Ausgabe 
22.6.1917
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»L. Juni

1017

«reisbl att tat de» Ureis Sichen.

J»ha>tS°I,cI.cr!icht: P-r°rd,»moi über ,T®on' d.r Fremden.

Preise lnr E.rvh und Häcksel. - «kJ« «« ®f ,n * l g^ flb i e " . - SerftfitunB °°n Waldbränden.

Bekamltmachu«g ^ ^

fc feie ErnchiMtg eines Schiedsgerichts 8 22 der Veroifeinn g ^«us^8r«nd d!s?S2 der Bekanntmachung über Speisefette vom

«- V"'n flÄfÄÄ

SO -Euli 1N6 (ReÄ-GeseLbi. S. 755) einem ScknMerrcht lcher. Sen Jitfffi'««. erfolgen durch das ReichsschredSgerrcht fub

Kriegswirt,chosi.^^omcht .scheidet in einer Besetzung von

ÄrsWe'Ls Reichsschiedsgerichls W

E^^PEdcnt de^Kri^gsenliühriingsanlts ernennt die ersordev- licken Beisitzer. Zu den einzelnen Sitzungen werden diese ton den

Eo r tit>n t t > in^K ^ ^ ei -^i )ten finden, unbeschadet der für die Zu Lmrdigkeit und die Zusammensetzungen geltenden besonderen Vor f£Sbie«eftimnnmgen für das Verfaßen vor dem Michs- scMdsgerichtc ft'vr Kriegswirtschaft, sinn gemäße ^^^ung.

8 4. Diese sBekannttnaeyung tritt mtt dem Tage der Berruw-

düng in Kraft.

Berlin, den 9. Jum1917.

Der Stellvertreter dev Rerchskanzlers.

Dr. Spelffertch _

Bekanntmachung

vetressend Anssührungsbestimmmigen zu der Verordnung Wer den Verkehr mit Sulfat vom 16. Mar 1917. Boiü 7. Jum 1917.

Stuf Grund der Verordnung über den Verkehr mit Sulfat vom 16. Mai 1917 (Reichs-Gesctzbl. S 410) wird bestimmt :

& 1 Sulfat (kalziniertes und knstallifrertes Glaubersalz) darf nur mit Genehmigung der Zentralstelle für SulfatVerteilung tn Ber-

Kn Zentralstelle für Sulfatverteilung steht unter der Aufsicht

de8 Nncl>s^nzler^. ^ ^ ^ ^chs Monaten oder mit Geldstrafe

his zu zehntausend Mark wird bestraft: , ^ . r , w

1. wer Sulfat (kalziniertes und krrstallrsrertes Glaubeagalz) ohne die ivr ß 1 Ms. 1 vorgeschricbenc Genehmigung absetzt,

2 ton den Bedingungen zuwiderhandelt, unter denen eine irach 8 1 Ms. 1 vorgeschriebe ne Genehmigung erteilt ist.

Nicken der Strafe kann auf Einziehung der Stoffe erkannt wer­den. aus die sich die strafbare Handlung bezieht, ohne Unterschied, db sie dem Tater gehören oder nicht. ^ u

§ 3. Die Bestimmungen treten am 1. Juli 1917 in Kraft. Berlin, den 7. Juni 1917.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers. _ Dr. & elf? er t cli. ____

Bekanntmachung

«feer Höchstpreise für Wollfett. Vom 11. Juni 1917.

Ans Grund des 8 4 der Bekanntmachung über den Verkehr ntt Knochen, KnocL)enerzengnissen, insbesondere KlwchsrfMl, und anderen fetthaltigen Stoffen vom 15. Fckruar 1917 (Reichs-Gesetz­blatt S. 137) wird folgendes blestimmt:

k 1 . Der Preis für die nachstehend aufgeftihrten Jette und Nettfmiren darf für 100 Kilogramm Reingewicht einschließlich Ver­packung frei Waggon Versandstation nicht übersteigen: hei wasserfreiem -Wollfett (Anhydrit) 450 Mark, bei neutralem Wollfett und Wollfettsäuren 350 Mart, bei Rohwollfett 300 Atark. ^ ^ ,

§ 2. Die Bestimmungen treten mit dem 20. Jum 1917 foi Karst.

Berlin, den 11.Juni 1917.

Ter Stellvertreter des Reichskanzlers.

Dr. Helfferich.

Bekanntmachung

über Seetang und Seegras. Vom 6. Juni 1917. _____ Auf Grund der Verordnung über- Kriegsnmßnahmen zur Sicherung der Volksernäbrung von: 22. Mai 1916 (Reichs-Ge- ^tzbl. S. 401) »vird verorv.net:

8 1. Wer Seegvas oder Seetmrg an euren anderen absetzen VW, hat düse Stoffe dem Kriegsiausschuffe für Ersatzsirtter, G. m. ft. H. tn Berlin, unter Angabe der Menge und Art, zum Erwerb «nruNeteO.

