Ausgabe 
12.1.1915
Seite
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Bckan»1,i»nch»»n

' fibft die iufdittwrifc für Roggen, Wallt und Baien Bom III Dezember I9II,

£ l Für inländischen Rogga, und iniairdisckir Wallt wtr» den solgaide Sjddifltnrrifc frflfltitui. Xrr Höchstvrei« für die Tonne betrügt in: Aachen Li, Mk. Berlin 220 SW., Brannschiveig 227, Bremen 291, BeeSIan 212, Bromberg 209, Eassel 231, Eöl» 239, Xmuifl 212, Dortmund 235, Treiben 225, Duisburg 236, (initial, 232, liriurt 229, Frankfurt o. M 285, Glefwitz 213, Hamburg 223, Hannovrr 2-3, m tcl 226, »önfgsberg i Pr, 209, Vriljin 225, Magdeburg 221, Mannkeim 236, München 237, Polen 210, Rostock 213, Saatbrflrfrn 237, Schwerin i M 219, Sttltiii 216, 'Irnfbiiifl i VSlf. 237, Shittiiart 237, ;in>irfnii 227 Mark

£ 2. ,1» den im £ 1 nicht genannlen Orten Rebenorlc ist der Höck stprei« gleich dem brs nächflgelegenen im £ 1 genannten Orte« (Hanplorl

Xi« Landeszriitra!heh>ileen oder die non ilmen beftimmlen lniberen Bawallnngsbeliörben können einen medrfaerai Höcksst. pr,i« festfentn Ist für die Preisbildung eine« Rkbenorls ein »»derer «|« der nächst gekegene Hanplorl bestimmend, io lönnen diese Behörden den Höchstpreis bi« zu dem iilr diesen imumort sestgeielilen Höck-stprer« htnniitifl'tn Lieat dieser Haupt ort in einem andeitii BnndeSftaat, so ist die Zustimmung de« :Hcit1;-3» kanzlet« ersordalich,

£ 3. Xrr Höchstpreis für die könne inländisckxn Weizen- ist viaiiq Mark Kober al« der Höckstlprei« für die Xonne Roggen '££ I und 2

£ 4 Der Höchstpreis für die könne Ikrschrolener, gegiielschlcr oder soiist zerkleinerter inländisckxr Werste ist zehn Mail höher al« der Höchstpreis für die könne inländischer Werste s££ I, 2 und 71,

£ 5, ker .V»ot1 fiyrti« beftimint sich nach dein One. an dem die Ware abjiinehmeii ist, Abnabmeort im Sinne dieser Ber- »ldnuna ist der Ort, bi« zu welchem der Berkauser die »osten der Beförderung trügt

£ 6, Die Höchstpreise (88 I, 2 und 11 gelten bei Gerste so­wie bei geschrolener, gequetschter oder sonst zerkleinerter '«erste nicht für solche Berküiise an »lcinhündler oder Berbrancher, nrlche drei Xoiinrn nicht übersteigen

Die Höchstpreise £8 1 bis 8> gelten nicht für Saatgetreide. da« nachweislich aii» laudwirtschastlichen B>trieben stainiiit. di- n.t in den lebten zwei Jahre» mit deiii Verkaufe von Saal gelreid« besäst hab>-n,

£ 7, Xir Höchst preise bleiben bi« zum 31, Dezember 1911 iinveründerl, von da ab erhöhen sie sich bei Roggen, Gerste und Wei-en ,££ 1 und 3 al» I, und 15, jeden Monat« um eine Mark fünfzig Piemiig für die könne,

£ 8. Die Höchstpreise gellen für Liesening ohne Sari Für leihireise »ederlaiiung da Säge Lars eine Sackleibgebiilir bi« zu einer Mark iilr die könne lrerechnet lverden. Werden die «äste nicht binnen einem Monat nach der Lieferung zurückge- geben, so darf die Leihgebühr dail» um fünfundzwanzig Pfennig für die Woge bi« zum Hochstbetrage von zivei Mark erhöbt werden Werden die Zäckr initverkausl. so darf Ker Preis für den er ach nicht mehr al« achtzig Pfennig und für den rag, der fünfundfiebzig »ilogramm oder mehr hält, nicht mehr als eine Bkark zwanzig Psennig betrage». Der Reick«. knnzler kann die Sackleihgebübr und den Sackpreis ändern Bei Rstcklanr der Läge darf der Unterschied zwilchen dem PerkausK. und deinRüchlaufspreise denSah devSagleihgebühr nicht iibersteigeii.

