Ausgabe 
23.2.1915
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VII. Bezirk,

H eu che l h ei m: Allendorf a. d Lahn. Vortrag: 12. März ISIS, nachmittags 3% Uhr.

VIII. Bezirk:

t> o I} f; e i i: Dorf-Güll, Eberstadt, Grüningen, Ober-Hör­gern Bortrag : 18/ Mürz 1915, nachmittags 3»/- Uhr.

IX. Bezirk:

Hungen: Bellersheim, Inheiden, Langd, Nonncnroth, Ob- bornlwsen, Rabertshausen, Rodheim, Steinheini, Trais-Horloft, Utphe, Billingcn. Vortrag: 11. März 1915, nachmittags 3>/r Uhr.

X. Bezirk:

Lich: Bettenhausc», Birklar, Langsdorf, Mujchcnhcim, Nie­der Bessingen. Vortrag: 15. März 1915, nachmittags 3 Uhr.

XI. Bezirk:

Lollar: Daubringeu, Mainzlar, Staufenberg, Rnttershan- sen Vortrag: 16. März 1915, nachmittags 3h- Uhr.

XII. Bezirk:

Londorf: Allertshausen, Geilshausen, Kesselbach, Lumda, Odenlmuscn, Rüddingshansen, Wcitcrshain. Bottrag: 17. März 1915, nachmittags 3>/i Uhr.

XIII. Bezirk:

Reiskirchen: Bersrod, Burkhardsfelden, Hattenrod, Lin- denstruth, Saasen. Vortrag: 1«. März 1915, nachmittags 3 Uhr.

XIV. Bezirk:

Wirseck: Vortrag: 19. März 1915, nachmittags 3 Uhr.

Gießen, den 19. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen, gleichzeitig namens des Krcis- komitees für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.

Or. U singer.

Bekanntmachung.

B e t r.: Sicherstellung des Haserbedarfs der Hccrcsverloaltung.

Durch Anordnung des Bundcsrats vom 13. Februar 1915 sind die im Reiche vorhandenen Vorräte an Hafer mit Beginn des 16. Februar 1915 für das Reich, vertreten durch die Zentralstelle zur Beschaffung der Heeresverpsleguna in Berlin, beschlagnahmt.

Soweit Vorräte nicht angezeigt sind, die nach 8 8 der Be- kannttuachung über die Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl vonl 25. Januar 1915 anzeigepflichtig sind, wird für sie kein Preis gezahlt. In besonderen Fälle» kann jedoch der Kreis-Ausschuß Ausnahmen hiervon zulassen, namentlich dann, wenn die Anzeige bis z u m 2 8. F e b r u a r 1915 nachgcholt wird.

Alle Hascrbesitzer, die ihre Vorräte an Hafer in der Zeit voni

1. bis 5. Februar l. Js. nicht richtig angegeben haben, werden daher in ihren, eigensten Interesse hiermit ausgefordert, diese Vorräte bis spätestens 28. Februar bei der zustän­digen Großh. Bürgermeisterei richtig anzumelde».

Gi e ß e n , den 20. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Vr. ll s i n o e r.

An de» Oberbürgermeister der Stadt Gietze» und au die Großh. Bürgermriftereie» der Landgemeinden des Kreises.

Wir beauftraget, Sie, die vorstehende Bekanntmachung tu Ihrer Gemeinde «niederhol» öffentlich bekannt zu geben i,nd uns am 1. März l. Js. die bei Ihnen cingegangenen neue» Änmel- dimgen cinzuscnden.

Gießen, den 20. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Vr. U s i n g c r.

Bekanntmachung.

B e t r. : Tic Regelung des Verkehrs mit Hafer.

Die nachstehende Bekannttnachung bringen wir hiermit zur ösfenllichen Kenntnis.

Gießen, den 21. Februar 1915.

\ Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Vr. II s i n fl f r.

Bekanntmachung

über die Regelung ins Verkehrs mit Hafer, i Vom 18. Februar 1915.

Im Sinne der Verordnung des Bundesrats über die Regelung des Verkehrs mit Hafer vom 13. Februar 1915 (RGBl. S. 81) sind anzuseheu:

а) als Gemcindcvorstand der Bürgermeister, in Städten von mehr als 20 000 Einlvohnern der Oberbürgermeister:

d) als Kommunal verband der Kreis:

cj als zuständige Behörde das Kreisamt:

б) als höhere Verivaltuugsbehürde der Kreisausschuß.

T a r ni st a d t, den 18. Februar 1915.

