Der Nachhall de» Wiener Schritte» in England. I ünd NeuMwvgm avg-ebsn Knnm. Habe doch der WeKkrky ge-
Rotterdam, 17. Ssptt. (WTB.) Nach dem „Nieuwe Rvt- LAchA ^ der Böller in fftocflgi ©eftetaii
»erdamfche Emmrntt schreibt „Manchester Guardian"- Ter^ ^herrgen Werse wesentliche Schaden auf- österrerchisck-cn Reg-ierur^ >mrL das sprichwörtliche Los aller Frie- Zefttzdve .bchvben werden müssen; doch dürft das nationale densverniittler *utnf, sie erhalt Schlage. Oesterreich-Ungarn hat Element mcht alle mDevcn (Sememe, dre rm slaatÄebm maß- d»e stLrksien Gründe, um den Frieden zu wünschen, und zwar wegen Audeich srnv^ überwuchern. Das darf die Monarchie erwarten und sevLr inneren Zustande. «Js ist sein letzter Versuch, dem Krieg *** Europa Ansehen müssen, daß Lösungen, welche sich uni *i entrinnen. „Manchester Guardian" glaubt nicht daß man Vwammenhangc mit nationalen Fragen als notwendig erweisen, es mit einer abgekarteten Sache zu tun hat, obwohl die Deutsch« M organisch mr gegebene anschließen und sich ohne Zwrng und nach seiner Ansicht vom der Oesterreicher gaoußt haben "W* W^KSL Erschütterung m die historisch gewordenen ernfügen
dürften. Tas Blatt findet, daß die Alliierten in ihrer Antwort ^ davon abyehen, würden absolut keine
fragen müßten, ob Oesterreich-Ungarn bereit sei, die Kriegsziele ^rmttre für ^stand und keinerlei Gewähr dafür bieten, daß Lloyd Georges und Wilsons als Grundlage für einen GÄranöen-1 urnaVi dauernd wäre.
austausch anzunehmm, und ob auch seine Bündige nossen dazuI ^ ^ ®cd£tomg der letzten Note des Ministers des bereit sind. Zugleich), würden aber die Alliierten Oesterreichs Auf- Jeußern erklärte der Minister, daß dieser Schritt bei ruhigerer merksamkeit aitr dLl Zweck derjenigen ihrer Vorschläge lenken I Evachtung als große politische Tat der Monarchie ge- Wmien, die Oesterreich selbst betreffen. Kurzum, sie ivürden sich,! wertet werdm wrrd. Die Objektivität und der entg'genLonrmende Oesterreich gegerrüber so verhalten können, daß sein Verlangen, Ton dieser Note seitens des Lenkers eines Staates, gegen den Ver- mit dem Kriege aufzuhören, stark zunehmen und es feilte Ver- nrchtungsbendenzen von unerhörter Schärfe entfesselt worden sind stärkungm mehr nach Frankreich schicken würde. Airdernfalls würden ilnd gegen dessen Bestand seit langer Zeit zügellose Agitationen ein- sic mit ihrer Antwort Oeslerrerch in Verzweiflung bringen und in S-elertet worden sirch, gehört zu den merkwürdigsten Tatsachen, welche Deutschlands Arme treiben. E politische Geschichte bisher aufzuweism hatte. Solcher Schritt
Ter militärische Mitarbeiter der „Times" schreibt nrit Be- U^mte nur von einer Monarchie ausgehen, die die große Auf- zugnahme auf die österreichische Notei Tie deutsche Friedens-Lpjf' ve^chledme Völker zu einem staatlichen Wesen zü vereinigen, offensive habe noch früher begonnen, als erwartet wurde. Tie drei Y 1 -^- fortdauernd und erfolgreich gelöst hat. Speziell di« Angebote, von denen letzter Woche Meldung gemacht worden sei, ftmdttchen Staatsmänner weiden zu der Erkenntnis kommen, daß seien tatsächlich politische Methoden, um den Krieg fortzusetzen. I den großen Fehler begingen, trotz des Bewußtseins, daß dieser Ihr Hauptzweck sei. Deutschland seinen Gewinn im Osten zu durch die Ueberspamrung der nationalen Aspirationen und
sichern und im Westen „-Q-uitt" zu rufen. Ter militärische Mit- durch Aufstachelung der rrationalen Leidenschaften nicht zum min- arbeiter besprüht sodann das Airgebot Deutschlands, daß cs nicht besten rm Südosten Europas hervorgerusen wurde, gleichwohl speziell in Rußland einmarschieren würde, wenn sich die Engländer von ^ Monarchie in ihren Grundfesten durch nationale Agitationen der Murnranküshe und der Twina zurückzögen, und Deutschlands I ^ u ,. erschüttern versuchten. Die Dauerhaftigkeit des Friedenswerke» angebliches Angebot an Belgien, ehren Sonderfrieden zu schließen. I jjjr* vornherein in Frage gestellt, wenn durch die Resultate Wo;,, Me ftife 0 Agitationen der österreichisch-ungarischen Monarchie Beruf
