Ausgabe 
21.1.1916
Seite
4
 
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Bekanntmachung.

Bett r.': Roßverdacht unter dem Pferde bestand des A. Frensdorf

Unter" d?m ^Pferde bestand des A. Frensdorf dahier i)t Notz- verdacht konstatiert worden.

Gießen, den 19. Januar 1916..

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hemmerde.

Bekanntmachung.

B e t r.: Tie Prüfung der Bewerber «nt die Berech­tigung zum einjährig-freiwilligen Mili­tärdienst im Frühjahr 191 6 ,

Die jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der rm Früh­jahr 1916 ftattfindenden Prüfung zu unterzrehen, werden hierdurch ausgefoibert, ihre Gesuche um! Zulassung bei Meldung des Ausschlusses von dieser Prüftrng

spätestens bis zum 1. Februar 1916 bei der Unterzeichneten Kommission einzureichen.

Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird das Folgende bemerkt: . , , r

1 Das Gesuch ist bei der u n t e r z e, ch n e te n Prüfungs- Kon, Mission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Gros;Herzogtum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat.

Bei Einsendung durch die Post ist die Sendung an die Kom­mission, nicht an den Vorsitzenden zu richten.

2. Die Zulassung zur Prüfung kann in der Regel nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr ersvlgen.

3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets dienähereAdresse angegeben ivird.

4. Den, Gesuche sind folgende Papiere beiznsüge«:

a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilstands- Register, nicht Taufschein).

d)Die Einwilligung des gesetzlichen Vertre­ters nach folgendem Vtnster:

Erklärung

des gesetzlichen Vertreters z 1t dem Dienst- eintritt als Einjahrig-Freiwilliger.

Ich krteile meinem Sohne (Mündel) .... geboren am

..... zu.meine Ein null, gung zu seinem Dienst-

eintritt als Einjahrig-Freiwilliger und erkläre gleichzeitig

a) das; für die Tauer des einjährigen Dienstes die Kosten des Unterhalts mit Eiusthlnst der Kosten der Ausrüstung, Bekleidung und Wohnung von dem Bewerber getragen werden sollen-,

d) dast ich mich dem Bewerber gegenüber zur Tragung der Kosten des Unter-Halts mit Einschluß der Kosten der Ausrüstung, Bekleidung und Wohnung für die Dauer des einjährigen Dienstes verpflichte, und daß,

' soweit die Kosten von der Militärverwaltring bestritten werden, ich mich dieser gegenüber für die Ersatzpslicht des Bewerbers als Selbstschnldner verbiirge.

- den.19 . .

Vorstehende Unterschrift de.und zugleich, daß

der Bewerber b ... . Aussteller . . . der obigen Erklärung nach . . . . en Vermögensverhältnissen zur Bestreitung der Kosten fähig ist, lvird hiermit obrigkeitlich bescheinigt. .. den.19 . .

< 1 .. 8 .)

Je nachdem von dem Bewerber selbst oder seinem gesetz­lichen Vertreter die Kosten getragen werden, ist in der Er­klärung Satz a oder b und sind den,entsprechend in 'der Beurkundung entweder die Worteder Bewerber" oderder Aussteller der obigen ErUärung" anzuwcnden, das Nicht­zutreffende dagegen zu streichen, c) Ein Unbescholtenheitszeugnis, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der Vorgesetzten Dienstbehörde aus- zu stellen ist.

ck) Ein selbstgeschriebener Lebenslauf.

EL In dem Gesuche ist ferner anzugeben:

ü) Ob, wie oft und wo der sich Meldende sich der Prüfung vor einer Prüfungs-Kommission bereits unterzogen hat. Und von denjenigen, welche sich der wissenschaftlichen Prüfung unterziehen wollen, noch weiter: b) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweise von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch und an Stelle des Englischen Russisch) die Prüfung erfolgen soll.

6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingcreicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenhcitszeugnis beizulegen.

7. Es ist nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung gestattet, eine dritte Zulassung kann ausnahmsweise von der Ersatzbehörde 3. Instanz genehmigt werden.

