in den hierzu geeigneten Fällen bemühen, Mittel und Wege nachzuweisen, um ihnen den Grundbesitz zu erhalten- oder ivenigstens dessen Verschleuderung zu verhindern
Ansprüche gegen die Beratungsstelle aus Ersatz etwaiger ans dem erteilten Rar oder der anschließenden Tätigkeit sich ergebenden .'dachte,le stehen den Beteiligten nicht zu. Spreck-stunden hierfür unden statt:
Am Großh. Amtsgerickst Butzbach:
<un Dienstag jeder Wock-e, am Größt). Amtsgericht Grünberg:
jede» Freitag vormittag von 9 bis 12 Uhr, am Großh. Amtsgericht Homberg a. d. Ohm:
I^den Mittwoch und Freitag vormittag, an, Gvoßh. Amtsgericht Hungen:
jeden Donnerstag vormittag von 9 bis 12 Uhr. am Grotzl). Amtsgericht Lich: ,
Lden Dounerstag vormittag von 9 bis 12 Uhr. am Gwsth Amtsgericht Nidda:
jeden Dienstag vormittag von 9 bis 12 Uhr am Grotzh. Amtsgericht Lauter bach: täglich von 10 bis 12 Uhr Gießen .den 7. Juli 1917.
Großherzogliches Kieisamr Gieße«.
I. B.: H e m m erde.
«n dir Großh. Bürgermrifterrien der Landgemeinden de§ Kreises.
Wir empfehlen Ihnen, die Juteresseuteu auf vorstehend Bekanntmachung aufmeicksarn zu mackp-n und sie ein 1r>-tendenstülF zu tt-ranlassen den Rat und die Hilfe des zustefiende-, Grvßh. Amtsgerichts einzuholen.
Gießen. den 7 Juli 1917.
Großherzoglichcß Kreisamt Gießen. _3.®.: Hen, merde.
d ^ ^Den gewerbsmäßigen (»audel mit ländlichen Grnndstilcken An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Grohh Bürgermeiftereien der Landgemeinden des Kreises.
Es macht sich eine Zunahme des Grundstücksbandests bemerkbar, dre befürchterl läßt, daß auch die muckerischen Ausbeutuuaett und gememschadlichen Wirkungen sich wieder in erhöhtem Maße machen, die durch die Borsckuiften der Bekanntmachungen Gr. M d. vom 2'7. J«nr 1908/23 Mai 1912 <abgedruckt im Regierungsblatt) bekämpft iverden sollen. Wir empftchlen Ihnen deshalb, auf die genaueste Befolgung dieser VorscÄ'iften zu ballen und hervortretende Uebelstände uns anzuzeigen Gießen, den 7. Juli 1917.
Großherzogliches ^kreisamt Gießen.
__ 9 V: Hemm erde.
: Den Mangel an kleinen Zahlungsnntteln
An dnl Odkrbürgermeister zu Gießen, die Groszp. Bürger- m-eistereien, Kuchen und Schulvoi-stünde. sowie die Gr meuche-, Kirchen-, StiftungS und Marktrechner des Kreises Trotz aller Maßnahmen nimmt die Knappheit an klnu.ar Zahlungsmitteln mebr und mehr zu. Wir empfehlen Ihnen erueur bei der Bevölkerung Ihren ganzen Einstich dahin geltend zu machen daß von ihr das Kleingeld nrckZt zu rückbehalt cn. sondeim dem Ve.7e'-r -ugefuhrt wird.
Wir empst'hleu deu Grosch.Bürgermeistereien, auch die Spai kasiea und Kred'tgenossensck,asten zur Mithilfe bei Bel^bmig des Kleiuaeld- nlangels aufzuforderu und diese Kiasstu zu m^anlassen, von deu. Publikilm Silber- und Nickelgeld in Umtausch gegen Sckieiue in möglichst großem Umfang anzunchmen.
Gießen . den 7. Juli 1917.
Grvßherzoaliches Kreisamt Gießen.
' _ I. B.: Hem m t r b t.
Betr.: Flugblätter.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Grösst Bürgermeistt-reien der Lnudgemeinden des Kreises
Mit nächster Post werden nur J-lmeu eine .höhere ZahS Fs« blätter mit de,- Ueberschrift:
„Zum Tode verurteilt!
Ein französischer Aufruf an d^rs Deutsche Bol k" übiusendeu. Wir empfehlm, das Blatt m allen offentlirfm, Loü. «* auslegen und von Hand zu Hand verteilen zu lassen Gießen, d«, 4. Juli 1917
GrvßbtvzoaUcheS Krcisamt Gießen I. B.: Hem werde.
3n>ininn«ni»Mmt(t hn VrNk,l's»e„ Nniv.-Buch- »nd Sleindrnckerei. N. Lange. Gietzc».