<rr n c ^ * U7Ü> Möglichkeit, yux Lösung des nationalen Problems beizutragen,
Amsterdam H8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Nieuws genommen würde. Wir alle sind von der Mission der österreichisch, van den Dag' schreibt zur Rede Ba lfours und zur A n t- ungarischen Monarchie, den Völkern im Donaubecken und im Südwort der Bereinigten Staaten auf die österreichische osten Europas die Garantie einer festen und ruhigen Existenz zu c- m-Y cw «r, r r bieten, vollkommen überzeugt. Wir sind deshalb diejenigen, welche
, WlMi me Eile? Wozu sonst, als um zu verhindern, daß der der Welt eine der wichtigsten Garantien für einen dauerhafte Frie-
Frrwenslgcoanke mrd die Hoffnung auf Frieden die Reihen der den geben können. Wenn wir diese Ausgaben erfüllen — und wir Ententeheere durchdringt und dort ehren erschlaffenden Einfluß werden sie erfüllen — werden die Anschläge gegen das Gefüge der ausub^r wrrd? Aber würde solche Uebereilung notwendig sein, Monarchie zerschellen: dafür bieten unsere heldenhaften Truppen ^2. derartige Erschlaffung keine Gefahr bestünde? Die und jene unserer Verbündeten Gewähr. Es werden aber auch die
^ache rjt dre, daß alle Völker nach Frieden verlangen, nicht nur die Angriffe im Innern scheitern, wenn wir diese Ausgal>en erfüllen Volker der Mittelmächte, nicht nur die notleidenden Neutralen, und Erschütterungen des Gefüges unserer Monarchie.fernlialten. ivndern ebenso sehr die Völker der Ententestaaten, nicht zum Wenn ich die organische Lösung der nationalen FragenJm Sinne wenrglten der ^rl des Bol kes, der die Kaltanün aus dem Feuer dieser Ausführungen für so überaus wichtig und geboten.halte, so Wen und ftmÄStt auf den Schlachtfeldern zum Opfer bringen muß. muß ich besonderes Gewicht daraus l^n, daß bei diesen Lömn^n oriedensgedauke und die Hoffnung auf Frieden in zwar nationale Aspirationeil innerhalb der bezeichneten Grenzen rtf 1 <owut durch, so würden General Mangln und zur entsprechenden Geltung kommen, jedoch der nationale Ueber-
cye rre ral derllnng bei rhren Truppen vermutlich nicht den Elan sckuvmrg und di« nationale Vharttasmagvrie, aber wich die Psychose,
nnden, den jre sur ihre Angrrstspläne gebrauchen. General Per- I die den Krieg in bezug auf nationale Strömungen herbeiführte, sk>ing^ wurde.dar Kampf um Cambrar aufgeben müffen. Aus diesem ferngehalten werden.
G^^cytspunkt kann man den Regierungen der Entente nachsühlen,
Zwei französische Funksprüche.
Berlin, 18. Sept. (WDB.) Um zu beweisen, mit welcher Eile der cheutsch^ Rückzug aus dem St. Milfi el-B ogen vor sich ging, becichltet der Funkspruch aus Lyon vom 15. d. M., daß es den Deutschm nicht gelungen sei, die von chnen beabsichtigte Zurückführung der Bevölkerung, vor allem der jungen Leute, durchzuffchren. Ll)vn funkte, daß ein Teil in St. Mihiel zurückblieb, wo er die siegreiäM französischen Truppen mit Freu
daß sie für den Vorschlag Durians kein« Ohren haben. Nun droht dve Gefahr, .daß das Wört Friede die Anariffskraft ihrer Gruppen sckpvächen wird, und darum darf der Gedanke an eine Friedensmöglick^eit nicht Wurzel fassen. Mit nervöser Eile Imrd der kaum gepflanzte Friedenskeim ausgerissen. Buriau wies in femer Note auf den Nachteil hin. der in einem öfflmllich geführten GÄmikenaustausch über den Frieden liegt. Das ist unzwelselhaft sehr rrck-ttg gesehen. Desto mehr bleibt ztu bedauern, daß Amerika r ErwaMmg kurzweg verweigert und daß Balsour wieder in fon , ___ —
SS 1x^010, seiner Regierung ^ vorzugreifen, anstatt die denrufen begrüßte, und daß die übrigen in den Wäldern^ mrd
der Oeffentlcchkett zu besprechen, ^r SckLuckten aeffnrden wurden, wo ihre Wäckster sie bei der eiligen bemerkt das Blatt Noch: In der Tat ist die Äuft Flucht im Stick gelassen hatten.