Im weiteren weisen wir darauf hin, daß Gesuche um Zulassung zu einer späteren, als der im Früh- jahr des ersten Militärpflichtjahres d. t. des Jahres, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird statt­findenden Prüfung der Genehmigung der Ersatzbehörde 3. Instanz bedürfen und bei den Ersatz-Kommissionen des Aufenthaltsorts- nicht bei uns, einzureichen sind, welche die Gesuche der Ersatz- behörde 3. Instanz vorlegen werden.

Da die Erledigung derartiger Gesuche eine längere Zeit beansprucht, so empfiehlt sich im Interesse der Nachsuchenden, mit Einreichung derselben nicht bis zum äußersten Termin zu warten, sondern dieselben alsbald anhängig zu machen- andernfalls unter Umständen eine Zulassung zur bevorstehenden Prüfting nicht mehr möglich ist.

Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden ge- stellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Wehr- Ordnung vom 22. November 1888 Reg.-Bl. Nr. 68 von 1901) Aufschluß.

Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Lokals­in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekannt­machung, oder es ergeht besondere Ladung zur Prüfung.

Bemerkt wird noch, daß während des Krieges erleichterte Prüfungen nicht abgehalten werden.

Tarmstadt, den 27. Dezember 1916.

Großherzogliche Prüfungs-Kommission für Einjahrig-Freiwillige.

Der Vorsitzende:

I. V.: vr. R e i n h a r t, Regierungsrak.

Bekanntmachung.

Betr.1 Fcldbereinigung Ettingshausen: hier: Drainagen.

In der Zeit vom 25. Januar bis einscAieUich 7. Februar l. I. liegt das Projekt über Ausführung oon Drainagen in

den Fluren IX und XXI nebst Beschluß! vom! 6. Januar 1916 ans Gvoßh. Bürgermeisterei Ettingshausen zur Einsicht der Be­teiligten offen.

EirrwendrMgen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb der obengenannten Offen!egungssrist bei Großh. Bürger­meisterei Ettingshausen schriftlich einzureichen und zu begründen. Friedberg, den 7. Januar 1916.

Der Großherzvgliche Feldbercinignngskommissär: Schnittspahn, Regienmgsral.

Bekanntmachung.

Betr.: Feldbcvcinigung Odenhausen: hier den Ausschlag der nngÄwckten Kosten.

In der Zeit von, 25. bis einschließlich 31. Ja,mar I. Js. liegt ans Großh. Bürgern, eisterei Oden Hausen

der Beschluß der Bollzugskommission vom 16. Dezember 1915 über Ausbringung der ungedeckten Kosten sowie die Unterlage zum Ausschlag dieser Kosten (Verzeichnis der Grundstücke)

zür Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Mcidung des Ausschlusses ivährend der Offenlegungszeit bei Grösst). Bürgermeisterei Odenhansen schriftlich einzureichen. Friedberg, den 7. Januar 1916.

Der Großherzogliche Fetdbereinigungskommissär:

, Schnittspahn, Regierungsrat.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M. Biehh ofn, arktbericht von, 20. Jan. Austrieb: Rinder 1907 (darunter Ochsen 168, Bullen 7, Kühe imb

Färsen 1732), Kälber 784, Schafe 116, Schweine 331.

Marklverlaui: Der Rindermarkt hinlerläßt lleberstand, sonst bei flotten, Handel geräuint. Preise für 100 Pftz.

Lebend- Schlacht­gewicht.

Kälber. Mt.

Feinste Maslkälber.91-93

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . 9094

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 8590

Geringe Saugkälber. ..8085

S rf) a f e.

Weidemastschase.

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 7882

Geringere Masihammel und Schafe . . . . 67-00 S ch w eine.

Vollfleischige Schweine von 80 bis

100 kg Lebendgewicht.

Pollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht

von

Mk.

156-164 150156 144-153 H36144

170180

16000

108.00 -00.00 93.00 - 00.00

Vollfleischiqc Schweine von 100 bis

120 Kg Lebendgewicht.

Vollste,schige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht

118.00- 118.50

129.00- 129.50

Rotationsdruck der Brnhl'schen Univ.-Bnch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.