8 2 Der nach 8 i Verpflichtete hat das Seegras -der Seetang dem Kriegsausschnß auf Verlangen käusluh zn >"**>

lassen und auf dessen Abruf zu verladen ^aana des

Der KriegSaMchnh hat binnen 14 Tag« nach Ghttflaufl. Angebots dem Verpflichteten mrtzuberLn, ob ex bw UcbnlolVin^ verlangt; stellt er das Verlangen nicht, sohcrt er rhm rn o r.r.mm

Frist eine Bescheinigung darüber -wertier^r. nölvre Be--

Dt'r Präsident des Krregsernahrungscrmts kaimnaherr ^e-- strnrnluirgen für die Ueberlassnng und Verladung tresftn.

8 3. Der Kriegsausschuß hat die vop M.L ^ littet* nominellen Mengen binnen 3 WockM,' rach Stellung des^Uetov- lassnn gsverbangens abz-urvehmen Er hat für, dre Ubenwuttn nen

Mengen einen mrqeinesseiren Uckernahmeprers zu zahlen.

^cengen emmu ^berlasftmg Verpflichtete mit dem gebotenen

Preise nicht einverstanden, so setzt dre höhere Verwaltungsbehörde . ^ ahne Rücksicht auf d^ültt«

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I s^Dic ZMmm mfalgt spätestens,^ Tage nach! Abnahme^ Für ftr-eitiac Restbeträge Öcgxnnnt die Frist nrit dem Tage, an dem die Entscheidung der'höheren Berwalttmgsbehörde dem ttrregs-

anchchtch Dre^Lmrdeszentralbehörden erlassen die ,erfordnl,^^ Ausflihnnrgsbestiminungen., Sie besttnimen, wer als höhere Ber

waltunasbehördc anzusehen ist. . (Keld-^

§ 6. Mit Gefängnis bis zu sechs Mmiaten oder mit G-etv-

stvafe bis zu zelmtansend Mark wird bestraft:

1. twer deii iXpi nach den Vorschriften ber 88 1, 2 Abs. 1 ob liegenden Verpflichtungen oder den auf Gvrmd des 8 2 Abs. 3 getroffenen Beftimmunaen nicht nochkvm-mt;

2. wer den nml) 8 5 erlassener ÄuSftchruiZgsbestmiiNungen zu-

Z T^^e^^erordirmrg tritt mit dein 10. Juni 1917 in Kraft. Berlin, den 6. Juni 1917.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers.

Dr. Helfferich.

Bekanntmachung

Über Seetang und Seegras. Vom 13. Juni 1917.

Aus Grund von 8 5 der Verordnung des Stellvertreters des Reickskan^lers über Seetang und Seegras vom! 6. ZnNl 191t (Reichs-Gesetztl. S. 475 476) Wie das NaMehende bc,tun int :

Höhere Verwalttingsbehörde rnt Smne der Verordnung ist der Provinzialausschuß.

Darnrstadt, den 13. Juni 1917.

Großherzogliches Ministerium des Innern.

v. H o m b e r g k. _

Bekanntmachung

Mer die Preise Kr Stroh und Häcksel. Vom 8. Juni 1917.

Aiui Grund des 8 45 der Verordnung über den Verkehr mft Stroh und Häcksel vom 8. November 1915 (Reichs-GesetzÄ. S 743) in LÜckindnilg Mit 8 1 der Bekanntmachung über die Errichtung ^nes KttegsmMrnngsamts vom 22. Mai 1916 lReichK-Gesetzbf. S. 402) wird folgendes bestimmt:

Artikel I. Außer dem rm 8 5 Abs. 1 der Verordnung nbiep den Verkehr mit Stroh und .Häcksel vom 8. November ISIS in der ffsung der Verordnung vom 23. Noveniber 1916 (Rerchs-Gesetzbl. ^ 1288) festgesetzten Uckernahmepreise dürfen dem Erzeuger auch die Kosten der Beförderung bis %ui Verladestelle des Ortes, von denr die Ware mit der Bahn -Her zu Wasser versandt wttd, sowie die Kosten des Einladens daselbst vergütet werden; der hterfiir m zahlende Bettag darf zweOMark für den Doppelzentner metjit übev-

gilt auch für den Verkauf des der Absatzbeschränkuug nicht unterliegenden Strohes durch den Erzeuger.

Artikel II. Soweit der Hersteller von Häcksel gemäß Av- tikel I eine besondere Vergütung gezahlt hat, darf er diese Wm Verkaufe von Häcksel neben dem festgesetzten Höchstpreis rn Ncch-

nuu^Uew l m Erstehende Besttmmungen treten am 14-. Junji! 1917 tix Ktaft.

Berlin, den 8. Juni 1917.

Der Präsident des KriegsernährungsamteA. von Batocki.