£re Höchnp ene gelleii sstr Barzablllllg bei Empfang: wird der »ansprez« gestmidet, so dürfen bi« z» zwei vom Hundert Jabreszinsen über Reig «bankdislont Innzugeichlagen werden.

i, lf idochstpreise schlieren die Beförderungskosten ein. die der Btrlänser vertraglich übernommen bat Der Verkäufer bat aul feden Fall die »osten der Beförderung bi« zur Berladestelle d>w Orte«. von dem die Ware mit der Bahn oder zu Wasser ver- sankt wird, sowie die »osten des Einladen« daselbst zu tragen

Beim »miap de« Weirade« ££ l, 3 und l durch den Handel

dune» dem Höchstpreis Vorige .cksta werden, die iae-

-">'arl nicht iberftcig n dürfen, Tie er Zuichsag um ast »itbe,andere »ommrision« , Bermuielung« und ähnliche Gebiili ren sowie alle Arten von Anin,ndunaen l er umsastt die Auslagen lur eage oild für die Frag ! von dem Almalnneorte nicht,

^ Verordnung tritt am 21 Dezember 1911 in grast,

rrr Bnndesral bestimmt den Zeitpunkt des AuberkrafNretcii«.

Vckiinnkmachuitg

der Fafinng der Brkalililmachllng über die Höchstpreise für Hafer Vom 19, Dezember 1911,

2l»s Grilild de« Artikel» 2 der Bekannllliachllna uoiii 19. De l^nchs Gelebbl S 525', betreffend «endcning dkl oilaitiinminiiiitii über die Höchttpreife für Hofer voni 5 Ra- vkN'ber 1914 Rack « Gesepdb S 469 wird ä/ Fassung der Be gemach Höchstpreise für Hafer nachstehend dekanni

Berlin,^den 19, Dezember 1914. ^ z

Xtt Elellverlrcter de« Reickvkanzlrr«.

D e 1 b r ü rf. '

' Prkanntinachunst

über die Höchstpreise für Hafer, Bom 19. Dezember 1911 £ 1. Für inländischen Haler wcrdrn solgcnde Höchstpreise irst- gefepl Der Höchstpreis beträgt für dir könne in:

Aachen 223 Mk. Berlin 211 Mk. Braunschlveig 219 Ml, Breme» 221 Mk,, Breslan 206 Mk,, Bromberg 203 Mk, Easicl 220 Mk , 6öl» 223 Mk , Danzig 209 Mt. Donmund 225 Mt. Dresden 214 Mt,, Dnisbnrg 224 Mk, Emden 2211 Mi, Eriurt 219 Mt,, Franliurt a M, 223 Ml, Wleiwip 204 Mt, Hglubuig 219 Mt , Hannover 22>l Mk, Mul 213 Mk, »önigsdeig t Pr 206 Mk, Leipzig 216 Mk, Magdeburg 213 Mk, Mannheim 224 Mk , München 222 Mk , Posen 207 MI. Ilioftock 212 MI . Saarbrüetcn 226 Mt,, Dstnoerm i, M. 212 Mk, Stellin 211 MI, Strastburg i E, 225 Mt, Stuttgart 222 Mk, Jwickau 217 Mt, Die Höchstpreise gelten nicht für iolrfx Berkänse an »lein Kandier oder Berbrancher, welche drei Tonnen nicht übecsleigen. Die Höchstpreise gellen liicht sür Saaldasee, der nachioeislich alls laudwirtschastlichen Belrteben stanlmt, d e sich in del, lepleu zwei Jahren mit dem Berkause von Saalhaser belasst habeir,

£ 2. In teil im £ I nicht genannten Orten iRebeiiorte» ist der Höchstpreis gleich dem de« nächstgelegenen im £ 1 genannlen Orle« 'Hauplorlh

Die Landeszciilrolbetiörden oder die von ihnen bestimmten böberdir Berwaltungsbehördc» lönnen eine» niedrigeren Höchst­preis scstsepen. Ist sür die Preisbildnng eines Rebenorts ein anderer als de, nüchstgelegene Hanplorl bestiinmend, so könne» diese Behörde» den Höchstpreis dis zu benr für diesen Hanplort scstgcsevlcu Höchstpreis hinaussehen. Liegt b.cfcr .hanplorl in einem anderen Bundesstaate, so ist die Jnslimmung des Reichs­kanzler» erforderlich,

