Ausgabe 
8.5.1917
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® # |?» Wordener Feuerwehreimer.

m die Gwßh. BurgkrmeisLercicn der Landgemeinden des Kreises.

MttSfK? m ner gelangten Mitteilung sollen in zahlreichen

Landleben Gemeinden noch lederne Feuereimer in verächtlicher An- -am vor.»iiden sem, die -um größten Teil eine Verwendung nicht me.-r nnden. Bei vem herrschend«! Ledermangel erscheint es ?T*r «?' Gc '^ e Mi gern laßen zur Schichherstellung oder Schuh- au.besserung geeignete Ü caterial diesen Zweckest dienstbar zu Üm^!. L of die Ersatzfoblengesellschaft angennesen, sich

wSvkf; fLSHL k l or ei L ^lner zu bemüt-en. Unter Hinweis aus ^rfbringung auch derartigen Altleders, speisen hw durch Vermittlung des Kreisfenerwc'hrinspektorÄ ^ickor ch G eßen, Ivegen des Verkaufs der Eimer mit der Ersätze m Berlin SW. 48, Wilheln.sttatz« 8. ins Be.

«Gießen, den 29. April 1917.

Grotzherzoalicbes Kreisamt Gießen. _ Dr. Ufjnge t.

© c t r.: Veitehr mit Milch. ' " --

dln die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden * Y des Kreises.

Jm 2 i^a^dMrntnrachung des Knegsernähcungsamts

^Oktober 1916 ist bestimmt, daß unter Milch iin Sinne der Bundesratsvevorduung über Sl>eisefette vom 20. Juli 1916 mich Kuynnlch und Sahne in rmbearbeitetem und bearbeitetem Zustand -u ve rstehen sei. infolgedessen unterlag seither tx-r Bewirtschaftung u? v 11 Kommunal verband Gvoßherzvgtum Hessen nur die Kuh. milch, dagegen nicht die Ziegenmilch. Es ist *u unserer Kenntnis öe&mnrrnt, datz ^zahlreichen Fällen Ziegenhalter, rhrcm)arf an Milch reichlich aus der Ziegenhaltung hüten, sich Ibrdent noch mtt Bollmilch versorgen lassen. Hier­durch wird die allgemeine Milchversorgung durch Doppelversorqi.ua emrelmr m miMlässiger Weise belastet. Es ist deshalb notwendig, daß dre Produktion von Ziegenmilch durch an sich Vollmilch)- versorgungs berechtigte berücksichtigt.wird. Großh. Ministerium des ^imem hat deshalb bestimmt, daß ein Anspruch auf Zuweisung U ^ollmilch an Vollmilchversorgungsberechtigte im Sinne von 4 der Bekanntmachung des Kriegsernährungsamts vom 3. Okto­ber insoweit nicht besteht, als der Berechtigte oder! sein gesetzlicher Vertreter Z iegenhalter ist, aus der Ziegen- voütung crne der ihm zusteheuden Kuhmilchmeiige mindestens ent­sprechende Ziegenmilchmenge erhält und demzufolge durch die Erzeugung der Ziegenmilch als Selbstversorger anzusehsn ist. Gießen, den 30. Aprll 1917.

Großherzogliches Kr/isami Gießen.

_ Dr. Usinger.

W e t r.:: «Ibnobt von Rohsett cm die rituell lebende jüdische Be-

völkerung.

«n den Oberbürgermeister zu Gießen und an die Großh Burgermelstereiell der Landgeineinden des Kreises.

h. r. b^ifung Gr. Ministeriums des Innern machen Ivir aurnverksani, bau Rohsett an rituell lebende Juden nicht Tl J' r ^ >cri ^l^f, da ihre Versorgung mit rituellem! ^peise^t durch den zuständigen Krsteg saus schuß geschieht - es M also «ne Doppelbelieferung vermied«! iverden. Die Metzger such entsprechend zu bedeuten und Zuwiderhandlungen zur An­zeige »u bringen.

Gießen, den 2. Mai 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

^ _Or Usinger.

bat, fet übet die twm 19. April 1917

tÄKKSÄÄ. tiM**'* «

iE welche Wienjen bis S unt

t -.r' - Herstellung von Erzeugnissen im eigenen Be- n^wendm sind, wobei nur solche Äs zum 15. Mai 1917

hnr 6 berücksichtigt werden dürfen, die

vor dem 10 April 1917 erteilt worden sind

P dem Zeitpunkt, in -velchein die K. S. G. gemäß § 2 über den Verkehr mit BieuenwackM cne Lieferung der Bestände verlangt, dürfen die im 8 1 Abs. 2

7 ffV*+ ilUtCU un ^ dieser Vorschrift von den Lieserungs-

PNichtigen angeineldeten Mengen verarbeitet werden.

S. Alle Imker (Besitzer von Bienenvölkern), gleichviel, ob BreuenMchtverein augehören oder nickü. l)aben über hre gesamten am 10. «ues jeden Vävuats vorhanden«! Bestände bv«rwluchs jeglicher Art, rein oder gLmrscÄ, sowie Preß- ruckstandini mch alten Wabenvesten bis zum 15. desselben Monats, erstmalig b^ zum 15. Mai 1917, den zuständigen Lrndes- bezw. pcomn.z!al-Bi«i«iSUlhtvevemen, als d«i Saminelstellen der Kriegs, schuii«o!^^sellick«.st, Auskunft zu erteilen und die angefall«:cn

JJit WeiTin 7^ ^ erClt ^oisung zu liefern.

Kriegssck-lnieröl-Ges'ellsckmft m. b. H.

