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Amtlicher TeU.

23: t r . Bewrrtschaftmig der Runkelrübe

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit jur öffentlichen Kenntnis, daß den An bauern für sämtliche Futter- und Wasserrüben sowie für weiße .Kohlrüben dieselbe Vergütung für Aufwendungen an Arbeit oder an Kvstien für die Aufbewahrung gewährt werden darf, also sie bei Kohlrüben im amtlichen Muster der -LieferungSverträge für' gelbe Kohlrüben gewährt wird.

Tiefe beträgt:

bis zum 30. November 1918 ... 0,30 Mk. je Ztr.

später bis zum 31. März 1919 für jeden

halben Monat mehr..0,15 Mt. je Ztr.

Mainz, den 4. November 1918. 85136

Hessische Landvs-Gcnrüsestrlle, Vcrwaltungsa bteilüng.

Ter Vorsitzende:

Werner. Rcgierungsrat.

Del r.: Wie oben.

Die Hessische Lan-es-Gemüsestrlle. Verwaltungsabteilung,

an die

Gwbh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes.

Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen! wir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekanntzumachen. Döainz, den 4. November 1918.

Ter Vorsitzende:

Werner, Regievungsrat.

SdettJt LieseruTrgsvertrüge für gelbe Kohlrüben.

Bekanntmachung.

Mit Bezugnahme auf imsere Bekanntmachung vom 28. v. M. weisen wir hiermit nochmals darauf hin, daß nunmehr im ganzen

Gekanntmachung.

ES wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Großb. Uutererhebstelle Eberstadt bet der BezirkSsparkaffe in Butzbach ein Ueberweifungskonto unterhält. Den Ein- wobneru von Eberttadt und der in Betracht kommenden Nachbarorte wird zur Verminderung des Bargeldumlaufs dringend empfohlen, künftig ihre Steuern und sonstigen Schuldigkeiten an die Untererhebstelle durch Ueberwetsuuc zu entrichten. 84O8P

Großb. Hessisch« GezirkSkaffe Lick.

Deutschen Reiche auch Kohlrüben der Zwangsbewirtschaftung rmtcv- lLegen. LiefcrnntzsvertrLge über gelbe Kohl-rüben dürfen von KomP mnnalverbänden und von Grvßverbnnichern nur noch bis zum 10. November l. I. abgeschlossen werden. Derartige Verträge! müssen vor dem 15. November l. I. der Reichsstelle für Gemüse und Obst in Berlin zur Genehmigung votliogen.

Das Recht der Landes-Gemüsestelle, auch weiterhin Liefe­rungsverträge auf gelbe Kohlrüben abzu schließen bleibt unberührt.

Beim Abschluß von Verträgen auf gelbe Kohlrüben mit der LanbeS-Gemüsestelle soll der Anbauer verpflichtet sein, die gelben Kohlrüben nur auf deren Weisung zu liefern. Der Erwerber, d. h. die Landes-Gemüscstelle, hat aber allein den Lieferungste.rinin zu bestimmen. Als Entgelt für diese Verpflichtung wird dem Anbauer zu dem Vertragspreis von Mk. 3,25 für den Zentner eine Liefe­rungsprämie von 75 Pf. je Zentner gelieferter Ware gewährt.

Landwirte, welche Liefernngsverträge abschließen »vollen, wer­den hiermit aufgefordert, mit unseren Bezirkskommissionären so­lche mit deren Unter ko m Missionären und Aufkäufern ins Beneh­men zu trete»:.

Mainz, den 4. dtovember 1918. 85146

Hessische Landesgemüsestette. Berwaltungsabteilung.

Ter Vorsitzende:

Werner, Rcgierungsrat.

Betr.: Wie oben.

Die Hessische Lmides-Gemüsestelle. Verwaltungsah teilmig,

an die

Größt). Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes.

Unter Hiniveis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen »vir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekannte machen. Mainz, den 4. November 1916.

Ter Vorsitzende:

Werner, Regierungsrat.

Betr.': Bewirtschaftung der Kohlrüben.

Bekanntmachung.

. Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vpm 28. v. M bringen »vir zur öffentlichen Kenntnis, daß die Aeferungsrnämie Ivon^ 75 Pf. je Zentner nur für gelbe Kohüüo-en, aber nicht sich weiße Kohlrüben bewilligt wird.

lAuch für pel&e Kohlrüben wird diese Lieserungsprämie aber nur dann bewilligt, werrn der Anbauer einem LieserungsvertraA abgeschlopen und sich in diesem Lieferrmgsvertrag ausdrücklich verpflichtet hat die Kohlrüben zu dem von dem Erwierber be­stimmten Termin zu liefern.

Mainz, den 4. November 1918. 8515e

Hessische Landes-Gemüseftelle. Bernxrltmrgsabteilung.

Der Vorsitzende:

Werner, Regiermrgsrat.

Betr.: Wie oben.

Die Hessische Landes-Geinüftfftelle, Verwaltungsa-teikmg.

an die

Grotzh. Bürgcrmeistncren der Landgemeinden de§ Landes.

Unter Hinweis auf die obige Bekanntmachung empfehlen wir <zhnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekanntzumachen. Mainz, den 4. November 1918..

Der Vorsitzende:

__ Werner, Regierungsrat.

Bekanntmachung.

Betr.: Scharsschießübung.

Die vom 1. Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 116 für den 6. November beabsichtigte Scharfschießübung östlich Mainzlar in der Richtung^ auf Beuern fällt bis auf weiteres aus.

Gießen, den 6. November 1918.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

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Fritj TJoroack

Betrifft Feuerung

Bei der herrschenden Stnmmbeit cm JeuerungS- mctertnUen ist eS unbedingte Pflicht etneS jeden, mit den zugewiesenen Mengen sparsam umzugeben, die Brenn­stoffe soviel als möglich auSzunutzen. Die Oefen, Herde und Keffel, wie sie bisher gebaut wurden und tm Ge­brauche find, nutzen das HeueruugSmaterial festgestellter- maßen nicht restlos aus, und von der erzeugten Hitze zieht ein Teil unverbraucht, ohne seinen Zweck erfüllt zu haben, ab. DaS einzige Mittel, dieser Verschwendung der jetzt so kostbaren Kohlen, KokS und Briketts Einhalt zu tun, besteht darin, die Feuerstellen entsprechend zu verbeffern und zu vervollkommnen.

Der Einbau des Baeckmanu^sche« ttoblensparerS be­wirkt eine rationelle, vollständige Ausnutzung der Heiz- gase und damit eine große Ersparnis an Brennstoffen, was vom Stadt. Hochbauamt, dem Polizeipräsidenten in Frankfurt cr M. sowie vielen anderen städtischen Be« Hörden und Aemtern durch eingehende Versuche seügestellt und bestätigt worden ist. Auch die btestge Kohlenstelle hat probeweise einige Kohlensparer etnbauen lassen. Den Alleinvertrieb dieser gesetzlich geschützten Neuheit hat die Firma Slana 1 «bd, Word-Anlage Lv, übernommen, Annahme von Bestellungen erfolgt auch bei Herrn Albert Höft, MäuSburg 5. 8413

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Bekanntmachung

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Gießen, den 7. November 1918.

Der Vorstand der israel. Religionsgemetude Gießen.

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