£ 3, Der Höchstpreis bestimmt sich nach dem Orte, an dem die Ware abznnehlnelr ist, Abnabmeort im Sinne dieser Berord nun» ist der Ort. bis z welchem der Berkäuscr die »osten der Besördernng trägt,

£ 4, äNe- Höchstpreise Zellen sür Lieferung ohne Sack, Für leihweise »eberlassung der -äckr Lars eine Sackieihgebühr bis z,r einer Mark für die könne berechnet werden. Werden die Säcke nicht binnen einem Monat nach der Licserung zurückgegebeu, so darf die Leihgebühr dann um sünsund,>i>guzig Plenuig für die 'W>oche bi« zun, Höchstbetrage von zwei Mark erhöht werden. Wer­den die Säcke mitverkauft, so darf d>-r Preis für den Sack nick-t mehr als achtzig Pfennig und sür den Sack, der sünfund - siebzig »ilogramm oder inehr häll,' nickst mehr als eine Mark ilvanzig Pfennig betragen Der Reichskanzler rann die Sackl.ih« gebühr und den Sackp.cis ändern Bei Rückkauf der Säcke darf der llnlcrschied »lvlicheir de» BcrlansS- und dem Rückkauf« preise den Sah der Sackleibgebühr nicht übersteigen.

Die Höchftp,eise gelten für BarzaUung bei Emv'ang: wird der »ansprei« gestundet, so dürfen bis zu zwei vom Hundert Jahreszinsen übe R rck -Kantdio'önl I>i--nae chiagen » erd ri

Die Höchstpreise fchliestc» die Beförderungskosten ein, die. der Berkäiner venraglickl nvernomme» hat wer ««erkünser bat' auf ^reden Fall Ire » osten der Beförderung bis zur Perladestelle de« Ortes, von dem die Ware »rit der Bahlr oder zir Wässcst versandt irird, sonne die »osten de« Einladen« da'elbst zu tragen, Beilll llmsah des Hafers durch den Handel dürfen denr Höchstvrcis Beträge zugcschlage» lverden, die inögesalni vier Mark 0>r die könne nicht übcrsterqen dürfen. Dieser Zuschlag umlaiit insb rondere Nommisfions-, Berniittelnngs- und ähnliche Gebüh­ren sowie alle Artar von Auslvmdungeni er umsastt die 7l»S- lage» sur Säcke mrd sür Fracht von denr Abnahmeorlc nickst ^ S i>. wiese Berordilung trill am 24 Dezember 1914 in »rast, wer Bundesrat bcllimmt den Zeitpunkt des Austcrkrasllretcns,

'«ciantttmatiiung

über die Höchstpreise sür »leie, Bom 19, Dezember 1914. Der Bnndesral bat ans Grund de« £ 5 de« Gesehe«. betressend Höchstpreise, vom 4, August 1914 Reichs Gesehbl, S, 3391r der ivassunq der Bekairnlmachnng vom 17, Dezember 1914 (Reichs- Gcsebbl, S, 516 iolgende Berordnnng erlassen:

£ I, Der Preis für den Dopvclzeninee Roggen,- oder Weizen- kiele dar, bell» Berkause durch den Herslellcr dreizehn Marl nicht übtrlttlgc», - ,

Dem Hersteller sielst jeder gleich, der »leie vrrkaust, ohne sich vor dem l August 1914 geiverbslnästig mit dem All oder Ba- kanl von »leie defastt zu haben

ä 2 Der Preis für de» Doppelzentner inländischer Roggen, oder Weizentlere dar, ha Weiteroerlansen sünszrhn Mark nicht ubrriieigr»,

£ 3. Bei Verkäufe,> von »leie (££ 1 und 2) von zehn,Dopvel zentner oder lvenrger darf der Preis fniifzebn Mark fünfiar Pirnnig mtht nbrrfteigrn 1 *

o. ih 4 . Sinne Kiefer Brrordunng gilt die gcfamla

Ansbcnle de, der Bermahlung von Roggen oder Weizen, die u! Q m baMaKiges Medl verkauft wird: Futtermehle, Voll, mehle. Griehklne uud deraleiä^'n sind eingcschlossen , .. ^ Dre Höchstpreise Letten für Lieferung ahne Lack. Für Inhweiw Ueberlassung der >rrScke darf eine LacNeihgebühr bis in K ön ~rI fnn V ? 'ü/ den Doppelzentner berechnet wert»en. Werden die Zacken,,,verkanst, ,o darf der Preis sstr den Sack nickst mrhr al» rinc .Aark zwanzig Preiiptg betragen. Der Rrickr-skaiizter kann