Großherzogliches Ministerium des Innern.

v Hom bergt Krämer.

Polijei-Berordnung

B e t r.: Die russischen Saisonarbeiter.

Aus Grund des Art. 61 der Kreis- und Prvvinzialorduung vom 12. Juni 1871 in der Fassung der Bekannttnachung von, 8. Juli 1911 wird hiermit unter Zustimmung des Kreisausichusses und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern von, 3. Februar 1915 zu M. M. d. I. III 1523 verordnet:

8 1. Arbeitgeber, die rnssisckzc Saisonarbeiter beschäftigen, l>abcn jede Flucht oder jeden Fluchtversuch eines solchen s o s o r t telegraphisch oder telephonisch sowohl an uns, wie an die zuständige Ottspolizeihebürde und Geiidarmeriestaiio» zu melden.

8 2. Unterlass,ingen werden, sofern keine höhere Strafe erwirkt lein sollte, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark, die im Ilneinbring- lichkeitsfalle in eine Haststrasc vcrivandelt werden wird, bestraft.

§ 3. Diese Verordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung im Krcisblalt in Krall.

Gießen, den 18. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Or. II s i n g e r.

Bekanntmachung.

B e l r.: Landwirtschaftliche Arbeitskräfte für die Bestcllnngs- arbeiten.

Bei Bedarf landwirtichaftlichcr Arbeitskräfte sür die Bestel- lungsarbcftcn wende mau sich u m g e h e n d an den nächstgelegcnen ösfenllichen Arbcftsnachweis oder au den Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband in Frankfurt a. M.» Große Friedberger Straße 2 8, Fernruf: Stadt- amt 9!i. 44.

Bei der Anmeldung ist anzugeben:

1. Beginn der Arbeiten:

2. Dauer der Arbeiten:

3. Zahl und Art der benötigten Arbeitskräfte.

1. Lohnbcdingungrn.

Vorzugsweise werden die Fälle Berücksichtigung ftnden, in denen durch die Einziehung Heerespflichtiger die rechtzeitige Früh­jahrsbestellung gefährdet scheint.

Gießen, de» 21. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisamt Gießen, vr. IIsing er.

B e t r.: Wie oben.

An de» Oberbürgermeister der Stadt Gieße» und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir empfehlen Ihnen, auf die Vermittlung landwittschastlicher Arbeitskräfte durch den Mitteldeutschen Arbritsnachweisoerband wiederholt in ortsüblicher Weise aufmerlsam zu machen, ettvaigc Angebote ossener Stellen und Arbcftsgesuche cittgegenzunchmen und an den nächstgelcgenen üftcntlichcn Arbettsnachweis oder an die Adresse: Mitteldeutscher Arbeitsnachweisverband, Frankfurt a. M., Große Fricdberger Straße 28, Fernruf: Stadlamt 11, ivefter zu leiten. Telephon- und Telegramingebührcn werden vom Mittel­deutschen Arbtttsnachiveisverband ersetzt.

Gießen, den 21. Februar 1915.

Großherzogliches Kreisanit Gießen, vr. II s i n g e r.

Bekanntmachung.

Be t r.: Tie Ausbildung von Haushaltungs- und Handarbeits­lehrerinnen.

In den Aliceschulen zu Gießen mid Darmstadt sowie der Mainzer Fraueiiarbeilsschulc zu Mainz finden in 1911 neue Kurse zur Ausbildung von Haushallungs- und vandarbeits- lelsrettnnen statt. Tie Kurse dauern ein Jahr. Sie beginnen in Gießen ain 7. tzlpril, in Darmstadt am 12. April und in Mainz am 13. April l. Js. Meldungen sind spälestcus am 1. März 1816 bei den Vorständen der Schulen einzureichen unter Arrschlußi

1. eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs.

2. ttnes Geburtszeugnisses,

3. des letzten Schulzeugnisses,

1. eines Zeugnisses über die seitherige Tätigkeil.

5. eines amtlichen Führungszeugnisses,

6. eines kreisärztlichen Gesundheitszeugnisses.

Auswärtigen Schülerinnen der Aliceschule zu Gießen ist Ge­legenheit gegeben, im Internat der Schule zu nwhnen.

Die V o rbc rei tnn gs kursc an der Mainzer Franen- arbeitsschnle haben am 15. Januar 1916 begonnen

Gießen, bei, 12. Februar 1915

Großherzogliches Kreisamt Gießen vr ll s i >i g e r.