Baliour und dem BAekmttler v. Payer, der doch mehr Nachdem Lyon so den fluchtartigen Ab^ug der deutschen Well D^üschlEds gehört, und. der sicher I genügend eingeprägt hatte, mußten auch andere Register von der • g^ckmet lverden darf, sehr tief. v. Payer Barbarei gezog«i werden. Teshall fuMe Lyon zwei Tige später doch er will, daß unbedenklich wörtlich.: Tic Deutschen ffchrten im letzten An gen- ^ .Hmck behält. Die elsaß-lothringische blick viele, selbst alte Personen mit sich fort. Alle jungen Leute * mü? ^L!^rc5 rag< L^ Kolonien bettifft. wurden mitgenommen. Tas Gedächtnis der Welt ist allerdings
IrJ^riL m ^ X l 1K ^ cn aurndatigen Bvrjchlag. das koloniale sehr kurz, aber ehr größerer Zwischenraum ^oi scheu den beiden
ReaelluV m unterwerfen, wodurch andern diametral wi^pvochlllcken Mittcillmgen Hätte sich doch e*n« gesundere Verteilung des Kolonialbesitzes uitter den Groß- empsohten.
Mauxä S°,mrd « kl«, hafe | Die vefelge unserer LuftstreitkrLste.
Berlin, 17. Sept. (WTB. Amtlich.) Ueber dem Schlacht selbe^von Verdun errangen unsere Luftstreitkräfte am 13., 14. und 15. September trotz zahlemnäßiger feierlicher Ueberlegenheit und
WA < cm uu.' ür'i! "d" ^S. v üngünstiger Witterung wiederum einzig dastehende Erfolge. Die
vo n^ der Melytzahl der fvanzo,ischen Blätter heute ein- überlegene Kam^kvaft unserer Jagdstreitkräftr ermöglichte unse- lttvßtenteils von der ganzen rechten Presse ren Arbeitsslugzeugen und Ballonen die fast unbelstnderte llnter- ^uevar-Pve,se glatt abgelehnt Zu den Havas-Mit- stützung der- kämpfenden Erdtrirppe. An den drei Tagen schossen vS$£* l R Ä es gleich einer I unser« Jagdflieger 44 feindliche Flugzeuge und 8 Ballone ab. Nach- von Mntttrn für selllwerstarrdllch, daß Oesterreich trägliche Feststellungen erl-öhten die Zahlen der in den Heeres- ^rä^^^E^g^ckwben Wirrdc und mcht aus eigenem Antriebe berrcksten erwähnten Abschüsse noch. An der gesamten Front wurden ^S ^bn^ben Legendevmr einem unabhängi- om 13. September 21 feindliche Flugzeäige und 1 Ballon, am ^ bezweifelt, daß 14. September 46 feirrdliche Fllrgzeuge mrd 9 Ballone und am
r 15. September 28 Flugzeuge und 15 Ballone abgeschossen. Das
'SJ o-f 1 !/ v 1 ! Gattern lregen bisher nur Kdm- Jagdgeschwader 2 errang am 14. September alllein 13 Luftsiege.
Organs der 41 Rechts,prallsten, Zwei Jagdstaffeln erhölsten die Zahl ihrer Luftsiege <mf 100. Den J? töa ^. äußerten sich I Angriffsgeist unserer Jagdflieger kennzeichnen die Leistungen des
^enso chmrvrmstlsch lme die übrige Hetz- L.Urttrants Büchner, der am 14. September allein 6 feindliche FLug- uS ^ Mittel für dre Entente, augenbtick- [ '>ttge zum Absturz brachte, des Oberlenttraitts Frerherrn von
Eine franzVßschc Anleihe.