___ _ N Alber t i. _ .Kvaatz,

Bekanntmachung.

§ 1 Unserer Wchführungsbekanntmachiina vom 19. März 1917, Verordnung über Bier betr-efpend wird abgeändert wie folgt:

Untergäriges Emsachbier. dessen Staurmwür^e 5 vom Hunderk oder weniger an Exlrakts^fjien «ithült, darf hevgcftellt weriwu. Darm stad t, den 21.Mwil 1917.

Großherzoglick-es Ministerium des Innern. ___v. Homberqk.

B-tr.: R^ellmg des iBerkehrs -mit Web.. Wirk-, Stcick- imb

Schuhwaren.

®roM. sPürwrineiftewieii der Landgemeinden des « ^ «'hdlusnahme der Gemeinden Allcndorf a d Lda Grotzen-Bilftck Grohen-Linden, Grünberg, Heuchclheim H»nscn. Kleinlinden, Langgöns, Lich, Lollar und Loildorf'

Ministerium« des Innern Vcm 19. April ds. Js. ist ortsüblich bekanntzugeben, daß >vir bei Aus- gefipng bw Bezugsscheine von dem persönlichen Erscheinen der Kmn«:^ abseh«! werden üoenn die Notwendigkeit der dlnsckmffung ^.^boriger W«se durch iie bescheinigt ist. Wir iveisen jedoch aus­drücklich daraus hm. daß Oie Ernsmdung oder Abgabe der Bczugs- sch«ue durch die Verkäuser oder deren Beauftragte verboten ist Gießen, d«i 30. Aprll 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

__ Dr. Usinger. __

Bekanntmachung

betreffend Aussührungsbestimmungen zur Verordnung über Bienenwachs. Vom 4. April 1917 Auf Grund der Bekanntmachung iiber den Berkelw mit Bi«iennxrchs rwm 4. Llprü 1917 (Neick^-Gesetzbl. S. 303) wird folg«ides öffentlich bekannt gemacht:

mi ^ h S? lunt Ausnahme der Imker zn vgl. unter 8 2)

f n ' r rcin a^ r ^mischt, sowie Paraffin- rückstände und alte Wabenveste m Mengen von mefjr als 1 Kilo- *

Bekanntmachung.

B e 1 x : Lieferungsverträge fiir Herbstgemüse.

Auf Anoümuug der Reichsstelle für Gemüse und Obst. Berlm, werden die Vorrechte der LieferungsErtrage über Herbstgemüse (g«naß dem Erlaße des Herrn Präsidenten des .Kriegsernä-hruugs^ amte^ vom 9 Jannar 1917) ansgedehnt auf Grünkohl Der §6 der amtlichen Vordrucke erhält folgenden Zusatz:

13, für Grüukvlü bis 30. dchvember 1917 7 50 Mk

31. Dezember 1917 8,50 *,*'

r r-r j r, VE L Januar 1918 ab 10,

Hessische Laudes-Gemüsestelle in Mainz m ^ Verwaltuu gsabteilu n g.

B e t r.: Wie vor.-_

?In den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großß. Bürger- meisterrieu der Landgemeinden des Kreises.

«a ^rdnmig der Reichsstelle für Obst und Gemüse

ist ortsüblich bekannt zu machen.

G i e ß e n , den 28. April 1917.

Großherzogliches Kreisamt Gießerr.

__ _ I V : La ngermann. _

B e t r.: Versorguilg mit Milch unt» Butter.

vln die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

0 nr v Sie an die Erledigung unserer Verfüaüna vom

7. Nwll 1917, Kreisblatt Nr. 64, brimen drei Tagen.

Gießen. d«i 30. April 1917.

Großherzogliches Kreisamt 61ießen.

I V.: Lan g e rma n n. _

Bekanntmachung. "

Zn der Zeit vom 15.-30. April wurden in hiesiger Stadt

1 fanden: 5 Portemonnaies mit Inhalt, 2 Schlachtmesscr 1 T-mueuuhr Mit Kette 1 Dainenregeuschirm, 1 Damen!-audta,che' ^Schwemlapp«!, 1 LciteNvagen, 3 Unterhosen imd 1 Halske^

, .Verlor e n: 1 schwarzes Handtäschchen nrit 3 Portemonnaies und et,va 19 Vrark, sowie Fleisch- und Brolluarken, 1 schwarze Briestasche mit Mtlitarpaß und Studenkenkarte svuüe 25 Mark m c! 5 ^??^^^wiare Inh. 1 Fünftuarkschein, 1 ledernesl Visitentaschck^i nnt etwa 10 Dtark Papiergeld, 1 silb. Armband uhr 1 gelblichüraune Pelzboa, 1 silb. Daurenuhr mit Lederarnt- bE, 1 Mldn. Zwicker, 1 Zehnniarkschein, 1 gold. Damenuhr mit goldn Kette gez I S. 1 sllb. Damen uhr mit Kette und 1 B«ef- Umschlag mit 7,20 Ädark Inhalt und der Aufschrift von Friedrich.

t ^ Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände fo* lieben ihre Ansprüche alsbald bei nns geltard zu machen.

Die Abl-olung der gefundenen Gegcnstcüide kann an jedem Wochentag von 1112 Uhr vormittags und 45 Uhr nach, mittags bei Unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, d«i 2. Mai 1917.

Großherzogliches Polizeiantt Gießen.

Hemmerde.

Zwillmgsrunddrnck i-er Brühl'schen Umv..Bu». und --^ndruckerei. R. Lange, Aießen.