Paris, 18. Sept. (WTB.) Havasmeldung. Finanzminffter Klotz legte dem Bureau der Teputiettenkammer den Plan einer Anleihe vor, deren Höhe nock, nicht festfteht. Die Anleü,e ist Vierprvzenttg, steuerfrei und während 25 Jahren nicht konver - tierbar.
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Eine interalliierte Arbeiterkonferenz in London.
London, 17. Sept. (WTB.) Reurer: Ter Vorsitzende der interalliierten Arbeiterkouferenz erklätte, daß die Anwesenden durch ihr Erscheinen weder für ehren Frieden um reden Preis ehttreten, noch einer Niederlage in die Hand arbeittir wollten, sondern daß sie einen ehrenvollen und dauerhaften 'Frieden verlangten. Ucber den österreichischen Vorschlag sagte der Vorsitzende, es sei Mvcht der ?lnwesenden. jeden We<< zum Frieden zu untersuchen. Kerenski wurde ein Platz aus der Vorstandstribüne eingerämnt. Henderson teilte nrit, daß die russischen Llbgeordneten mckst erschienen seien, aber Balfour habe wissen lasjen, daß sie Pässe bekommen hätten, damit sie mit dem nächsten Lchiff der Admiralität Bergen verlassen konnten, venderson las ein Telegramm der russischen Delegierten vor. das die Aufmerksamkeit auf die unaussprechliche Notlage des rufsischeri Dolles unter der bolschewistischen Regierung lenkt und die westlichen Länder ersucht, Kommissionen nach Rußland zu schicken, um die Politik der Svwjettegierung zu untersuchen.. Der SBor^ inende fügte hinzu, daß die tsonferen# der Ansicht ist, daß di< Million nach RuUand gehen soll.
ver 5eekrreg.
Neue U-Boot-Erfol^e.
B e r l i n, 18. Sept. (WTB. .Amtlich.) Im Sperrgebiet um England wurden von unseren U-Booten 29 000 Br. - Reg. - Tvnnenversenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Aus dem Reiche.
Aus dem Wahkrechtsansschuh des preutzischen Herrenhauses.
.Berlin, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In der allgv. weinen Besprechung übn die Herrenhausv-orlagc wurde heilte rm Wahlrechtsausschuß des Herrenhauses allgemein d^er Gedanke abgelehnt, daß das Herrenhaus die Vertretung von Interessen sein sollte, u,ü> es wurde die Folgerung ausge-' sprocheil, daß man an das .Historisch-Gewordaie cmknüpsen müsse 'andererseits aber den Wechsel der Zeiten Rechnung zu tragen hatte, indem man insbeßoildere eine stärkere Vertretung des Handels und der Jiiduftrie herbeifühven müsse. Tie Frage des Numerus clausus wurde besprochen, auch nach der Richtung hin, daß Berufungen aus allerhöchstem Vertraue^ rn einem bestimntten Miindestmaß ausgeübt werden müßten. Sv- daim wurde beschlossen, die Einzelberatung der Herrcnihausvorlagck einem Unterausschuß von acht Mitgliedern und die Einzelberatung des Paragraphen 2 der Abgeordnetenhausvorlage ehrem solche» van fünf Mitgliedern zu überweisen. Ms nächster Sitzun-gstag für den Gesamt-Ausschuß wurde der 25. September festgesetzt.
Die Arbeitszeit in den Bäckereien.
Berlin, 18. Sept. fWTB.) Dem Reichstag ist ein Entwurf über die Arbeitszeit in Bäckereien und Konditoreien zugegangen. Nach Paragraph 1 des Gesetzes müssen in allen gewerblichen Bäckereien und Konditoreien an den Werktagen^ alle Arbeiten mindestens von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens vollständig ruhen.
seine Gedanken schwerlich mit der Idee des Böllerbundes' ver- tragkch sind.
Die Haltung der französischen Presse.
~ern, 18. Sept. (WTB.) Das österreichische Ang.e^
Der Luftangriff auf Pari».
L el sie Frieden zu schließen wünschten, I hast deutsche Antwort gegeben
nch vor ihren Vöt- Berlin, 17. lSept. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Reichs- vern^valzen mochten, ^n xedem Fall sei euw Antwort unbedingt anzebger" gibt die Verleihung des Ordens Paur le merite crn WUrm Evenorg. I Haupt bekannt.
Die Anregung eine» WaffenftillftandeS im
Nationalrat. I Bern, 17. Sept. (WTB.) „Progres de Lyon" meldet
€ . r n ' zxfrt- Wie das „Feuille" meldet, wurde | aus Paris: Der letzte Luftangriffauf Paris richtete
^" den an. Die Häuser, auf die Brandbomben fie- Mehrzahl nach eingeäschert. Die neuen Brand- <ra i 0 c Ä ^ ... - cp " -J ~ - ~ ‘ -lavmcuiur -*‘™/ die Deutschen verwandten, haben eine furcht-
Ä r C Ö i£J ? t’} Parlamente anzuregen. Der Vor- bare Durchschlags- und Sprengkraft. Das Blatt meldet fünf KU wird dieser Tage zur Beratung gelangen. Demselben Dote und ungefähr 10 Venvundete. Der ganze Angriff war pf°Ö c verhehlt man sich in diplomatischen - Kreisen austeMrdentlicl) heftig. Mehrere Flugstaffeln durrifflogen in ueutrale Schritte zugunsten des Friedens vor- Abständen von lvenigen Minuten das Sperrfeuer und war- genonrmien Iwerden, die letzt von Erfolg sein Vnnten. Der I fen, -ufolge den Andeutungen Pariser Blätter, über das Bundesrat werde aber zuvor die Antwort der Alliierten ab- Almze Pariser Gebiet Bomben ab. Das französische Abwehr- ' nnri ™ 1 feitet war außerordentlich heftig.
, Eine englische Niederlage in Baku.
oer österreichisch-ungarische 5inanzminister über Konstantinopel, 18 .Sept. (WTB.) Nach hier ein- da§ Nationalttätenproblem. gegangenen Nachrichten vermehrte sich in den letzten Tagen
Wien, 17 . Sept. lWTB > her ^ 2? c 4°.P l c öer aus Nvrdpersien nach Baku gekommenen
der Beamtenschaft des gerneinsamen Finanzimnißeriums und^dÄ ^.^I^^der aus mehrere Tausend. Sie hatten die Sow- bosnisch-hcrzegowrnisckten Abteil'mg dieses Ministen,mis richttw iEt-Rcgierung-vertrieben und eine sozialrevolutionäre Ver- der Srktilmschcf, Freiherr von Mmbtrrg an den Minister Etungerngefttzt. Um sie zu vertreiben, gingen t a t a r i sche ^errn \> SvitzmWrr, eine herzliche Begrützunasansvrich^in^^ der Frei scharen aus Kaukasisch-Ascrbeidschai, gegen Baku unter anderem die bewundernswerte militärische Tüchtigkeit der \?° x - Rach hartem Kampfe gelang es ihnen, die Enqlän ^> 2 mlchM Regrmeirter hevvovhab wch sestsdellte, dah sich Bos- derzubesiegen und dieStadtzubesctzen
»men unb die .vEgvwma rn den Stürmen der KriegÄahr, -
au ^^wernA: Bestandteile der Monarchie erwiesen hätten. Trotzki an die
Ter gemeinsame Fmmymrmster. s^reiherr v. Spi tzm ürler »royr, an ore ^»cheqo-Biowaken.
gwb «mlwten Rede, ht 6er er auf ferne' Moskau, .18. Sept. (WTB.) Nach der „Jswestija' Ef^dem Gebiete der gomemsamen Ange^ vom 17. September verspricht T r o tz k i in einem Aufruf hmwirs ar ber emc hinreichende Legtthmttivir für an die T schecho-Slowa keu allen, die sich freiwilliaer-
be ^ nationalen Pro- geben, jBeguadigung und die Möglichkeit, in Rußland^wie
Aus Stavt und Land.
Gießen, den 19. September 1918.
** Amlli che Personalnachrichten. Dcr GrvßherLvg empfing heute Amü Vortrag: Den StaalSmjinistrr Dr. v. Ewald>, den Minister des Innern Dr. v. Hombergk zu Bach: carß«^ dem den Leutnant LungerShausen. — Der GroßherHvgl hat am 21. August dem! Lehrer Karl Joseph Albert zu^nckch anläßlich seiner Versetzung in dm Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Uebertragm wurde am 14. September der Schulmntsaspirantittz Mise Limbcrger aus fOffenbach eine Lehverinstelle an dev evangelffchen Schule zu Lampertheim, Kreis Bensherm. — Jir den Ruhestand versetzt wurde am 21. August der Lehrer Karl Joseph Albert zu Lorsch auf sein Nachsuchen unter 7lnerkennung seiner Langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. September 1918 au. — Erledigt ist eine Stelle an der Volksschule in Friedberg-' Fauerbach für eine evangelische Lehrerin.
** Fliegeralarm. Wie bereits vorher bekannt gegeben war, wurden gestern nachnrittag um 5 Uhr die Alarnr- sirenen >ausgeprvbt. Es wird wohl kaum notwendig sein, sie in ernettr Erpistfalle in Tätigkeit treten zu lasstm, aber es muß jedermann doch beruhigen, daß eine Fliegergefahr rechtzeitig und überall vernehmlich crngekündigt werden kann.
** Erhöhung der Saatgutmengen. Auf &tc Bekanntmachung Großh. Kveisamtes vom 14. d. M., abgedruckt im Kreisblatt Nr. 110 vom 17. d. M. bett. die Erhöhung der Saatglutmengen sei auch an dieser Stelle hingewiesen.
** Zugochsenversteigerung. Adontag den 23. und voraussichtlich Dienstag dm 24. September, jeweils von vormittags .10 Uhr oi>, findet auf dem Hofe des Jagdsthloffesi KranfthtstÄn eine Bersteigieruny von ca. 100 Zugochsen statt. Nähe» res siehe Bekanntmachung.
, ** Bereinigung der Wagnermeister des Krei«,
ses Gießen. Dft seMtändigen Wagner des Kreises Gieße»! hielten kürzlich im Schrpkapaß, dahier, eine Besprechung fl&r i «allgemeine Berufsfragen ab, die sehr gut besucht war. Nach einer kurzen Begrüßung der Erschienenen durch Wagnermeister jOauis F a b e r - ^Gießen, erläuterte der Leiter der Handwerker- Beratungsstelle 'H. Kir chner-^Gießen zunächst die teilweiseik Ursachen der ungünstigen Lage mancher Handwerker, hie oft aus Unkenntnis der loirklickien Gffck'äftsunkostm, unter Uw wänden auch lediglich aus Kvickurvmzncid, bci der^Beprebrrng der Lkrbeitmj Angebote machtm. bei denen eine ExisteWmöglichkeit von vorn- tzerenr ausgeschlossen sei. Redner behandelte dann eingehend die bci der Kalkülatiion besonders zu berücksichtigeuden Geschäftsunkosten. Auch die Frage des Meistergewinns, von dem außer dm lAjuftvcndungen für dm Lebensunterhalt amrf) mworhergefehen-S Kosten für Kvankl-eiten uflv. bestritten, sowie ein Notpfennig für das Alter zuriickgekegt iverbcnr soll, lvurde berührt. Weiter Erläuterte Redner die Vorteile der gemeinsamjen Regelung! von Preism, Rdhstoffbezug, Mbeitsvermittlung ufw. um! sich dmrn Mit den Aufgaben der gemeinnützigen Handwerker-Bevatungsstellc zu befchäftigm. . Anschließend an diese Ausfühämgen wurde einstimmig beschlossen, (ünc Vereinigung selbständiger Wagner für den Kreis Gießen, zur Förderung der bwrflichen Jntereffm, ms Leben zu rufm. Die Bereinigung steht in enger Fühlung mit den bestehmdm OrtSgewer-bevereiilim des Kreises, so daß dv» Mitglieder der ersteren. auch an allen sozialen Einrichtungen der Ottsgerverbevevcrne teilnehmen. BeV der Mahl des Vorstandes' wurden die 5)ervm Louis Fab er-Gießen pm 1. Vorsitzenden, S pies- Gießen, 2. Borsitzmden, Otto F a b e r - Gießen Schrift- ft'chrer und Rechner, R c u s ch l i n g - Heuchelherm, Stephan- lGroßen-Bllleck und Dort- Daubringen m Beisitzerin gewählt. Für MeiimngsverscküedeTcheitrn wurde ein Schlichtungsauss chuß 'gebildet, dem außer dem! Letter der Handwerker-Berattmgsstelle als Unparteiischen die Herren Lindenstruth-6>ießen und Rinn- Henckrelheim angckhiörerr. Ueber die gemeinsame Regelung dcr Preise entspann sich eine vege Aussprache, in dcr allgemein zum Ausdruck gebracht wurde, daß mit Rücksicht auf die ständige Steige^ «mg der WiapwiaLpvcffe «und Geschäftsunkosten sowie aller Leben»«


